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Radiojod - Therapie

20.07.2019:

Erfahrungsbericht zum Thema Radiojod - Therapie

Link zum Fachartikel Radiojod - Therapie

Liebes biowellmed-Team,

Mit Interesse habe ich die Beiträge zu Radio-Jod gelesen.
Bei mir wurde 2005 Morbus Basedow diagnostiziert. Nach einigen Monaten Carbimazol und Beta-Blockern, rasendem Puls und beschleunigten
Stoffwechsel drängte mich der Hausarzt zu einer definitiven Lösung. Aus Angst vor der OP wählte ich Radiojod. ( 150
Gray)

Danach war nichts wie vorher. Die Schilddrüse war zwar fürs erste ausgebremst, doch massive Schleimhaut-Trockenheit und Geschmacksverlust machten mir zu schaffen. Die Augen tränten, waren gerötet, sahen unscharf. Nun, ich ergab mich in mein
Schicksal, schließlich war das Schlucken der radioaktiven Jod-Kapsel nicht mehr rückgängig zu machen.

Ich gewöhnte mich an meine roten, tränenden Augen. Im
Sommer 2014 schickte mich mein Augenarzt zum
MRT. Ein Auge war deutlich hervorgetreten.

Der Chefarzt der Nuklearmedizin stellte jedoch keine endokrine Orbithopatie ( EO) fest und ich landete beim Radiologen, der erst mal meine Thyroxin Tabletten untersagte, um „ zu sehen, was passieren würde.“
Das Auge trat immer weiter hervor....

Es folgten von Frühjahr 2015 bis Sommer 2019 12 hochdosierte Kortisoninfusionen, 2 Infusionen Rituximab, ein Immunsuppressivum,, die komplette Entfernung der SD durch OP und insgesamt 8 Operationen am Auge, um das wieder gutzumachen, was die Radio-Jod-Behandlung an Schäden verursacht hatte.

Ich hätte damals, 2006, sofort die OP wählen sollen. Stattdessen hst Radiojod meine Antikörper explodieren lassen und hat die EO ausgelöst.
Insgesamt verlorene Jahre, von insgesamt 9 OP‘s geprägt.
Ich feiere jedes Jahr am 19. Juni meine Schilddrüsen OP, die mir wieder Lebensqualität gebracht hat. Und jeden Morgen schlucke ich meine Thyroxin -Tablette, eine Geste, automatisiert wie Zähneputzen und duschen. Vor Radiologen mache ich aber einen großen Bogen...,,

Liebe Frau K.,

das ist absolut verständlich und hätte so nicht passieren dürfen. Wir gehen davon aus, dass man die Radiojodtherapie ohne Kortisonschutz durchgeführt hat. Wir hoffen, dass es Ihnen inzwischen besser geht und danken Ihnen sehr für Ihren Bericht. Alles Gute

Ihr Biowellmed Team

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