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Oropharynxkarzinom

Fachartikel zum Thema Oropharynxkarzinom

Kurz und bündig

Die Häufigkeit der Tumoren im Mund – Rachen – Raum beträgt ca. 0,5-2 pro 100 000 Einwohner. Meist handelt es sich um Plattenepithelkarzinome oder lymphoepitheliale Tumoren.

Ursache

Alkohol, Nikotin und Kautabak scheinen das Erkrankungsrisiko ebenso zu erhöhen wie eine frühere Strahlentherapie in diesem Bereich.

Beschwerden

Beschwerden sind eher mild. Es können Schluckbeschwerden, Verschleimung oder eine Hörverschlechterung auftreten.

Feststellen der Erkrankung

Die Karzinome können vom HNO – Arzt bei der Spiegelung erkannt werden. Es wird dann eine Gewebeprobe entnommen, die die Diagnose sichert.

Behandlung

Während lymphoepitheliale Tumore vorwiegend bestrahlt werden, da sie auf Bestrahlung sehr gut ansprechen, entfernt man Plattenepithelkarzinome normalerweise, soweit sie operiert werden können, wenn möglich mit allen befallenen Lymphknotenstationen. Anschließend kann eine Bestrahlung erfolgen. Bei nicht operablen Tumoren wird ebenfalls bestrahlt. Die gleichzeitige Bestrahlung in Kombination mit Chemotherapie ist für den Betroffenen gefährlicher, hat jedoch langfristig bessere Erfolgsaussichten. Sie befindet sich jedoch derzeit noch im Forschungsstadium. Alleinige Chemotherapie kann bisher die Überlebenschancen nicht verbessern, sie wird nur durchgeführt, wenn keine andere Behandlungsmöglichkeit besteht.

Folgen der Behandlung

Die Patienten berichten über sehr starke Mundtrockenheit und dadurch Probleme mit der Nahrungsaufnahme, über zähen Speichel und manchmal darüber, dass sie den Mund schlecht öffnen können.

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Erfahrungsberichte zum Thema Oropharynxkarzinom

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 26.09.2017:

    Mann hat die Diagnose Plattenephithel des Oropharnyx .
    Bestrahlung und Chemotherapie mit Cisp.. sind nun 9 Monate her .
    T3 war das Stadium .
    wie hoch ist die Rückfallquote wenn man weiterhin trinkt und raucht wie vor der Diagnose ?
    Nirgends kann man dies nachlesen bzw. wie hoch die Rückfallquote ist .

    Liebe T.,

    ganz grob kann man sagen, dass nach 5 Jahren noch 1/3 der Raucher bzw. Patienten mit Alkoholkonsum leben, bei Patienten, die weder rauchen noch Alkohol trinken, sind es mehr als 2/3, unabhängig vom Stadium. Die 5 - Jahres - Überlebensrate im Tumorstadium T3 beträgt 40 - 70 %, d.h., wenn man weiter raucht und trinkt, sinkt die Prognose drastisch. Deshalb wäre Abstinenz hier lebenswichtig. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 03.03.2017:

    Im Mai 2016 wurde bei mir das Orophrynxkarzinom folgendermassen behandelt. Da der T3 Tumor zu groß für eine OP war, wurden bei der erste Chemogabe 100 ml Cisplatin verabreicht. Eine zweite oder weitere Chemogabe war aufgrund meiner Creatininwerte nicht möglich....
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  • Erfahrungsbericht vom 18.10.2014:

    Ich habe zwei Operationen Tumorentfernung Tonsille links Neckdisection links und Neckdisection rechts hinter mir. anschliesend eine Radiochemotherapie. Dies ist jetzt ein Jahr her, und mein größtes Problem ist die Ernährung. Gott sei dank kann ich...
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  • Erfahrungsbericht vom 16.07.2014:

    Mein Mann wurde vor 10 Wochen am Oropharynxkarzinom re, T2 mit beidseitiger Neck Dissection operiert. Heute hat er die Radio-Chemotherapie über 32 Tage beendet. Er kann sehr schlecht essen, bekommt kaum etwas runter, da er das Gefühl hat, dass sein...
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  • Erfahrungsbericht vom 15.11.2011:

    Ende September 2009 bekam ich die Diagnose Plattenepitelkazinom der li Tonsille. Es folgten mehrere OPs. Die anschließende Bestrahlung lehnte ich ab wegen der angeblichen Notwendikeit, daß vorher alle Zähne gezogen werden müßten. Letztendlich mußte die Bestrahlung und Chemo doch durchgeführt...
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  • Erfahrungsbericht vom 05.10.2011:

    Guten Tag, ich habe eine Frage zu dem 'OROPHARYNXKARZINOM'. Ist es immer notwendig ein Tracheostoma zu legen, wenn PEG sicher gelegt worden ist??? Nach welcher Zeit kann es wieder entfernt werden und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, danach wieder...
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  • Erfahrungsbericht vom 06.06.2011:

    GUTEN MORGEN, Am 0505.2011 wurde mein Mann im Universitätsklinikum Essen operiert. Tonsillenkarzinom Oropharynx Ca T2 No. Nach der Op. entwickelte mein Mann ein Durchgangssyndrom. Ohne jede Hilfestellung wurde mein Mann entlassen. Am 20.06. werden die Bestrahlungen anfallen. Mein Mann...
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  • Erfahrungsbericht vom 19.02.2011:

    Ich wurde 2005 mit einenRadialislappen im Mund operiert.Habe seitdem keinen Geschmack und kein Speichel mehr.Habe eine starke Kieferklemme,Sodas ich nicht in eine Bratwurst beissen kann.Ich trage ständig eine kleine Wasserflasche Leitunswasser mit mir rum,um den trockenen Mund zu befeuchten.Ich habe...
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  • Erfahrungsbericht vom 07.04.2010:

    Ich wurde im Juli 09 operiert.Hatte durch starke Nachblutungen noch viele andere gesundheitliche Probleme und lag noch 4 Wochen auf der Intensivstation. Dann wurde ich aufgepäppelt, habe stark abgenommen und wog nur noch 47 Kilo. Der PEG wurde erst im...
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  • Erfahrungsbericht vom 05.03.2010:

    Mein Mann ist im Juni 2008 am Oropharynxkarzinom operiert worden. Man hatte ihm nach der OP alle noch verhandenen Zähne gezogen und er bekam danach 30 Bestrahlungen. Durch die starke Gewichtsabnahme hatte man ihm eine PEG gelegt, die er bis...
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  • Erfahrungsbericht vom 29.04.2008:

    Nach der OP im November07 wuden mir vor den 33 Bestrahlungen alle Zähne gezogen und ein PEG gelegt. Kann seit der PO kaum meinen Mund öffnen, kann nchts Essen und Trnken. Wird es sich bessern und wachsen meine ausgefallenen Haare...
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  • Erfahrungsbericht vom 15.01.2007:

    UNTER IHREM PUNKT :,, BEHANDLUNG' FINDE ICH DEN HINWEIS,DASS CHEMO UND BESTRAHLUNG ZEITGLEICH VERABREICHT GEFÄHRLICHER FÜR DEN PATIENTEN IST . ICH WÜRDE GERN IN ERFAHRUNG BRINGEN , WELCHE GEFAHREN DAMIT SPEZIELL GEMEINT SIND. UND WIE WIRD DIE HEILUNGSCHANCE EINES AN...
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