Schweißfüße: Ursachen, Behandlung und Tipps zur Vorbeugung

Was sind Schweißfüße und warum entstehen sie?

Schwitzende Füße können bis zum Aufweichen der Haut und zu Entzündungen führen. Ursachen sind Temperaturschwankungen, die zu akuter Schweißneigung führen, wie hormonelle Störungen, Störungen des Vegetativums, häufig auch veranlagungsbedingt.

Behandlung von Schweißfüßen: Was hilft wirklich?

Im Vordergrund der Behandlung steht das Tragen von atmungsaktiven Strümpfen, d.h. Wolle und Synthetik müssen vermieden werden und die Strümpfe müssen mehrmals täglich gewechselt werden. Häufig barfuß gehen, offene Schuhe tragen und Fußübungen durchführen können ebenso lindernd wirken wie ein kaltes Fußbad.

Medizinische Optionen: Antitranspirantien, Iontophorese und Botulinumtoxin

Bei Störungen des Vegetativums können Entspannungsmaßnahmen helfen und Atemübungen. Daneben gibt es verschiedene, sich im Handel befindende Präparate, die die Schweißneigung verringern. Auch eine Einlagensohle, die Zink enthält, kann Schweißfüße lindern.

Der Stufenplan der deutschen dermatologischen Gesellschaft sieht in seinen Leitlinien vor: 1. topische Therapie mit Antiperspiranzien 2. Leitungswasser – Iontophorese 3. chemische Denervierung mit Botulinumtoxin A 4. systemische Therapie mit Antihidrotica oder Psychopharmaka.

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Erfahrungsberichte (2) zum Thema „Schweißfüße: Ursachen, Behandlung und Tipps zur Vorbeugung“

Wir veröffentlichen so viele Erfahrungsberichte, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Erfahrungsbericht.

  1. Ich habe nach 54 Lebensjahren seit ca 2 Monaten plötzlich extreme Probleme mit Fußgeruch – auch wenn ich nur ein bisschen schwitze.
    Es geht besonders schnell, wenn ich Schuhe und Strümpfe trage, die schon mal 'infiziert' waren – selbst wenn sie stark gereinigt worden sind, z.B. mit Chlor-Desinfektionsreiniger und erhitzen auf 80°C. Sie riechen dann immernoch leicht und fangen sofort wieder an an zu stinken, sobald sie mit etwas Fußschweiß zusammen kommen. Bei den Füßen verschwindet dagegen der Geruch fast völlig sobald ich Schuhe und Strümpfe ausziehe von allein. Mit neuen Schuhen und Strümpfen dauert es dagegen 1-2 Tage, bis sich dieser Zustand einstellt.
    Mein Eindruck: Die Stinkbakterien setzen sich in den Schuhen fest. meine Frage: Kann man die nicht irgendwie gründlich desinfizieren? Selbst wenn sie dabei etwas Schaden nehmen – denn die Alternative ist nur wegwerfen und das ist auf die Dauer nicht bezahlbar.
    Meine 2. Frage: Das Problem begann nachdem jemand mit extremen Schweißfüßen mehrere Tage bei mir zu Besuch war. Kann man sich 'anstecken'?

  2. Ich leide seid 3 Jahren unter meinen Schweißfüssen sie riechen nicht sie STINKEN. Ich habe immer das gefüllt ich bin in Hundekot getreten.
    Von meinen Hautarzt bekomme ich immer nur eine sol.alumi.chlarati Lösung 15% aber das hilft überhaut nicht. Ich trage kaum Socken, laufe sehr viel barfuß.
    Meine Arbeitsschuhe sind im Sommer Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen
    Ich hoffe sie können mir einen Tipp geben um mein Problem zu verbessern.
    Danke

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    Sie sollten einen kompetenten Hautarzt aufsuchcen der Ihnen die Behandlung mit Leitungswasser – Jontophorese verordnet. 95 % der Patienten haben damit Erfolg. Dass Sie Ihre Füße gründlich reinigen sollten und täglich frische Baumwollsocken tragen, versteht sich von selbst. Gute Besserung!

    Ihr Biowellmed Team

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