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Verwachsungsbauch (Bridenbeschwerden)

02.02.2020:

Erfahrungsbericht zum Thema Verwachsungsbauch (Bridenbeschwerden)

Link zum Fachartikel Verwachsungsbauch (Bridenbeschwerden)

Sehr geehrtes Team

Ich hatte vor 14 Wochen eine Hysterektomie (LAVH). Im Laufe von 15 Jahren davor 2x Bauchspiegelung und 1x Bauchschnitt wegen entzündeter Eileiter, die sukzessive entfernt wurden. Verwachsungen waren immer schon vorhanden und vor der Hysterektomie auch bekannt. Nach der Hysterektomie anhaltende Schmerzen, vor allem beim Sitzen. Es wurden Wundheilungsstörungen mit erhöhten Leukozyten diagnostiziert mit der Gabe von Co-Amoxicillin. Die Wunde heilte darauf, Blutwerte gut, jedoch immer noch Schmerzen.
Vor 2.5 Wochen wurde dann noch ein MRI gemacht, ohne Hinweise. Leichter Anstieg der Leuckozyten. Aufgrund der unerklärlichen Schmerzen und der hohen Einschränkung im Alltag wurde vor 2.5 Wochen nochmals eine Bauchspiegelung durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass sich der Darm mit dem Scheidenstumpf verwachsen hatte. Mit der Adhäsiolyse sollte nun aber das kleine Becken "frei" sein.
Leider aber bis dato keine Besserung, v.a. das Sitzen geht nicht lange und mein Alltag ist beschwerlich.
Mein Gefühl sagt mir keine weitere OP mehr.
Ich dürfte bald wieder GV haben, fürchte mich aber vor Schmerzen.

Macht es Sinn, einen Osteopathen aufzusuchen?
Sollten sich Darm und Scheidenstumpf wieder verwachsen haben, hab ich wohl keine Chance auf schmerzfreien GV?

Vielen Dank für Ihren Rat
S.

Liebe S.,

es kann durchaus Sinn machen, Osteopathie zu versuchen, auch Akupunktur wäre eine Option. Wir denken, Sie müssen sich jetzt noch nicht auf ein Horrosszenario beschränken. Der Eingriff ist ja noch nicht so lange zurück und es kann sich doch alles noch bessern. Sie sollten sich regelmäßig bewegen und für einen guten Stuhlgang sorgen. Das wäre sicher hilfreich. Auch eine vorübergehende Schmerztherapie wäre sinnvoll, um das Entstehen des Schmerzgedächtnisses zu verhindern. Gute Besserung wünscht

Ihr Biowellmed Team



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