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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

01.12.2017:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

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Sehr geehrte Team,

ich habe hier schön öfter geschrieben und auch immer eine Bewertung meiner Situation von Ihnen erhalten. Kurz zu meiner Frage:

Seit 2007 habe ich immer wieder mit meinem Bauch zu tun. Schmerzen, Druck und Brennen usw. Es wurden natürlich Blutwerte, Ultraschall und MRT gefertigt. Nichts gefunden. Diese Episoden gingen immer weiter. 2010 MRT usw. 2011 MRT usw. zig Magenspiegelungen und Darmspiegelungen. Nichts

2013 wurde dann aufgrund einer anderen Sache eine Endosonografie des Magens gemacht. Soweit in Ordnung, jedoch Verdacht auf eine chronische beginnende fibrosierende Pankreatitis. 2014 wurde der selber Verdacht im selben Krankenhaus nochmals so beschrieben.

Dazwischen weiterhn Magenspiegelunge, Darmspiegelungen, Blut, Ultraschall usw.

2015 bin ich dann das erste Mal in Bochum Pankreaszentrum bei einem bekannten Prof. gewesen. Auch hier wurde MRT/MRCP, Zuckertest, Magenspiegelung jedoch keine Endosonografie gemacht. Auch hier soweit alles wieder in Ordnung. Es wurden nur seit 2007 kleine Gangeinziehungen beobachtet, die aber soweit wohl immer gleich ausgesehen haben.

2016 dann wieder Bochum Pankreaszentrum mit MRT/MRCP, CT, Ultraschall, Magenspiegelung und Endosonografie. Hier wurde gesagt, dass nur in der Endosono sich folgendes darstellt "Allesfalls beginnende chronische Pankreatitis".

2017 dann wieder Bochum mit MRT/MRCP, Ultraschall, Magenspiegelung und Endosonografie. Diagnose "Keine chronische Pankreatitis zu sehen. Keine Veränderungen im MRT/MRCP.

Zwischen den ganzen Untersuchungen aber immer wieder teils wochenlange Episoden mit Schmerzen, Druck usw. Stuhl normal. Nachts alles wie weggeblasen (fast)!

Mein aktuelles Problem ist jedoch wieder vorhanden. Nur irgendwie anders und heftiger. Ich habe gleich alles erstmal im Blut testen lassen. (GOT,GPT,yGT,Lipase,Amylase, CA 19-9, CEA usw.) Soweit alles OK. M2pk im Stuhl auch OK. Pankreaselastase im Serum OK.

Das erste Mal habe ich jetzt auch auch zeitweise Übelkeit dabei, was ich bisher nie gehabt habe. Die Schmerzen oder dieser Druck (weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll) liegt genau unter dem Brustbein, fühlt sich an, als wenn es unter dem Knochen wäre. Die letzte Magenspiegelung war im August diesen jahres, weil eine leichte Refluxösophagitis vorhanden war und eine Antrumgastritis. War aber OK!

Meine Frage nun:

In meinem Kopf schwirrt immer rum, dass eine chronische Pankreatitis das Risiko für ein Pankreaskarzinom erhöht. Keiner kann mir richtig sagen, wie hoch das Risiko ist. Ich glaube den Bericht von Bochum aus diesem Jahre nicht, wo gesagt wurde, dass keine chronische Pankreatitis zu sehen wäre. Im Internet liest man immer, dass dies auch viel abhängt von dem untersuchenden Arzt. Kann daraus jetzt Krebs geworden sein wegen dem Risiko

Lieber Herr P.,

ein ehrliches Wort: in Ihrem Fall würden wir von Überdiagnostik sprechen. Sie lassen sich seit 10 Jahren untersuchen und nach Pankreaserkrankungen fahnden, die nicht da sind. Wir verstehen zwar Ihr Problem, würden Ihnen jedoch andere Wege vorschlagen, denn wenn man lange genug drängt, hat man irgendwann eine Krankheit, die gar nicht da war. Das kann nicht der Weg sein. Wir empfehlen Ihnen zunächst eine gründliche Herzdiagnostik, da Schmerzen hinter dem Brustbein und auch im Bauch auch vom Herzen kommen können. Wenn dabei nichts herauskommt, sollten Sie sich einen einfühlsamen Gastroenteroloigen suchen, der sich die Zeiz nimmt, mit Ihnen auf Ursachensuche zu gehen. Dafür ist jedoch notwendig, dass Sie erst mal Ihren Gedanken an Pankreas loslassen. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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