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Azathioprin, Kortison, Ciclosporin A

Erfahrungsberichte zum Thema Azathioprin, Kortison, Ciclosporin A

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Neuester Erfahrungsbericht vom 04.04.2009:

Guten Tag erstmal. Ich habe eine Frage, die mich sehr beschäftigt. Aber kurz einige Infos vorweg: Ich bin 26 Jahre alt, habe seit neun Jahren Colitis ulcerosa und bin steroidabhängig. Seit neun Jahren Dauertherapie mit Kortison 8 mg, Salofalk 1,5 g, Omeprazol 40 mg und seit vier Jahren zusätzlich Azathioprin 150 mg. Seit ich zusätzlich das Azathioprin nehme habe ich nur noch geringe bis mäßige Entzündungen im Darm. Colitis ulcerosa ganz gut eingestellt seit dreieinhalb Jahren. Nun zu meinem Problem: Seit fast drei Jahren nur noch müde und kaputt, antriebslos und schnell aus der Puste, manchmal auch Herzrasen. Bei meinen Blutwerten sind mir nun die sehr niedrigen Lymphozyten aufgefallen. Ende Juni 08 betrugen meine Lymphozyten nur noch knapp 10% und im August 08 waren sie nur noch auf 3,5%. Die Leukozyten sind bei mir immer normal. Gelten diese 3,5% Lymphozyten unter Azathioprin und Kortison noch als normal? Ich habe im Durchschnitt etwa 8.000 Leukozyten. Darf es unter Azathioprin sein, dass die Leukos normal aber die Lymphozyten soooo niedrig sind? Ich hab auch ständig Infekte und durch diese permanente Müdigkeit fühl ich mich wie ne alte Frau. Bitte helfen Sie mir, denn mir geht es nur noch schlecht.

Liebe Leserin,

sinkt die Lymphozytenzahl, führt dies zu einer Zunahme der Infektrate. Azathioprin ist ein Medikament, das zytotoxische Wirkungen hat und das Immunsystem, somit auch die entzündlichen Darminfektionen unterdrückt. Man muss nun abwägen, welche therapie sinnvoll ist. Diese Abwägung ist von vielen Faktoren abhängig, nicht nur von der Lymphozytenzahl. Würde man Azathioprin absetzen, bestünde die große Gefahr, dass eine erneute Verschlimmerung der Colitis auftritt, denn Azathioprin wirkt nachweislich remissionserhaltend und unterdrückt die Aktivität der Erkrankung. Die Nebenwirkungen von Azathioprin steigen mit der Dosis. Deshalb sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob man eine Reduktion versuchen kann. Beschreiben Sie ihm bitte Ihre Beschwerden, damit er entscheiden kann, ob diese alle medikamentös bedingt sind. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns den weiteren Verlauf schildern können. Gute Besserung wünscht

Ihr Biowellmed Team


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