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Bettnässen = Enuresis

10.07.2019:

Erfahrungsbericht zum Thema Bettnässen = Enuresis

Link zum Fachartikel Bettnässen = Enuresis

Ich bin Bettnässerin seit ich denken kann, nun bin ich 21, bald 22. Mit etwa 7 Jahren ging meine Mutter mit mir zu einer Psychologin, die Gespräche waren nett aber die Ursache nicht gefunden. Wir bekamen den Rat eine Klingelhose anzuschaffen, ich habe bereits in jüngerem Alter eine tragen müssen, mit ihren vielen Stoffstreifen war sie schwer anzulegen, unbequem und stressig, sowohl für mich, die ich immer wieder brutal aus dem Schlaf gerissen wurde, als auch für meine Mutter, die das Zimmer neben mir hatte. Die neue Klingelhose hatte nur noch einen Kabelstreifen und war für mich leichter abzustellen, trotzdem war das Aufwachen jedes Mal brutal und bald habe ich angefangen die Hose einfach auseinanderzubauen um sie auszuschalten bzw. sie irgendwann nicht mehr anzuziehen. ich war jeden Morgen so gestresst und müde, dass es mir lieber war im nassen Bett aufzuwachen und dann zu duschen. Anfangs machte meine Mutter mir Vorwürfe und sagte mir ich würde mich nur nicht genug anstrengen, es nicht genug wollen, dass es aufhört. Das hat mit der Zeit immerhin nachgelassen. Ab 11/12 Jahren habe ich dann alles selbst geregelt, selber gewaschen zb., ich habe meine Ausreden für den Fall und meine Packlisten für Fahrten oder Übernachtungen außer Haus verbessert. Zwischenzeitlich nahm ich das Minirin-Spray, welches aber nichts half. Ein Kinderarzt verschrieb mir schließlich Minirin Schmelztabletten und Oxybutinin, ein Medikament zur Stärkung der Blase. Beides zusammen verschaffte mir eine geringe Linderung, leider ohne Garantie aber immerhin mit erhöhter Chance auf eine trockene Nacht. Da ich nach meinem Umzug in eine eigene Wohnung zwischenzeitlich fast ein halbes Jahr trocken war, habe ich die Medikamente abgesetzt, auch weil ich mich bei der Einnahme nicht gänzlich wohl fühle. Nur ist das Bettnässen leider wieder da und im Moment nässe ich jede Nacht ein. Dies beschränkt sich Gott sei Dank meist auf die Nächte bei mir allein in meinem Bett und nicht die zu zweit bei meinem Freund. Ich glaube ich schlafe mit einer anderen Person im Bett einfach nicht so fest, ich bin dann morgens auch meistens ziemlich müde, aber wenigstens nicht nass. Trotzdem ist die Unsicherheit immer da, es ist auch schon 3 mal passiert als ich neben meinem Freund lag und natürlich auch schon ein paar mal bei Freunden. Ich konnte es immer vertuschen und mir plausible Ausreden einfallen lassen, trotzdem war ich meist die halbe Nacht wach um mich um mein Problem zu kümmern und immer diese Angst was die anderen am Morgen denken. Ich schränke ab dem Nachmittag auch das Trinken ein, wenn ich bei anderen bin. Kaum einer weiß davon oder davon wie lange ich nach einer Einladung zur Übernachtung überlegen musste.

Liebe Leserin,
zunächst herzlichen Dank für Ihren Bericht. Sie stehen natürlich unter sehr großem Druck, wenn Sie Ihr Problem immer geheim halten. Vielleicht wäre Hypnose eine Lösung für Sie. Es sollte jedoch ein gut ausgebildeter in medizinischer Hypnose erfahrener Therapeut sein. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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