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Bluthochdruck

Fachartikel zum Thema Bluthochdruck

Die ungenügende Behandlung des Bluthochdruckes mit allen negativen Folgen liegt meines Erachtens zum Einem am zu geringen Bewusstsein der Menschen über die Risiken des hohen Blutdruckes, zum Anderen an der Angst vor Medikamenten.
Ich sage meinen Patienten immer wieder, dass in ihrem Beipackzettel des Medikamentes eine ganze Reihe von Nebenwirkungen zu lesen sind, nirgends aber die Nebenwirkungen des zu hohen Blutdruckes verdeutlicht wird.
Hier ist Aufklärung besonders wichtig.
So kann es z.B. passieren, dass ein Patient, der jahrelang auf seinen zu hohen Blutdruck aufmerksam gemacht wird und sich nicht zur medikamentösen Therapie entscheiden kann, plötzlich auf einem Auge sein Augenlicht verliert, da es zu einem Zentralarterienverschluß kam und man stellt dann eine hochgradige Enge der Halsschlagader fest als Ursache. Dies alles sind Folgen des zu hohen Blutdruckes, die hätten vermieden werden können.
Auch halte ich es für unabdingbar, gemeinsam (Arzt und Patient) an dem Problem zu arbeiten.
Dazu gehört das Vertrauen, gründlich informiert zu werden ebenso wie angehört zu werden.
Jede eventuell noch so kleine Nebenwirkung eines Medikamentes muß zum Überdenken des Therapieplanes führen. Nur wenn ein enges Zusammenspiel besteht, kann das Optimum erreicht werden.
Ich sehe meine Aufgabe als Ärztin darin, ein „modeling“ am Patienten zu
betreiben, das heißt, ihn in Richtung „Optimierung“ zu unterstützen. Daß dies stets, auch in der Gesamtbetrachtung, flexibel gestaltet werden muß versteht sich von selbst, wenn man den lebendigen Organismus „Mensch“ als sich stets veränderndes Wesen begreift.

Blutdruckselbstmessung kann sehr sinnvoll sein.
Nach meiner Erfahrung ist es anfangs wichtig, drei mal täglich Blutdruck zu messen und die Werte aufzuschreiben.
Nach zwei Wochen kann man mit dem Gerät und den eigenen Werten umgehen, dann reichen einmal tägliche Kontrollen im Normalfall aus bis zum Erreichen des optimalen Blutdruckes. Anschließend genügen Gelegenheitskontrollen, wobei es meiner Meinung nach wichtig ist, immer einmal wieder eine dreimalige Messung am Tag durchzuführen.
Auch ist es wichtig, mit den Patienten gründlich und wiederholt über anfänglich überschießende Reaktionen und häufig zu hoch gemessene Werte zu reden. Hier spielt doch das Unterbewusstsein eine große Rolle, denn durch innere Anspannung, Erwartungshaltung und Ängste steigt der Blutdruck oft extrem hoch. Eine eingehende Aufklärung und Beruhigung des Patienten mit anfänglich häufigen Praxiskontrollen kann Ängste abbauen und viele unnötige Noteinsätze verhindern. Z.B. beträgt in meiner Praxis die Differenz bei den Blutdruckwerten zwischen der Messung durch meine Arzthelferinnen oder durch mich zwischen 20 und 150mmHg!
Gelassenheit ist also extrem wichtig.

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