Grippaler Infekt: Ursachen, Symptome und Behandlung

Was ist ein grippaler Infekt?

Ein grippaler Infekt muss von der echten Virusgrippe unterschieden werden. Er ist sehr lästig und sollte behandelt werden, da er sonst Komplikationen nach sich ziehen kann.

Ursachen und Übertragungswege

Viren als Hauptursache

Der banale Infekt wird durch Viren, häufig Rhinoviren oder Adenoviren, hervorgerufen, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden und dann zu einer Ansteckung von Mensch zu Mensch führen. Er kann verstärkt werden durch „Aufpropfen“ eines bakteriellen Infektes.

Angesteckt werden insbesondere Personen mit einem schwachen Immunsystem, Menschen, die engen Kontakt mit Erkrankten haben und Menschen, die der Kälte oder Nässe ausgesetzt sind.

Symptome eines grippalen Infekts

Typische Anzeichen und Beschwerden

Es können Schnupfen, Husten, Halsweh, Ohrenschmerzen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung, Fieber und Schüttelfrost auftreten. Die Beschwerden klingen meist nach einigen Tagen ab.

Diagnosemöglichkeiten

Abstrich, Blutuntersuchung und Procalcitonin

Der Arzt kann meist schon durch Befragen und die Untersuchung zwischen einem banalen Infekt und einer schweren Erkrankung unterscheiden. Er kann jedoch auch einen Nasen- oder Rachenabstrich machen oder das Blut untersuchen, falls nötig.

Weder das Auftreten von Fieber noch die Verfärbung des Speichels oder Nasensekrets sind ein Hinweis auf die Notwendigkeit einer antibakteriellen Behandlung. Rein durch die körperliche Untersuchung kann auch nicht immer entschieden werden, da z. B. ca. 20 % der Lungenentzündungen im Untersuchungsbefund unauffällig sind.

Mögliche Komplikationen

Mandel-, Mittelohr- und Nebenhöhlenentzündungen

Kommt es zusätzlich zu einem bakteriellen Befall, kann aus der Erkältung ein bakterieller Infekt werden, der zu einer Mandelentzündung oder Mandeleiterung, zu einer Ohrentzündung, zu einer Nebenhöhlenentzündung oder zu einer Lungenentzündung führt. Selten kann die gefährliche Hirnhautentzündung auftreten.

Vorbeugung gegen Erkältungen

Stärkung des Immunsystems und gesunde Lebensweise

Vorbeugend sind eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung, eine angepasste Kleidung, eine gesunde Lebensweise und die Distanz von Erkrankten.

Behandlung eines grippalen Infekts

Symptomatische Maßnahmen und Hausmittel

Die Behandlung besteht in symptomatischen Maßnahmen. Sinnvoll ist es, sich auszuruhen, viel zu trinken, man kann einen Kamillendampf machen, der entzündungshemmende Eigenschaften hat, sich mit Medikamenten behelfen, die den Schleim lösen, die Nase frei machen, den Halsschmerz reduzieren und das Krankheitsgefühl bzw. Fieber lindern.

Günstig ist es, regelmäßig etwas zu lutschen, um die Schleimhäute zu befeuchten. Man kann zu Beginn einer Erkältungskrankheit ein Nasenspray verwenden, das die Schleimhäute reizt und die Erreger möglichst schnell wieder nach außen fördert. Auch viele homöopathische oder Naturarzneien können Linderung verschaffen.

Einsatz von Antibiotika: Wann ist es nötig?

Häufig werden auch bei Erkältungen Antibiotika verordnet. Manchmal ist das sinnvoll, um bakterielle Superinfektionen zu verhindern. Jedoch nehmen die Probleme einer zu häufigen Gabe von Antibiotika zu (Resistenzentwicklung), auch für den Patienten kann die Gabe eines Antibiotikums schwere Folgen nach sich ziehen.

Deshalb ist es zunehmend wichtig, klar entscheiden zu können, ob die Gabe eines Antibiotikums notwendig und wichtig ist. Von Bedeutung ist, dass die Erkrankung vollständig ausheilt.

Leseempfehlungen:

  1. Grippaler Infekt und seine Ursachen

    Ein tieferer Einblick in die Ursachen und Übertragungswege von Erkältungen und grippalen Infekten.

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  2. Symptome einer Erkältung

    Erfahren Sie mehr über die typischen Symptome eines grippalen Infekts und wie man sie erkennt.

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  3. Diagnosemöglichkeiten bei Erkältungen

    Welche Untersuchungen notwendig sind, um einen grippalen Infekt von anderen Erkrankungen zu unterscheiden.

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Erfahrungsberichte (3) zum Thema „Grippaler Infekt: Ursachen, Symptome und Behandlung“

Wir veröffentlichen so viele Erfahrungsberichte, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Erfahrungsbericht.

  1. Ich habe aus eigener Erfahrung folgende Heilmittel bei grippalen Infekten-u.ä. angewandt:

    Echter Thymian (Thymus vulgaris) – Tee: (nicht zu heiss !)
    dieser wirkt antibiotisch, antibakteriell, antiviral, antiseptisch ….. –

    weiters hilft auch:

    Aconitum (Eisenhut) D6-Globuli (siehe DHU-Repetitorium-Apotheke erhältlich)
    bei akuten, plötzlich auftretenden Erkrankungen …..

    Liebe Frau S.,

    das ist sicher eine gute Möglichkeit bei einem beginnenden Infekt. Sollte es schlimmer werden oder nicht rasch genug besser, ist es immer sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Ich habe nunmehr seit vier Wochen einen bakteriellen wie auch viralen Infekt, der zeitnah mit einem Antibiotikum behandelt wurde. Die Mandelentzündung, Husten und auch Schnupfen sind seit etwa 1,5 Wochen weg. Jedoch komme ich nicht auf die Beine. Ich bin kaum belastbar und rasch ermüdet. Ich bin wbl., 35 Jahre und eine Ausdauersportlerin. Während der Zeit meiner Erkrankung habe ich keinerlei Sport betrieben und mich, soweit möglich (ich habe ein 5 Monate altes Baby), geschont. Meinen Arzt habe ich erneut kontaktiert. Der meinte, dass diese Abgeschlagenheit wohl nicht unüblich ist. Da ich selbst jedoch das letzte Mal in Kindertagen erkrankt war und dies auch nicht über einen so langen Zeitraum, mache ich mir nun doch zunehmend Sorgen. Mein Vater erlitt nämlich durch einen verschleppten Infekt einen plötzlichen Herztod.

    Liebe Leserin,

    wir empfehlen Ihnen zunächst eine Blutkontrolle bei Ihrem Hausarzt einschließlich Entzündungsparameter und ein EKG. Bestehen geringste Anzeichen einer Störung, sollten Sie sich von einem Kardiologen untersuchen lassen. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  3. Allgemeine Frage:
    Kann ein Grippaler Infekt mit einer ISG-Blokade in irgend einer Art und Weise in Verbindung gebracht werden? – Wenn ja, wie kann eine solche Blokade in den Gelenken entstehen und wie lassen sich solche Blokaden wieder lösen, insbesondere bei Kleinkindern? _ Können solche Blokaden eine Gangstörung auslösen und wenn ja, wie und wo lassen sich diese wieder beheben?
    DANKE

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,

    jede Fehlhaltung kann eine ISG -Blockade auslösen. Fehlhalatungen können z. B. auch bei Erkankungen eingenommen werden. Wenn ein Kind Schmerzen hat, kann dies eine Gangstörung auslösen. Dies sind jedoch alles nur eventuelle Möglichkeiten. Sie sollten Ihr Kind von einem Kinderorthopäden untersuchen lassen. Handelt es sich um eine ISG – Blockade, kann dieser sie wahrscheinlich auch schon lösen. Sonst ist dafür auch der Manualtherapeut gut. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

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