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Herzschwäche = Herzinsuffizienz

27.11.2010:

Erfahrungsbericht zum Thema Herzschwäche = Herzinsuffizienz

Link zum Fachartikel Herzschwäche = Herzinsuffizienz

Hallo,
ich erwarte keine diagnosestellung aber wenn möglich tipps für die anstehenden untersuchungen und falls jemand auf die frage zur früheren antibiothikatherapie antworten kann.
seit längerer Zeit habe ich schwankende gamm-gt und gpt werte die sich im bereich von leicht bis sehr stark erhöht bewegen. zur zeit liegt der gamma gt bei 139. lebe überwiegend alkoholabstinent, bin NR, treibe regelmäßig ausdauersport. 45 J /M .
in 02-2009 erkrankte ich schwer. im zusammenhang mit der erkrankung waren die o.g. sowie andere werte massiv erhöht. während der genesung normalisierten sich alle werte bis eben auf die erwähnten.
man diognostizierte damals eine pneumonie. dabei handelte es sich aber um eine verlegenheitsdiagnose da man diese pneumonie gar nicht eindeutig nachweisen konnte. die notaufnahme des virchow/berlin wollte mich sogar wieder nach hause schicken, wäre ja alles nicht so schlimm..
ich hatte 41grad fieber und husten mit rostbraunen auswurf. außerdem versagten meine nieren. ich konnte nicht mehr wasserlassen und das bißchen was kam war dunkel gefärbt. viel mitbekommen habe ich von dem geschehen um mich nicht. meine frau war bei mir und sie hörte wie das notaufnahmepersonal darüber entschied mich wieder nach hause zu schicken. sie hat sich dagegen verwehrt. es erfolgte die einweisung infektiologie der charite . dort behandlung mit ampicillin/sulbactam und clarithromycin. eine 100 % diagnose wurde nicht gestellt, es wurde immer rumgeeiert, wird wohl ne pneumonie sein. ich habe meine daten der cap-netz studie zur verfügung gestellt. die konnten aber auch nicht die erreger/ursache einer pneumonie identifizieren. glücklicherweise schlug die therapie an. ich entfieberte und der rostbraune auswurf verschwand. nach 10 tagen entlassung. danach 6 weitere wochen um so stabil zu werden das ich wieder arbeiten konnte. seitdem geht es mir nicht schlecht. allerdings habe ich wachsende einschränkungen in meiner körperlichen leistungsfähigkeit zu verzeichnen. ich bin ein läufer und meine kondition war immer hervorragend. seit der erkrankung ist das allerdings vorbei. ich leide bereits nach kurzer belastung an atemnot mit einem starken kältegefühl und druck in der brust/herzgegend. ich muß pausieren und schaffe nur mit unterbrechung gerade noch max 5 km. nachts schwitze ich sehr oft extrem. das ist aber schon seit 20 jahren mal mehr mal weniger so. da ich seit meiner erkrankung alle paar monate meine blutwerte regelmäßig geprüft werden ist mir seitdem die abnormität bei den erwähnten werten bekannt. den HA/internist habe ich jetzt über meinen wachsenden leistungsverlust informiert. ich soll mit dem sport kürzer treten und zum kardiologen. meine frage: kann damals schon eine herzerkrankung die eigentliche ursache für meinen akutentgleisung gewesen sein? ich habe gelesen das es bei bestimmten herzfehlern ebenfalls zu fieber, atemnot und husten mit rostbraunem auswurf kommen kann. hätte in diesem fall eine antibiotikatherapie überhaupt angeschlagen? was soll ich beim kardiologen beachten, was muß auf jeden fall untersucht werden? seit meinem klinikaufenthalt und dem was dort alles noch so abgelaufen ist(details würden den rahmen jetzt total sprengen) bin ich extrem verunsichert. im übrigen wollte ich meine klinikakte später wegen beschwerdeführung einsehen. diese akte ist seitdem nicht mehr auffindbar. lediglich das röntgenbild der notaufnahme konnte ich mir in kopie besorgen.
zu guter letzt noch der hinweis das meine mutter 68 J im letzten jahr an einer herzerkrankung verstorben ist. begann wie erkältungssymptome. immer wieder fieber, längere zeit unspezifischer husten und zunehmende schwäche. in die klinik kam sie als die nieren versagten. kein wasserlassen mehr, wasseransammlung im körper. schädigung des herzen im röntgenbild nachgewiesen. als medis folgten dygoxin und vitamin b komplex das andere hab ich vergessen. sie lebte in äthiopien und verstarb kurz nach ihrer entlassung aus der klinik. mein bruder starb mit 48 J an leukämie. mfg neshar oseman

Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

rein medizinisch wäre eine Herzursache denkbar, allerdings hat man ja mit Sicherheit ein EKG gemacht und im Röntgen Thorax kann man auch eine Aussage über das Herz treffen. Wir empfehlen Ihnen, zunächst ein Stressecho durchführen zu lassen. Daraus kann man bereits sehr viel ablesen. Eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes wäre wegen des Nachtschweißes anzuraten, ebenso Blutwerte bezüglich einer entzündlichen Erkrankung. Mit den Ergebnissen dürfen Sie sich gerne wieder melden. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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