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Bauchspeicheldrüseninsuffizienz = Pankreasinsuffizienz

09.06.2017:

Erfahrungsbericht zum Thema Bauchspeicheldrüseninsuffizienz = Pankreasinsuffizienz

Link zum Fachartikel Bauchspeicheldrüseninsuffizienz = Pankreasinsuffizienz

Hallo liebes biowellmed Team!

Ich bin neu hier und brauche dringend professionellen Rat.

Bei mir wurde letztes Jahr eine chronische Pankreatitis nach Klasse Cambridge 4 anhand einer Endosonographie diagnostiziert, was wohl ein Fehlbefund war?

Seit dieser Diagnose bin ich völlig verunsichert.

Meine Hausärztin war aber sehr hellhörig und hat mich zur weiteren Abklärung zu einem Chefarzt ihres Vertrauens ins Bauchzentrum in Kempen weiterüberwiesen. Dortige Befundung, war alles in Ordnung.

Hier noch einmal alle Befundungen:


1. Befund am 11.10.2016, erstellt durch Endosono lautet:

Das Pankreas zeigt einen unregelmäßigen Gang mit inhomogenem Paranchym, Verkalkungen und kleiner Pseudozyste im Kopfbereich. Zudem sieht man Exudate um das Pankreas wie bei akuter Pankreatitis.

Beurteilung: Zeichen einer chronischen Pankreatitis Cambridge 4.

Daraufhin hat mich meine Ärztin in ein anderes Krankenhaus geschickt, nachdem sie mit dem Chefarzt telefoniert hat.

Dortige Untersuchungen:

14.11.2016
Multislice-CT Abdomen
Befundung:
Die Leber ist normal groß. Keine fokalen Läsionen. Kein intra- oder extrahepatischer Gallenwegaufstau. Zartwandige Gallenblase ohne Röntgenschattengebende Konkremente. Unauffällige Darstellung des Pankreas. Keine Pseudozysten. Keine akuten entzündlichen Veränderungen. Auch die Milz ist regelrecht. Beide Nieren ohne Aufstau oder Malignomkriterien.

17.11.2016
MRCP des Oberbauchs
Befundung:
Wie auch comutertomographisch bereits gesehen, kein Nachweis einer frischen oder chronischen Pankreatitis.
Keine Pseudozysten.
Unauffällige Gallenblase.
Regelrechter DHC.
Unauffälliger DHC Verlauf. Intraductale Konkremente zeigen sich nicht.
Auch der Ductus Pankreaticus ist regelrecht.
Beurteilung: Altersentsprechend unauffällige Darstellung der Oberbauchstrukturen einschließlich des Gallenwegsystems. Kein Nachweis einer Pankreatitis.

21.11.2016
Endosonographie des Pankreas:
Eine chronische Pankreatitis war im Oktober des Jahres mittels einer Endosonographie im St. Josef Krankenhaus in Moers festgestellt worden.
Bei den aktuellen Untersuchungen sind das Abdomen CT die MRCP unauffällig.
Jetzt erfolgt die die Endosonographie des Pankreas. EUS nach einer Gastroskopie.
Es finden sich einzelne kleine rundliche Lympfknoten im Bereich des aortopulmonalen Fensters. Orientierend sonst unauffälliger Oesophaguswandbefund. Kein Anhalt für eine Tumorinfiltration. Untersuchung mit dem Radial-Scan Echoendoskop GF-UE160. Die Papillenregion stellt sich unauffällig dar. Regelrechte Aufzweigung des DHC und des DP. Der DHC ist ca. 3mm weit. Kein Nachweis von Intraductalen Konkrementen, kein Anhalt für eine Gangstenose. Der Ductus Pankreaticus ist papillennahca. 2mm weit und zeigt im weiteren Verlauf eine Lumenweite von ca. 1 mm. Regelrechte Darstellung des DP ohne Nachweis von Konkrementen, Kalzifikationen oder Stenosen.
Etwas echoverminderte ventrale Organanlage des Pankreaskopfes. Regelrechte etwas echovermehrte z.T. auch lobulierte Parenchymstruktur des übrigen Pankreasorganes. Regelrechte Größe und Abgrenzung zur V.linealis. Kein Nachweis von Kalzifikationen, keine Pseudozysten, keine tumorverdächtigen Veränderungen. Kein Nachweis von pathologischen regionären Lyphknoten

Beurteilung:
1. Etwas lobuliertes Pankreasorgan mit einem sonomorphologisch unauffälligen Befund ohne Nachweis chronischer entzündlicher Veränderungen. Keine Kalzifikationen, keine Pseudozysten, keine tumorverdächtigen Läsionen.
2. Schmales Gangsystem des DHC und des DP.
3. Kein Nachweis von regionären pathologisch vergrößerten Lympfknoten.

So, jetzt habe ich aber hier meine ganzen Befunde offengelegt.


Da hätte man doch bei den anderen Untersuchungen etwas von sehen müssen von dem ersten Befund? Oder??
Zumal der Chefarzt sich persönlich drum gekümmert hat. Er sagte mir später noch einmal dass er bei mir besonders sorgfältig war und quasi nach dem anderen Befund gesucht hat , ebenfalls durch die Endosonographie. Wie wahrscheinlich ist es das da doch etwas ist??

Da einzige was festgestellt wurde ist, das die Stuhlelastase erniedrigt ist. 202. 196, 160, 225. Habe ich jetzt eine Insuffizienz? Mir ist ständig übel, habe Stuhlunregelmäßigkeiten, ein Schwächegefühl und Druck im Oberbauch.

Aber auch dazu sagte er mir dass es sich bei der Stuhlelastase um einen sehr unsicheren Parameter handelt der oft verwässert ist und das die Ursache meiner Beschwerden wo anders liegen muss.

Ist das so? Kann man das alles so stehen lassen? Denn hin und wieder habe ich sehr voluminösen breiigen Stuhl?

Bitte, ich brauche dringend Hilfe, da ich seit dem ersten Befund völlig verunsichert und verängstigt bin.

Hinzu kommt, dass man im Internet liest, dass bei einer Pankreasinsuffizienz die Lebenserwartung in den nächsten 10 Jahren bei 50% liegt.

Lieber Herr K.,

eine chronische Pankreatitis ist nach sorgfältiger Untersuchung sehr unwahrscheinlich, die Pankreasinsuffizienz nicht ganz ausgeschlossen. Man sollte den Test nochmal wiederholen. Bestätigt sich das Ergebnis, kann Ihre Ärztin Sie behandeln. Dann sieht man, ob Ihre Beschwerden deutlich besser sind. Wenn nicht, sollte man nochmals nach anderen Ursachen Ihrer Beschwerden suchen wie z.B. Nach Unverträglichkeiten oder einer Darmerkrankung. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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