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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

14.06.2015:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Link zum Fachartikel Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Hallo,

ich versuche es jetzt auch mal auf diesem Weg. Ich habe seit ca. 2-3 Wochen tierische Probleme mit meinem Magen-Darm. Am 21.06.2015 bekam ich zunächst alle 4 Weisheitszähne gezogen. Durch den Zahnarzt bekam ich Antibiotika (Amoxicillin 1000mg und das Schmerzmittel Ibuflam 400mg) verschrieben. Von diesen nach ich auch bereits am Tag der Op in unregelmäßigen Abständen jeweils 3 Stück ein. Nach ca. 4 bis 5 Tagen fingen dann plötzlich die Probleme an. Ich bekam auf einmal ein lang anhaltendes Gluckergeräusch im Bauch. Es gluckerte fast überall. Ob es jetzt im Magen oder Darm liegt kann ich garnicht sagen. Ich denke Beides. Kurz darauf fingen auch schon die Stuhlpeobleme an. Der Stuhl war zunehmends heller, also hellbraun und manchmal mit unverdauten Gemüseresten bestückt. Weiterhin hatte ich ab und an Durchfall. Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten 3 Tage nach der Op garnicht auf dem Klo war und auch so gut wie nichts gegessen hatte. Habe mich eigentlich nur von Antibiotika und Schmertabletten ernährt. Dies jeweils 3mal täglich. Die Antibiotika waren nach einer Woche leer und die Schmerztabletten hörte ich auch nach einer Woche auf zu nehmen. Zähne waren danach wieder gut, doch die Verdauungsbeschwerden blieben. Ständiges gluckern im Bauch wenn ich lag und eine veränderte, variierende Stuhlfarbe. also hellbraun bis dunkelbraun und einmal war gelb dabei. Stuhlkonsistenz war sag ich mal normal. Es war eine Wurst. Gegessen hatte ich ganz normal. Auch viel gegrillt und hunger ist auch ganz normal vorhanden. Plötzlich kamen dann noch Magenschmerzen und Darmschmerzen dazu. Ich kann garnicht genau sagen ob diese essensabhängig sind oder nicht. Es ist auch kein starker Schmerz sondern eher so ein leichtes ziehen oder stechen im Bauchraum an verschiedenen Stellen, mal links, mal rechts, mal oben und mal unten. War dann Montafs darauf bei einem Internisten. Der tastete nur ab und entnahm blut. Er sagte die Symptome würden durch die Antibiotika und die Schmerzmittel kommen. Magenschutz hatte ich ja keinen. Das Blutergebnis am Tag darauf ergab auch keine weiteren Hinweise. Leber und Gallenwerte alle bestens. Lipase bei 24 vom 60, also auch bestens und Blutzucker und die anderen Standardwerte auch top. Ich ging dann unverrichtetet Dinge wieder nach Hause. Nun sind jedoch schon wieder über 10 Tage vergangen und wirklich gebessert hat sich bei mir noch nix. War vor 3 Tagen au nochma bei meinem Hausarzt, der meinte auch nur Nebenwirkungen der Medikamente und verschrieb mir Pantoprozol und Perenterol. Jeweils eine am Tag. Dazu nehm ich noch aus Eigeninitiative seit einer Woche propiotische Milchsäurekuluren zu mir. Gebessert hat sich jedoch immer noch nichts. Stuhlgang immer noch auffällig. Seit 2 Tagen nehme ich auch noch Heilerde zu mir. Jetzt ist der Stuhl einmal dunkel, dann wieder eher hell und grünlich. Schmerzen beim Stuhlgang habe ich nicht. Körpergewicht ist konstant. Schwankung seit 3 Wochen um ein Kilo plus und ein Kilo minus. Ich selbst bin 190 cm groß, sportlich und bis auf die Beschwerden fühle ich mich eigentlich fit. Weiterhin leide ich jedoch auch bereits seit letztem Jahr im Juli (2014) unter zeitweise einseitigen Rückenschmerzen. Nur linksseitig! Der Orthopäde stellte bei mir Bechenschiefstand, Skoliose und BWS/LWS fest. War auch bereits Ende letztens Jahres in Therapie beim Physio und danach waren die Rückenschmerzen 4 Monate verschwunden. Diese sind jedoch jetzt wieder seit Anfang April vorhanden. Mal sind sie garnicht da und dann wieder öfters. Bei den Schmerzen handelt es sich vermehrt um den Bereich am Rippenbogen. Mal ein Ziehen und al ein Stechen. Es strahl manchmal in die linke Schulter oder in die linke Flanke aus. Ich habe Angst, dass die bisherigen Diagnosen des Arztes Fehldiagnosen waren ubd ich möglicherweise Problem mit der Bauchspeicheldrüse oder Krebs habe.
Das komische ist halt, dass die Bauch und Verdauungsprobleme erst nach/wöhrend der Einnahme des Antibiotikas und der Schmerzmittel begonnen haben. Was kann das sein?? Ist es auch möglich, dass durch die Medikamente die Darmflora komplett zerstört wurde und es sich jetzt so hartnäckig zieht?!
Ich hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann. Ich weiss langsam nicht mehr weiter. Hatte noch nie ne langwierige Krankheit.
Achja, mein Bauch fühlt sich auch meistens irgendwie aufgebläht an und ab und an hab ich auch so ein Klosgefühl/Brechreiz im Hals, aber schlecht ist es mir nicht.Sind Darmpilze oder Ähnliches möglich??

Liebe Grüße

D.

Lieber D.,

sicherlich hat Ihre Darmflora Schaden genommen durch die Therapie. Es kommt durchaus vor, dass unangenehme, krank machende Keime die gesunden Bakterien aus dem Darm vertreiben und überwuchern. Man sollte einen Stuhltest auf pathogene Keime, insbesondere Klostridien durchführen. Zeigt sich dabei nichts Besonderes, kann man einen Darmaufbau durchführen, z.B. mit Symbioflor. Werden auch daraufhin die Beschwerden nicht besser oder verschlimmern sie sich in dieser Zeit, ist eine genauere Diagnsotik mit Magen - Darm - Spieglung sinnvoll. Gute Besserung wünscht

Ihr Biowellmed Team

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