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Bauchspeicheldrüseninsuffizienz = Pankreasinsuffizienz

28.12.2017:

Erfahrungsbericht zum Thema Bauchspeicheldrüseninsuffizienz = Pankreasinsuffizienz

Link zum Fachartikel Bauchspeicheldrüseninsuffizienz = Pankreasinsuffizienz

Liebes Biowellmed-Team,
ich schreibe erneut nach meinem Bericht vom 20.03.2017. Ich wollte noch ergänzen, dass ich 41 Jahre alt bin, männlich und 120kg wiege bei 1,90 m. Ich schreibe einerseits, weil ich auf eine erneute Antwort hoffe, andererseits schreibe ich weil ich sehr verzweifelt bin. Ich habe vor 2 Wochen erneut drei Stuhlproben abgegeben und nun hat sich gestern herausgestellt, dass ich eine exokrine PI habe. Die Proben habe ich bei meinem Hausarzt veranlasst, mein Gastroenterologe weiß noch nichts davon. Die Werte der PE sind 278,220 und 180.
Verdauungsrückstände alle ok bis auch 2,5 Gramm Eiweiß pro 100g Stuhl.
Vitamin E und A sind normal, allerdings wieder Vitamin D mit 25 ng/ml sehr niedrig, CRP bei 3,5. Nach meinen Atemtests im April war Glukose, Fruktose, Sorbit und Laktose negativ, Lactulose bis 30 ppm erhöht. Eine Koloskopie und Gastroskopie waren unauffällig, ich hatte eine Refluxösophagitis und eine leichte Gastritis, deshalb im Winter und Frühjahr letzten Jahres die morgendliche Übelkeit mit Aufstoßen. Die Stuhlgänge waren jetzt ein gutes halbes jahr überwiegend matschig, öfter mal richtiger Durchfall, z.B. Äpfel in Verbindung mit Kaffee kommen nach 4 Stunden relativ unverdaut wieder raus. Stuhlgang allgemein während der Woche 4-5 Mal am Tag, am WoEn weniger, er ist braun und nicht hell. Öfters habe ich eine tolle 20cm lange Wurst. Trotz Carmentin und Iberogast viel Blähungen, manchmal Aufstoßen nach dem Essen. Mein Gastroenterologe hat vor 1 Woche nochmal einen Ultraschall gemacht, der unauffällig war. Er verschrieb mir jetzt weiterhin Carmentin und beruhigte mich erneut wegen der BSD. Auf meine Frage warum ich auf Nortase, das ich 14 Tage lang nahm, nur einmal am Tag relativ festen Stuhlgang hatte, zuckte er mit den Achseln. Er las nach dem Ultraschall im Internet nach und meinte es sei viel geringer dosiert als Ozym, die bei mir auch teils in Verbindung mit BicaNorm nicht viel gebracht haben. Ich habe es schon vor über einem Jahr geahnt, dass meine BSD krank sein muss bei den Symptomen. Sie hatten mich zwar auch beruhigt aber ich bin bei jedem Durchfall vor Angst fast durchgedreht. Deshalb bin ich auch kurzerhand ins Bezirkskrankenhaus. Ich habe dort seit April Gesprächstherapie wegen Hypochondrie und nehme seitdem täglich morgens Escitalopram 10mg und Olanzapin 5mg (zum Schlafen). Ich bin zwar schon ein Hypochonder, die Symptome lügen aber nicht. Im Juli habe ich einen Test auf HPU machen lassen. Dieser war positiv und es wird auch in der Symptomatik beschrieben, dass bei HPU Zink und Vitamin B6 in rauhen Mengen fehlen, nicht mal so im Blut sondern vor allem im Gewebe. Die Firma Ganzimmun beschreibt in ihrer Broschüre einen Zusammenhang zwischen HPU und Verdauungsleistung.
Haben Sie davon schon gehört? Beides substituiere ich in Form von B-Life Protect und Zinkorotat seit 2 Wochen. Es tut mir gut.

Ich muss gestehen, dass ich meine BSD nicht gerade geschont habe die letzten 10 Jahre. Ich habe abends meist 2-3 Gläser Wein getrunken, auch habe ich teilweise geraucht. Beides versuche ich nun abzustellen, weil ich große Angst habe, dass ich eine chronische Pankreatitis habe, die nicht erkannt wird. Deshalb bin ich ständig panisch. Mediziner schreiben (Ärzteblatt 1999), dass chronische Pankreatitis im Anfangsstadium nicht in einem CT zu erkennen ist. Welche Erfahrungen haben Sie mit CTs?
Schmerzen habe und hatte ich nicht direkt, nach fettigeren reichlicheren Mahlzeiten habe ich aber seit einem Jahr Druck im Oberbauch. Müdigkeit und Kraftlosigkeit begleitet mich dauernd. In drei Wochen soll ich mich beim Gastro wieder vorstellen. Ich wollte beim letzten Mal schon auf eine Endosonographie zur Sprache kommen, der Gastro meinte dazu aber im März: "Was soll ich da anderes sehen als beim CT?" Er meint das CT ist schon sehr genau, dieses war im Mai 2016 unauffällig. Die Endosono werde ich machen, vielleicht auch ein MRCP, ich muss mich aber noch ein paar Wochen gedulden bis mein Gastro wohl auch nicht mehr weiterweiß. Ich habe solche Mühe nach vorne zu blicken, weil ich Angst habe vor der Diagnose CP. Ich weiß, dass man über Nahrungsergänzung, Homöopathie und Enzymtherapie viel machen kann, um die Drüse zu stärken und wieder aufzubauen.
Vielen Dank für ihre letzte Antwort und danke dass Sie im Rahmen dieses Forums Rede und Antwort stehen.
Liebe Grüße

Lieber M.,

Angst gilt überhaupt nicht weiter, auch nicht grübeln und Rätseln und suchen. Weiter hilft Ihnen das Handeln. Hören Sie auf , zu rauchen, stellen Sie umgehend Ihren Alkoholkonsum ein, essen Sie etwas weniger und vor allem fettarm und lassen sie die Pankreasinsuffizienz behandeln. Es ist bis jetzt "nur" eine Funktionsstörung. Man sollte diese jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie wissen, was Sie verbessern können. Tun Sie es. Sie werden sehen, dass es Ihnen dann bald besser geht, weil Sie auch kein schlechtes Gewissen mehr haben. Das hilft Ihrem Körper und Ihrer Seele und gibt Ihnen das Gefühl, dass Sie Ihre Gesundheit selbst verantworten. Viel Erfolg wünscht

Ihr Biowellmed Team

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