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Restless legs = unruhige Beine

Erfahrungsberichte zum Thema Restless legs = unruhige Beine

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Neuester Erfahrungsbericht vom 08.07.2017:

Hallo, liebe Leidgeplagten.
Ich bin 60 Jahre(weibl.) und habe RLS seit Kindheit, in abgeschwächter Form. In den Wechseljahren, mit 50 Jahren, verschlimmerte sich das RLS aber, sodass ich erstmalig Restex bekam. Es dauerte nicht lange und Restex zeigte keine Wirkung mehr. Man verschrieb mir andere Medikamente, in Tablettenform, bei der ich aber mit großer Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen hatte. Dann wurde das 24 Std. Medikamenten-Pflaster Neupro eingesetzt. Angefangen mit 1mg bin ich heute bei 3mg. Es hilft mir gut, aber nach 6 jährigem Kleben ist meine Haut einfach überstrapaziert, da ich nur den oberen Bereich der Oberschenkel nutzen kann. Alle anderen Bereiche des Körpers zeigen mit dem Pflaster keine Wirkung. Warum das so ist, konnte mir bisher kein Neurologe sagen und auch der Hersteller von Neupro, den ich kontaktiert hatte, hörte diese Tatsache erstmalig.
2012 war ich dann in der Paracelsus-Elena Klinik in Kassel, die ja spezialisiert sind bezüglich Parkinson und Restless Legs. Dort wurde das Neupro abgesetzt und Medikamente in Tablettenform brachten nur das Ergebnis , das ich eine Unverträglichkeit habe, die sich mit Erbrechen äußert. Ich bin also mit Neupro wieder nach Hause. Oft habe ich Brandblasen, die sich unter dem Pflaster bilden...all das nehme ich aber in Kauf, um eine ruhige Nacht zu haben und wenigstens ein paar Std schlafen zu können.
Nun möchte ich aber ganz speziell die Augmentation aus meiner Erfahrung schildern, in der ich mich letztes Jahr, also 2016, befand:
Nichts ging mehr. Die Verschlimmerung der Symptome waren unerträglich und ich hatte Suizid-Gedanken. Tag und Nacht konnte ich nicht in Entspannung gehen..ca. alle 10 Sekunden das ziehende, schmerzhafte Empfinden in den Waden, Becken, Schultern und sehr stark in den Händen.
Ich hatte nur ein Wort, für diese Tortur---Folter.
Nun hatte ich das große, besondere Glück eine Reiki-Meisterin kennenzulernen, denn sie hat mir das Leben gerettet.
Tägliches Reiki, gaben mir Kraft und Klarheit zu verstehen und das Reflektieren meines Tages, mit ihr zusammen, per Telefongespräche, haben mich ruhiger gemacht, auch die häufige Migräne, zeigte sich immer weniger und siehe da...von Tag zu Tag konnte ich etwas mehr ausruhen und sogar 2 Std am Stück schlafen.
Ich habe dabei gelernt, sehr behutsam , sehr sorgsam mit mir umzugehen und mit der Krankheit zu leben.
Das ist aber alles einfach gesagt und der Alltag zeigt nun mal auch andere Seiten. Stress, Überforderung, Anstrengung, psychisches Leid, verschlimmern das RLS.
Da das Pflaster mir zur Zeit, im Sommer, wieder Brandblasen beschert, oder es nicht richtig klebt und somit die Wirkung des Dopamin nicht bei mir ankommt, bin ich wieder in Augmentation.
...und trotzdem schreibe ich hier und gebe meine Erfahrung weiter, nämlich jetzt nicht in Panik zu verfallen, sondern sorgsam mit mir zu sein. Ich werde das selber in den Griff bekommen und berichte gerne nochmal.
Ich sage mir ganz einfach, ich habe in der Vergangenheit soviel Kraft bewiesen und bin stolz , mein eigener Ratgeber zu sein.
Nun möchte ich allen, die der Verzweiflung nahe sind, oder mittendrin..mit Panikatacken, Bluthochdruck, sozialem Rückzug usw. raten. Trennt euch von allem, was euch nicht gut tut, seid sorgsam und nachgiebig, liebevoll, mit euch. Auch das hört sich so einfach an, ist es aber nicht, denn es können einschneidende Dinge in eurem Leben sein, die ihr verändern solltet.
Ich wünsche euch, eine ruhige Nacht und Auszeiten am Tag, in Entspannung.
Herzliche Grüße

Liebe Leserin,

Vielen Dank für Ihren interessanten Bericht, der zeigt, dass die seelische Gesundheit auch für die körperliche Gesundheit von großer Bedeutung ist und dass man viele Wege für ein besseres Befinden nutzen kann. Liebe Grüße

Ihr Biowellmed Team


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