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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

19.02.2017:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

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Guten Tag.
Ich weiblich, 64 Jahre, habe chronische Pankreas seit ca. 10 Jahre, Diabetes II, Spritzen und Tablette, neuen Gallengag 2005, Divertikel OP, danach Darmverschluss, jetzt geteilten teilen Bauch, vergrößerte Fettleber, vor 30 Jahren 4 Unterleibsoperationen und somit habe ich diverse Verwachsungen im gesamten Ober- und Unterbauch und leider auch COPD im fortgeschrittenem Stadium. Bei der letzten Sono 2015 wurde festgestellt, dass meine Pankreas auffallend schmal ist, 2 Jahre zuvor Monströs. Ich habe bis vor 2 Jahren Pangrol 4000 und bis vor 1 Jahr Cholit-Ursan 250 bekommen, weil 1x die Stuhlprobe okay war. Meine Hausärztin hat diese beiden Medikamente abgesetzt, weil sie 1: zu teuer, 2: weil sie meint, dass ich sie nicht mehr benötige. Aber mir geht es seit dem wieder viel schlechter und mein Diabetologie versteht das auch nicht, weil er ja sieht, das es mir wieder schlechter geht und die Diabetes extrem unterrutsch und ich dann sehr viel süßen Saft und Traubenzucker nehmen muss, damit er wenigstens wieder ca. 100 hat, was manchmal sehr, sehr schwer ist.. Das hat nun zur Folge, dass ich auf Grund des Traubenzuckers und Saft oft eine Cholik bekomme. Jetzt habe ich einen bitteren Geschmack im Mund und mir ist sehr Übel, verbunden mit Brechreiz und Schwindel. Nur wenn ich schon ans Essen denke, wird mir wieder schlecht. Mal habe ich durchfall oder Verstopfung. Mein Gewicht ist normal, aber es schwankt immer hin und her und bin immer froh, wenn ich die verlorenen Kilos wieder aufholen kann. Labor ist ewig nicht gemacht worden und wenn ich schon mal meine Hausärztin aufsuche, was ich schon sehr, sehr selten mache, höre ich dann immer, ach Frau ... sie wissen doch, das sie schwer krank sind und das es da auf und ab geht, das war es dann schon. Meine Laborwerte waren nie gut und CRP immer so um die 40-100. Das liegt an meinen Erkrankungen, bekomme ich dann zu hören, auch das verstehe ich und leuchtet mir ja auch ein, aber deswegen nur selten Laborwerte zu machen, finde ich auch nicht in Ordnung, denn auch diese können ja mal mehr entgleisen.
Wenn ich mal ins Krankenhaus gehe, weil es mir arg schlecht geht, heißt es dann, ach Frau ... sie wissen doch. Dann bleibe ich für einige Zeit im Krankenhaus bis ich wieder Essen vertrage. Neuerdings wurde ich schon gefragt, ob es denn soweit wäre ... Damit meinen die Ärzte, das man mich nur im äußersten Fall und wenn es im Prinzip keine Rolle mehr spielt operieren würden, da ja auch durch die vielen Verwachsungen ein extrem erhöhtes Risiko bei mir besteht, dass der Schaden dann weitaus höher gegeben ist. Das verstehe ich ja soweit alles, aber gibt es denn nicht etwas, damit es mir wenigstens “etwas“ besser geht? Denn die Forschung und Medizin dreht sich ja stets weiter? Das ewige hin und her macht mich mehr fertig, als die Erkrankungen. Warum mir auch der Diabetologie nicht einfach Cholit- Ursan 250 verschreibt, als nur da über zu meckern, warum mir das die Hausärztin nicht mehr verschreibt. Haben sie eventuell eine Lösung für mich und meine Probleme?
PS: Kann die auffallend, sehr schlanke Pankreas von den Verwachsungen kommen? Denn da habe ich bis jetzt keine Erklärung bekommen. Mein Hauptproblem ist die chronische Pankreas und mein Gallengang (Gallenblase wurde vor ca. 18 Jahren entfernt), der ja auch schon trotz des neuen Gallengang schon 3x fast zu gewesen ist. So richtig kümmert sich keiner um meinen Bauch und Beschwerden. M.f.G. G.

Liebe G.,

es ist für uns sehr schweirig, einen so komplexen Fall zu erörtern ohne Näheres zu wissen. Das schmale Pankreas könnte Zeichen einer Pankreasatrophie sein. Bei Ihren Beschwerden wäre es sicher sinnvoll, ein CT des Bauchraumes durchzuführen, wenn nicht in letzter Zeit geschehen und unter der Vorasussetzung, dass Ihre Nierenwerte in Ordnung sind. Das größte Problem ist vermutlich die schwere COPD, denn damit sind operative Maßnahmen fast nicht möglich. UDC wird zur Behandlung der primär sklerosierenden Cholangitis und PBC eingesetzt, bei Lebererkrankungen wirkt es fraglich, zur Therapie einer chronischen Pankreatitis ist es nicht zugelassen. Reden Sie bitte nochmals in Ruhe mit Ihrer Hausärztin und bitten Sie um Hilfe. Regelmäßige Kontrollen stehen Ihnen zu und bei nachgewiesener chronischer Pankreatitis darf sie Ihnen Pankreasenzyme wie z.B. Pangrol nicht versagen. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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