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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

20.05.2015:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

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Hallo, ich brauche bitte dringend Hilfe! Ich bin 39 Jahre, Mama von zwei Kleinkinder. Ich muss zugeben, dass ich vor den Schwangerschaften nicht gesund gelebt habe, gerne Wein getrunken und geraucht. Im 2008 habe immer öfters ziemlich starke Bauchschmerzen bekommen und zum Arzt gegangen bin. Seitdem ist bekannt, dass meine Lipase und Amylase leicht erhöht sind,es ist seitdem bei jeder Blutabnahme so. Die Schmerzen wurden schlimmer, ich musste auch oft brechen. Per MRT wurde chronische Pankreatitis ausgeschlossen. Ich bekam eine schwere Reflux, mein Magen wurde nach Toupet operiert. Nachher kam psychosomatische Klinik, wo mir erfolgreich erklärt wurde, ich bilde mir Bauchweh ein. Ich kam danach nach Arzt-Odysse raus, dass ich Gluten und Fructose nicht vertrage, und nach entsprechende Diät waren und sind die Bauchschmerzen fast weg. Ich habe halt ziemlich oft Blähungen. Bei jeder Blutabnahme sind die Bauchspeicheldrüsenwerte erhöht und mein Opa und Onkel sind an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Mein Hausarzt hat die Bauchspeicheldrüse öfters per Sonographie kontrolliert ohne Auffälligkeiten. Er hat mich zur CT überwiesen, wo eine geringgradige beginnende Pankreatitis beschrieben wird, chronische Pankreatitis aber ausgeschlossen. Korpuskopf und Uncinatus zeigen sich hypointens. Mit dem Befund hat er mich zum Internisten überwiesen, der mich praktisch rausgeschmissen hat,sobald ich psychosomatische Klinik erzählt habe hat er mir nicht mehr zugehört, dabei wollte ich nur die ganze Kronologie zusammenfassen! Ich habe momentan wahnsinnigen Angst wegen dieses hypointensen Areals! Ich habe über Studie gelesen, wo bei an Pankreaskrebs Erkrankten nach erneuter Prüfung der Befunde etwa 18 Monaten vor Diagnosestellung hypointense Areale zu sehen waren und diese somit als Frühzeichen gedeutet werden können.Mir ist gerade nicht mal klar, ob ich jetzt Pankreatitis habe oder nicht? Was bedeutet beginnende geringgradige Pankreatitis? Und kann so eine hypointense Areal zum Krebs werden?! Gibt es eine Möglichkeit abzuklären, ob da alles in Ordnung ist? Punktion oder was auch immer? In meiner momentanen panischen Angst würdeaich am liebsten den Teil rausoperieren lassen! Geht überhaupt so etwas? Ich bitte Sie um baldige Antwort, zugegebenermaßen bin ich im Moment mit den Nerven am Ende.
Mit freundlichen Grüßen!

Liebe Leserin,

die Frühdiagnose eines Pankreaskarzinoms ist noch immer sehr schwierig und gerade sie ist wichtig, um eine heilende Behandlung zu ermöglichen. Nun muss Ihr Befund überhaupt nichts Schlimmes bedeuten. Man muss jedoch darüber diskutieren, ob man ihn wieter abklärt. Hierzu stehen ERCP, kontrastmittelgestütztes MRT und eine Feinnadelbiopsie des betroffenen Areals unter Ultraschallkontrolle zur Verfügung. Auch ein PET könnte diskutiert werden, ist jedoch derzeit noch keine Standardmethode. Außerdem kann man die Tumormarker CA19-9 und CEA bestimmen. Eine leichte Erhörhung der Pankreasenzyme ist nicht zu werten und hat bezüglich der Diagnostik wenig Bedeutung. Sprechen Sie bitte nochmals mit Ihrem Hausarzt. Eine Klärung wäre sicher für Sie wichtig. Hat sie stattgefunden, ist es genauso wichtig für Sie, den Gedanken an ein Karzinom auch wieder loszulassen. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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