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Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

22.06.2011:

Erfahrungsbericht zum Thema Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Link zum Fachartikel Chronische Pankreatitis = chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Hallo, Biowellmed-Team!
Ich bin von dem Forum positiv überrascht und möchte daher einige Fragen stellen, die mich gerade beschäftigen.
Meine medizinische Vorgeschichte in Sachen Pankreatitis würde hier den Rahmen sprengen und genug Stoff für einen spannenden 'Arztroman' liefern. Nur so viel zur Einleitung: Ich bin 53 Jahre und Beamtin. Im April diesen Jahres war ich wegen einer akuten 'Biliären Pankreatitis' stationär. Mitte Mai wurde dann die Galle entfernt (minimalinvasiv). Die behandelnden Ärzte gingen davon aus, dass das Problem nun gelöst sei und ich 'wieder alles essen könne' und auch bald wieder fit bin. Dem ist bei Weitem nicht so. Ich habe trotz Diät immer noch erhebliche Probleme (Durchfälle, Übelkeit, Schmerzen in der Nabelgegend, kontinuierlichen Gewichtsverlust 1kg pro Woche, nächtliche Schweißausbrüche, rote Flecken im Gesicht usw.). Außerdem fühle ich mich nach der Pankreatitis immer noch geschwächt, bin ständig müde. Meine Hausärztin riet mir zu einer erneuten Vorstellung in der Klinik. Dort verschrieb man mir letzte Woche, nachdem eine Ultraschall-Untersuchung keine Erkenntnisse brachte, sofort mit dem Hinweis auf eine mögliche Pankreasinsuffizienz Panzytrat 40.000, Funktionstests sollen folgen. Rücküberweisung zum Gastroenterologen, der gerade im Urlaub ist...
Ich bin mittlerweile seit Anfang April krank geschrieben und bin z.Z. in der Wiedereingliederung, d.h. ich bin dienstfähig und arbeite verkürzt. Ist es aus medizinischer Sicht angeraten, mich wegen der aktuellen Beschwerden erneut krank schreiben zu lassen? Reichen Diät und die Enzympräparate perspektivisch aus, um die Arbeitsfähigkeit zu ermöglichen? Man hat mir auf Grund meiner anhaltenden Krankheit angeboten am 'innerbetrieblichen Gesundheitsmanagement' teilzunehmen. Das bedeutet es werden Gespräche mit Vorgesetzten geführt, ev. wird der Amtsarzt hinzu gezogen. Kann mir überhaupt jemand von denen helfen? Wieviel von meiner Krankheit muss ich offen legen? Meine Familie macht sich Sorgen um meine Gesundheit. Eigentlich hatte ich vor, bis 66 zu arbeiten. Ich hätte daher gern gewusst, ob die Diagnose 'Chronische Pankreatitis' einen Behinderungsgrad rechtfertigt oder zu einer teilweisen Einschränkung der Diensttauglichkeit führen kann. Diabetes Typ II habe ich schon länger, wenn ich den jetzt nicht mit Diät in den Griff bekomme muss ich Insulin spritzen. Tabletten (Januvia) möchte ich wegen der Gefahr einer erneuten Pankraetitis (s. Beipackzettel!) nicht mehr einnehmen.
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nicht vor, mich vorzeitig pensionieren zu lassen! Ich möchte nur vernünftige Entscheidungen treffen, wie es weiter gehen soll, muss ja mit der Krankheit leben. Bin derzeit ziemlich deprimiert, auch als Beamter muss man u. U. um seinen Arbeitsplatz fürchten.

Vielen Dank im Voraus für eine Antwort!

Liebe Leserin,

vor jeder Behandlung steht natürlich die Diagnose. Es ist durchaus möglich, dass Sie unter einer chologenen Diarrhoe leiden, dann beseitigt das Präparat Colestyramin rasch den Durchfall. Eine Pankreasinsuffizienz ist schnell durch einen Stuhltest auf Pankreaselastase zu erfassen. Erst wenn sie bestätigt ist, sollte man mit Enzymen behandeln. Die Frage einer Ernährungsumstellung steht eventuell auch im Raum(Übergewicht?), um die Zuckerkrankheit zu bessern. Wir können Ihnen keine Behandlungsvorschläge machen, können Ihnen nur raten, auf eine genaue Diagnose zu drängen und abzuklären, was Sie selbst für eine rasche Gesundung beitragen können. Ihre Müdigkeit kann durchaus auch auf den Durchfall zurückzuführen sein, der ja doch schnell entkräftet. Bevor Sie sich also ernsthaft überlegen, wie Sie Ihre Arbeit regeln können, sollten Sie unserer Erfahrung nach zunächst nach vorne schauen und überlegen, wie Sie Ihre Gesundheit wieder in den Griff bekommen. Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass das schnell gelingt. Gute Besserung wünscht

Ihr Biowellmed Team

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