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Lichen sclerosus et atrophicans = Craurosis vulvae

05.10.2006:

Erfahrungsbericht zum Thema Lichen sclerosus et atrophicans = Craurosis vulvae

Link zum Fachartikel Lichen sclerosus et atrophicans = Craurosis vulvae

Hallo,

ich bin 42 und habe jetzt endlich eine Diagnose! Zuerst wurde ich auf Pilze behandelt. Dann hieß es: Herpes. Ich habe jetzt schon einiges an Leidenzeit hinter mir. Von einer anderen Ärztin bekam ich jetzt die Diagnose und Aufklärung, allerdings nicht über die bestehene Krebsgefahr. Ich habe mich selbst schlau gemacht und bin jetzt ziemlich verunsichert. Was erwartet mich?
Die Ärztin hat mir eine Cortisonsalbe verschrieben, die ich 3 Monate nehmen soll. ch fühle mich noch nicht so alt. Ich sehe aus wie höchstens 35 und habe zwei kleine Kinder. Ich habe schon Collitis ulcerosa und Neurodermitis. Mit chronischen Sachen bin ich also schon voll eingedeckt. Ich hab jetzt ehrlich gesagt Angst.

Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

Angst wäre der falsche Berater. Wichtig für Sie sind regelmäßige Kontrollen beim Gynäkologen, dann kann man beginnende Veränderungen rechtzeitig erkennen und behandeln. Sie müssen sich das vorstellen wie ein Muttermal, das bösartig werden kann. Das sollte man auch regelmäßig kontrollieren. Dennoch wäre es furchtbar, wenn alle Menschen, die ein Muttermal haben, sich vor Angst um ihre Lebensqualität bringen würden. Meine Tochter z. B. hat unzählige Muttermale. Ich rate ihr zur Vorsicht und zu regelmäßigen Kontrollen, versuche jedoch gleichzeitig, die Angst nicht zu fördern. Wenn wir ständig daran denken, was alles in unserem Körper geschehen kann, können wir vor Angst unser Leben nicht mehr geniessen. Das kann nicht Sinn von Vorsorgemaßnahmen sein. Sie sollen uns schützen und dazu verhelfen, dass wir unter regelmäßigen Kontrollen ohne Angst leben können.

Ihr Biowellmed Team

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