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Herzschwäche = Herzinsuffizienz

16.10.2018:

Erfahrungsbericht zum Thema Herzschwäche = Herzinsuffizienz

Link zum Fachartikel Herzschwäche = Herzinsuffizienz

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Antwort!

Mittlerweile war meine Mutter beim Internisten (kein Kardiologe): folgendes hat der Befund ergeben:

seit 2 wochen bei Belastung Dyspnoe und leichtes Druckgefühl retrosternal.

momentane Medikation (seit 2009):

metroprolol 47,5- 1-0-1

losarcomb 50 1-0-0

losartan 50 0-0-1



Blutdruckwerte bei Selbstmessungen im Normbereich.


Status: RR ho. 180/100 (pat. sehr nervös), guter AZ, mäßige Adipositas, Cor, Pulmo klinisch unauffällig; Abdomen und Nierenlager frei.



Kein Wadendruckschmerz, Homan neg.



EKG: Sinusrhythmus, Normaltyp 79, PQ-Norm, Linkshypertrophie, deutliche U Welle, vereinzelt Extrasystolen.



Echokardiographie: Gute Untersuchungsbedingungen, Vorhöfe und Herzkammern normal weit, Linksventrikuläre globale Pumpenfunktion nicht eingeschränkt. Regionale Wandkontraktionsstörungen. Deutliche konzentrische Linkshypertrophie. Grenzwertig weiter Aortenabgang mit knapp unter 40mm.



Im farbcodierten Doppler diskrete, hämodynamisch nicht wirksame Mitralinsuffizienz sowie relaxgestörtes Flussmuster bei Linkshypertrophie.



Ergometrie: Sollwert 113 Watt. Belastet wurde bis 89 Watt; Beendigung bei 78% des Sollwerts wegen peripherer muskulärer Erschöfpung und Dyspnoe.



Keine pectaginösen Beschwerden. Max. erreichte Herzfrequenz 114, reguläres RR-Verhalten bei eleviertem Ruhe Ausgangs RR.



Gehäuft ventrikuläre Extrasystolen, keine Repolarisiationsstörungen.



Ergebnis: Ventrikuläre Extrasystolie, sonst unauffällige Ergometrie ohne Hinweis für Belastungskoronarininsuffizienz.



Diagnosen: Linkshypertrophie mit Relaxstörung bei Bluthochdruck, ventrikuläre Extrasystolie, Hypercholesterinämie, Mitralinsuffizienz I



Empfohlen: Diät, regelmässiges Blutdruckmessung, beibehaltung der jetzigen Medikation, kontrolle der Blutfettwerte in 3-4 monaten, kontrolle ho. bei persistierenden Beschwerden.



Ck-Mb (<7ng/ml): 3,00

Troponin (<0,5 ng/ml): 0,05

D-Dimer (<500 ng/ml): 493,58

Bnp (<1,60 ng/ml): 0,05

Triglyceride 182 (0-150)

Cholesterin 313 (0-200)

Hdl Cholesterin 216,3 (0,0-130,00)

crp 0,4 (0,0-0,5)



Leider hat der Arzt sonst nichts weiter gesagt, was mich sehr enttäuscht (ich meine ob dieser Befund schlimm ist oder nicht??) Nur dass sie in 2 Jahren (!) wieder zur Kontrolle gehen soll. Meine Mutter ist sehr müde, wenn sie spazieren geht leidet sie nach kurzer Zeit unter Atemnot und Schweissausbrüchen (ausser wenn es kühler ist, dann nicht so stark). Sie möchte sich noch eine 2. meinung bei einem Kardiologen einholen.

Was sagt dieser Befund aus?


Was kann gegen die Atemnot getan werden?

Muss Event. die momentane Medikaten überdacht werden?

Vielen Dank im voraus!

Liebe S.,

wie alt ist Ihre Mutter, wie groß und wie schwer? Vom Herzen her ist der kardiologische Befund nicht schlimm, zeigt bei Ihrer Mutter jedoch einen Trainingsmangel und Folgen eines(vermutlich schon lange bestehenden) hohen Blutdrucks. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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