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Tubenmittelohrkatarrh

07.06.2015:

Erfahrungsbericht zum Thema Tubenmittelohrkatarrh

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Liebes Biowelled Team,
Brauche wirklich ihren Rat. Während einer Erkältung vor 6 Wochen fiel zunächst mein rechtes, dann mein linkes Ohr zu. Das rechte hat sich schnell erholt, aber das linke Ohr fällt noch immer wieder zu und Druckausgleich ist dann schwer möglich. Auch höre ich dann sehr, sehr leise, auch meine Stimme.Und der Unterdruck ist sehr unangenehm.Auch habe ich ein latentes Rauschen. Alle Untersuchungen ergeben keinen Befund. Generell (schon vorher) bin ich mittelgradig schwerhörig beidseitig und deswegen belastet mich der Unterdruck mit weniger Hören dann sehr. Da ich Allergikerin bin (aber eigentlich vor der Erkältung überhaupt keine Symptome hatte) werde ich so behandelt, als hätte ich eine Nasennebenhöhlenentzündung. Aber das bezweifeln z.B die Ärzte an der Uniklinik. Mein Ohr wird nur durch Nasenspray(Otriven ohne Konservierungsstoffe, 2x am Tag) und Kortisonspray belüftet. Wenn ich diese nicht nehme, dann merke ich wie es zufällt. Hatte anfangs auch 10 Tage Kortisontabletten genommen. Oft geht es mir 3 Tage gut und dann habe ich plötzlich einen sehr schlechte Tag mit Rückfall. Auch wenn ich weiss, dass ich Otriven schon längst nicht mehr nehmen dürfte, hilft es mir aber. Manchmal ist das Ohr den ganzen Tag relativ frei (aber immer irgendwie beschlagen)und dann fällt es plötzlich zu und es entsteht ein Unterdruck, was dann wirklich Panik in mir auslöst. Durch Valsava-Manöver bekomme ich nur das andere Ohr auf, wenn überhaupt Druckausgleich möglich, dann nur mit Tropfen und Schlucken, ab und zu durch Gähnen. Wenn die Nase ganz trocken ist, dann tut sich gar nicht, vorallem am Nachmittag. Ich traue mich schon nicht mehr irgendwo hinzufahren da ich nicht weiss, ob ich dann bei Änderung der Druckverhältnisse den Druckausgleich machen kann. Fühle mich dadurch sehr eingeschränkt und mich belastet die Situation psychisch sehr, denn ohne Diagnose scheint auch die Lösung so fern. Was mich wundert ist dass niemand wirklich meine Nasennebenhöhlen untersucht, ich werde nur auf Verdacht behandelt. Kann es sein, dass ich einen Tubenkatarrh habe und einfach keine Flüssigkeit zu sehen ist? Wenn das Ohr belüftet scheint, dann knackst es und Ohr geht beim Schlucken auf und ich höre wieder lauter. Also kann es doch auch kein Hörsturz sein, oder? Aber niemand sieht was, selbst die Uniklinik nicht. Morgen wird BERA-Test gemacht,um alles auszuschließen, eine Tympanometrie müsste ich woanders machen. Aber die normale Tubenfunktinsprüfung ist unauffällig. Und wie soll das mit dem Schnupfenspray weitergehen, kann es doch nicht ewig nehmen! Kann es ein Tubenatarrh sein, auch ohne sichtbaren Beleg?Aber 6 Wochen ist schon lange...und wie kann man genau feststellen, ob die Nebenhöhlen wirklich dicht sind? Habe sonst keinerlei Symptome dahingehend, außer mal verstopfte Nase oder Fließschnupfen am Morgen. Danke für Ihre Antwort!

Liebe Leserin,

durch den Bera - Test kann man feststellen, wo genau die Ursache für die Hörminderung liegt. Das ist mit entscheidend für die weitere Therapie. Die Nasennebenhöhlen kann man ganz problemlos mit Ultraschall besichtigen, was nicht schmerzt und nicht eingreifend ist, daher sinnvoll wäre. Die beiden Untersuchungen sollten Sie abwarten. Vermutlich kommt man dann weiter. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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