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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

06.09.2007:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

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Hallo, Biowellmed-Team,

Seit vielen Jahren schon habe ich Verdauungsbeschwerden, die mir das Leben schwer machen und mich momentan fast verzweifeln lassen.

Ich bin 30 Jahre alt, weiblich, schlank, rauche nicht und trinke nicht, treibe Sport. Meine Krankengeschichte:

Seit über 10 Jahren habe ich extreme Probleme mit Meteorismus. Am schlimmsten ist es am frühen Abend, dann ist mein Bauch oft ballonartig aufgebläht. Nachts habe ich in der Regel keine Beschwerden.

Hinzu kommt unregelmäßiger Stuhlgang - Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfällen, begleitet von Darmkrämpfen und häufigen Schmerzen in der Gegend des Bauchnabels.

Das bisherige lässt auf die gängige Diagnose „Reizdarm“ schließen, aber ich leide auch unter manchmal pausenlosem, nicht-saurem Aufstoßen, das sich als lautes Geräusch im Hals bemerkbar macht und damit äußerst lästig und mir anderen gegenüber sehr peinlich ist. Es ist so, als käme die Luft nicht wirklich heraus, es macht nur diese lauten Geräusche. Manchmal verursacht es mir sogar Schmerzen im Hals, weil es jedes Mal so ein wuchtiges Gefühl in der Speiseröhre ist und über ein paar Stunden passiert. Im Moment habe ich es fast den ganzen Tag lang. Nachts ist es besser.

Außerdem habe ich zeitweise leicht stechende Schmerzen rechtsseitig hinter den Rippen, es strahlt dann über die ganze Rippenpartie aus und Rückenschmerzen kommen auch hinzu. Diese Beschwerden hatte ich im Frühjahr 2006 für ein bis 2 Monate, begleitet mit einem bitteren Geschmack im Mund und starkem Schwindel.

Momentan habe ich diese Schmerzen wieder seit 2 Wochen - dieses Mal ohne den bitteren Geschmack, dafür mit zeitweiliger Übelkeit und stärkeren Rückenschmerzen.

Zudem bin ich tagsüber schrecklich müde, mir fallen fast die Augen zu, und oft habe ich mit Schwindel zu kämpfen. Herzstechen kam in den letzten Tagen auch hinzu.

Zudem habe ich vor dem Stuhlgang oft mit Kreislaufproblemen (Schwindel, Schwäche, Zittern, manchmal Übelkeit und oft starkes Aufstoßen) zu kämpfen, das nach Entleerung des Darms nachlässt.

Gestern war ich wegen dieser Symptome beim Arzt. Er hat meinen Bauch abgetastet und abgehört, und meinte, ich hätte einen Reizdarm. Ich bekam Entschäumer (Gascon=Dimethicon) und ein Quellmittel (Polyful =polycarbophil calcium). Von dem Quellmittel hatte ich heute Völlegefühl und mehrfach massigen Stuhlgang und fühlte mich dementsprechend gar nicht gut, deshalb nehme ich das jetzt nicht weiter. Ich bezweifle außerdem, ob ein Quellmittel derzeit das richtige für meine Beschwerden ist.

Als ich im Frühjahr 2006 ähnliche Beschwerden hatte, habe ich eine Blutuntersuchung machen lassen sowie ein CT. Beides ohne Befund (TSH= 1.32; Free T4=0.85; Free T3= 2.19). Das CT erkannte keine Unregelmäßigkeiten im Oberbauch.

Inzwischen habe ich allerlei Medikamente und auch Antidepressiva (Paxil) ausprobiert, doch die Beschwerden bleiben.

Ich habe viel beruflichen Stress und esse zu allem Überfluss zu viele Süßigkeiten. Doch kann ich damit wirklich davon ausgehen, dass ich mir diese offensichtlichen Beschwerden nur einbilde?

Können eventuell Darmpilze Schuld sein? Da ich (dank Make-up) gesund aussehe, untersuchen mich Ärzte immer nur auf Drängen hin. Doch dazu fehlt mir meist die Kraft und ich lasse mich schnell mit der Reizdarm-Diagnose abspeisen.

Ein Arzt meint, ich hätte chronische Pankreatitis, aber es fehlen die belegenden Befunde. Ich weiß nicht mehr weiter.

Wissen Sie einen Rat? Dafür wäre ich Ihnen wirklich sehr dankbar.

Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

aus Ihrem Schreiben klingt Verzweiflung. Diese können wir zwar verstehen. Jedoch bringt Sie Panik nicht weiter. Eine chronische Pankratitis abzuklären, ist durch eine einfache Stuhlprobe mit Bestimmung der Pankreaselastase möglich. Das sollten Sie durchführen lassen. Als nächstes empfehlen wir Ihnen, den Stress nicht noch zu vergrößern, indem Sie Süßigkeiten in sich hineinstopfen und vermutlich dadurch Ihre Beschwerden verschlimmern. Lassen Sie alles Süße konsequent weg und ernähren Sie sich gesund(3 Mahlzeiten pro Tag, Anregung in unserer Ernährungspyramide unter dem Kapitel Ernährung). Außerdem empfehlen wir Ihnen, 2 Wochen lang auf Milchprodukte und Zitrusfrüchte sowie Säfte und Kaffee zu verzichten und zu beobachten, wie es Ihnen damit geht. Hilfreich ist vorübergehend sicsher die Verordnung von Metoclopramid, um das Aufstoßen zu bessern. Sprechen Sie hierauf Ihren Arzt bitte an. Sie dürfen sich gerne noch einmal melden, wie es Ihnen nah diesen 2 Wochen geht. Gute Beserung wünscht

Ihr Biowellmed Team

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