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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

18.02.2008:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

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Seit ca. 3 Jahren habe ich besonders erhöhte Lipase-Werte, d. h. vorher erfolgten keine Untersuchungen in dieser Richtung. Anfangs lagen sie bei 80 U/l, zwischenzeitlich bei123,5 U/l; 98,4 U/l und bei der letzten Laboruntersuchung 87 U/l.
Meine Beschwerden beschränken sich auf Übelkeit, Erbrechen, Kopftschmerzen, zwischenzeitlich gelbe Augen (aber schon ca. 10 Jahre lang), die in letzter Zeit nicht mehr so akut sind, aber Rückenmerzen, die sich verstärkt haben.
Es bleibt jedoch nur bei den Laboruntersuchungen, nachdem MRT, Ultraschall und Bauchspiegelung keinen Befund ergeben haben.
Es hat mir noch kein Arzt eine Diagnose stellen können. D. h., ich weiss nicht, bin ich erkrankt, kann ich medikamentös etwas unternehmen, um weitere Schäden zu vermeiden. Ich fühle mich ärztlich nicht in den richtigen Händen.
Ich bin 48 Jahre alt. Ich sollte noch erwähnen, dass meine Schwester mit 46 Jahren im Jahr 2005 nach 1/2 Jahr schwerer Krankheit (von Kenntnis der Erkrankung bis zum Tod) am Pankreaskarzinom verstorben ist.
Liebes biowellmed-Team, ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben.
Ich weiss nicht, wie ich mich weiter verhalten soll, ob ich überhaupt etwas unternehmen soll? Kann mir einer raten? Es ist mir schon wichtig, abzuklären, ob hier eine Erkrankung vorliegt.
Vielen Dank!

Liebe(r) Leser(in),

eine alleinige Lipaseerhöhung ohne Nachweis einer Pankreaserkranakaung, zumal mit dieser Familiengeeschichte kann ein diagnostisches Problem sein. Zunächst sollte man eine Makrolipasämie ausschließen. Bei ca. 0, 4 % der Bevölkerung bindet sich Lipase an ein Immunglobulin und wird dann vermindert im Urin ausgeschieden, ist dadurch im Serum erhöht. Um dies festzustellen, kann man den Urin auf Lipase untersuchen. Dann gibt es auch eine familiäre, autosomal - dominant vererbte Hyperlipaseerhöhung im Blut. Auch bei anderen Erkrankungen kann die Lipase erhöht sein(z. B. Nierenschwäche, Darm - oder Galleerkrankungen). Wichig ist für Sie natürlich in erster Linie der Ausschluß einer bösartigen Bauchspeicheldrüsenerkrankung, die sich durchaus allein durch eine Lipaseerhöhung bemerkbar machen könnte. Nun hat man schon einige Untersuchungen surchgeführt. Wir empfehlen nach Rücksprache mit Ihrem Arzt noch die Durchführung eines Glucosetoleranztestes, da eine Glucoseintoleranz einer Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung 2 Jahre vorausgehen kann. Sollte sich eine Intoleranz herausstellen, wäre noch ein MRCP mit Sekretin i.v. zur Optimierung der Qalität der Abbildung der Bauchseicheldrüse zu diskutieren. Wir wünschen Ihnen, dass Sie mit diesen Angaben weiter kommen und einen guten Befund erfahren. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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