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Thalassämie

17.12.2007:

Erfahrungsbericht zum Thema Thalassämie

Link zum Fachartikel Thalassämie

Hallo,
seit mehr als 10 Jahren werde ich kontinuierlich mit einen Eisenpräparat gegen eine vermeindliche Eisenmangelanämie behandelt. Meistens geht es mir sogar für eine Zeit von 3-6 Monaten nach Einnahme besser, ich bin zudem auch Leistungsfähiger. Allerdings konnte ich bisher noch nie eine Veränderung in meinem Blutbild (bzgl. MCV, MCHC etc. ) feststellen. Faszinierender Weise sinkt mein Ferritin Wert, obwohl ich inzwischen die Antibaby-Pille seit mehr als 2 Jahren wegen einer zu starken Regel einnehme und eben in bestimmten Abständen Eisen einnehme, immer wieder ab. Auf Fragen hat mich meine Ärtzin zu einem Hämatologen geschickt, der jetzt bei einem HbA2 Wert von 3,5 meint ich hätte eine ß-Thalassämie minor. Aufgrund meiner Abstammung (Italien) manifestiert er seine Diagnose ohne auch irgendeine Aufmerksamkeit auf meinen dauernden sinkenden Ferritin-Wert zu verschwenden! Inzwischen bin ich 30 Jahre alt und fühle mich von Tag zu Tag tatsächlich immer antriebsloser, schwacher und manchmal sogar im Alltag eingeschränkt.
Meine Frage:
Kann man als Artz einfach aufgrund der Abstammung eine solche Diagnose treffen und den Patienten, obwohl er ersichtlich 'schlecht' aussieht mit den Worten: MAN KANN NICHTS TUN, nach Hause schicken? Ich bin sicher es gibt mehrere Menschen, die in derselben Situation sind wie ich und es ist sicher nicht einfach allen zu helfen, aber es als schwachen Trost zu bezeichnen, dass man dagegen nichts tun kann...... Für jeden anderen 'Dreck' gibt es eine Therapie, wieso nicht dafür. Ich hab keine Lust mehr, nur an der Nase herumgeführt zu werden und mich damit abzufinden, dass ich im Vergleich zu 'gesunden'
Menschen ewig eingeschränkt bleiben werde!
Danke für jede Anregung

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Ihr Biowellmed Team

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