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Kurzdarmsyndrom

18.12.2006:

Erfahrungsbericht zum Thema Kurzdarmsyndrom

Link zum Fachartikel Kurzdarmsyndrom

hallo, ich bin 36 jahre 160 und 69kg und deutsch/asiatisch ( indonesien )

ich wurde vor 3 jahren operiert. es sollte ursprünglich nur eine zyste am eierstock entfernt werden, leider kam alles anders. weil die ärzte zusätzlich verwachsungen lösen wollten haben sie leider mein darm verletzt. zusätzlich haben sie meine intakte gebärmutter entfernt und die zyste zum schluss vergessen. leider bekam ich keine schonkost und über die darmverletzung wurde vorerst auch nicht gesprochen.

da ich dann normal gegessen habe kam es dann nach 3-5 tagen zum darmverschluss, obwohl ich die ärzte auf einen evtl. verschluss hingewiesen habe ( unverwechselbare beschwerten) hatten sie mich nur mit sonden und schmerzmittel versorgt. sogar als ich meine exkremente erbrochen habe handelten die ärzte nicht, mit der begründung, das ich evtl nur ein infekt habe, ihre die entzündungswerte hoch sind. ????

sie haben mich drei tage so gelassen. mein erbrechen ging zurück ( darmdurchbruch ) logisch weil dann alles in den brauchraum gelangt ist. ich hatte eine bauchfellentzündung und wurde in der nacht noch notoperiert( ich habe sie richtig beträngt das sie mich nochmal auf machen ).

ich viel ins koma (drei wochen ) und sie mussten mich dann mit einen heli in die würzburger uni bringen. die würzburger uni hat mir dann das leben gerettet. laut uni würzb. war die bauchfellentzündung so stark fortgeschritten das ich einfach nur glück hatte. nun habe ich 70-80cm dünndarm und vom dickdarm haben sie mir auch was weggenommen der rest ist so verwachsen das es wie ein betonblock zusammenhängt.

ich lag 3/4 jahr mit einem offenen bauch im krankenbett bis alles wieder zurückverlegt werden konnte. am anfang nach der rückverlegung habe ich nur noch 45 kilo gewogen dann bekam ich movium gegen meine höllischen schmerzen ( tabletten wirken aber so gut wir garnicht letzte me
dikation: 16 mg palladon dreimal am tag, habe sie selbstständig auf 2x 8mg heruntergesetzt weil es eh nichts bringt )seit dem habe ich wieder zugenommen. ich muss dazu sagen das ich sehr viel süsses esse damit ich wieder zunehme. ich war der meinung wenn ich dicker werde dann werde ich gesund. ich fühle mich aber nicht besser. ich bin nur müde habe schweissausbrüche lustlosigkeit träge übelkeit meine rippen tun weh, meine muskel und knochen also fast alles.

ich muss vorher noch sagen das ich früher bevor das alles war hochleistungssport ( kickboxen ) ect. gemacht habe. ich weiss das ich dort nicht mehr hinkommen werde obwohl ich immer wieder versuche mein übungen zu machen, aber diese schwäche all die anderen syntome müssen einfach aufhören deswegen hoffe ich hier auf etwas hilfe.
eine leichte fettleber hat sich noch herausgestellt.
mfg

Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

wie wir von Ihnen erfahren, mussten Sie sehr viel durchmachen. Es ist bestimmt nicht einfach, wieder halbwegs gesund zu werden, aber wir denken, dass Sie mit Geduld und eisernem Willen viel erreichen können. Zunächst empfehlen wir Ihnen, die Süßigkeiten zu lassen. Genug Gewicht haben Sie ja jetzt und wie Sie selbst schon bemerkt haben, hilft Ihnen Speck auf den Rippen nicht wirklich. Wir würden Ihnen regelmäßige Bewegung empfehlen. Sie könnten z. B. mit einer Stunde ganz regelmäßigem Spazierengehen beginnen. Die Betonung liegt auf regelmäßig. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, ob man das Palladon nicht langsam weiter reduzieren kann und Ihnen statt eines allgemeinen Schmerzmittels nicht nach und nach ein Medikament geben kann, das speziell auf Ihre Beschwerden abgestimmt ist. Wir raten Ihnen, auch wenn es Ihnen schwer fällt, nicht mehr zurück zu schauen, sondern nur noch vorwärts. Nehmen Sie sich ein großes Ziel vor und formulieren Sie für sich kleine Etappenziele. Ernährungsmäßig wäre es sicher hilfreich, wenn Sie mit einer Ernährungsberaterin zusammen arbeiten. Bestimmt kann Ihnen die Krankenkasse dabei behilflich sein. Wir wünschen Ihnen, dass Sie uns nächstes Jahr um dieese Zeit bereits von Fortschritten berichten können. Alles Gute für Sie!

Ihr Biowellmed Team

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