Methotrexat: Wichtigste Nebenwirkungen im Überblick

Methotrexat: Was Patienten über Nebenwirkungen wissen sollten

Methotrexat wird zur Behandlung vieler Erkrankungen eingesetzt. Für die Patienten ist wichtig, zu wissen, welche Nebenwirkungen auftreten können.

Häufige Nebenwirkungen von Methotrexat

Methotrexat kann eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen, darunter Mundschleimhautentzündung, Haarausfall und Hautausschläge. Auch eine Lichtüberempfindlichkeit der Haut, bekannt als Photosensibilität, gehört zu den möglichen Reaktionen.

Übelkeit, Erbrechen und gastrointestinale Beschwerden

Übelkeit und Erbrechen sind häufige Begleiter der Behandlung mit Methotrexat. Diese Symptome können den Alltag der Patienten erheblich beeinträchtigen.

Beeinträchtigungen der Leber: Transaminasen, Leberfibrose, Leberzirrhose

Ein Anstieg der Transaminasen, Leberfibrose und Leberzirrhose sind schwerwiegende Nebenwirkungen, die bei der Einnahme von Methotrexat auftreten können. Regelmäßige Überprüfungen der Leberfunktion sind daher unerlässlich.

Seltene, aber ernsthafte Nebenwirkungen

Blutbildstörungen wie der Abfall der Leukozyten, Granulozyten und Thrombozyten sowie Anämie sind seltene, aber ernsthafte Nebenwirkungen. Diese können das Immunsystem schwächen und die Infektanfälligkeit erhöhen.

Lungenprobleme: Pneumonitis und erhöhte Infektanfälligkeit

Pneumonitis, eine Entzündung des Lungengewebes, ist eine seltene, aber ernste Nebenwirkung von Methotrexat. Diese kann zusammen mit einer erhöhten Infektanfälligkeit auftreten.

Nierenfunktionsstörungen und Oligospermie

Nierenfunktionsstörungen und Oligospermie sind weitere Risiken, die mit der Einnahme von Methotrexat verbunden sind. Diese können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Empfehlungen für Patienten

Quelle: Projektgruppe Diagnose- und Therapierichtlinien der Arbeitsgemeinschaft kooperativer regionaler Rheumazentren in der DRGh (Stand 8/2006).

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