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Herzinfarkt

20.08.2012:

Erfahrungsbericht zum Thema Herzinfarkt

Link zum Fachartikel Herzinfarkt

Hallo!

Ich habe seit etwas mehr als 2 Jahren ständig auftretende,wechselne Beschwerden.
Angefangen hat alles im Juli 2010.Mitten in der Nacht bin ich(weiblich,39 Jahre jung,rauche seit 10 Jahren nicht mehr,kein Alkohol oder Ähnliches,Mutter von 4 Kinder,was auch recht stressis ist,da ein Kind doch gern aus der Reihe tanzt) durch heftige Herzschmerzen wach geworden.Natürlich,und das geb ich gerne zu,wurde ich leicht panisch,meine Arme und mein Kopf fingen an zu kribbeln,was man mir,nachdem ich den Notruf gewählt habe und der Arzt da war,als Folge von Hyperventilation erklärt hat.Gefunden hat man jedenfalls weder beim EKG noch bei der Blutuntersuchung was.
5 Wochen war Ruhe und genau auf den Tag nach dieser Zeit bekam ich eben genaus so eine Attake wieder,auch wieder ohne Befund.
Seitdem habe ich fast ständig irgendwelche Beschwerden,zwischendurch mal 1-2 Tage Ruhe,mal massive oder manchmal auch Schmerzen,die ich zwar wahrnehme aber mittlerweile ignorieren kann,da das schon alltäglich ist.
Dabei sind dann Sachen wie
-Schmerzen in Schulter,Schulterblatt,Nacken
-Brustschmerzen,mal genau auf dem Rippenbogen,mal ne Handbreit unter der Höhe des Schlüsselbeins
-Übelkeit,Bauchschmerzen
-Atemnot
-sehr häufig,was ich sonst nie hatte,Kopfschmerzen
-Armschmerzen,wo ich das Gefühl habe,Blei hängt dran
-Gesichtsfeldschmerzen
-massive Schlafstörungen(lieg machmal bis morgens um 4 wach)ect

Es würde sich bestimmt noch so einiges finden lassen.Ich hab dann mal ne Weile den einen Schmerz in einer gewissen Region und dann gibt es einen Wechsel und andere Regionen sind für eine unbestimmte Zeit betroffen.Das Ganze tritt dann immer wiederkehrend im Wechsel auf.

Ich habe für mich ganz typisch einer eher Hypotonen Blutdruck,den ich aber in einem Schmerzanfall auch gut ansteigen lassen kann,zwar für manch anderen immer noch ein Traum von Blutdruck,aber für mein Empfinden dann zu hoch(liegt normal bei ca 100/65,mal etwas drunter,mal etwas drüber,aber das ist so mein Durchschnittswert,zu solchen Zeiten,wo mein Blutdruck dann mit betroffen ist,geht er dann schon mal bis zu 140/90 hoch.

Für mich ist es ganz schlimm so im Dunkeln zu tappen,warum bei mir quasi von 0 auf gleich so ein gesundheitlicher Einschnitt kam,zumal ich vorher ganz selten krank war und natürlich belastet es mich auch,das bisher keine sichere Diagnose gestellt wurde

Beim letzten Krankenhausaufenthalt,wo man mich eigentlich auf den Kopf gestellt hat,um eine Ursache zu finden,ist laut den Ärzten der Verdacht von Somatisierungsbeschwerden bzw Störungen des vegetativen Nervensystems geäußert worden.Das ist für mich aber so schwer greifbar,das ich nach wie vor bei einigen Attaken Panik bekomme,das mich nun tatsächlich der Herzinfarkt erwischt.Ich weiß nicht wirklich,wie ich damit umgehen soll.

Liebe R.,

wie Sie sich vorstellen können, ist es unmöglich, aus der Ferne bei so mannigfaltigen Beschwerden eine Diagnose zu stellen. Zunächst müssten wir wissen, was alles an Untersuchungen gemacht wurde, wie diese ausfielen, ob z. B. Entzüdnungsewerte vorlagen, ob man z. B. orthopädischerseits eine Ursache ausgeschlossen hat und ob der Bauch untersucht wurde. Da Sie über Bauchschmerzen und Übelkeit berichten, wäre es auch wichtig, zu wissen, ob das Ganze eventuell mit bauchschmerzen oder einem geblähten Bauch beginnt, denn auch Unverträglichkeiten wie z. B. Laktose- oder Fruktoseintoleranz könnten so ähnliche Beschwerden verursachen. Natürlich können es auch vegetative Beschwerden sein, zumal Sie Stress haben, aber das ist erst nach Ausschluß aller anderen Möglichkeiten anzunehmen und sollte dann auch behandelt werden. Sie dürfen sich gerne mit genaueren Daten nochmals melden oder mit Ihrem Hausarzt besprechen, ob möglicherweise Unverträglichkeiten oder Bauchprobleme ursächlich verantwortlich sein können. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team

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