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Leberzirrhose und Komplikationen

Erfahrungsberichte zum Thema Leberzirrhose und Komplikationen

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Neuester Erfahrungsbericht vom 07.03.2019:

Leberzirrhose Forum
Meine fast unglaubliche Geschichte:
sie begann 1986, als bei mir, ich war 21 jahre alt, hiv positiv diagnostiziert wurde. damals war das eine todesdiagnose und die leute meinten, es könne auch evtl. durch mÌcken Ìbertragen werden. ein arzt gab mir damals noch 6 monate. tja, da hatte er sich aber grÌndlich getÀuscht. nach weitern paar jahren ging ich auf eine sehr gute langzeittherapie, die mir half, mein leben zu retten. seit 1996 bin ich virenfrei. Allerdings gesellte sich dann noch eine hep c infektion, die ich auch wohl schon lÀnger hatte, hinzu. Diese verschwand jedoch von sellber: Spontanheilung!!! Schon da war ich fÌr meinen betreuenden ganz, ganz tollen arzt ein medizinisches wunder.
Trotzdem war die leber auch aufgrund meines lebenswandels (alkohol u. a.) schon sehr angegriffen und es entwickelte sich langsam eine leberzirrhose. aber es schien mir nicht soo dramatisch.
Bis zum oktober 2018, ich hatte schon lÀnger einen dickeren, etwas aufgeblÀhten bauch und dann die diagnose: aszites, und dekompensierte leberzirrhose. mein arzt machte sich ernsthaft sorgen.
da aufgeben fÌr mich noch nie eine devise war, hörte ich sofort auf, alkohol zu trinken (davor 2 flaschen rotwein/tag), ohne entzugserscheinungen!!!! Und ich informierte mich im internet, bei bekannten, die ahnung hatten, ich selber war auch schon immer eher alternativ medizinisch, homöopathisch... unterwegs. alles was gut war fÌr die leber, hab ich genommen.
- mariendistel, silimarin forte von stada 3 stÃŒck/tag
- anfangs ca 2 wochen dmso innerlich
- Vit. D3, K2, B 12, C
- opc
- l-carnitin
-alpha-liponsÀure
-lecitihin
fast alles von robert franz
- bÀrlapptee nach maria von treben
- Spironolacton (langsam gesteigert bis auf 200 mg, jetzt noch 50 mg)
- zum abfÃŒhren bei der aszites Pflaumensaft, wirkt super und schmeckt sogar ganz gut
nach der diagnose wurde es immer schlechter, ich lief quasi von oben nach unten voll, erst bauch, dann beine und dann die fÌße, mein knöchel war fast nicht mehr sichtbar, ich sah aus wie kurz vor der geburt.
Dann kam die erste gute nachricht, nach 6 wochen waren die leberwerte fast normal und langsam aber sicher fing auch das wasser an, weniger zu werden. dank waagenprotokolle waren auch kleinste schritte ein erfolg. ich nahm innerhalb von 3 wochen ÃŒber 10 kg wasser ab.
nach 3 monaten fand die nÀchste ultraschall untersuchung statt. Mein arzt schÌttelte nur immer den kopf und murmelte was von das gibts doch gar nicht. er konnte keinerlei zirrothische anzeichen an meiner leber entdecken, sie sehe jungfrÀulich aus, auch von der form und alles. er war sozusagen sprachlos.
Ich hoffe, ich kann allen betroffenen hiermit etwas mut machen. wacht auf leute, die pharma ist nicht die alles und einzig und allein wissende institution. die schulmedizin wÀr mit mir am ende gewesen. eine neue leber hÀtte ich eh nicht bekommen, und wenn man erst mal punktiert hÀtte, wÀr das wohl der anfang vom ende gewesen.
Meine devise war immer, die hoffnung stirbt zu allerletzt, ich habe nie, nie nie aufgegeben, keine sekunde lang, sonst wÀr ich wohl schon mindestens 3 mal gestorben. und vor allem hab ich immer dran geglaubt, daß es wieder wird und hatte das gefÌhl, das kanns noch nicht gewesen sein.
Ich wÌnsche allen betroffenen ganz, ganz viel kraft, es gibt immer einen weg und wunder geschehen, tÀglich, wenn man ganz fest dran glaubt.
Wenn noch jemand fragen hat, könnt ihr mir gerne schreiben.

Liebe T.,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht. Das meiste haben Sie vermutlich wirklich durch Ihren Alkoholverzicht erreicht. Weiterhin alles Gute wünscht

Ihr Biowellmed Team


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