Blutverdünnung mit Phenprocoumon: INR-Werte und Richtlinien

Einstellungsrichtlinien für Phenprocoumon

Verschiedene Erkrankungen erfordern eine Blutverdünnung mit Phenprocoumon. Die Blutverdünnung muss regelmäßig überwacht werden, wobei sich die Einstellung nach den INR-Werten richtet. Die Tablettenmenge, die notwendig ist, ist individuell unterschiedlich und muss nach dem INR-Wert nach jeder Blutabnahme neu festgelegt werden.

Warum konsequente Einnahme entscheidend ist

Eine konsequente Einhaltung der vorgeschriebenen Menge ist ebenso Voraussetzung für eine komplikationsarme Behandlung wie die regelmäßige Überwachung durch Blutkontrollen, die ebenfalls vom Arzt festgelegt werden muss. Untenstehend finden Sie die Einstellungsrichtlinien für diverse Erkrankungen:

INR-Zielwerte bei verschiedenen Erkrankungen

Eine lebenslange Blutverdünnung ist bei folgenden Erkrankungen notwendig (falls keine Einschränkung für die Behandlung aus anderer Ursache besteht): Nach Herzklappenersatz oder nach wiederholten arteriellen Thromboembolien: INR-Zielwert: 3 – 4,5. Bei Erkrankungen der Herzklappen, Herzthromben, chronischem Vorhofflimmern, nach Herzinfarkt: INR-Zielwert: 2 – 3.

Zur Vorbeugung eines erneuten Arterienverschlusses mindestens für 3 Jahre: INR-Zielwert: 3 – 4,5. Zur Vorbeugung einer Beinvenenthrombose: INR-Zielwert: 1,5 – 2,5. Zur Behandlung und Verhütung einer erneuten Beinvenenthrombose oder einer Lungenembolie: INR-Zielwert: 2 – 3.

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Erfahrungsberichte (3) zum Thema „Blutverdünnung mit Phenprocoumon: INR-Werte und Richtlinien“

Wir veröffentlichen so viele Erfahrungsberichte, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Erfahrungsbericht.

  1. Sehr geehrter Experten.

    Ich bin 65 J. alt und muß als Dauermedikation Eliquis 2mal 5 mg täglich einnehmen.
    Darf man unter Eliquis
    VITAMIN D3 zusammen mit Vitamin K
    Einnehmen?
    Es geht vor allem um das Vitamin K.
    Finde dazu nicht viel im Netz.
    Mfg
    Ernst

    Lieber Ernst,
    ja, darf man. Es handelt sich bei Eliquis nicht um einen Vitamin – Antagonisten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Guten Tag
    Ich bin mit 2 × 5 mg
    Eliquis entlassen worden.
    Pulmonalembolie.
    Ich neige zeitweise schon immer zu starkem Durchfall. Alles abgeklärt. Anscheinend reizdarm.
    Wirkt Eliquis auch bei Durchfällen?
    Ich sollte ja in meinem Falle 6 Monate einen gleichbleibenden Spiegel haben
    Herzl Dank

    Liebe Sandra,

    wir gehen davon aus, ja. Wenn Ihr Durchfall jedoch ein Dauerproblem ist, könnte man ja mal den Medikamentenspiegel im Blut messen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo,
    Da ich hier schon einmal Hilfe bekommen habe wende ich mich auch mit meiner nächsten Frage an euch.
    Ich nehme auf grund eines schlaganfalles marcumar. Da ich aber an der aorta eine erweiterung hab und aorteninsuffizienz wollte ich mir von den schüssler salzen die nr. 7 magnesium phosphoricum besorgen und nehmen. Kann ich das einnehmen trotz marcumar.
    Vielleicht hat hier ja jemand erfahrung damit.
    Danke für die hilfe
    Viele grüße
    S.

    Liebe S.,

    da wir im Einzelfall keine Beratungen durchführen können, bitten wir Sie, dies nochmals mit Ihrem Arzt abzuklären. Generell dürfen Schüssler Salze auch unter einer Marcumartherapie genommen werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

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