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Sehnenverletzungen der Hand
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Sehnenverletzungen der Hand
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Kurz und bündig:
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Sehnenverletzungen gehören zu den häufigsten Handverletzungen. Manche können konservativ, andere müssen umgehend operativ versorgt werden, um spätere Einschränkungen der Beweglichkeit zu verhindern.
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Ursache:
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Täglich übern wir sehr viele Handgriffe aus. Deshalb sind unsere Hände sehr anfällig für Verletzungen. Ob Sie sich beim Bettenüberziehen eine Sehne abreißen oder sich beim Hantieren mit einem scharfen Werkzeug verletzen, immer ist richtiges Handeln entscheidend für den späteren Heilungsprozess.
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Beschwerden:
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Es kommt nach einer Sehnenverletzung zum Bluterguss, Schmerz und zu Schwellung im betroffenen Bereich und zu einem Streckdefizit.
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Feststellen der Erkrankung:
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Neben der ärztlichen Untersuchung, bei der die Diagnose bereits meistens gestellt werden kann, ist eine Röntgenuntersuchung in 2 Ebenen notwendig, um knöcherne Ausrisse und Frakturen nicht zu übersehen.
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Behandlung:
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Gedeckte Strecksehnenverletzungen des Fingerendgliedes(das Endglied des Fingers hängt herunter und kann nicht mehr aktiv gestreckt werden), nicht und gering dislozierte Avulsionsverletzungen mit einem kleinen Knochenfragment werden mit einer Stack`schen Schien konservativ behandelt. Die Schiene soll 8 Wochen lang 24 Stunden täglich getragen werden und anschließend noch weitere 4 Wochen nachts. Dies ist erforderlich, da Sehnen sehr langsam heilen. Die Behandlung darf keinesfalls unterbrochen werden. Die Schiene darf nur kurz zur Hautpflege abgenommen werden, wobei der Finger gestreckt bleiben muss. Die Schiene darf das Mittelgelenk nicht mit einschließen und darf mit Klebeband nur proximal (körperwärts) fixiert werden, damit keine Beugestellung des Endgliedes provoziert wird. Bei nicht oder nur gering verschobenen knöchernen Sehnenausrissen kann die Tragezeit eventuell um 4 Wochen verkürzt werden. Bei Endgliedbasisfrakturen mit 30 % oder mehr Beteiligung der Gelenklinie muss meistens operiert werden. Auch noch bis zu vier Monaten nach einer Sehnenverletzung ist das Anlegen der Stack Schiene sinnvoll. Dann muss die Ruhigstellung allerdings 10 Wochen betragen. Dies gilt auch, wenn die Schiene nicht korrekt angelegt wurde. Auch dann ist ein 2. Versuch sinnvoll.
Eine offene Strecksehnenverletzung im Fingermittelgelenk, knöcherner Ausriss des Mittelzügels mit einer Dislokation über 1 mm oder Verletzungen mit Mitbeteiligung anderer Strukturen müssen operiert und für mehrere Wochen ruhig gestellt werden, wobei dynamische Nachbehandlungen meist günstig sind. werden. Bei einer gedeckten Ruptur des Tractus intermedius kann meist anfangs das fingergelenk noch gestreckt werden. Deshalb kann diese Verletzung leicht übersehen werden. Bei einer Schwellung des Mittelgelenks muss immer daran gedacht werden. Der Tischkantentest kann eine Klärung bringen. Dabei wird der verletzte Finger rechtwinklig über eine Tischkante gelagert. Der Untersucher fixiert mit mäßigem Druck diese Stellung. Der Patient wird aufgefordert, das Mittelglied zu strecken. Bei intaktem Mittelzügel verspürt der Untersucher den Gegendruck und das Endglied kann passive Pendelbewegungen ausführen. Liegt eine vollständige Ruptur des Tractus intermedius vor, besteht eine Streckschwäche im Mittelgelenk und eine Starre des Endgliedes mit Überstreckungstendenz. Gedeckte Rupturen des Tractus intermedius und unverschobene knöcherne Ausrisse des Mittelgelenkes werden konservativ behandelt, wenn der Finger nach passiver Streckung im Mittelgelenk gestreckt gehalten werden kann. Die Stack`sche Schiene bleibt dann für 6 Wochen und der Patient soll Grundglied und Endglied aktiv bewegen.
Ein Abriss der langen Daumenstrecksehne muss operiert werden. Er kommt oft vor nach distalen Radiusfrakturen oder bei chronischer Polyarthritis. Meist kann die Sehne nicht mehr genäht werden und es bedarf einer Umlagerung der Sehne des M. extensor indicis oder einer Rekonstruktion durch Interposition der Sehne des M. palmaris longus. Beide Verfahren liefern gute Ergebnisse. Lediglich bei Musikern etc. solllte eventuell ein Interponat der PL - Sehne gewählt werden, da es nach Verlagerung er M. extensor indicis Sehne eventuell zu einer leichten Schwäche des Zeigfingers kommt.
Beugesehnenverletzungen müssen fast immer operiert werden, wobei die Operation von einem erfahrenen Handchirurgen durchgeführt erden sollte. Je nach Nahttechnik ist die Nachbehandlung unterschiedlich. Fast immer sollte sie jedoch dynamisch sein, um Verklebungen zu vermeiden. Die volle Belastbarkeit ist in der Regel frühestens 3 Monate nach Operation möglich.
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Patientenberichte:
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| Patientenbericht vom 14.07.2009: |
Hallo,
ich leide nun schon seit über 9 monaten an einer beidseitigen sehnenentzündung ausgehen von der
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| Patientenbericht vom 07.06.2009: |
ich habe mir durch unachtsamkeit eine schere verletung im nterarm durch ein ketensge zugezogen - schlagader,sehnen, nerven durchtrennt und mussten
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