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Pleuramesotheliom
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Pleuramesotheliom
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Kurz und bündig:
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Das Pleuramesotheliom ist eine seltene, bösartige, vom Lungenfell ausgehende Erkrankung mit schlechter Heilungsaussicht. Die Sterblichkeit daran nimmt in Westeuropa zu.
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Ursachen:
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Die Erkrankung tritt gehäuft bei Asbestarbeitern oder nach Kontakt mit Glasfaserstäuben nach einer Zeitspanne von ca. 20-40 Jahren auf und ist dann als Berufskrankheit anerkannt. Andere Ursachen wie Viren oder Radioaktivität werden diskutiert.
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Feststellen der Erkrankung:
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Die Erkrankung wird meistens beim Röntgen der Lunge vermutet. Dann erfolgt eine Computertomographie oder Kernspinuntersuchung der Lunge, eventuell ist eine Spiegelung der Bronchien, eine Mediastinoskopie ( Spiegelung des Mediastinums) oder Thorakostomie ( Spiegelung des Brustraumes) notwendig.
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Beschwerden:
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Es kann zu Husten oder gehäuften Erkältungen im Bereich der Atemwege kommen, zu Atemnot oder Schmerzen im Bereich des Brustkorbs. Gewichtsabnahme ist wie bei allen bösartigen Erkrankungen möglich.
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Behandlung:
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Man kann die befallenen Teile der Lunge und des Lungenfells entfernen, nur die Entfernung des Lungenfells durchführen, eine Strahlenbehandlung anwenden oder mit Chemotherapie behandeln. Standard ist derzeit Cisplatin. Man hat jedoch in einer neuerdings durchgeführten Studie festgestellt, dass eine Kombination mit Raltitrexed, einem Hemmer der Thymidylatsynthese, der zur Behandlung des fortgeschrittenen Darmkrebses zugelassen ist, besser wirkt. Aufgrund der wenigen Patienten, die von der Krankheit betroffen sind, kann über die einzelnen Behandlungen nicht viel ausgesagt werden. Günstig scheint eine Entfernung der betroffenen Lungenabschnitte und des Lungenfells auf jeden Fall bei Patienten mit einem Frühstadium des Tumors und in gutem Allgemeinzustand zu sein. Bei allen anderen Patienten muss über das weitere Vorgehen entschieden werden. Diese Entscheidung ist immer vom Zustand, Alter des Patienten, von der Tumorgröße, dem epithelialen Subtyp des Tumors und einer gleichzeitig vorhandenen Erhöhung der Blutplättchen abhängig und muss eine Einzelfallentscheidung bleiben, solange es noch nicht eindeutige, auf Studien beruhende Leitlinien zur Behandlung gibt. Bei der Bestrahlung kann es zu Nebenwirkungen in Lunge, Herzmuskel und Rückenmark kommen, da diese Gewebe strahlenempfindlich sind. Bei der Chemotherapie kann es ebenfalls zu schweren Nebenwirkungen kommen. Man kann derzeit sagen, dass sich eine Kombination verschiedener Medikamente besser zu bewähren scheint als eine einzelne Substanz. Therapien mit ALIMTA scheinen eine leichte Lebensverlängerung zu bringen. Eine heilende Therapie ist bis heute nicht bekannt.
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Komplikationen:
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Das Pleuramesotheliom kann in Lymphknoten metastasieren. Hierbei sind vor allem Lymphknoten im Mittelfellraum ( Mediastinum ) betroffen, im Herzbeutel, Zwerchfell, im gegenüberliegenden Lungenfell und im Bauchfell. Tochtergeschwülste bilden sich jedoch auch über das Blut in der Leber, in der gegenüberliegenden Lunge, in Nieren, Nebennieren, Knochen, Bauchscpeicheldrüse, Milz und Gehirn.
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