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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

02.02.2010:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

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Guten Tag, im Juli 2009 habe ich ( 49 Jahre) eine chronische Bauchspeichedrüsenentzündung diagnostiziert bekommen. Weiterhin einen Diabetes und erhöhte Schildrüsenwerte - Überfunktion. Seit dem bin ich in einer Diabetesbetreuung und habe mittlerweile 9 kg gewollt abgenommen, um den Diabetes besser in den Griff zu bekommen. Die Ursache der Erkrankung wird noch gesucht, denn ich war nie ein 'Trinker' und habe stets versucht gesund zu essen und zu leben. Da ich fast täglich mindestens 40 Minuten am Stück zu Fuß gehe, bin ich der Meinung, dass ich auch genügend Bewegung habe.
Interessanterweise treten Schmerzen bei mir immer dann auf, wenn ich mich aufrege und oder ärgere. Ansonsten komme ich gut klar und kann weitestgehendst auf Schmerzmittel verzichten. Meine Zuckerwerte sind inzwischen normal. Ich nehme abends 1 Tablette und 3x täglich Zimtextrakttabletten. Ich esse bewußt aber alles, was mir gut schmeckt, auch Spagetti, Kuchen, Schokolade - aber immer in Maßen. Ich trinke wirklich gar keinen Alkohol mehr, seit meiner Diagnose und habe vorher lediglich mal am Wochenende ein Glas Rotweinschorle oder eine Pico Sekt getrunken.
Trotzdem habe ich Bedenken, wie es weitergeht. In den nächsten Tagen muss ich ein MRT über mich ergehen lassen. Die Sache selbst ist ja nicht so wild. aber ich habe Angst vor der Auswertung. Denn jedesmal nach der Endosonographie wurde ein weiteres Detail des Endzündungsstadiums mitgeteilt, so dass die Verunsicherung bei mir immer größer wird.
Im November 2009 war ich in einer Rehabilationsmaßnahme. Der dortige Chefarzt meinte, dass es eigentlich gar nicht so schlimm sein kann, denn meine Insulinproduktion funktioniert noch ebenso wie die Enzymproduktion. Denn während der Reha konnte ich die Therapie mit Insulinspritzen vollständig absetzen - wie gesagt jetzt nur noch 1 Tablette abends - und mittlerweile habe ich auch keine Durchfälle mehr, meine Migräneanfälle sind vollständig weg und die Dauerschmerzen im Oberbauch treten nur noch sporadisch auf, besonders nach zu viel Essen oder wie schon erwähnt bei Ärger und Stress.
Da stellt sich mir die Frage, habe ich nun eine chronische Pankreatitis oder nicht. Und wenn nicht, wieso wird bei den Endosonographien festgestellt, dass im Kopfbereich des Pankreas etwas nicht in Ordnung ist, aber die Werte ansonsten - Zucker und Verdauung - sind o.k.???
Hat irgendjemand ähnliche Symptome? Oder hat jemand festgestellt, dass er mit einer einigermaßen gesunden Ernährung - ich ernähre mich größtenteils Glyxmäßig - und habe ja auch meine tägliche Bewegungseinheit, dass man dann die Erkrankung stoppen kann?
Leider ist ja der Wissenstand bei Erkrankungen der Pankreatitis noch nicht so fortgeschritten, dass man auf eine Menge Erfahrungen zurückgreifen kann, aber ich hoffe trotzdem, dass ich hier jemanden finde, mit dem ich mal 'deutlich'reden kann, denn oftmals stoße ich bei meinen vielen Doktoren immer wieder auf Schulterzucken.
In Erwartung einer Antwort verbleibe ich.

Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

natürlich bewegen sich viele Menschen so gut wie gar nicht, aber mal ehrlich: sind 40 Minuten Gehen pro Tag viel Bewegung? Für den Körper sicher nicht, in den Augen des modernen Menschen vielleicht schon. Außerdem ist Ihr Zucker nicht weg. Sie nehmen doch Medikamente dafür. Ob Sie mit Ihrer Ernährung so glücklich liegen, wagen wir auch zu bezweifeln. Muss denn Kuchen sein? Eine auf den Diabetiker abgestimmte Vollwertkost wäre sicher besser(wie groß und wie schwer sind Sie?). Nun denkt man, dass etwas in Ihrem Körper nicht stimmt(weshalb, wissen wir nicht und wir wissen auch nicht, wie man zur Diagnose chronische Pankreatitis kam). Man hat sicher einen Grund für die Annahme. Deshalb sollten Sie zunächst die Untersuchungsergebnisse abwarten. Dass Sie beunruhigt sind, können wir gut verstehen. Es ist dennoch richtig, zunächst die Diagnostik zu versollständigen, damit man Ihnen genau sagen kann, was vorliegt. Erst dann kann man auch ein vernünftiges Behandlungskonzept erstellen. Liebe GRüße

Ihr Biowellmed Team

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