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Morbus Meulengracht

10.02.2021:

Erfahrungsbericht zum Thema Morbus Meulengracht

Link zum Fachartikel Morbus Meulengracht

Liebes Biowell med team,

ich bin weiblich und 34 Jahre, bei mir wurde vor einem Jahr (Wert lag bei 1,5) vor einem Monat (Wert lag bei 2,0) und jetzt wieder ein erhöhter Bilirubinwert festgestellt. Zuletzt lag er bei 1,6 (1,2 ist die Obergrenze bei dem Labor). Wobei nur der indirekte Wert erhöht war. Leber/Gallen und Bauchspeicheldrüsen Ultraschall war unauffällig. Meine Ärztin hat auch ein großes Blutbild machen lassen, da ich ihr meine Sorgen bezüglich Hämolyse mitteilte, da ich dies im Internet als anderen möglichen Grund für erhöhtes indirektes bilirubin gefunden habe. Sie hat es eigentlich gar nicht für notwendig gehalten dies zu prüfen weil sie meinte das ich früh gar nicht aus dem Bett gekommen wäre wenn ich das hätte... Auf dem Blutbild war alles okay aber ich habe im Internet gelesen das die Retikulozytenzahl, Lactatdehydrogenase und haptoglobin eigentlich geprüft werden sollen um Hämolyse auszuschließen, aber die drei Werte sind ja auf dem Differenzialblutbild nicht dabei. Deswegen mache ich mir jetzt sorgen, das meine Ärztin da sich evtl. nicht auskennt weil sie ja diese drei Werte nicht machen lassen hat. Ein UGT1A1 Gentest wurde gemacht aber das Ergebnis liegt noch nicht vor, das kann 1,5 Wochen dauern.
Ich hoffe Sie können mir Ihre Meinung dazu mitteilen, wäre Ihnen überaus dankbar.
Liebe Grüße
S.

Liebe S.,

Sie können getrost den Gentest abwarten. Überlegen Sie, wie schlecht es Ihnen gehen müsste, wenn Sie schon seit 1 Jahr eine Hämolyse hätten. Dann wäre auch das Differentialblutbild sicher nicht o.k. Sie werden im Internet viel finden. Sie dürfen jedoch auch Ihren Ärzten vertrauen. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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