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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

08.05.2008:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Link zum Fachartikel Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Hallo liebes Team!

Bei meinem Mann hatte man vor 14 Jahren chronische Pankreatitis festgestellt. Seit dieser Zeit hatte er immer wieder Schübe. Vor zwei Jahren stellte man einen Tumor im Breich des Kopfes fest, der einen Durchmesser von 4 cm hat. Es wurden Gewebeproben entnommen und das war es dann. Im letzten Jahr waren seine Schübe immer langwieriger und er nahm innerhalb kürzester Zeit über 10 Kilo ab. Endlich reagierte der behandelnde Arzt und wies ihn ins Krankenhaus ein. Dort wurde ihm ein Stent gesetzt. Dieser muß nun knapp alle 3 Monate gewechselt werden.
Nach Aussagen seines früheren Arztes soll so eine Therapie aber nur über ein Jahr gehen.
Nun hat mein Mann aber den Arzt und vor allem auch das Krankenhaus gewechselt, wegen Unzufriedenheit. In diesem Krankenhaus wurde ihm nun aber mitgeteilt, dass man diese Behandlung angeblich unbegrenzt weiterführen kann. Und angeblich würde es auch nicht schaden, wenn er mal ein Bier oder ein Glas Wein trinkt. Was ich nun wirklich nicht glauben kann.
Nun meine Frage dazu. Stimmt es, dass diese Behandlingsmethode unendlich weitegeführt kann? Und darf er in Maßen Alkohol trinken?
Und warum spricht niemand mehr über diesen Tumor?
Vielleicht können Sie mir Antworten auf meine Fragen gebe.
Vielen Dank im Vorraus

Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

ein Stent bei Pankreaskopftumor wird rein palliativ gelegt, d. h., er dient zur Entlastung der gestauten Gallenwege, wenn der Tumor nicht operabel ist. Die Operabilität eines Tumors hängt von vielen Faktoren ab wie Allgemienzustand des Patienten, eventuell vorhandene Metastasen oder Einwachsen des Tumors in die Umgebung. Palliativ bedeutet, dass man die Krankheit dadurch nicht auafhalten kann, sondern nur für eine vorübergehende Erleichterung sorgen kann. Der Krankheitsprozess an sich schreitet fort. Mit fortschreitender Erkrankung können viele Komplikationen auftreten wie z. B. Blutungen, Gallengangsentzündungen, Verlegung des Stents, Verschluß des Stents, Einwachsen des Tumors in wichtige Organe etc. Es ist leider wie mit vielen anderen bösartigen Leiden so, dass irgendwann die therapeutischen Maßnahmen erschöpft sind. Irgendwann kann man keinen Stent mehr einsetzen oder die Erkrankung ist so weit fortgeschritten, dass keine wie auch immer geartete medizinische Maßnahme mehr möglich ist. In einer palliativen Situation geht es nicht mehr darum, eine Krankheit zu verhindern, sondern das Leben des Patienten so erträglich wie möglich zu machen. Da man die Krankheit nicht mehr aufhalten kann, ist es berechtigt zu fragen, in wieweit man den Patienten beschränken soll mit Vorschriften(im Falle Ihres Mannes mit Verzicht auf Alkohol). Man kann, wenn es zu seiner Lebensqualität beiträgt, sicher eine geringe Menge Alkohol erlauben. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Mann alles Gute!

Ihr Biowellmed Team

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