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Blasenentzündung

26.10.2020:

Erfahrungsbericht zum Thema Blasenentzündung

Link zum Fachartikel Blasenentzündung

Hallo liebes Biowell-Team,

ich (männlich, 22 Jahre alt) wurde vor ca. 4 Wochen bei meinem Hausarzt vorstellig, da ich ein Brennen beim Wasserlassen und Schüttelfrost hatte. Nach einem Urintest stellte er eine Nierenbeckenentzündung fest (hatte aber keine Schmerzen in der Nierengegend) und verschrieb mir das Breitbandantibiotikum "Cefuroxim", welches ich für 10 Tage einnehmen sollte. Nach 2 Tagen hatte ich auch kein Schüttelfrost mehr und auch die Schmerzen beim Wasserlassen wurden langsam besser. Nach den 10 Tagen Antibiotikum waren die Schmerzen zwar deutlich besser, aber immer noch nicht weg. Also ging ich wieder zum Hausarzt und machte einen Urintest. Dieser war bis auf ein wenig Blut im Urin unauffällig und auch Leukozyten waren keine mehr im Urin. Er empfahl mir, mich noch ein wenig auszukurieren und ein paar Tage abzuwarten, ob die Beschwerden vorüber gehen. Da dies nach 3 Tagen nicht der Fall war, ging ich nochmal zum Hausarzt, Urintest war wieder unauffällig, diesmal auch kein Blut mehr im Urin. Zur Sicherheit hat er das Urin aber ins Labor geschickt, um eine Urinkultur anzulegen. Bis die Ergebnisse ein paar Tage später vorlagen, ging es mir aber wieder besser. Die Beschwerden waren weg und ich fühlte mich gesund. Als die Ergebnisse dann da waren, rief mich der Arzt an und sagte mir, dass das Labor noch Bakterien im Urin gefunden hat und zwar 1000 KBE/ml. Bakterien seien die Klebsiella Pneumoniae. Da ich allerdings zu dem Zeitpunkt keine Beschwerden mehr hatte, meinte mein Arzt auch, dass es nur 1000 KBE/ml sind und er dies für zu gering hält, um noch einmal ein Antibiotikum zu verschreiben und die letzten drei Urintests auch immer ohne Befund waren (keine Leukozyten). Seit 2-3 Tagen habe ich jedoch wieder leichte Schmerzen im unteren Rücken und Unterleibsschmerzen und ich bin sehr müde und mir ist oft kalt. Schmerzen beim Wasserlassen sind so gut wie keine mehr vorhanden.
Nun meine Befürchtung, dass die Bakterien doch noch mit einem Antibiotikum behandelt werden müssten, auch wenn es "nur" 1000 KBE/ml im Urin sind und alle drei Urintests negativ waren. Auch habe ich mich über die Bakterien "klebsiella pneumoniae" schlau gemacht, die gegen viele Antibiotika resistent sind, vlt. hat das Cefuroxim zu Beginn der Behandlung nicht richtig gewirkt bzw. war nicht ganz das Richtige.
Nun bitte ich Sie um Rat, wie ist Ihre Einschätzung zu meiner Situation? Was empfehlen Sie mir? Teilen Sie die Meinung meines Hausarztes bei 1000 KBE/ml im Urin der klebsiella pneumoniae auf ein Antibiotikum zu verzichten? Soll ich meinen Arzt morgen noch einmal aufsuchen, auch wenn der dortige Urintest mit großer Wahrscheinlichkeit wieder negativ sein wird? Oder soll ich abwarten und meine aktuellen Beschwerden sind nur Nachwirkungen der Entzündung?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe und Einschätzung!

Lieber F.,

wir empfehlen Ihnen, einen Urologen aufzusuchen, denn gerade bei Männern steckt oft eine Prostatitis hinter den Beschwerden und bei Männern sollte immer genau nachgeschaut werden, da bei Ihnen ein Harnwegsinfekt doch eher selten ist. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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