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Osteoid-Osteom

20.03.2018:

Erfahrungsbericht zum Thema Osteoid-Osteom

Link zum Fachartikel Osteoid-Osteom

Liebes Biowellmed-Team,

ich hoffe sehr, dass Sie mir Näheres erklären können.

Seit ca. 10 Jahren (oder länger, davor ist er mir jedenfalls nicht aufgefallen) habe ich einen kleinen Knubbel hinter dem Ohr, direkt auf diesem harten Knochenvorsprung (glaube der heißt Warzenfortsatz/Mastoid?).
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht einmal sicher, ob es sich dabei um einen richtigen Knubbel handelt, es könnte auch einfach sein, dass der Knochen an dieser Stelle spitzer und größer ist, als auf der anderen Seite. Jedenfalls ist die Stelle hart, schmerzfrei, unverschieblich und größer als auf der anderen Seite.

Ich habe diesen Knubbel auch bereits drei Ärzten gezeigt - einem Internisten, der meinte, es handle sich um einen "Schönheitsfehler", der andere Arzt (Allgemeinarzt) sprach von einem gutartigen Lymphknoten, der dritte Arzt (ebenfalls Allgemeinmediziner) war unsicher, sagte, er glaube "das komme vom Knochen" und wie lange ich das schon hätte. Als ich antwortete, dass ich den Knubbel bereits seit mehreren Jahren habe, meinte er, da hätte sich schon etwas verändert, "wenn das was wäre".

Ich habe aber nicht das Gefühl, dass sich die Ärzte wirklich dafür interessiert haben, sie haben die Stelle nur zwischen Tür und Angel kurz abgetastet.

Nun meine Frage: Ich habe vor rund 2 Jahren ein zelebrales CT aufgrund meiner häufigen Kopfschmerzen vornehmen lassen. Diese sind eher ziehend und scheinen stark mit meinen Muskelbeschwerden zusammenzuhängen. Auf den Knubbel hinter dem Ohr habe ich nicht extra hingewiesen. CT-Befund: Keine Auffälligkeiten, regelrechte Pneumatisation der Pyramiden.

Nun meine Fragen:
Wird bei einem normalen "Standard"-Kopf-CT auch der Knochen hinter dem Ohr angeguckt? Könnte man mit einem CT überhaupt feststellen, wenn das hinter dem Ohr ein Tumor wäre? Oder liegt darauf nicht der Fokus?

Eigentlich denke ich, dass die Ärzte bestimmt gesehen haben müssten, wenn es sich um etwas Bösartiges handeln würde. Dann vergesse ich die Stelle auch wieder für ein paar Wochen, aber immer öfter mache ich mir doch große Sorgen, dass etwas übersehen wurde, wie z.B. ein Knochentumor, der sehr langsam wächst. Andererseits ist die Stelle, wenn überhaupt, in den letzten 8-10 Jahren nur minimal größer geworden (könnte aber auch Einbildung sein) und ich habe auch keine Schmerzen beim Abtasten.
Auch ansonsten fühle ich mich gut, bis auf die Kopfschmerzen aufgrund meiner Verspannung.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir sagen könnten, ob man eine bösartige Veränderung hinterm Ohr "normalen" Kopf-CT gesehen hätte oder ob ich lieber nochmal zu einem Neurologen gehen soll.

Beste Grüße!

Liebe(r) Leser(in),

einen Knochentumor hätte man gesehen. Am ehesten denken wir(wie ein Kollege vorher) an einen Lymphknoten. Lymphknoten können bei einem entzündlichen Prozess entstehen und auch bleiben. Es muss also überhaupt nichts Schlimmes sein. Generell sollte man das immer abklären. In Ihrem Fall würden wir dazu tendieren, den Lymphknoten chirurgisch entfernen und untersuchen zu lassen. Dann ist man sicher. Sie können sich hierzu an jeden Chirurgen wenden. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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