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Malignes Melanom = schwarzer Hautkrebs

01.05.2020:

Erfahrungsbericht zum Thema Malignes Melanom = schwarzer Hautkrebs

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Hallo liebes biowellmed-Team. Ich habe einen weiteren Befund zu meinem malignen Melanom angefordert, da ich diesen beim ersten Mal nicht ausgehändigt bekommen habe. Und zwar hört sich der Bericht für mich so an, als ob man sich nicht sicher wäre, dass es sich um einen schwarzen Hautkrebs handelt. Kann man diesen Bericht nochmals pathologisch prüfen lassen oder was sind ihre Einschätzungen dazu? Bericht 1: die auffälligen Zellen sind positiv für die melanozytären Marker HB45, Melan a und sox 20 sowie S100. Eine auffällig gesteigerte proliferaktive Aktivität lässt sich nicht nachweisen. Der Befund ist morphologisch ungewöhnlich auffällig. Die Präparate werden noch konsiliarisch vorgestellt. Bericht 2: die Läsion bietet zwar einige Aspekte eines nävus spitz, das überwiegen von einzelnliegenden melanozyten, auch das Alter spricht jedoch dagegen ( ich bin weiblich und 27) Bericht 2: Zur Befundung kommt eine etwas unscharf abgegrenzte relativ symmetrische und homogen aufgebaute melanozytäre neoplasie. Über etwa 4mm dominieren jedoch einzelnliegende melanozyten in der junktionszone zum Teil auch suprabasal und im papillarkörper, keine Ausbildung von regulären melanozytären Nestern. Die melanozyten zum Teil sehr groß und mit auffälligen pleomorphen Kernen, teils hyperchromatisch oder mit intrazytoplastischen Einschlüssen. Das zytoplasma der melanozyten zum Teil im Vergleich zu den sehr großen Kernen gering ausgeprägt, fokal auch etwas prominent mit homogen eosinophiler Anfärbung. Im papillarkörper Fibrose, vermehrt gefässeinsprossungen mit fleckenförmigen lymphozytären infiltraten und vereinzelten melanophagen. Kritischer Bericht: oberflächlich spreitendes Melanom, eindringtiefe 0,3mm, abschnittsweise können regressionszonen nicht ausgeschlossen werden. Der zum Teil spitzoide Aspekt des vorliegenden Melanoms möglicherweise aufgrund einer für SSM etwas ungewöhnlichen mutationslage zurückzuführen. Insgesamt müsste von einem Low Risk Melanom, pt1a ausgegangen werden. Mich verunsichert es total, dass die nur davon ausgehen aber es nicht, so hört es sich für mich an, zu 100% wissen. Was ist ihre Meinung zu den Berichten ? Und wie stehen meine Chancen, dass sich noch metastasen Bilden werden? Danke & liebe Grüße!

Liebe L.,

der Pathologe legt sich auf ein oberflächlich spreitendes Melanom fest. Vom histologischen Aspekt ordnet er es als Melanom mit niedrigem Risiko ein. Ein Histologe kann sich jedoch bezüglich des Verlaufs nie zu 100 % festlegen, denn niemand kann in die Zukunft sehen oder wissen, wie letztlich ein Körper reagiert. Vom Befund her haben Sie sehr gute Chancen. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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