Gallenblase: Aufbau, Funktion und ihre Rolle bei der Verdauung

Was ist die Gallenblase?

Die Gallenblase ist ein Speicherbeutel für die Gallenflüssigkeit, etwa 10 cm lang. Sie liegt am Unterrand der Leber.

Verbindung zur Leber und dem Zwölffingerdarm

Sie erhält von der Leber die Gallenflüssigkeit und schüttet diese in den Zwölffingerdarm aus. Die Ausschüttung ist durch ein aktives Zusammenziehen der Gallenblasenmuskulatur möglich und wird ausgelöst durch ein Darmschleimhauthormon das Cholecystokinin.

Funktion der Gallenblase im Verdauungssystem

Rolle der Gallensäuren bei der Fettverdauung

Die Gallenblase enthält die Gallenflüssigkeit. Diese weist als wesentlichen Bestandteil die Gallensäuren auf, die für die Fettverdauung verantwortlich sind.

Leseempfehlungen:

  1. Verwachsungsbauch: Wenn Operationen Folgen haben

    Eine 70-jährige Patientin leidet unter chronischen Bauchbeschwerden nach mehreren Operationen, darunter eine Cholezystektomie. Der Artikel beleuchtet den sogenannten Verwachsungsbauch und klärt über mögliche Behandlungsmethoden auf.

    Mehr erfahren

  2. Gefahr von Gallenblasenpolypen

    Gallenblasenpolypen sind oft asymptomatisch, können aber bösartig werden. Der Artikel erklärt Diagnose und Risiken sowie Entscheidungsgrundlagen für eine operative Entfernung.

    Mehr erfahren

  3. Gallenstauung und Unexpected Findings

    Bei einer Patientin wurde bei Verdacht auf HELLP-Syndrom eine Gallenstauung festgestellt. Der Artikel beschreibt die diagnostischen Herausforderungen und die therapeutische Intervention.

    Mehr erfahren

  4. Upside-Down-Stomach: Ein komplexer Patient

    Der Artikel beschreibt einen seltenen Fall von Upside-Down-Stomach bei einer älteren Patientin und den diagnostischen Prozess, der zur Aufklärung führte.

    Mehr erfahren

Erfahrungsberichte (5) zum Thema „Gallenblase: Aufbau, Funktion und ihre Rolle bei der Verdauung“

Wir veröffentlichen so viele Erfahrungsberichte, da es anderen Betroffenen helfen kann, mehr Informationen zu ihrer Krankheit zu erhalten. Dadurch ergeben sich mehr Möglichkeiten, Fragen an Ihren behandelnden Arzt zu stellen, um die Vorgehensweise oder Behandlung besser zu verstehen. Aus diesem Grund sind auch die Erfahrungen anderer Menschen, die an dieser Krankheit leiden, wertvoll und können dem Einzelnen nützen. Wir freuen uns daher über jeden Erfahrungsbericht.

  1. Liebes Ärzteteam,
    Hiermit melde ich mich nochmal(weiblich,57 Jahre).
    Vielen Dank für Ihre schnelle und hilfreiche Antwort!
    Zum Thema Koliken möchte ich bemerken:
    Ich kenne zwei "Gegenbeispiele";eine Freundin hatte einen
    Polypen und (genau wie ich) etwas Gries.
    In einer Nacht hatte sie plötzlich schlimme Koliken,so
    dass daraufhin die Gallenblase entfernt wurde.
    Aber vielleicht ist das eine Ausnahme.
    Der Normwert in meinem Labor bei dem AP-Wert ist für
    Frauen mit 35-105 angegeben.
    Bezüglich der Schilddrüse nehme ich seit ca. 8 Jahren
    Novothyral,täglich eine halbe Tablette(100 mygr plus
    20 mygr) wegen einer latenten Schilddrüsenunterfunktion.
    Könnte es da einen Zusammenhang geben?
    Ich habe einen routinemäßigen Kontrolltermin im November
    bei dem Endokrinologen.
    Außerdem bin ich am Ohr operiert wegen Otoskl erose.
    Da es sich um eine Erkrankung des Knochens handelt,könnte
    es evtl damit zu tun haben?
    Allerdings findet sich im Internet kein Hinweis darauf.
    Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen!
    Liebe Grüße

    Liebe Leserin,

    Polypen verursachen keine Koliken, Gries, wenn er massiv ist, eventuell schon. Der Wert der AP ist nur ganz leicht erhöht, was natürlich viele Gründe haben kann, eine Operation am Ohr könnte den Wert ansteigen lassen. Man kann auch das Isoenzym der AP, das für den Knochen zuständig ist bestimmen, was man normalerweise jedoch nur bei höheren oder ansteigenden Werten bestimmt. Unseres Erachtens reicht ein Kontrolltermin aus. Letztlich muss dies jedoch Ihr behandelnder Arzt entscheiden, der Sie und alle Ihre Werte kennt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Liebes Ärzteteam,
    Bei mir(weiblich,57) wurde kürzlich ein großes Blutbild
    gemacht,weil ich bei einem Arztbesuch nebenbei erwähnte,
    dass ich gelegentlich abends nach stressigen Tagen Frier-
    anfälle habe(Frieren trotz 3 Pullis und dicker Bettdecke).
    Beim Blick auf die Laborwerte am 4. April fiel auf,dass
    der AP-Wert erhöht war(116), der Gamma-GT Wert aber normal.
    Am 7. Juli wurde er nochmal nachkontrolliert und war wieder
    leicht erhöht(111). Beide Untersuchunhgen waren aus ver-
    schiedenen Gründen nicht nüchtern;ich habe auch keinerlei
    Beschwerden.
    Daraufhin machte mein Hausarzt eine Sonographie des Bauch-
    raumes.(22. August).Befund :Abdomen unauffällig, Verdacht
    auf Polypen in der Gallenblase,Überweisung an den Gastro-
    entrologen,der ebenfalls einen Ultraschall durchführte.
    Der genaue Bericht wird dem Ha usarzt zugeschickt,aller-
    dings muss ich wegen Urlaub bis zum 4. Oktober warten.
    Der Facharzt bestätigte den Befund: 3-4 Polypen,der größte 7mm,etwas Gries sei auch vorhanden.
    Der erhöhte AP-Wert habe aber eine andere Ursache,die der
    Hausarzt klären solle(wenn ich es richtig verstanden habe
    mit der Untersuchung eines weiteren Laborwertes).
    Eine Kontrolle in 2 Jahren sei ausreichend.
    Meine Fragen:
    Sollte eine Kontrolle nicht besser schon in 6 Monaten
    stattfinden,auch im Blick auf mein Alter(über 50!)?
    Ich bin lieber vorsichtig und möchte kein unnötiges
    Risiko eingehen.
    Wäre eine zweite Meinung sinnvoll?
    Ist der AP-Wert möglicherweise erhöht,weil die Untersu-
    chungen postprandial waren oder hängt er evtl mit den
    Wechseljahren zusammen?
    Besteht diee Gefahr von plötzlichen Koliken,die mir als
    sehr schlimm geschildert wurden?
    Was würde n Sie an meiner Stelle tun?
    Insgesamt bemühe ich mich seit 8 Jahren um einen gesunden
    Lebensstil.
    Vielen Dank für Ihre Antworten und Ratschläge!
    Herzliche Grüße

    Liebe Leserin,

    Polypen verursachen keine Koliken, nur Steine tun das. Polypen sollte man vorsichtshalber entfernen, wenn sie über 1 cm groß sind. Da sie jedoch, wenn überhaupt, meist langsam wachsen, ist eine Kontrolle in frühestens 1 Jahr ausreichend. Der erhöhte AP – Wert sollte anderweitig geklärt werden. Er könnte noch mit der Schilddrüse zusammenhängen oder mit dem Knochenstoffwechsel. Wie hoch ist denn der Normalwert in Ihrem Labor? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo. Gibt es bei mehreren kleinen Cholesteringallensteinen eine Alternative zur Op? Können diese wieder verschwinden oder größer werden? Ich leide unter fam.Hypercholesterinämie. Falls eine laparoskopische Entfernung stattfinden sollte, nach welcher seit darf man dann wieder Fahrradfahren? Danke!

    Liebe(r) Leser(in),

    es gibt leider keine Alternative zur Operation, da die Steinauflösung mit großen Gefahren verbunden ist. Normalerweise kann man nach einer laparoskopischen Operation nach ca. 4 Wochen wieder sanft mit Sport beginnen. Der Heilungsverlauf ist natürlich individuell und man sollte danach immer den Arzt fragen, wann man beginnen darf. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Ich hatte vor 3 Wochen eine Gallenblasen Operation. Seitdem ist mir ständig übel und ich bin total fertig. Zudem habe ich bisher 7 kg. abgenommen. Ich habe überhaupt keinen Apetitt mehr, schon bei dem Gedanken an essen wird mir Übel. Wer hat ähnliches durchgemacht und kann mir einen Rat geben:
    Liebe Grüße.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    das ist nicht normal. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt und bitten ihn um Bluttests und eine Ultraschalluntersuchung. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Vor 2 Jahren wurde mir die Gallenblase entfernt,da ich mit bereits 18 Jahren Gallensteine hatte. nun kommt es aber nach dem Verzehr von fettem essen immer noch vor, dass ich Schmerzen verspüre, ähnlich einer Kollik.Zudem leide ich nach dem (manchmal auch etwas übermässigen) Genuss von Alkohol Telweise mehrere Tage unter starker Übelkeit und Durchfall, was vor der OP nicht der Fall war. Mich würde auch interessieren ob ich für Krankheiten/Bescwerden des Verdauungssystems nun anfälliger bin und was ich evtl. zu beachten hätte.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie sollten stark fettige Speisen meiden, da Sie jetzt keinen Behälter mehr für die Gallenflüssigkeit zur Verfügung haben und die Galle nur tropfenweise in den Zwölffingerdarm gelangt, was manchmal für stark fettige Nahrung nicht ausreichecnd ist. Wenn Sie koliken haben, sollten Sie sich untersuchen lassen, da sich auch neue Steine im Gallengang bilden können. Außerdem können kolikartige Beschwerden auch vom Magen – Darm- Trakt kommen. Durchfall nach einer Gallenoperation ist häufig durch Gallensalze bedingt und kann durch Colestyramin nehandelt werden. Wir empfehlen Ihnen ein Gespräch mit Ihrem Arzt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

Kommentare sind geschlossen.

Wir helfen Ihnen gerne - helfen Sie uns?!
Über Ihren Klick auf “Cookies zulassen” unterstützen Sie unsere Arbeit. Diese ist ausschließlich werbefinanziert. Vielen Dank.