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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

03.02.2009:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Link zum Fachartikel Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Komplexe Krankheit.

Danke für die Antwort.

Hier noch ein paar Antworten zu Ihrer Info.

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Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

wie Sie sich vorstellen können, ist Ihre Krankheit viel zu komplex, um sie in ein paar Worten abzutun. Es gibt natürlich viele Untersuchungen, die notwendig sind und man kann sich erst nach Sichtung aller Unterlagen und eingehender Befragung und Untersuchung ein Bild machen. Da Sie wohl ständig unter Durchfall leiden, muss eine Durchfall - Diagnostik durchgeführt werden einschließlich Ausschluß von Sprue und Schilddrüsenüberfunktion z. B. Ein isolierter erhöhter Lipasewert ist nicht aussagefähig. Er kann durch viele Erkrankungen hervorgerufen werden wie z. B. durch eine eingeschränkte Nierenfunktion oder erhöhte Triglyzeridwerte, um nur 2 Möglichkeiten zu nennen, die sich jedoch überhaupt nicht auf Ihre Beschwerden beziehen. Hat man die Pankreaselastase untersucht? Wenn nie eine Pankreasinsuffizienz nachgewiesen wurde, weshalb behandelt man Sie dann mit Pankreasenzymen zumal das nicht hilft? Übelkeit kann auch z. B. zentral ausgelöst werden. Da kann auch eine neurologische Diagnostik sinnvoll sein. Sie könnten mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie einmal Domperidon versuchen sollten als Alternative zum MCP bis man weiter ist mit der Ursachenforschung. Es wäre auch interessant wie lange Ihre Untersuchungen schon zurück liegen. Vielleicht sollte man die Diagnostik nochmals wiederholen, wenn die Untersuchungen schon eine Weile zurück liegen. Sinnvoll ist auch, wenn alles in der Hand eines führenden Arztes liegt, der dann den Überblick behält. Hierfür würde sich ein guter Gastroenterologe eignen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie weiter kommen. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team
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Im Januar wurde ein großes Blutbild gemacht. Die Lipasewerte lagen bei 54 (--->50). Man sprach von einer Reizung der Drüse, da ich gerade den Noro-Virus hatte. Diese Reizung der Drüse wird immer als unsichere Diagnose genommen, um den Lipasewert zu erklären. Die Kreon soll ich nehmen, damit die B-Drüse entlastet wird. Mein letzter Wert im Dez. lag bei 160.

Gezielte Pakreasteste über Urin und Stuhlgang wurden ab 2005 durchgeführt. Alles ok.

Das MRT der B-Drüse war 2007 (die B-Drüse ist vergrößert, somit kann ich bis jetzt keine Entzündung lt. Arzt gehabt haben), die letzten Magenspiegelungen (eine davon Sono des Magens, um die B-Drüse besser zu sehen) waren im Frühjahr 2008.

Meine Schilddrüse wurde 2007 untersucht anhand eines Bluttest. Normalwerte.

Cholesterin habe ich auch nicht.

Sie rieten zu einer Behandlung eines Gastroenternologen. Ich hatte ca. fünf in den letzten Jahren. Außer einer Magen- und Darmpsiegelung und Ultraschall wurde nichts untersucht. Weitere Behandlungen bekommt man nicht, die muss der Hausarzt durchführen. Selbst Beratungsgespräche stehen nicht auf dem Zeitplan (vielleicht bei Privatpatienten). Außer Omep, Nexium und Co. erfolgt selten ein Ratschlag.

Die Nieren wurden im Oktober untersucht per Ultraschall, ich hatte Beschwerden mit der Blase und es wurde Blut entdeckt, was nicht sichtbar war für das menschliche Auge. Nach zwei Wochen war alles wieder ok. Keine Entzündung, kein Stein etc...

Das ERCP war 1996 und eine erneute ERCP möchte ich nicht nochmals machen, das ist keine risikoarme Untersuchung. Der Prof. der Klinik meinte damals, was ich hier überhaupt mache, meistens sind 60 Jährige seine Patienten. Außer einer vergrößerten B-Drüse konnte er nichts feststellen.

Kurzum: Ich tippe auf meinen Magen auch wenn ich nicht wie andere Sodbrennen habe. Seit drei Jahren verspüre ich nach manchen Speisen ein Brennen, ich kann somit verfolgen, wo meine Nahrung gerade im Magen liegt. Dann dauert es nicht lange und mir wird sehr sehr übel. Ist keine Übelkeit vorhanden, erledigt das der Darm mit Durchfall. Begleitet wird es oft mit heftigen leeren Aufstoßen, was Stunden dauer kann. Diese Sprue.. meinten Sie eine Glutenunverträglichkeit? Das wurde 2007 bei der M-Spiegelung getestet. Negativ.

Im Moment habe ich weniger Durchfall aber wenn, dann nehme ich gleich (lt. Arzt) eine Kps. Imodium ein, was mir mein Magen wieder sehr übel nimmt. MCP lasse ich weg, heute habe ich Nux Vomica probiert, da klappt es besser mit der Übelkeit eine Weile aber dafür hat die Arznei wieder eine durchschlagende Wirkung auf den Darm.

Ich bin kein Arzt Springer, ich war 20 Jahre bei meinem Hausarzt bis er in Rente ging. Er konnte mir auch nicht helfen, er hat Hilfe meist über Fachärzte für mich gesucht - bis jetzt ohne Erfolg.

Ich hatte Glück, dass ich überhaupt oft geröngt wurde, denn wenn sich das Gesundheitssystem in naher Zukunft verschlechtert, dann gibt es nur noch das Fallbeil oder den Strick für Kassenpatienten :0)

Schöne Grüße und danke, dass Sie so fleißig und schnell hier in diesem Forum antworten.




Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

wie Sie selbst erkennen, ist Ihr Problem sehr komliziert und kann nicht einfach in einem Forum abgehandelt werden. Man muss auch an einen Reizdarm oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit denken. Wir meinen doch, dass Sie nochmals in die Hand eines Facharztes gehören. Lassen Sie sich dort regelmäßig untersuchen bis man eine Antwort gefunden hat. Auch die neurologische Untersuchung empfehlen wir ergänzend. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team


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