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Aderhautmelanom
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Aderhautmelanom
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Die Aderhaut (Uvea) ist eine schwammartige Schicht, die den Augapfel innen auskleidet. Sie setzt sich nach vorn in die Regenbogenhaut ( Iris ) fort. Zwischen beiden liegt lediglich der Strahlenkörper mit den Ziliarmuskeln.
Das Aderhautmelanom ist ein anfangs flach wachsender Tumor, der sich zunehmend wölbt, wobei er die über ihm liegende Netzhaut abhebt. Er sitzt überwiegend am hinteren Augenpol und ist in 90 % der Fälle einseitig. Es hat eine Neuerkrankungsrate von ca. 6 von 1 Mio. Menschen.
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Ursache:
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unbekannt
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Beschwerden:
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Anfangs bestehen keine Beschwerden. Allmählich kann es zu einer Sehminderung kommen, zu einer Augendrucksteigerung und schließlich kann der Tumor durch die knöcherne Augenhöhle brechen und metastasieren, was sich dann in Beschwerden des betroffenen Organs äußern kann. Bei Diagnosestellung haben ca. 1 % der Patienten Metastasen.
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der Erkrankung: Feststellen
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Der Augenarzt kann den Tumor mit der diaskleralen Durchleuchtung entdecken, die mit einer Lampe durchgeführt wird und nicht schmerzhaft ist.. Eine Ultraschalluntersuchung kann ebenso notwendig werden wie eine Fluoreszenzangiographie oder eine Diagnosestellung mit radioaktivem Phosphor. Bei der Ultraschalluntersuchung wird ein sehr kleiner Schallkopf von außen auf das Auge aufgesetzt und mit Schallwellen ein Bild erzeugt, das dem Untersucher eine Aussage erlaubt. Bei der Fluoreszenzangiographie spritzt man einen Farbstogg, Fluoreszein, in die Vene. Dieser gelangt über den Blutweg auch in die Blutgefäße des Auges die dann fotografiert werden können. Die Verteilung der Blutgefäße sagt etwas über eventuell vorhandenes Tumorwachstum aus.
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Behandlung:
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Bei kleinen Tumoren kommt eine transpupilläre Thermotherapie ( Laserbehandlung ) oder Kältebehandlung mit einem Kältestift ( -70°C ) in Frage. Bei etwas gößeren Tumoren kann man eine Bestrahlung durchführen, die in wenigen großen Zentren von außen mit Protonen angewandt wird, sehr aufwendig, aber für den Behandelten nicht schmerzhaft isst, allerdings eine vorherige Operation zur Markierung des Strahlungsgebietes erfordert, oder die Bestrahlung erfolgt von innen mit Puthenium 106 oder Jod 125 je nach Tumorgröße ( Jod 125 ist energiereicher und wird bei Tumoren über 6 mm verwendet ). Dabei werden kleine Strahlenträger in einer Operation auf die Lederhaut aufgenäht ( Brachytherapie ). Seltener muss das Auge entfernt werden ( Enukleation ). Eine Entfernung nur des Melanoms ist prinzipiell möglich, wegen der starken Durchblutung des Tumors jedoch sehr schwierig und nur mit Absenkung des Blutdruckes und der Temperatur des Patienten durchführbar, was eine abgesehen vom Tumor absolut gute Gesundheit und Stabilität des Betroffenen erfordert und deshalb selten durchgeführt wird. Eine Chemotherapie ist bei Metastasen möglich, aber nicht sehr erfolgreich. Neuere Therapien befinden sich derzeit noch im Versuchsstadium. Für das Fortschreiten der Erkrankung scheint es keine zu bevorzugende Therapie zu geben. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapieform ist abhängig von Größe, Lage des Tumors und Allgemeinzustand des Patienten.
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Komplikationen:
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Das Aderhautmelanom ist eine sehr bösartige Erkrankung. Es hat bereits bei Entdeckung häufig Mikrometastasen gebildet, weshalb die 5 Jahres-Überlebensrate nur ca. 40 % beträgt. Die Metastasen bilden sich vor allem in Leber, Gehirn, Rückenmark, Magen, Lunge, Niere und Knochen. Mikrometastasen bleiben oft lange inaktiv, weshalb es oft noch nach 20 Jahren zu einer Metastasierung kommt. Deshalb müssen Nachkontrollen lebenslang erfolgen. Außerdem sollte der Hausarzt in den ersten 5 Jahren halbjährliche, danach jährliche Kontrollen des Blutes und eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane durchführen
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Komplikationen der Behandlung:
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Neben den bei jeder Operation bekannten allgemeinen Risiken wie Blutung, Bluterguss, Infektion und Narkoserisiko kann es durch die Behandlung zu einer mehr oder weniger starken Sehminderung und eventuell zum Verlust der Sehkraft oder des Auges kommen. Ziel der Behandlung ist es immer, den Tumor zu entfernen, da er sonst durch Bildung von Tochtergeschwülsten das Leben gefährdet. Dieses Ziel ist nicht immer ohne negative Folgen erreichbar. So kann es z. B. auch infolge der Bestrahlung zu einer Trockenheit des Auges kommen, zu einem Verlust der Wimpern, zu einem grauen Star oder zum völligen Verlust des Auges.
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Patientenberichte:
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| Patientenbericht vom 18.07.2010: |
hallo auch bei mir wurde 2007 ein aderhautmelanom festgestellt. leider war der tumor schon so gross, das mein linkes auge
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| Patientenbericht vom 05.01.2009: |
Hallo auch bei mir wurde vor ca.1jahr ,ein aderhautmelanom festgestellt.Leider musste mir mein linkes Auge entfernt werden.Heute geht es mir
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| Patientenbericht vom 13.09.2008: |
Habe seit Monaten entzündete Bindehaut in beiden Augen sowie Fremdkörpergefühl. (Trockenes Auge / nur sehr geringe Menge an Tränenflüssigkeit)
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