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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

29.11.2010:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Link zum Fachartikel Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Hallo liebes Biowellmed-Team,

im September letzten Jahres wurde ich (weiblich, 45 Jahre)mit Verdacht auf akuter Pankreatitis ins Krankenhaus eingeliefert. Von einem Tag auf den anderen hatte ich plötzlich so starke Schmerzen und die Werte waren auch erhöht. Jedenfalls wurde ich zu erst 5 Tage lang antibiotisch behandelt und dann wurde mir die Gallenblase entfernt, die völlig 'versteint' war.
Seitdem waren die Lipase-/Amylase-Werte erhöht, aber mit der Tendenz zu sinken, d.h. sie wurden von Mal zu Mal besser, waren aber nicht gut.
Dann wurde im Februar nochmal ein Ultraschall gemacht, der leider wenig aussagekräftig war auf Grund der Luftüberlagerungen. Ein CT ergab auch keine Hinweise auf eventuell noch 'herumgeisternde' Steine oder sonstiges. Da ich ein ERCP zu diesem Zeitpunkt verweigert habe, wurde ich von meinem Arzt an einen Gastroentereologen verwiesen, um eine Zweitmeinung ein zu holen. (Mein Arzt -Internist- war der Meinung, es handele sich um eine chronische Pankreatiis.) Der meinte aber, es läge kein Grund für eine ERCP vor und ich solle doch in einem halben Jahr zur Kontrolle wieder kommen.
Das tat ich dann letzte Woche und war erschrocken, dass die LIpase auf 144 und die Amylase auf 112 gestiegen sind. Der Arzt wollte mich dann zu einem MRCT schicken, was aber nicht von der Krankenkasse bezahlt wird.
Nun ist noch die Rede von einem MR Oberbauch.
Welche nun tatsächlich gemacht wird - die ERCP steht auch immer noch im Raum, wird sich in den nächsten Tagen heraus stellen. Sie haben in einem Beitrag geschrieben, die ERCP wäre harmlos. Mir ist aber genau das Gegenteil erzählt worden, unter Anderem soll man nach der Untersuchung ziemliche Beschwerden (Übelkeit/Erbrechen) haben.
Wenn sich aber bei mir noch Steine in den Gängen befinden sollten, wäre die ERCP eigentlich besser, weil man die dann gleich entfernen könnte.
Ist die Bildgebung bei der MR-Oberbauch so deutlich, dass man die eventuellen Steine erkennen kann?
Bei meinen Recherchen über Pankreatitis und mögliche Ursachen bin ich immer wieder auf den Alkoholkonsum gestossen. Nur bin ich absolut abstinent!!Rauchen tue ich auch seit 13 Jahren nicht mehr.
Gut, die Ernährung läßt zu Wünschen übrig (was man ja auch schon an den Gallensteinen sieht).
Sollte Eiweiß deutlich reduziert werden? Zum Abnehmen und auch zwischendurch benutze ich nämlich auch ganz gerne mal ein Eiweiß-Shake.
Danke für eine eventuelle Antwort auf meine Fragen.
Gruß

Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

wo haben wir denn geschrieben, dass die ERCP harmlos ist? Das müssten wir korrigieren. Die Untersuchung ist nicht harmlos, weist jedoch mit ca. 1 % eine relativ niedrige Komplikationsrate auf, gemessen am Nutzen. Eine iatrogene(durch die Untersuchung ausgelöste) Pankreatitis kann vorkommen und auch einmal gefährlich werden. Das NMR ist eine an sich sehr gute Methode zur Beurteilung von Gallensteinen und Pankreas, bei sehr kleinen Steinen jedoch ebenfalls nicht hundertprozentig. Ihre Bauchspeicheldrüsenprobleme haben ihre Ursaceh sicher im Gallebereich und nicht im Alkohol, dass die Ernährung optimiert werden kann, sagen Sie selbst. Eiweißshakes sind erlaubt. Sie sollten jedoch Fett in jeder Form meiden. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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