Ventrikuläre Extrasystolie: Ursachen, Risiken und Behandlung

Was sind ventrikuläre Extrasystolien (VES)?

Ventrikuläre Extrasystolien sind häufig und kommen auch bei Gesunden vor. Im Alter über 75 sind sie in über 70 % nachweisbar.

Wann sollten ventrikuläre Extrasystolien behandelt werden?

Treten ventrikuläre Extrasystolen sehr häufig auf, sollte eine Behandlung diskutiert werden, denn sie können dann die Pumpfunktion des Herzens verschlechtern und zu plötzlichem Herztod führen. Zunächst sollte immer nach der zugrunde liegenden Ursache gefahndet werden, die es vielleicht zu behandeln gilt.

Diagnose und Ursachenforschung bei VES

Es können strukturelle Herzerkrankungen zugrunde liegen, aber auch eine hypertrophe Kardiomyopathie oder eine rechtsventrikuläre arrhythmogene Dysplasie.

Behandlungsmöglichkeiten für ventrikuläre Extrasystolien

Betablocker können eingesetzt werden, wenn die Häufigkeit der VES während der bradykarden Schlafphase abnimmt. Ist diese nicht der Fall, sollte man keine Betablocker anwenden.

Andere Antiarrhythmika sollten nur mit großer Zurückhaltung eingesetzt werden. Die effektivere Behandlung ist die Katheterablation, die jedoch nur hochsymptomatischen Patienten angeboten werden sollte.

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