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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

17.02.2020:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

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Liebes Biowellmed-Team,
ich hoffe Sie können mir weiterhelfen (weibl., 33J, schlank, Nichtraucher).
Ich hole mal etwas aus um meine Geschichte zu erzählen.
Vor 8 Jahren kam ich mit akuter Pankreatitis ins Krankenhaus. Ursache konnte keine gefunden werden (Galle ok, trinke wenig Alkohol, keine Immunerkrankung-Blutwert wurde geprüft). Nach 2 Tagen wurde ich entlassen mit der Diagnose Magen-Darm-Virus mit Begleitpankreatitis. Damals wurde nur Blut untersucht (bei Einlieferung CRP 55, Amylase+Lipase bei ca 150), Ultraschall gemacht (o.B) und später noch Stuhlelastase (ca 500) gemessen. Es folgten noch ein paar weitere Blutbilder in den nächsten Wochen/Monaten (alle ok, nur einmal wurde die speziellere Pankreasamylase statt Alpha Amylase gemessen und die war minimal erhöht, dies war allerdings gleich 3 Tage nach Entlassung aus dem KH).
Nach einigen Monaten Diät und ohne Alkohol begann ich langsam wieder normal zu leben und das war jetzt auch die letzten 8 Jahre ohne Probleme möglich. Ich habe wieder alles gegessen und auch vertragen und auch ab und an mal ein Glas Wein getrunken (aber generell eher selten). Ich hatte überhaupt keine Probleme und hatte das Thema lange aus meinem Kopf gestrichen.
Nun bekam ich im Dezember plötzlich stechende Oberbauchschmerzen begleitet von Appetitlosigkeit und Ausstrahlung in Rücken(keine Übelkeit, kein Durchfall). Nach 2 Tagen wurden die Beschwerden besser und ich dachte es wäre alles ok. Nach 2 beschwerdefreien Tagen jedoch kamen die Schmerzen erneut, dann kam auch noch leichtes Sodbrennen und bitterer Geschmack im Mund dazu. Da ich diese Art von Schmerz nicht kannte und mir die Sache etwas komisch vorkam ging ich zum Arzt und lies mir Blut abnehmen. Amylase + Lipase ok, CRP ok, Leberwerte ok, nur Leukozyten etwas erhöht auf 13.000. Arzt meinte ein Virus der nicht mit richtigen Symptomen ausbricht wie Durchfall,... Da es nach 3 weiteren Tage nicht besser war und ich irgendwie mein BSD nicht aus dem Kopf bekam ging ich zum Internisten. Dort wurde Ultraschall gemacht (alles ok) und erneut Blut abgenommen. CRP ok, Leukozyten nur mehr 11.000 aber Amylase bei 130 (Referenz bis 125) und Lipase bei 58 (Referenz 55). Die Ärtzin sagte allerdings ich sollte mir bei diesen Werten nichts dabei denken, dass sieht sie als nicht mal wirklich erhöht und da CRP immer normal war kann die BSD nichts haben. Zur Sicherheit gab sie mir eine Überweisung zum MRCP, welches auch ohne Befund war. Danach wurde noch Elastase im Stuhl geprüft (700) und Magenspiegelung gemacht (auch ok). Die Blutwerte waren nach 2 weitern Tagen wieder normal. Eine Woche später ging ich zum Hausarzt und lies die Werte ein letztes Mal prüfen inkl. Wert der Nebenschilddrüse (ok) CRP 0,1, Leukozyten 6000, Lipase 54 allerdings wurde hier die speziellere Pankreas Amylase geprüft und die lag bei 58 (Referenz 53). Laut der Internistin und meinem HA solle ich mir nichts denken, die Werte wären so minimal das hätte keine Bedeutung und in der Bildgebung war nichts zu sehen. Sie meinen ich hatte einen Virus und da kann es mal vorkommen, dass manche Werte minimal erhöht sind. Das hätten viele Patienten nur prüft man in der Regel zu selten genau die BSD-Werte bei einem Magen-Darm-Virus. Ich habe allerdings seit nun 2 Monaten Beschwerden, mal ein paar Tage besser dann wieder schlechter. Hauptsächlich Sodbrennen (wogegen Pantoprazol nicht hilft)ab und zu Rückenschmerzen und Oberbauschmerzen. Neige eher zu Verstopfung und kann keinen Zusammenhang der Schmerzen mit Essen feststellen. Die Schmerzen sind generell anders als damals vor 8 Jahren, sie lassen sich aktuell an 2 Punkten genau lokalisieren und treten leicht krampfartig/brennend für wenige Sekunden auf (2-5x pro Tag) links und rechts am Ende des Rippenbogens. Mein Physio meinte es sei vom Zwerchfell, weil die Punkte genau am Rand der Rippen liegen wo das Zwerchfell liegt und bei Druck kann man einen ähnlichen Schmerz auslösen und es sei auch sehr hart/verspannt bei mir. Allerdings sind die Schmerzen die gleichen wie zu Beginn im Dezember, nur etwas leichter und viel seltener. Die Rückenschmerzen ab und an wären auf höhe des Magens sagte der Physio. Meine Angst ist eine chron. Pankreatitis die vielleicht nicht erkannt wird. Ich esse nun wieder seit 2 Monaten wenig fett und verzichte auf Alkohol. Laut Ärzten sei dies aber nicht nötig, da die Beschwerden nicht von der BSD kamen/kommen. Aber warum waren dann die Werte nicht ganz ok?? Wirklich wieder ein Virus wie damals? Und dieses Mal so minimal? Es sei vielleicht ein Reizmagen der die Probleme macht nach dem Virus , oder auch Verpsannungen,... So richtig begründen kann es keiner. Ich bin langsam am verzweifeln und fühle mich von den Ärzten nicht mehr wirklich verstanden und ernst genommen. Im Internet liest man von vielen Betroffenen mit chron. Pankreatitis das ewig nichts gefunden wurde und Jahre vergingen bis eine Diagnose gestellt wurde. Ich habe zwar schon so gut wie alles untersuchen lassen, aber habe einfach tierische Angst davor etwas zu übersehen. Ich möchte nicht beim nächsten Glas Wein oder Pizza etwas provozieren was vielleicht niemand merkt. Sorry für den langen Text und ich hoffe Sie können mir hier weitehelfen bzw Ihre Meinung sagen.
Danke

Liebe S.,

wir müssen Ihren Ärzten recht geben. Momentan lässt sich nichts nachweisen. Natürlich kann kein Mensch in die Zukunft schauen, man kann sich jedoch auch nicht an etwas klammern, was nicht da ist, sondern sollte seinem Körper vertrauen. Die erhöhten Leukozyten, die jetzt wieder normal sind, erklären einen infektiösen Prozess, der jetzt vorbei ist. Die Beschwerden müssen eine andere Ursache haben und können z.B. mit dem Rücken zusammen hängen. Hier sollte eventuell ein Orthopäde nachschauen. Wir hoffen, dass es Ihnen schnell wieder besser geht. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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