Schienbeinfraktur – Diagnose, Therapie und Genesung

Diagnose und Erste Hilfe bei einer Schienbeinfraktur

Ein junger Mann erhält beim Fußballspielen versehentlich von seinem Gegner einen Schlag auf das Schienbein und erleidet eine Unterschenkelschaftfraktur. Es bestehen Schmerzen im Bereich des Schienbeins und ein Bluterguss. Zeichen einer Nerven- oder Muskelschädigung liegen nicht vor.

Behandlung einer Schienbeinfraktur

Man entschließt sich, nach Einrichten des Bruches eine Operation mit Einführen eines Verriegelungsnagels durchzuführen. Unter fortwährender Thromboseprophylaxe lernt der junge Mann mit einem Krankengymnasten das Gehen an Stöcken. Bereits nach 5 Tagen kann er, versehen mit einem Kompressionsstrumpf, das Krankenhaus bereits verlassen.

Postoperative Maßnahmen

Er bekommt zu diesem Zeitpunkt noch regelmäßig Schmerztabletten. Das Bein wird auch immer wieder hoch gelagert und gekühlt. 12 Tage nach der Operation werden die Fäden entfernt.

Rehabilitation nach einer Schienbeinfraktur

Der Patient darf sein Bein mit 20 kg teilbelasten, 2 Wochen später mit 40 kg und – nach Prüfen des Röntgenbildes – weitere 2 Wochen danach voll. Röntgenuntersuchungen erfolgen nach 2, 4 und 6 Wochen. Gleichzeitig wird mit der Durchführung der Krankengymnastik begonnen.

Belastungsstufen und Krankengymnastik

Glücklicherweise erholt sich der Patient rasch und alles läuft nach Plan. Mit dem Fußballspielen will er schweren Herzens jedoch längere Zeit pausieren.

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Eine Antwort auf „Schienbeinfraktur – Diagnose, Therapie und Genesung“

Wir veröffentlichen so viele Erfahrungsberichte, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Erfahrungsbericht.

  1. Bei einem Verkehrsunfall erlitt ich einen Mehrfachbruch des linken Unterschenkels.
    Bei der Operation wurde ein Marknagel eingefügt, der oben unten mit Schrauben
    gefestigt wurde. Da ich nach 5 Monaten trotz Krankengymnastik immer noch nicht
    richtig gehen konnte (weder Treppensteigen noch Radfahren, )entfernte man die
    unteren Schrauben, um so den Druck auf das Schienbein nach untren zu erhöhen.
    Es haben sich aber bis jetzt noch keine Kallusbildungen (nach 2 Wochen) eingestellt.
    Deshalb wurde mir gesagt, dass man das Wadenbein verkürzen müsse, wenn sich nicht
    binnen der nächsten 6 Wochen eine Kallusbildung zeigt. Der Unfall war im August 09
    Und davor habe ich ehrlich gestanden Angst: wieder Krankenhaus,wieder Infektionsgefahr, wieder Schmerzen und wieder Krücken. Frage: gibt es statt der Verkürzung irgendwelche
    Alternativen? Ich will noch ergänzen, ich bin 68 Jahre alt, und es ist mir klar, dass
    bei diesem Alter der Heilungsprozess länger dauert als bei einem jungen Menschen.
    Mit freundlichen Grüßen.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    auf dem naturheilkundlichen Sektor gibt es sowohl Medikamente als auch Methoden(z. B. Magnetfeld), mit denen man versuchen kann, die Kallusbildung anzuregen. Vielleicht wäre das ein Versuch? Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

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