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Morbus Meulengracht

11.04.2021:

Erfahrungsbericht zum Thema Morbus Meulengracht

Link zum Fachartikel Morbus Meulengracht

Sehr geehrte Damen und Herren ,

Ersteinmal möchte ich ein Lob aussprechen ,dass es diese Plattform gibt und, dass auch Erfahrungenen betroffener hier veröffentlicht werden.

Zu meinen Fragen:

Ich (M 28) leide seit meiner Pupertät an Übelkeit und Müdigkeit . Kein Arzt könnte mir wirklich helfen . Magen Spiegelungen waren immer ohne Befund. Sonst gab es auch keine Hinweise auf mögliche Ursachen .

Vor kurzem war ich beim Arzt und habe Blut abgeben . Bei der Diagnose kam raus , dass mein Bilirubinwert erhöht ist ~ 2.8 (habe die genaue Zahl gerade nicht im Kopf ).

Der Arzt meinte das es warscheinlich das Gilbert-Meulengracht Syndrom ist . Das sei nicht schlimm .

Weiter Untersuchung zur Bestätigung dieser Vermutungen wurden nicht besprochen .

Frage 1 :
Sollte man das weiter untersuchen lassen oder reicht es zu glauben daß man es hat .
Tatsächlich habe ich in meinen Unterlagen alte Blutwerte gefunden und dort waren die Werte auch erhöht.
Hat mir nur damals niemand gesagt....


Frage 2 : Wenn ich das richtig verstehe ist der Wert im Blut zu hoch. Würde ein Aderlass oder eine Blutspende dazu führen, dass neues Blut (ohne Bilirubin) erzeugt werden muss ?

Mit freundlichen Grüßen

S.

Lieber S.,

Aderlass oder Ähnliches bringen nichts. Es ist eine genetische Abnormität, die jedoch keinen Krankheitswert hat, wenn man sich an bestimmte Regeln hält wie regelmäßige Nahrungsaufnahme und Vermeiden der Medikamente, die bei dieser Erkrankung nicht empfehlenswert sind. Sinnvoll wäre noch eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes zur Absicherung. Hat man schon daran gedacht, dass Ihre Übelkeit eventuell mit einem niedrigen Blutdruck zusammenhängen könnte? Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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