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Craurosis vulvae

Fachartikel zum Thema Craurosis vulvae

Eine fast 80 jährige Patientin leidet seit vielen Jahren an einer extrem starken, unerträglichen Juckreiz verursachenden Craurosis vulvae. An Risikofaktoren für diese Erkrankung besteht lediglich eine diskrete Stuhlinkontinenz ( Unfähigkeit, den Stuhl zu halten ), die vermutlich dazu führt, dass immer wieder Darmbakterien in den Bereich der Scheide gelangen. Tagsüber erträgt die Patientin, vermutlich auch durch Ablenkung ihren Juckreiz ganz gut. In der Nacht dagegen quält er sie furchtbar. Es liegen immer Einmalhandschuhe auf ihrem Bettkästchen, die sie benutzt, wenn sie den Juckreiz nicht mehr aushält und sich wund kratzt, was fast regelmäßig geschieht. Sie leidet sehr unter der Erkrankung, weil sie trotz regelmäßiger fachärztlicher Behandlung mit Östrogen und kortisonhaltigen Cremes den Juckreiz fast nicht ertragen kann und sich außerdem schämt, weil sie sich für schmutzig hält. Auch die Untersuchungen sind ihr unangenehm. Außerdem hat sie Angst vor dem Entstehen eines Krebses. Gemeinsam bemühen wir und um eine ausreichende Überwachung, eine regelmäßige Behandlung, um ein Aussprechen und Klären der Sachverhalte und um eine Linderung der Beschwerden, die wir auch immer wieder, jedoch bisher noch nicht dauerhaft erreichen. Das Hauptproblem leichte Stuhlinkontinenz können wir bisher nicht lösen.

Erfahrungsberichte zum Thema Craurosis vulvae

  • Neuester Erfahrungsbericht vom 24.07.2016:

    Guten Tag!
    Ich leide fast mein ganzes Leben unter immer wiederkehrenden Pilzinfektionen.Jetzt mit 50 Jahren hat es nachgelassen.War immer und immer wieder bei Ärzten.So nun habe ich mir eine Frauenärztin"privat" geleistet,weil ich bei den anderen,das Gefühl der Massenabfertigung hatte.Und sie hat auf den ersten Blick, lichen sclerous festgestellt!Das war ein schwerer Schlag!Warum hat das kein anderer Arzt gesehen?? Die Frage quält mich sehr,jetzt im nach hinein machen die ganzen Beschwerden auch Sinn...Deumavan verschrieben bekommen und damit lebe ich sehr gut.Geschlechtsverkehr ist auch gut möglich.Das Jucken erscheint nur hin und wieder-wenn mich der Stress wieder in seinen Fängen hat.Nur leider,durch das nicht sehen wollen meiner Beschwerden,haben sich die kleinen Schamlippen verabschiedet.Und dort sind lauter blaue Flecken.Mein FA meinte,die Schamlippen wären irreperabel geschädigt-bin sehr traurig-und die Flecken seien eine Alterserscheinung...Ich fühle mich entstellt,und habe schon stundenlang das Internet durchforstet-nix gefunden-keine Hilfe.Gibt es wirklich gar nichts? Wäre für Ratschläge sehr dankbar!

    Liebe Leserin,

    Sie können sich die kleinen Schamlippen operativ aufbauen lassen. Wenden Sie sich hierzu an einen entsprechenden Operateur und lassen sich beraten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team
  • Erfahrungsbericht vom 22.07.2014:

    Ich bin 51 Jahre alt und hatteim Jahr 2008 zum ersten Mal einen Klitorisabszess, der eröffnet und behandelt wurde. Seitdem entwickelten sich diese Abzesse an derselben Stelle etwa 4 Mal, jedes Mal mit operativer Eröffnung und Ausheilen von innen nach...
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  • Erfahrungsbericht vom 22.07.2008:

    Ich bin 48 und leide seit ca 10 Jahren. Mein Frauenarzt teilte mir nur die Erkrankung mit. Verschrieb mir eine Cortisonsalbe und klärte mich nicht über das genannte Risiko von Vaginalkrebs auf und interessiert sich auch nicht weiter drum -...
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  • Erfahrungsbericht vom 10.08.2007:

    Ich bin 31 Jahre alt und habe seit einer negativen sexuellen Erfahrung im Jahre 1994 ein Krankheitsbild entwickelt, das in die Richtung Neurodermitis / Craurosis vulvae geht. Behandelt wurde in den letzten 13 Jahren fast immer ein Genitalpilz mit den...
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  • Erfahrungsbericht vom 05.03.2007:

    Ich bin 61 Jahre alt und leide seit Beginn der Wechseljahre an craurosis vulvae. Gott sei Dank hält sich bei mir der Juckreiz in Grenzen. Ich gehe regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung und wende möglichst regelmäßig eine Salbe an, die Testosteron und...
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  • Erfahrungsbericht vom 20.01.2007:

    Ich bin 58 Jahre und habe seit 1982 Craurosis vulvae. Erstmals ist diese Krankheit aufgetreten nach einem verherenden Unfall von meinem Sohn, bei dem ich einen sehr großen Schock erlitt. Danach zeigte sich dieses Krankheitsbild. Jahrelang wurde ich mit Kortison...
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