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Trigeminusneuralgie

Frauen erkranken mit einer Rate von 5,9 pro 100 000 Einwohner pro Jahr und Männer mit einer Rate von 3,9 pro 100 000 Einwohner pro Jahr an dieser Erkrankung. Am häufigsten sind der zweite und dritte Trigeminusast allein(ca. 15 %) oder kombiniert(ca. 40 %) betroffen.

Ursache

Es gibt eine symptomatische Form. Deren Ursache sind erweiterte Gefäße, die zu Druck auf den Nerven führen, Aneurysmen, arteriovenöse Gefäßabnormitäten, Tumore wie Neurinome, Epidermoidzysten, Meningeome und Metastasen. Auch Hirnstammverletzungen durch Infarkte, MS, Syringobulbie oder Enzephalitis können eine Trigeminusneuralgie auslösen. Nicht selten ist die Trigeminusneuralgie die Erstmanifestation von MS. In 70 – 100 % kann intraoperativ ein krankhafter Gefäß – Nerven – Kontakt nachgewiesen werden. Es kommt örtlich zum Verlust der Myelinscheide(Demyelinisierung) und dadurch auch bei Reizung nicht Schmerz übertragender Nervenfasern zu Schmerz. Bei älteren Menschen treten auch Durchblutungsbedingte Mikroverletzungen(mikrovaskuläre Läsionen) auf, die zum Verlust der Myelinscheide führen können.

Beschwerden

Es kommt zu kurzen, extrem starken, wenige Sekunden bis zwei Minuten dauernden einschießenden Schmerzattacken, die streng an das Ausbreitungsgebiet der Äste des Trigeminusnervs gebunden sind. Sie können spontan oder nach einem Trigger auftreten. Trigger sind z. B. Kauen, Sprechen, Schlucken, Zähneputzen, Berührung im Gesicht. Besteht eine Trigeminusneuralgie länger, kann eine zweite bohrende, tiefe Schmerzkomponente auftreten, die andauernd vorhanden ist. Hiervon zu unterscheiden ist die Trigeminusneuropathie, die als Dauerschmerz nach Teilverletzungen durch zahnärztliche Eingriffe, Verletzungen, Tumoren im HNO – Bereich, Lepra etc. auftritt.

Feststellen der Erkrankung

Wichtig ist es in erster Linie, symptomatische Ursachen auszuschließen. Hierzu ist ein NMR erforderlich, das dünnschichtig mit Flairsequenz angefertigt werden muss. Eventuell kann eine sequentielle NMR – Angiographie erforderlich werden oder, falls Herde gefunden werden, eine Liquoruntersuchung.

Behandlung

Die Behandlung der symptomatischen Neuralgien besteht in der Behandlung der Grundkrankheit.
Die idiopathische Trigeminusneuralgie wird primär mit Antiepileptika behandelt, die die Reizbarkeit des Nervensystems vermindern. Hierzu werden Carbamazepin, Lamotrigen, Gabapentin oder Pregabalin eingesetzt. Baclofen oder Clonazepam stehen als Reservemittel zur Verfügung. Auf Phenytoin wird heute wegen der Nebenwirkung einer möglichen Kleinhirnatrophie und Zahnfleischwucherung bis auf wenige Ausnahmefälle verzichtet. Wirksamkeit und Verträglichkeit der Medikamente sind nicht kalkulierbar und müssen deshalb eventuell ausgetestet werden. Führen medikamentöse Verfahren nicht zum Erfolg, besteht die Möglichkeit einer operativen Behandlung durch die Dekompression nach Janetta. Hierbei wird ein kleines Muskelstück zwischen Nerv und Gefäß gelegt, der Nerv praktisch gepuffert. Dieses technisch nicht ganz einfache Verfahren gehört heute in spezialisierten Zentren zu den Routineverfahren, kann jedoch mit gravierenden Nebenwirkungen und Komplikationen verbunden sein. Alternativ steht die perkutane Thermokoagulation zur Verfügung, ein einfaches Verfahren, das jedoch leider mit der möglichen schweren Komplikation einer Parästhesia dolorosa, einem schweren Schmerzzustand, behaftet ist oder die Gamma-knife Radiochirurgie, die als punktgenaue Bestrahlung wirksam zu sein scheint, jedoch ein sehr teures Verfahren darstellt.

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „Trigeminusneuralgie“

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  1. Hallo! Ich bitte Sie sehr, wenn es nur möglich ist, mir zu helfen. Ich brauche Erfahrungsrat oder Empfehlung, um meine Situation zu bewältigen. Nach der OP (Exostose Entfernung im äusseren Gehörgang, September 2021) im Oktober 2021 nach problemlose Wundheilung habe ich Entzündung von der peripheren Nerven bekam. Sehr starkes Taubheitsgefühl und Hyperempfindlichkeit an der Kopfhaut bds. und einseitig im Gesicht, dazu heftig Tinnitus. Es ging so ca. 6 Mo. Danach hat es sich etwas beruhigt, dennoch habe ich immer noch: jetzt mehr einseitig (OP-Seite) Hyperempfindlichkeit an der Haut (Austrittstellen von Trigeminus Nerv), im Sternokleidomastoid Gegend. Berührungen, Rasieren, Haareschneiden, kauen, Schlucken, Schutzmaske, Brille oder Mütze oder Kapuze tragen, das alles führt zur heftigen Krämpfen und unerträglichen Tinnitus. Zum Glück nur ist, dass ich keine Schmerzen habe. Bi s jetzt keiner Arzt stellte mir richtige Diagnose an, weil MRT unauffällig ist.
    Ich weiss nicht, was ich machen soll.

    Lieber Siegfried,

    Sie gehören in die Hände eines Neurologen. Vereinbaren Sie dort bitte einen Untersuchungstermin. Er wird hoffentlich eine Diagnose stellen und Ihnen helfen können. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Zum Bericht vom 6.11.2022
    Meine Frage Bezug sich nicht auf das Material der Aufbisschiene sondern auf den Zahnersatz also Kronen bzw.Brücken. Ob es durch ZahnerSatz der relativ hart ist (monolithischem Zirkon ) zu Problemen kommen kann wenn uch CMD bzw.Trigeminusneuralgie habe. Im BackenzahnBereich denke ich ja aber im Frontzahnbereich auch? Haben Sie da Erfahrungswerte? Danke

    Liebe*r Leser*in,

    leider nein. Hier sind Zahnärzte gefragt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Guten Tag. Ich bin chronisch krank. Unter anderem habe ich CMD und Trigeminusneuralgie. Durch starken Bruxismus mussten schon vor vielen Jahren fast alle Zähne überkront werden.Nichtedelmetall mit Keramikverblendung. Durch den Bruxismus habe ich die Keramik bis auf das Metall an vielen Kronen abgeknirscht.Ein Frontzahn musste jetzt gezogen werden.Es gibt eine Brücke aus monolithischem Zirkon die wohl nicht so leicht kaputt geht da das Material sehr hart ist. Auch zwei Backenzähne könnten damit überkront werden.Nun meinte ein Arzt das das Material zu hart wäre und dadurch die anderen überkronen Zähne noch mehr kaputt gehen würden und das es auch im BackenzahnBereich zu Kieferproblemen kommen könnte da das Material zu hart wäre. Er würde dasselbe Material wie vorher empfehlen mit dem Risiko das es dann nach ein paar Jahren wieder ausgetauscht werden müsse wenn die Keramik abgeplatzt ist. Der Frontzah musste auch gezo gen werden da er grosse Risse hatte (mit Infektion).Ein zweiter Arzt meinte dzrch Zirkon gäbe es keine Probleme. Was meinen Sie besteht die Gefahr bei zu hartem Zahnersatz das die CMD und die Trigeminusneuralgie sich verschlimmern können? Aufbissschienen trage ich nachts und tagsüber. Nur zum Essen und fpr kurze Zeit nehme ich sie raus.Danke!

    Liebe*r Leser*in,

    wir sind keine Zahnexperten, können Ihnen daher keine Auskunft zum Material geben. In den ärztlichen Leitlinien wird aufgeführt, dass sowohl weiche als auch harte Schienen zu einer Verbesserung führen. Vielleicht lassen Sie sich den Sinn der harten Schienen nochmal genau erklären. Zähne verändern sich ja ohnehin, so dass die Schiene unabhängig vom Material irgendwann wieder gewechselt werden sollte. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Hallo,

    vor einem Jahr wurde bei mir Trigeminusneuralgie festgestellt. Behandelt wurde ich mit Carbamazepin 200 mg am Abend. Das ging 11 Monate gut. Ende Juli bekam ich eine heftige Attacke und habe seit dem Frühs und abends je 200mg eingenommen. Das hielt nicht lange an. Nach längerer Krankschreibung (Gynegologischer Eingriff) habe ich am 29.08. wieder zu arbeiten begonnen.
    Pünktlich mit Arbeitsbeginn fingen auch die Schmerzen wieder an und dies in den unterschiedlichsten Situationen. Ich habe erst 300 mg je am Abend und am Morgen genommen, aber das brachte nicht viel. Nach einem heftigen Wetterumschwung wurden sie wieder stärker. Seit Zwei Tagen nehmen ich 400 mg am Abend und am Morgen und Nachmittags nochmal 200 mg. Im Moment geht es mir besser, bis auf die Angst natürlich, dass es wieder los geht.
    Nun zu meiner Frage, die mir vielleicht jemand hier beantworten kann. Wir wollen am Mittwoch nach Korfu fliegen. Kann eine Flugreise und die damit verbundenen unterschiedlichen Temperaturen die Situation wieder verschlimmern?

    Freundliche Grüße
    Andrea

    Liebe Andrea,

    wir können zwar Ihre Angst verstehen, können Ihnen jedoch keinen direkten Rat geben. Trigger für den Ausbruch einer Trigeminusneuralgie können sehr vielseitig sein. Oft ist es Sprechen, Kauen, Sprechen oder ein Kältereiz im Gesicht. Auch Stress kann ein Auslöser sein. Manchmal findet man jedoch auch keinen direkten Auslöser. Die Antwort ist also: "Ja, es kann passieren, könnte jedoch auch sein, dass die Entspannung sehr gut tut. Ein Wagnis wie das Leben überhaupt." Liebe Grüße und eine gute Entscheidung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  5. Liebe Leidensgenossen/innen,
    ich (58 J.) habe ca. 13 Jahre an einer Trigeminusneuralgie,rechts,dritter Ast, gelitten. Die Beschwerden traten ca. 1 Jahr nach dem Setzen eines Implantates (zuvor Entzüngung des Zahns im Wurzelbereich mit anschließendem Ziehen) auf. Anfänglich konnte ich noch gar nicht von Schmerzen sprechen. Es war vielmehr eine Mißempfindung. Das Ganze schaukelte sich von Jahr zu Jahr auf. Die Phasen, in denen ich die einzelnen Attacken hatte, waren anfänglich 1 bis 2 Wochen 1 x pro Jahr lang. Später bis zu 10 Monaten am Stück. Die einzelnen Attacken dauerten nur sekundenlang an, am Tag 50 bis 70 Stück waren drin. Mal mehr mal weniger. Der starke Schmerz schlug bei mir immer punktuell im Unterkiefer ein, so dass ich erst das Implantat in Verdacht hatte. Die Schmerzen traten beim Kauen, Schlucken, Zähneputzen, Sprechen oder Berührungen der betroffenen Gesichtsseite auf. Über die Intensität der Schmerzen brauch ich Euch ja nichts zu sagen. Ebensowenig darüber, dass man ja eigentlich gar kein richtiges Leben mehr hat. Es begannen etliche Arztbesuche, Zahnärzte, Gesichts- und Kieferchirurgen, Neurologen, bis mir die Trigeminusreuralgie diagnostiziert wurde. Ich habe anfänglich die Schmerzen mit Carbamazepin in den Griff bekommen. Die letzten 4 Jahre habe ich nur noch Tabletten nehen müssen, zu letzt pro Tag um die 1.900 mg mit erheblichen Nebenwirkungen und ohne Schmerzfreiheit. Viel Geld, Zeit und Hoffnung habe ich in alternative Behandlungsmethoden gesteckt, leider ohne Erfolg.

    Am 22.02.2022 hat für mich ein neues Leben angefangen. Ich habe eine Operation nach Janetta (Mikrovaskuläre Dekompression) durchführen lassen bei Herrn Professor Dr. Dr. Feigl im Sozialstift Bamberg, Neurochirurgie. Nach dem ich aus der Narkose aufgewacht bin, sind die Schmerzen komplett weg gewessen. Die Tabletten sind zwischenzeitlich abgesetzt. Ich möchte allen Betroffenen Mut machen. Die Operation ist bei mir super verlaufen. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen bzw. Komplikationen. Die ersten zwei / drei Tage hatte ich etwas Schmerzen an der OP-Wunde (hinterm Ohr). Nach 7 Tagen konnte ich das Krankenhaus verlassen. Drei Wochen später habe ich wieder gearbeitet (Bürojob) und meinen normalen Alltag gelebt. Ich würde diese OP immer wieder machen, da diese Schmerzen im Gegenteil zu den langjährigen Nervenschmerzen als sehr sehr gering eintzustufe sind. Den Arzt kann ich auch nur empfehlen, sehr nett und kompetent. Einfach mal einen Termin in der Sprechstunde vereinbaren. Ich wünsche allen Betroffenen alles Gut und soviel Glück, wie ich letztendlich gehabt habe.

    Liebe S.R.,

    herzlichen Dank für Ihren ermutigenden Bericht. Wir freuen uns für Sie, dass es Ihnen nach all den Qualen wieder gut geht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  6. Ich habe 6 Jahre unter einer Trigeminusneuralgie gelitten unter medikamentöser Behandlung mit Carbamazepin, zum Schluss sehr hoch dosiert. Mein Glück war, an einen Neurologen zu geraten, der mir eine OP nach Janetta vorschlug. Nach dieser OP, von der ich mich sehr schwer erholt habe, ging es mir nach und nach besser und ich bin seit dem beschwerdefrei.
    Ich wünsche allen, die an dieser teuflischen Krankheit leiden alles Gute.

    Liebe I.,

    herzlichen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Sicher würde unsere Leser*innen interessieren, in wieweit es Ihnen schlecht ging und wo Sie operiert wurden. Würden Sie dazu noch Stellung nehmen? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Hallo,
    Ich habe MS und seit 10 Jahren Trigeminusneuralgie. Seither steht die MS still, was wohl häufig der Fall ist bei TN.
    Medikamente sind mittlerweile bei 3 x 900 mg Oxcarbazepin und 350 mg Pregabalin. Orap half nur 1 Woche bis wieder aufdosiert werden musste, außerdem hatte ich darauf Atemnot beim Treppesteigen bekommen.
    (3 mg). Daher abgesetzt. Genauso CBDöl, was mein aktuellerNeuro befürwortete.
    Leider spielt der Natriumwert derzeit nicht mehr mit und sinkt häufiger stark ab.
    Nur mit Schwedentabletten/Salztabletten kann er wieder nach oben gepusht werden. Bei starker Wasserreduktion und Durstgefühlen.

    Vor einiger Zeit hat noch eine hochdosierte Eiseninfusion zur Besserung der Schmerzattacken geführt. Als Tip für Leidensgenossen, die auch unter Eisenmangel leiden.

    Um taktisch klug den richtigen spätestmöglichen Zeitpunkt für eine Thermokoagulation zu wählen, interessiert mich, ob im Münchner Nahbereich ein Klinikum/ Schmerzzentrum Botoxstudien demnächst durchführt bei symptomatischer Trigeminusneuralgie, zu der man sich anmelden kann bzw. die Zulassungsbedingung durchlesen.
    Eine Neurologin in Münchens Zentrum spritzt Botox, allerdings Off- Label, heißt: meine Versicherung zahlt nicht.

    Ich versuche, eine Thermokoagulation hinauszuzögern. Ob ich als COPDler Morphin, das letzte Schmerzmittel vertragen werde, ist fraglich. Ggf. Hilft ein neu in Entwicklung befindliches Medikament oder Nasenspray, das in ca. 5 Jahren wohl auf den Markt kommen wird. Daher muss ich trotz Schmerzen taktisch klug handeln und die richtige Therapie wählen.
    Wer hat mal auf Baclofen umstellen müssen und kann Erfahrungen mitteilen?
    Wurde jemand unter Morphin Einführung in Schmerzzentrum schmerzfrei?
    Kennt jemand einen Neurologen/ Spezialiklinik, die Botox spritzen?
    (Nicht in NRW, das ist zuuuu weit weg von München.). Augsburg wäre akzeptabel von der Entfernung,
    Grüße an

    Viele Grüße,
    Eine Leidensgenossin.

    Liebe B.,

    wir können Ihnen leider nicht viel weiterhelfen und hoffen, Sie bekommen Zuschriften von Betroffenen im Raum München. Wir kennen Patienten, die in Tübingen mit Botox behandelt werden und würden an Ihrer Stelle einfach an der Uni München nachfragen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  8. Hallo :), ich habe seit 6 Wochen Dauerkopfschmerzen, und dann immer noch diese einstechenden Attaken im Gesicht, die so unaushaltbar sind und mehrmals täglich kommen, mittlerweise fast stündlich. Die Schmerzen sind Dauerhaft und so heftig, das ich vor Schmerz nicht mehr aufstehen kann. Vor drei Wochen wurden meine entzündete Weisheitszähne entfernt, aber danach wurde es nur noch schlimmer. Außerdem habe ich seit mehreren Monaten eine Dauerübelkeit und Schmecke und höre sehr schlecht.Ein Arzt hat gesagt das ich einen Schiefstand des 1. Halswirbels habe, aber daher würden nicht diese starken, einschneidenden Schmerzen kommen. Ich weiß echt nicht mehr weiter und war schon bei sämtlichen Ärzten, die aber alle nicht weiter wussten. Ich wollte mal fragen ob das auch eine Trigeminusneuralgie sein könnte. Schon mal vielen Dank und liebe Grüße

    Liebe Frau/Herr T.,

    natürlich. Sie sollten sich bei so starken Schmerzen in eine Klinik einweisen lassen oder, falls es nicht so lange dauert mit einem Termin an einen Neurologen wenden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  9. Hallo zusammen, bei mir wurde 2013 eine Kompression des Trigeminusnervs diagnostiziert. Eher selten treten ganz furchtbare Attacken auf. Beim öffnen des Mundes starker, vernichtender Schmerz. Was jetzt gehäuft auftritt, sind Schwindelanfälle. Ich habe das Gefühl, der Boden verliert sich unter den Füßen. Meine Frage: gehört Schwindel mit zu diesem Krankheitsbild? Eine Antwort wäre toll! Dankeschön!

    Liebe G.W.,

    die Trigeminusneuralgie hat typischerweise den einschießenden Schmerzcharakter. Schwindel gehört primär nicht zu den Symptomen. Er kann sich natürlich ergeben durch Medikamente oder auch psychogen aufgrund der starken Schmerzen. Um zu klären, was die Ursache Ihres Schwindels ist, sollten Sie unbedingt einen Neurologen und eventuell HNO – Arzt konsultieren. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. Hallo liebe Leidgenossen, ich lese mit Entsetzen den jahrelangen Leidensweg mit eurer Trigeminusneuralgie. Bei mir wurde im letzten Jahr eine TG Neuralgie diagnostiziert. Vorangegangen sind ein entzündeter Zahn 2019 im rechten Unterkiefer, der nach wochenlanger Rebellion gezogen wurde. Dann war Ruhe. Im Mai 2020 begannen blitzartig einschießende Schmerzen und nach vielen Arztbesuchen wurde eine Neuralgie festgestellt. MRI war unauffällig und TG ging im August 2020 wieder weg. Seit Juli 2021 geht alles von vorne los. Blitzartig einschießende Schmerzen, die von extrem brennenden Attacken von oft über 1 Stunde andauern. Tegretol beschert mir Dauerübelkeit. Hat wer Erfahrung mit alternativen Methoden??

    Liebe A.,

    Akupunktur kann helfen, wenn ein versierter Akupunkteur zugange ist. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  11. Hallo,
    habe 2007 nach verpfuschter Zahnüberkronung(Aufbau abgebrochen,ausgebohrt und dabei Nerv verletzt)eine Trigeminusneuralgie bekommen.10 Jahre lang hoch dosiert Carbamazepin,später Oxcarbazepin 3×900 mg am Tag + Antidepressiva usw. bekommen.2017 half gar nichts mehr. Dann Okt.2017 OP nach Janetta. Habe seitdem grosses Loch im Schädel hinter dem re. Ohr. Nach der OP waren die Schmerzen weg,aber…meine ganze rechte Gesichtshälfte ist taub- wie bei einer Zahnarztspritze vorm Zahn ziehen. Es ist so furchtbar. Meine Zähne,Zunge,Wange,Lippen rechtsseitig-alles taub.Auch kein Geschmack rechts. Frage dazu: Kann man das ärztlich nachweisen um ein Schriftstück darüber für die Krankenkasse bzw. Rentenbehöde zu bekommen für mehr Behinderungsprozente?

    Liebe A.

    Sie können sich an einen Neurologen wenden. Er kann verschiedene Tests durchführen, z.B. Temperatur, Vibration etc. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Operateur sprechen und sich bestätigen lassen, dass das Problem postoperativ aufgetreten ist. Liebe Grüße
    Ihr Biowellmed Team

  12. Hallo,
    Lebe mit MS seit 2000 und mit einer Trigeminusneuralgie seit 2012, anfangs noch recht sanft auf der linken Seite. 2017 war dann Weihnachten der Horror-Ausbruch der TN links beide unteren Äste.
    Ergebnis: Aufdosieren von Oxcarbazepin langsam bis zu 2400 mg mit zusätzlich Orap 3 mg.
    Dazwischen war noch ein Vorschlag eines Profs., die Medis umzustellen auf Duloxetin und Orap, was mein Neuro mit Fachverstand verhinderte.
    Er hielt ein Anschlagen auf Druck auf den Kieferpunkt mit Höllenschmerz atypisch, war aber bei mir zu schlimmsten Zeiten so. Seine Fragestellung zielte auf Depression ab, hurrah. Wer bitte schön geht noch unter Menschen mit Höllenschmerz? Den will ich selbst sehen.
    2018 wirkten zeitweise die 2400 mg Oxcarbazepin nicht voll, immer so um die Einnahmezeit (+/-2 Stunden), musste ich aber aushalten. Irgendwann war’s auch wieder vorbei.

    Danach kam es zum Wechsel der Seite auf rechts, anfänglich wieder eher sanft in 2019. Nun ist unter 2400 mg Oxcarbacepin der Höllenschmerz los und ich versuche noch eine wirksame Therapie zu finden, bevor eine Thermokoagulation ansteht.
    Mittlerweile habe ich 2700 mg Oxcarbazepin, 350 mg Pregabalin täglich zum Einnehmen und zeitweise benötigte ich Tilidin 50/4, um mich schlafend von den Schmerzattacken zu lösen, die mittlerweile nun ohne Trigger einschiessen und sich als brennender, minutenlang andauernder Schmerz im Versorgungsgebiet des 3. Astes anhalten.
    Schmerzlinderung mit Tilidin gibts nicht, es führt nur zur Müdigkeit bis zum Schlaf.
    Neuro in Klinik meinte, weiter Oxcarbazepin aufdosieren bis zum Max.Grenzwert nach morgendlicher Blutkontrolle. Baclofen hat er erwähnt, aber nicht verabreicht. Mein Neuro hält es als nicht effektiv, sondern einzig die Thermokoagulation.

    Botox scheint bei MS mit TM nicht zugelassen zu sein lt. Uniklinik in München.
    Tja und so bleibt mir abzuwarten, was der Neuro nach dem Urlaub noch aus der Wundertüte zaubern kann oder ich muss freiwillig ins Schmerzzentrum einchecken.

    Thermokoagulation will ich hinauszögern soweit wie möglich, weil mir niemand sagt, was es denn für Therapien gibt, wenn dann nach 10 – 15 Jahren (ink. Wiederholung) selbst die Thermokoagulation nicht mehr zur Schmerzfreiheit führt. Da wäre ich noch nicht mal in Rente.

    Und immerhin habe ich ja noch die linke Seite, die grade Gottseidank nicht aktiv ist.
    Ich kann jetzt schon nicht schlucken, Kauen, usw.
    Mit Pipette flösse ich mir Wasser nach dem Tabletten schlucken (auf der anderen Seite) und unter Schmerzen ein. Als Essen gibts minikleine Bananenstückchen, die ohne Kauen gleich geschluckt werden.
    Ein Horror. Zeitweise kann ich meinen eigenen Speichel nicht mehr schlucken und lasse Ihn dann linksseitig aufs Handtuch rauslaufen.
    Wie kann denn ein Mensch sowas nur aushalten über Jahre? Und mein Mann leidet mit mir.
    Bei mir ist es einfach nur sehr schwankend: Tablettenerhöhung, danach fast schmerzfrei (langsam), dann beginnen wieder aufsteigend die Schmerzen. Wieder Tablettenerhöhung und das selbe beginnt von vorne.
    Natürlich bin ich meist beim Neuro und sogar in Klinik fast schmerzfrei.
    Es ist wie verhext.
    Wenn die Schmerzen wieder losgehen, beginnen sie ca. 3 Stunden vor Tabletteneinnahme am Abend und dauern 3 Stunden nach Tabletteneinnahme an, bis es sich bis zum Höllenschmerz 2 Tage danach entwickelt.
    Und so geht die Tablettenerhöhung von vorne los.

    Ich weiß nicht, was ich noch versuchen könnte. Hat jemand Erfahrung mit CBD Tropfen? Wechselwirkung mit den Medis bekannt?

    Übrigens: Ein Arzt in der Notaufnahme Großhadern hatte mir 2017 gesagt, dass Tramadol Tropfen verhindern, dass man wirksam Oxcarbazepin aufdosieren kann, es hat eher den Effekt des neutralisierens, mal mit meinen eigenen Worten gesprochen. Ich hatte damals versucht, von 300 mg Oxcarbazepin möglichst schnell aufzudosieren und mir laufend Tramadol bei Schmerzen eingeflößt, was wohl Mist war.

    Nachtrag: Ein guter Neurochirurg für Thermokoagulation (100 x im Jahr) ist Dr. Mehrkens im Klinikum Großhadern

    Kann mir wer sagen, warum man Gammaknife erst nach Versagen der Thermokoagulation angehen sollte?

    Liebe B.,

    wir verstehen Ihr Problem sehr gut, können jedoch bei einem so komplexen Problem keinen Rat aus der Ferne geben. Vielleicht hat eine*r unserer Leser*innen ein ähnliches Problem? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  13. Hallo liebe Mitleidenden und Genesenen, hallo biowellmed,

    Ich leide seit 8 Jahren unter einer beidseitigen Trigeminusneuralgie. Die linke Seite ruht derzeit, die rechte Seite verursacht höllische Schmerzen.

    Medikamente sind ausgeschöpft. Trotzdem zeige ich euch gern die Liste:
    Carbamazepin, Pregabalin, Amitriptylin, Novalgin, Phenytoin, Tapentadol, Lidocaine Hydrochlorid (Salbe), Morphin Sulfat. Nimmt man all das gleichzeitig, ist man nicht mehr lebensfähig. Ich bin verzweifelt auf der Suche nach Ärzten, die erfahren sind Botox zu spritzen und nach Neurochirurgen, Professoren, die sehr erfahren in der mikrovaskulären Dekompression sind. Könnt Ihr helfen? Ihr könnt mich auch gerne anschreiben.

    Liebe G.,

    Botox macht inzwischen jede Uniklinik. Vielleicht ist das ein Versuch wert. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  14. 1999 war ich 62 Jahre alt und arbeitete seit 22 Jahren in verschiedenen Entwicklungsländern in Asien und Afrika. Während eines Aufenthaltes in Deutschland spürte ich plötzlich beim Frühstücken einen stechenden Schmerz in der rechten Gesichtshälfte. Damit begann eine mehr als 10-jährige Geschichte die ich hier kurz in Stichpunkten wiedergeben möchte.
    1999 Goldkrone auf rechten Backenzahn aufgesetzt
    2000 Zahnuntersuchung ohne Befund, weiter tägliche Schmerzen im Gesichtsbereich rechts, keine Linderung durch übliche Schmerzmittel. Kieferorthopäde fertigt Korrekturplatten an die den Schmerz eher verstärken (Philippinen).
    2000
    HNO Arzt verordnet Carbamazepin und stellt Diagnose Trigeminus Neuralgie, erstmalige Linderung der Schmerzen
    2001
    Konsultierung eines Neurologen, Betreuung durch Schmerztherapeuten, CT schließt Tumor aus.
    2002
    Akupunktur (Philippinen) bringt kaum oder keine Verbesserung. Weiterhin Einnahme von 2-4 Carbamazepin Tabletten täglich.
    2003-2004
    Fünfmonatige Schmerzfreiheit, dann erneutes Auftreten der Schmerzen. Nach Unterdosierung von Carbamazepin schwerste Schmerzen. 10 Tage im Krankenhaus (Philippinen).
    2005
    Besuch eines Neurologen und eines Schmerztherapeuten in Berlin die von operativer Lösung abraten.
    2005
    Carbamazepin-Dosis muß zeitweise auf täglich bis zu 5-6 Tabletten erhöht werden. In Zeitschüben sind die Schmerzen beim Zähneputzen, Kauen oder auch Sprechen unerträglich. Zwischendurch gibt es aber immer wieder, manchmal mehrmonatige Phasen mit weniger oder leichteren Schmerzattacken. (Laos)
    2006
    Längeres Autofahren wird wegen schneller Ermüdung unmöglich.
    2009 (Sambia)
    Trotz Höchstdosis von Carbamazepin unerträgliche Schmerzschübe die zeitweise das Arbeiten unmöglich machen. Internet-Recherchen über verschiedene Operations-Techniken lassen mich immer mehr an eine Janetta Operation denken.
    2010
    Erstmalig Schmerzen auch nachts, die im Minuten- oder Sekunden-Abstand auch ohne Auslöser einschießen, kaum Schlafen über mehrere Tage. Häufiges Zahnfleischbluten deutet auf das Medikament hin.
    2011
    Im Januar Diagnose der TN bei Dr. med. Jan Kaminsky im Berliner Gertrauden-Krankenhaus. Vorbereitungen zur Janetta Operation die am 9.2.2011 durchgeführt wurde.
    Nach der Operation waren die TN-Schmerzen verschwunden. Nach einem Tag auf der Intensivstation noch 8 Tage bis zur Entlassung. Die Heilung verlief ohne Probleme, die Betreuung im Krankenhaus war vorbildlich. Nach weiteren 4 Tagen wurden die Klammern entfernt. Ich fühlte mich wie neugeboren und blieb Schmerz- und Beschwerdefrei für die nächsten 10 Jahre. Im März 2021(Sambia)fingen die Schmerzen erneut an, ich bin mir sicher,dass es wieder die TN ist, zwar nur leicht mit gelegentlichen Schmerzattacken auf der gleichen Seite wie früher. Ich werde also wieder mit Medikamenten anfangen, wegen Corona kommt ein Deutschlandbesuch zur Zeit nicht in Frage, bin auch dort nicht mehr gemeldet und versichert. Ich wäre interessiert zu hören ob bei anderen Betroffenen nach so langer Zeit Rückfälle erfolgten.

    Liebere H.W.,

    in unserer jahrzehntelangen Praxiserfahrung haben wir keinen Patienten mit Janettaoperation, sondern nur Patienten, die medikamentös behandelt wurden, deshalb können wir hierzu nichts sagen. Für Ihren Bericht herzlichen Dank. Er ist für uns und unsere Patienten sehr interessant. Vielleicht wäre Botox für Sie eine Option? Damit scheint es interessante Erfahrungen zu geben, die ermutigen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  15. Hallo,
    Hier mein Bericht zum Thema Trigeminusneuralgie.
    Vor 3Jahren habe ich eine Trigeminusneuralgie aufgrund einer MS diagnostiziert bekommen.
    Nachdem ich mehrere Medikamente ausprobiert hatte, stellte sich als einzig hilfreiches das Carbamazepin heraus, dass aber auch meist nur in hohen Dosen (bis 1400mg/d),und mehr sogar. Die Schmerzen liessen sich aber nie komplett kontrollieren,scharfe Speisen, viel reden, schlafen auf der betroffenen Seite lösten immer die Schmerzen noch aus.
    Mein Leben war über lange Monate schrecklich,einmal konnte ich über 3 Wochen nicht reden, 4 Tage lang nicht essen,alles trotz der hohen Dosis des Carbamazepins.
    Vorca. 9 Monaten wurde ich dann gerettet durch eine Therapie in Form von Botox-Spritzen an der Uniklinik in Essen.
    Die Wirkung musste sich erst aufbauen, wurde bei jedem Mal besser,jede 3 Monate eine Spritze zuerst, jetzt alle 2,5 Monate.
    Ohne diese Therapie würde mein Leben unerträglich sein, unvorstellbar was ich durchgemacht habe.
    Bei meiner Form dieses Leidens scheint Botox gut anzusprechen und ich habe das Carbamazepin fast ganz abgesetzt.
    Es würde mich freuen, mit meinem Beitrag jemanden,der wie ich damals, verzweifelt und hilflos ist,weiterzuhelfen um diese schrecklichen Schmerzen zu lindern.

    Lieber D.,

    haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihren interessanten Bericht, der mit Sicherheit anderen helfen kann. Wir hoffen auch für Sie sehr, dass alles gut bleibt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  16. Hallo zusammen
    2017 wurde bei mir Trigeminusneuraldie festgestellt. Medikamentös hat mir leider nix gebracht. Ein halbes Jahr später wurde ich ach Janetta operiert. Der eigentliche Schmerz ist zwar weg,aber seit der op ist der linke Unterkiefer taub,in der Lippe kribbelt stets und mein linkes Ohr fühlt sich seither an,als wäre ständig Wasser darin. Der Neutochirug möchte das leider nicht hören. Bin ratlo4

    Liebe A.,

    das hört sich leider nach einer Komplikationsfolge der Operation an und eventuell kann man daran nicht viel ändern. Wir empfehlen Ihnen, einen Neurologen aufzusuchen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  17. Hallo zusammen. ich bin 49 Jahre alt und habe sein über drei Jahre eine Trigeminusneuralgie. Ich habe zuerst einige Antikonvulsiva und Schmerzmittel ausprobiert, die aber immer ab einer gewissen Dosis starke Nebenwirkungen zeigten. So habe ich mich von gut einem Jahr dazu entschlossen einen Termin in einer neurochirurgischen Ambulanz wahrzunehmen. Da habe ich dann eine Thermokoagulation empfohlen bekommen. Nach dieser recht harmlosen OP, wurde eine Taubheit der rechten Gesichtshälfte und Kieferprobleme diagnostiziert. Die Schmerzen waren aber weg. Nach circa zwei Monaten entwickelte sich ein starkes Brennen und langsam kamen die Schmerzen wieder. Daraufhin wurde eine Motorkortexstimulation durchgeführt. Leider hat bisher die Stromeinstellung noch keine zufrieden stellende Ergebnisse gezeigt. Ich nehme seit langer Zeit Oxcarbazepin und Tramal. Jetzt ist wieder Pregabalin dazu gekommen. Es ist sehr frustrierend.
    Macht es Sinn nochmal über eine erneute Thermokoagulation nachzudenken bzw. vielleicht eine Gamma Knife/Cyber Knife Behandlung in Betracht zu ziehen?

    Schöne Grüße E.

    Liebe E.,

    das können wir nicht so einfach beantworten. Was ist denn die Ursache Ihrer Neuralgie? Besteht ein zu enger Nerv-Gefäß-Kontakt oder eine andere Ursache? Man könnte eventuell auch über eine Operation nach Janetta nachdenken. Bei einem versierten Operateur sind die Ergebnisse sehr gut. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  18. Hallo! Bei mir wurde eine Trigemiusneuralgie mit Gefäßschlinge festgestellt. Ich wurde am 17. September nach Janetta operiert. Bin schmerzfrei geworden, habe dennoch ein Problem. Mein Kopf ist noch nicht hundert Prozent in Ordnung. Hab immer einen Schwindel und das Ohr ist auch zugefallen. Manchmal geht es auf. Wie lange dauert es, bis sich das alles normalisiert? Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Liebe Grüße

    Liebe M.S.,

    leider haben wir darauf keine Antwort, denn man muss zunächst klären, warum das Ohr zufällt. Liegt noch eine Schwellung vor? Sprechen Sie bitte nochmals mit Ihrem HNO-Arzt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  19. Hallo,
    ich habe seit mehr als sechs Jahren eine Trigeminus-Neuralgie, seit vier Jahren zusätzlich eine Neuropathie im Bereich des zweiten Astes rechts.
    Ich habe diverse Ärzte und Kliniken besucht und habe, wie jeder Trigeminuspatient, eine Odyssee hinter mr.
    Ich hatte vor zwei Jahren Glück und bekam einen Platz in der Klinik Königstein bei Frankfurt.
    Die Diagnose wurde zwar leider bestätigt aber ich bekam Hilfestellungen, die meinen Alltag erleichtern.
    Ich nehme Carbamazepin und Baclofen.
    Wenn die Schmerzen zu stark werden, bekomme ich von meiner Schmerztherapeutin eine GLOA mit einem Opioid.
    Da ich mich damit immer sehr unwohl fühlte und auf Hilfe angewiesen bin, haben wir vor einem Jahr Cannabis in Form eines Sprays ausprobiert, wenn die Attacken wieder extrem wurden.
    Seitdem kann ich auf die GLOA verzichten! Und durch das Cannabis bin ich zumindest in der Lage meinen Alltag zu Hause zu bewältigen.
    Eine Operation wurde abgelehnt, da diese nicht zielführend sei.

    Ich empfehle jedem, der an dieser Krankheit leidet, einen Aufenthalt in einer der Speziellen Kliniken! Bei einigen Mitpatienten hat sich die Diagnose Trigeminus-Neuralgie nämlich nicht bestätigt. Es gibt derart viele atypische Gesichtsschmerzen, die den Hausneurologen vlt nicht bekannt sind. Die Therapien unterscheiden sich doch sehr voneinander. Kiel oder Königstein sind die mir bekannten Kliniken.

    Ich wünsche viel Erfolg! 🍀 und eine schmerzfreie Zeit!

    Liebe Grüße
    E

    Liebe E.,

    danke für die sehr wertvollen Informationen und die Bereitschaft, sich mitzuteilen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  20. Hallo, ich bin 37 Jahre alt und leider seit einer Herpes Zoster im Juni 2017 an Trigeminusneuralgie. Ich hatte im Frühjahr und Sommer weniger Attacken, und der Dauerschmerzen war nur selten da. Doch nun wird es wieder schlimmer. Seit 3 Wochen habe ich wieder heftige Attacken und einen bleibenden Dauerschmerz im Bereich des Ohrs und des Kiefers. Die Attacken kommen zusätzlich und plötzlich mitten beim Gespräch mit Kollegen / Kunden oder beim Kauen. Ich habe bis vor 3 Wochen 3 x 400 mg Gabapentin am Tag genommen. Vor 2 Wochen hat meine Ärztin die Dosis hochgesetzt auf 3 x 600 mg. Leider hilft das bisher nicht wirklich. Die Nebenwirkungen sind zudem heftig. Die Schmerzen schränken mich sehr ein. Da ich alleinerziehende Mama bin, ist dies um so schlimmer für mich, ständig Schmerzen zu haben. Ich muss immer öfter Ausflüge absagen, weil ich kein Fahrrad oder Auto fahren kann.
    Ich habe vor 3 Monaten vom Arzt Reha-Sport verschrieben bekommen zur Lockerung der Muskeln. Ich bekomme dabei aber auch oft Schmerzattacken – mein Kursleiter meint, ich muss mich mehr entspannen beim Sport, dann wird der Nerv nicht so getrickert. Ich weiß echt nicht, wie. Zumal ich ständig Angst vor den Attacken habe. Eine falsche Bewegung mit dem Gesicht reicht und der Nerv wird angetrickert.
    Eine Bekannte von mir – von Beruf Heilpraktikerin – hat mir jetzt empfohlen, Vitamin-B-Komplex zu nehmen. Das würde dem Nerv helfen sich zu regenerieren und ich könnte das Gabapentin dann wieder runterdosieren. Meine Frage: Stimmt das? Wie viel von dem Vitamin-B-Komplex sollte ich pro Tag nehmen?
    Im Internet habe ich gelesen, dass Akkupunktur helfen kann. Stimmt das?

    Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen. Der Schmerz macht mich wahnsinnig…..

    Liebe Leserin,

    das ist mehr als verständlich. Ja, Vitamin B – Komplex hilft bei der Nervenregeneration. Man kann jedoch nicht versprechen, dass Sie dann irgendwann gar kein Gabapentin mehr brauchen. Als Alternative zum Gabapentin könnte Ihr Arzt noch Lyrica versuchen. Akupunktur kann tatsächlich helfen. Es sollte jedoch ein versierter Akupunkteur sein. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  21. Hallo liebe Betroffene. Ich leide seit ca. 1 Jahr an einer Trigemisnusneuralgie. Ich konnte wochenlang kaum sprechen, essen oder über haupt das Gesicht verziehen.Alle Versuche, den Schmerz zu lindern waren vergebens.( Zahnarzt, Akupunktur,Neurologe) Das ist wohl jedem auch bekannt.
    Meine neueste Entdeckung möchte ich allen Betroffenen mitteilen. Vielleicht hilft es ja dem Ein oder Anderen:
    Wenn ich eine schmerzende Stelle bemerke ( durch Berührung usw.) drücke ich mit dem Finger oder mit der ganzen Hand ganz fest auf diese Stelle bis der Schmerz verschwunden ist.
    Danach ist erst mal für eine Weile Ruhe.
    Das erfordert natürlich etwas Mut, weil ja der Schmerz davon wieder ausgelöst wird, aber nur kurz. Versucht es daoch mal und schreibt mir eure Erahrungen.

    Liebe OmaH,

    das kann schon funktionieren, denn durch Druck wird der Nerv zunächst mal ruhig gestellt und funktioniert dann eine Weile nicht mehr. Es ist jedoch keine Dauertherapie. Was hat man denn alles an neurologischen Medikamenten versucht? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  22. Habe eine MS und nun 2 Jahre eine Trigeminusneuralgie. Mit Carbamazepin hatte ich keine Schmerzen aber Anfang des Jahres habe ich mich operieren lassen im Petrus Krankenhaus in Wuppertal von Dr. Riethmann, dabei wurde der Nerv verkocht, eine sehr einfache Operation die 30 Minuten dauert. Seitdem bin ich völlig schmerzfrei

    Liebe K.N.,

    das ist eine sehr wertvolle Information. Vielen Dank und liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  23. Seit meinem siebzehnten Lebensjahr (jetzt 54) leide ich unter Trigeminusneuralgie. Früher behandelt mit Dolo Neurotrat (wurde vom Markt genommen…. Nebenwirkungen mit Todesfolge). Ferner gab es damals Timonil und Frisium zusätzlich. Wirkung war mäßig bis gar nicht. Ich hab es überlebt irgendwie. Danach Herpes Zoster im Gesicht. Und seitdem immer wieder Herpes mit Gesichtsschmerzen in gewissen Abständen. Seit Februar wieder ohne Pause Trigeminusneuralgie und immer im Zusammenhang mit Herpes/Herpes Zoster. Erst Nebenhöhlen, Nase, danach Lippenherpes. Derzeit mit Bläschen am ganzen Körper (wie Windpocken).
    Medikation: Aciclovir Tabletten, Vitamin B Komplex, Tilidin Tropfen, Citalopram, Pregabalin und wenn die Panikattacken zu schlimm sind noch Diazepam im Notfall. Empfohlen wurde mir unter anderem die OP nach Jannetta.

    Gut, aber das löst nicht das ständige Herpesproblem. Es ist für mich ganz klar ein Zusammenhang. Kennt das auch jemand? Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand dazu etwas sagen könnte. Bin für jeden Erfahrungsaustausch sehr dankbar. Ich lebe nach außen hin ganz normal….arbeite Vollzeit, habe Familie versorgt etc. Wenn nix mehr geht dann Krankenschein. Auf Trigeminusneuralgie/Herpes habe ich GDB 10 bekommen.
    Wichtig wäre zu wissen ob auch bei anderen Betroffenen ein Zusammenhang besteht. Trigeminusneuralgie-Herpes. Vielen Dank und alles Gute!

    Liebe(r) Leser(in),

    eine Herpeserkrankung kann auch neuralgische Schmerzen hervor rufen und ist ausserdem ein Zeichen einer Abwehrschwäche und bei geschwächtem Körper können Nervenschmerzen immer vermehrt gespürt werden. Sie sollten sich an einen naturheilkundlichen Arzt wenden, der mit Ihnen die Ursache des rezidivierenden Herpes klärt und behandelt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  24. Ergänzung vom 06.05.2020

    Es wurde ein Kontroll-CT direkt nach der Operation durchgeführt.
    Sie haben 4 Teflon-Plättchen anbringen müssen. Anschließen haben sie den Schädel mit einer Titanplatte versiegelt die ein Druckempfinden ausgelöst hat. Sie hatten von einer ca. 2cm langen Narbe gesprochen vor dem Eingriff. Nun ist sie über 10cm lang und dort wachsen auch keine Haare mehr.

    Liebe S.,

    so wie wir Sie verstehen, wurde das Kontroll-CT zu einem Zeitpunkt durchgeführt, als Sie noch keine Doppelbilder hatten. Dann wäre es vielleicht sinnvoll, das zu wiederholen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  25. Hallo zusammen.
    Ich bin 36 Jahre alt und leide seit gute 2 Jahren angeblich an Trigeminus Neuralgie das durch MRT diagnostiziert wurde. Es wurden diverse Medikament durchgetestet. Die Schmerzen wurden nicht gelindert. Somit habe ich mich für die Operation entschieden
    (Jannetta-Operation).
    Nach der Operation waren die Schmerzen für 4 Tage komplett weg und dan kamen sie zu einem Teil wieder zurück. Die Operation war vor 3 Monaten. Seit der Operation habe ich Doppelbilder. Angeblich sollten diese nach einiger Zeit verschwinden, was ich langsam nicht mehr daran glaube. Ob ich die Operation in einem anderem Leben nochmals machen würde? Nein auf keinen Fall.

    Liebe S.,

    recht lieben Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Es tut uns wirklich leid, dass es Ihnen so erging. Wir hoffen nur, dass sich wenigstens für die Doppelbilder eine Lösung findet. Hat man schon ein Kontroll-MRT durchgeführt? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  26. Ich habe 6Jahre mit den Schmerzen verbracht.Seit Januar
    nehme ich Tilidin 50/4 retard und die Schmerzen sind so gut
    wie weck.

    Lieber Herr G.,

    ja, Tilidin ist ein relativ starkes Schmerzmittel. Danke für Ihren Bericht. Liebe GRüße

    Ihr Biowellmed Team

  27. Hallo Ihr Lieben! Meine Mutter leidet nun auch schon seit eineinhalb Jahren an der Trigeminus Neuralgie. Wir haben auch schon alles versucht von Medikamenten in der Höchst Dosis bis hin zur Botox spritzen, leider hat alles nicht oder nur wenig geholfen. da sie jetzt schon sehr lange die Höchst Dosis der Tabletten nimmt, kam eigentlich nur noch eine Operation in Frage. Sie hat sich für die Thermokoagulation entschieden und diese wurde am Dienstag erfolgreich durchgeführt. Sie hat derzeit keine Schmerzen dennoch merkt sie noch eine Aktivität beim betreffenden Nerv zB beim Zähneputzen. Ist das normal? Ich könnte mir schon vorstellen dass dieser Nerv noch ein wenig “ausgeistert“. Vielleicht kann mir jemand beantworten ob das so ist.

    Ch.

    Liebe Ch.,

    möglicherweise liegt noch eine Schwellung vor oder man hat eben nicht alle betroffenen Fasern erreicht. Wir empfehlen, einfach mal abzuwarten. Liebe GRüße

    Ihr Biowellmed Team

  28. Hallo ,

    meine Mutter leidet seit 3 Jahren unter der Krankheit und ich habe jeden Tag damit verbracht eine Lösung zu finden.Bereits 23 Ärzte besucht alles mögliche an Medikamenten und Heilmittel ausprobiert.

    Ich habe einen Prof gefunden der sich auf diese Erkrankung spezialisiert hat und nach einem Gespräch war die Ursache und die Lösung klar. Es wird eine Op empfohlen in dem Etwas zwischen den Nerven eingelegt wird und die Erfolgsquote liegt bei 90% .

    Am Montag ist meine Mutter operiert wurden und ist seitdem Schmerzfrei ,dieses Gefühl das Sie nun essen trinken schlafen etc. machen kann ohne jegliche schmerzen ist unbeschreiblich .Warum teile ich das hier alles .Ich kann sehr gut nachvollziehen das es auch für Angehörige eine Belastung darstellt und wenn man keine Lösung findet das es echt schwer wird .

    Ich empfehle jedem diesen Arzt zu besuchen.

    Prof. Dr. Uwe Kehler
    Paul-Ehrlich-Straße 1, 22763 Hamburg
    040 1818811670

    Ich hoffe das ich einen kleinen Beitrag dazu trage diese Info zu verteilen ,da ich bei so vielen Ärzte war und mir keiner von den diesen Tipp gegeben hat

    Lieber Herr A.,

    herzlichen Dank für Ihren interessanten Bericht, für den wir uns auch im Namen Betroffener herzlich bedanken. Die Methode kann helfen, wenn Blutgefäße, Aneurysmen oder gutartige Tumoren auf den Gesichtsnerv drücken. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  29. Hallo an alle,
    nachdem ich auch hier nicht wirklich weiter gekommen bin, hab ich mal wieder im Internet gestöbert. Nachdem meine Trigenimus-Neuralgie mittels Tabletten ja eingedämmt wurde und sich jetzt eine Neuropathie (Dauerschmerz) entwickelt hat( So langsam werde ich zum Fremdwortexperten ist jeder sehr zurückhaltend mit Prognosen oder Ratschlägen.) So richtige Hilfe gibt´s wohl nicht. Jetzt bin ich auf eine Methode gestossen, von der ich noch von niemandem gehört hatte.
    Die Cybernife – Bestrahlung
    laut Internet:
    "Mittels Cyberknife-Bestrahlung kann zielgerichtet und millimetergenau eine Bestrahlung des Nervens kurz vor dem Eintritt in das Gehirn durchgeführt werden. Innerhalb von wenigen Wochen kommt es zu einer Narbenbildung im Nerven und damit einhergehend auch zu einer Schmerzlinderung bis -freiheit. Diese besondere Bestrahlungstechnik kann nur an spezialisierten Zentren und Einrichtungen durchgeführt werden."
    Das wäre doch noch mal ein Strohhalm??
    Hat schon jemand Erfahrung mit dieser Methode?

    Gruß I.

    Liebe I.,

    wir kennen die Methode aus verschiedenen Bereichen, jedoch keinen Fall bei Trigeminusneuralgie. Es gibt Berichte der Besserung, jedoch auch Berichte der Verschlimmerung(vermutlich narbenbedingt). Vielleicht können Sie noch einen Versuch mit der We Wo Thom Premium-Therapie machen, von der viele Betroffene profitierten. Dabei handelt es sich um eine Hochton – Frequenz – Therapie, die nach unserer Kenntnis keine nennenswerten Probleme bereiten kann. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  30. Liebes Bioellmed Team,
    vielen Dank erst einmal für die schnelle Antwort.
    Die Trigenimusneuralgie ist aufgrund der Operation erfolgt. Die Operationen verliefen problemlos, die Wundheilung ebenso.
    Entzündungen wurden keine festgestellt. MRT wurde auch gemacht. Die Neurologen ? Da sagt jeder etwas anderes.
    z.Bsp. Der Nerv ist gereizt, er braucht Zeit, so wie es nach 2 Jahren ist , so bleibt es. (was ja bei mir der Fall wäre).
    Icfh greife nach jedem Strohhalm, und wäre froh, wenn es noch eine Möglichkeit gäbe.

    Gruß I.

    Liebe I.,

    das ist doch klar. Wir würden an Ihrer Stelle einen versierten Neuraltherapeuten aufsuchen und für die Therapie Geduld mitbringen und hoffen, dass Sie dabei Besserung erfahren. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  31. Hallo zusammen,
    ich versuche immer wieder neues über die Medizin für die Trigenimus-Neuralgie zu erfahren.
    Meine Geschichte: (ziemlich lang)
    Ich wurde Febr. 2016 in Mnnheim an einer duralen Fistel im Kopf operiert. Danach war meine linke Gesichtshälfte taub und nach wenigen Tagen stellte sich die Trigenimusneuralgie aufs hefstige ein. Einschiessen unsagbarer Schmerzwellen.
    Nach wieder Vorstellen bei dem Operateur bekam ich ein Antiepileptika verschrieben (Name entfallen), das überhaupt nicht wirkte. Dann bekam ich Carbamazepin, das zumindest das Einschiessen verminderte. Aber ich litt immer noch unter dauerhaften Gesichtsschmerzen, die mich total vom Alltag ausschlossen. Dann hörte ich von der Janetta Operation und befragte wieder meinen Operateur danach. Dann wurde diese 2-malig innerhalb von 4 Tagen (wieder Vollnarkose) durchgeführt. – Ohne Erfolg –
    Die Schmerzen sind immer noch da. Danach bekam ich gesagt, man könne den Nerv nur noch ganz stilllegen. Dann bliebe aber die Taubheit für immer. Das wollte ich nicht, deshalb wurde ich in der Klinik in Mainz vorstellig, die mir anbot eine Motorcortex-Stimmulation, ein Elektroden Band auf der rechten Kopfseite, das man über einen Sensor steuern kann. Also wieder ein Loch im Kopf und wieder Vollnarkose.
    Ich versuchte es erst in Heidelberg, die mir eine subkutane-periphere Stimmulation ampfahlen. Auch Elektrodenbäner, aber in örtlicher Betäubung unter die Haut an den Trigenimusausläufern gelegt. Hab ich gemacht, aber diese Bänder in meinem Gesicht haben mich derart belastet, dass sie gar nicht wirken konnten, obwohl der Techniker sich wirklich viel Mühe gab.
    Also dann auf nach Berlin in die Charitee. Dort wurde mir angeboten zu testen ob eine Motorcortex-Stimmulation überhaupt Sinn macht.
    Leider stellte sich heraus, dass diese keinen Sinn hat.
    Jetzt wanderte ich von Schmerzarzt zu Nervenarzt. Habe alle Medikamente, bis hin zu Opiaten (die mich immer wieder "abschossen", so dass ich den Tag über verschlafen habe)ausprobiert.
    Jetzt habe ich einen Schmerzarzt gefunden, der nicht darauf aus ist je mehr Tabletten desto besser, sondern auf das ganze Problem eingeht. Ich war dann 2 1/2 Woch in seiner Schmerzklinik, wo ich auf die Medikamente besser eingestellt wurde.
    Jetzt ist der Schmerz zwar erträglich, zumindest vormittags, aber immer noch da.
    Gibt es denn keine Möglichkeit den trigenimus nerv zu beruhigen? Wenn ich so zurück denke war ich seit 2 1/2 Jahren noch keinen Tag schmerfrei. Soll das so weiter gehen? Und wie lange noch? ich muß immer noch sehr viele Tabletten nehmen. Ohne die geht gar nix.
    Wenn ich so die Berichte meiner "Mitleidenden" lese kann das noch 20 Jhre so gehen? Was macht denn da die Psyche?
    So – war ein langer Bericht. Wäre froh über eine Meinung / Antwort /Ratschlag

    Liebe I.,

    da die Trigeminusneuralgie postoperativ auftrat, ist sie doch sehr wahrscheinlich Folge der Operation. Hat man jemals ein Kontroll – MRT durchgeführt? Was sagen die Neurologen? Gibt es Hinweise für einen entzündlichen Prozess? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  32. Sehr geehrte Damen und Herren. Ich habe seit űber 20 Jahren schwere Schmerzen durch Trigeminusneuralgie im Unterkiefebereich links unten. Gibt es 2018 ein Neues Medikament oder Studien. Auch mit Botox. Bitte informieren Sie mich. Lieben Dank A.

    Lieber A.,

    es wäre natürlich interessant zu wissen, was Sie bereits alles versucht haben. Das tägliche Kauen sehr scharfer Chilischoten ist wirksam und man kann das ja ohne Probleme versuchen. Auch Botox scheint gut zu wirken, hier sind jedoch weitere Studien gefordert. Momentan muss man eine Botoxtherapie noch selbst bezahlen. Auch strahlentherapeutisch kann man therapieren. Die Erfolgsquote liegt allerdings nicht so hoch wie bei der Operation. Die Studienlage ist auch eher noch dürftig. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  33. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich bin 28 Jahre alt, weiblich und komme aus München.

    Ich leide seit einem Jahr an einer atypischen Glossopharngeus Neuralgie linksseitig und zusätzlich dazu an einer atypischen Trigenimusneuralgie seit drei Monaten. Ein MRT wies keine pathologischen Auffalligkeiten, also kein Nerv Gefäß Kontakt auf. Eine Lumbalpunktion war ebenfalls unauffallig.

    Meine Schmerzen sind stärker auf der linken Gesichtshälfte im Bereich des 2. und 3. Trigenimusastes, auf der rechten Gesichtshälfte eher wenig stark. Es sind keine attackenartige Schmerzen, sondern eher ein Dauerschmerz mit unterschiedlichen Schwankungen.

    Derzeit nehme ich: Pregabalin 375 mg, Duloxetin 30 mg, Amitripthlyn 25 mg. Carbamazepin wurde abgesetzt wegen schlechten Leberwerten und auf Pregabalin umgestellt.

    Ich möchte an einer Botoxstudie teilnehmen. Da ich aus München komme würde ich gerne wissen ob Sie Arzte oder Kliniken kennen in Süddeutschland (Bayern, Baden Würtemberg) die Botox bei TN anbieten bzw. Studien anbieten?

    Ich würde mich auf Ihre Rückmeldung sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    D.

    Liebe D.,

    die Universitätsklinik Essen führt eine Botoxstudie durch zu Trigeminusneuralgie. Wir wissen jedoch aktuell nicht, ob noch Patienten aufgenommen werden. Am besten fragen Sie nach. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  34. Hallo Ihr Lieben. Ich hatte vor ein paar Wochen von meiner Erfahrung mit Oxcarbazepin berichtet. Am Anfang der Medikation war ich öfters Müde. Jetzt nehme ich das Medikament bereits seit einem Monat ein. Habe mich sofort daran gewöhnt. Kann auch wirklich bestätigen das ich seit dem auch keine wirklichen Schmerzen mehr habe. Klar ab und zu spüre ich noch einen Druck und es tut ganz leicht weh, aber das bekomme ich ganz leicht mit Ibuprofen wieder hin. Keinerlei Schmerzen beginne total entspannt meinen Tag und kann ein normales Leben führen. Was ich 10 Jahre nicht führen konnte. Immer wieder jeden Tag und mehrmals am Tag zu Schmerzmitteln greifen ist passé. Kann euch wirklich empfehlen sprecht Euren Neurologen oder wie bei mir der Fall den Psychotherapeuten darauf an. Man kann dadurch wirklich Berge versetzen. Ich drücke Euch die Daumen und Gute Besserung

    Liebe(r) Leser(in),

    Vielen Dank für Ihren Bericht. Auf jeden Fall ist diese Therapie viel sinnvoller als die Einnahme von Schmerzmitteln. Weiterhin alles Gute! Ihr Biowellmed Team

  35. Ich leide seit zwei Wochen an "Zahnschmerzen", vornehmlich an einigen Zähnen im rechten Oberkiefer und an einem Zahn im rechten Unterkiefer. Die Schmerzen können sowohl stundenlang andauern, als auch zudem noch krampfartig verlaufen; das fühlt sich an wie ein absterbender Zahnnerv. Die Schmerzen strahlen zuweilen aus bis ins Ohr, die Unterlippe rechts und zur rechten Schläfe hin.Ibuprofen 400 2x tgl.sowie Wärme halfen nur wenig. Nachdem eventuelle Zahnprobleme sorgfältig ausgeschlossen waren, wurde ich von einem Neurologen untersucht. Dieser sagte, da Störungen der Trigeminusausläufer eher Taubheitsgefühle verursachten als Schmerzen an den Zähnen, handele es sich bei mir eher um eine Trigeminusneuralgie, denn nur diese verursache solche Schmerzen.Ich soll nun Oxcarbazepin AL 150 einnehmen und von 75mg auf tgl.225 mg steigern. Meine Fragen: Behebt das nur die Symptome oder auch die Ursache? Muß es am Ende ausgeschlichen werden? Kann eine TN auch für immer verschwinden oder neigt sie zu Wiederholungen? Muß man selbst ausprobieren, ob Kälte oder Wärme hilft, und in welchem Bereich ist sie am besten anzuwenden? Vor eventuellen Nebenwirkungen von Oxcarbazepin habe ich Angst. Kann man mit kleineren Dosierungen Auto fahren?

    Liebe(r) Leser(in),

    auch Zahnärzte könnenn irren und einen Entzündungsherd zunächst nicht finden. Um zu prüfen, ob es sich tatsächlich um eine Trigeminusneuralgie handelt, können Sie das Medikament durchaus einnehmen. Es muss, besonders anfangs, von Ihrem Hausarzt oder Neurologen überwacht werden. Natürlich können Sie zunächst mit einer niedrigen Dosis, z.B. abends beginnen und diese bei guter Vertäglichkeit steigern. Autofahren kann beeinträchtigt sein, vor allem in der Anfangsphase, solange man das Medikament in einer konstanten Dosis noch nicht gewöhnt ist. Hier ist Vorsicht geboten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  36. Hallo erst einmal an alle. 2008 habe ich beim Essen auf ein Stück Knochen gebissen wobei ein Zahn komplett zerbrochen ist. Der Nerv lag dabei frei. Anschließend ging ich zum Notdienst und es wurde wieder in Ordnung gebracht. Paar Wochen später fing es dann an mit den höllichen Schmerzen. Seitdem war ich bei mehreren Zahnärzten Kieferorthopäden, Huasärzten Neurologen MRT usw. Jahre mit höllischen Schmerzen und Ibuprofen vergingen. Doch vor einer Woche mein Psychotherapeut kam auf den Verdacht auf TN. Seitdem nehme ich ein Antiepileptika uns seh keine Schmerzen mehr plötzlich. Von einem Tag auf den anderen plötzlich weg. Keiner konnte mir helfen bis jetzt. Und ich schluckte seit 2008- Dezember 2017 jeden Tag mindestens zwei Ipubrofen um den Schmerz wenigstens etwas lindern zu können. Ich wusste bis heute gar nicht mehr was das für ein Gefühl es sein muss Schmerzfrei den Alltag zu bewältigen

    Liebe Frau/Herr U.,

    wie gut, dass Sie einen aufmerksamen Üsychotherapeuten haben. Vielen Dank für Ihren Bericht und liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  37. seit 6 Jahren leide ich (selbst Neurochirurg) an einer Trigeminusneuralgie. Die schmerzfreien Intervalle wurden immer kürzer und die Phasen der Attacken immer länger, zuletzt mehr als drei Monate. Selbst die Medokation von 1200 mg Carbamazepin konnte die Schmerzen nicht unter Kontrolle bringen (ich weiß selbstverständlich nicht, wohin es ohne Carbamazepin gekommen wäre.
    Am 31.05. habe ich mich nach Janetta operieren lassen.
    Nur wer entsprechende Erfahrung hat, kann beurteilen, was es bedeutet, sich rasieren und die Zähne putzen zu können.
    Ich hoffe, dass dieser glückliche Zustand möglichst lange anhält.
    Operiert hat mich PD. Dr. P. Ulrich, Nord-West Krhs Ffm, früher CA in OF. Er hat offenbar alles richtig gemacht. Sicher gibt es aber noch eine Reihe von Zentren, die das gut können.

    E.W-B

    Lieber Herr Kollege W.,

    herzlichen Dank für Ihren positiven Erfahrungsbericht. Wir freuen uns mit Ihnen, dass alles so glücklich verlief. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  38. hallo ich bin nicht betroffen aber ein guter freund von mir. er leidet an triminogal neuralgia und vor 1 woche hatte er die behandlung dass mit einer heissen nadel sein nerv still gelegt wird. seit dem hat er aber immer noch schmerzen und seit gestern mehrere erneute atacken. ist das normal? wird das erst schlimmer bevor es besser wird?

    Liebe Frau P.,

    Die selektive Thermokoagulationnmüsste sofort Schmerzfreiheit bringen, wenn sie funktioniert hat. Man möchte damit die schmerzleitenden Fasern still legen, jedoch keine Unempfindlichkeit erreichen. Dass dies möglich ist, könnte in einer Studie nicht nachgewiesen werden, Dennoch werden bei diesem Verfahren viele Menschen schmerzfrei, bleiben es jedoch nicht unbedingt. Eine Wiederholung ist mit höheren Risiken verbunden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  39. Hallo an alle,

    nach sehr langem leiden mit Erbrechen vor Schmerz und wortfindungsstörungen voller Erschöpfung habe ich nun endlich einen helfenden Arzt gefunden und zwar niemand anderes als ein Osteophart (Ralf Braun in Undenheim)

    Nach drei behandlungen habe ich nur noch selten ganz leichte Schmerzen.
    Mit den nächsten Behandlungen werden dise aber auch verschwinden. Mein körper stand so lange "schief" das es nun einige zeit braucht bis er sich an seine neue korrekte stellung gewöhnt hat.

    Es gibt aber auch noch mehrere alternativen falls das mit dem osteophart nicht klappen sollte wie zb. vom neurologen botox zur betäubung der nerven spritzen lassen oder eine op in der schmerzklinik die aber alle zwei bis drei jahre wiederholt werden muss da ja nicht die ursache für den schmerz beseitigt wurde.

    Vor einigen jahren hatte ich einen schweren autounfall und erst viele jahre danach fingen diese schmerzen vom trigeminusnerv an. Des öfterres bekam ich die schmerzen ohne grund also ohne bekastung oder stress.

    Die ärzte werden niemandem den sagen wer den trigeminusnerv wirklich behandeln kann denn somit verlieren sie ihren patienten.
    Ich war seit meinem unfall der nun fast acht jahre her ist bei wirklich vielen ärzten und immer wieder bekam ich gesagt das gegen trigeminusnerv nichts helfen würde was nicht stimmt.
    Bevor ich so toll vom osteopharten behandelt wurde hat mir ibuprofen und den nacken kühlen meistens sehr gut geholfen.
    Natürlich werde ich zum thema trigeminusnerv, behandlung und erfahrungen mit den ärzten und auch mit der schmerzklinik in mainz jedem alle fragen beantworten. Gerne kann man mich anrufen.
    Glaubt mir ein guter osteophart wird euch alle eure schmerzen nehmen!!!
    0176 84394463
    Alles gute 🙂

    Liebe Frau Heydt, Sie haben uns einen sehr interessanten Bericht gegeben. Vielen Dank dafür und für Ihre Bereitwilligkeit der Auskunft. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  40. Hallo an alle Mitleidenden und deren Umfeld, der es mitbekommt

    ich leide selbst seid ca. 6 Jahre an Trigeminusneuralgia (bin erst 23 Jahre alt) und war dementsprechend bei 12 Ärzten in Deutschland (Hausärzten, Alternativärzten und Spezialisten) sowie auf Reisen gezwungender Massen bei Ärzten in Finnland und Neuseeland. Dabei hatte ich bei ganzen 2 Ärzten das Gefühl, das Sie wirklch versuchen mir zu helfen und mich nicht nur achnell mit Ibu und sonstigem abspeisen zu wollen. Auch untersuchungen wie MRT etc. haben nicht ergeben. Doch leider haben nur 2 der Ärzte gesagt, das sie eine Trigeminus Neuralgia vermuten. Diesen Begriffe hatte ich zudem das erste mal von einer ehemaligen Krankenschwester gehört. Mein (leider so ausfallende) Erfahrungen: Die meissten Ärzte haben keine Ahnung, sagen das aber nicht sondern empfehlen blos Schmerzmittel oder OP's, bei denen die Möglichkeit einer tauben Gesichtshälfte (in meinem Fall BEIDER) raten. Ich hätte lieber einmal gehört, dass diese Krankheit noch nicht vollständig erforscht ist als mir sinnlos Sorgen zu machen und Angstzustände zu haben wenn ich das Iternet durchsuche und einige Ärzteseiten schreiben, das es an Hirntumoren und ähnlichem liegt.

    Also bitte: seid ehrlich un bügelt uns nicht mit: "Da kann man halt nichts machen. Da musst du eben Schmerzmittel nehmen wenn du es nicht aushälst!" ab.

    Liebe und schmerzfreie Grüsse an alle, die unter der Scheisse genau so leiden wie icj

    P.S.: Auch ist es nicht schlimm wenn man auf der Informationsseite schreibt das es unterschiedlich Symptome git! Ich habe bislang sehr selten gelesen, dass es (wie in meinem Fall) nicht einige Sekunden/Minuten anhält, sondern min. 1 1/2 Std. bis zu 2 Wochen! (Schön das ich das wenigstens in einigen Erfahrungsberichten lesen konnte, das ich nicht die Einzige bin.)

    Liebe N.,

    wir verstehen Ihre Unzufriedenheit sehr gut. Leider muss man jedoch bei der Trigeminusneuralgie zunächst einige Ursachen ausschließen, bevor man sie als idiopathisch einstuft. Auch gibt es bis jetzt leider nicht "die" Therapie. Möglicherweise ist eine Bestrahlung erfolgreich. Man sollte jedoch die Langzeitergebnisse noch etas abwarten. In der Zwischenzeit kann man sich leider nur mit Medikamenten gegen neuropathische Schmerzen behelfen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  41. Ich leide seit 4 Jahren an der TN und nehme bei einem Schub bis zu 1200 mg Carbamazepin 300 mg Retard. Gute Erfahrungen
    habe ich auch mit Osteopatie gemacht. Das Kiefergelenk wurde bei den Behandlungen (4 x) gelockert und die Schmerzen
    nahmen schnell ab.

    Liebe(r) Leser(in),

    danke für Ihren Hinweis. Stehen Sie unter einer Basistherapie? Das wäre vermutlich besser als kurzfristig relativ hohe Dosen von Carbamazepin. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  42. Mein Mann leidet seit Jahren an TN,bekam transoral eine Spritze zur Schmerzbehandlung, bekam davon einen Abszeß am 1/2 HWK und eine Sepsis mit 2 OPs an der HWS und Krankenhausaufenthalt von insg. 7 Monaten,ist jetzt halbseitig gelähmt. Schmerzattacken bestehen weiterhin. Erwägen TN-Behandlung stationär mit Magnetfeldtherapie. Hat jemand Erfahrung damit? MfG

    Liebe Leserin,

    wir haben persönlich keine Erfahrung damit, hoffen jedoch, dass Ihnen unsere Leserinnen und Leser hierzu schreiben werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  43. Nachtrag zum Beitrag vom 24.04.2014!

    …wie genau das bei meiner Mom kam, weiß niemand wirklich so genau.Sie meinte, Sie hätte auf einen Kirschkern gebissen und dann kamen diese Schmerzen.Aber ob das die Ursache war – ich vermag das nicht zu sagen.
    Habe Sie gefragt und meine Mom hat gesagt das es der
    '2 Ast' gewesen sein soll der Sie hat leiden lassen.
    Die OP – ich versuch es mal mit meinen Worten zu beschreiben.Man macht ein Loch hinter dem Ohr wo der Ast sein Unwesen treibt und ummantelt diesen mit einer Art Airbag, so das dieser geschützt ist.Das ist die einfache Ausführung und sicher nicht sehr aufschlußreich.Im Netz findet man einige Informationen- sogar mit Bild von einem Ohr und wie es ungefähr aussieht.Einfach 'Opertion nach Janetta' eingeben und man findet einiges.Sicher ist das ein schwerer Eingriff und man benötigt sicher einge Zeit der Überlegung aber wenn gute bis sehr gute Heilungschancen bestehen fällt die Wahl nicht schwer.Wenn noch Informationsbedarf besteht hatte,so glaube ich meine E-Mail Adresse hinterlegt.Eventuell besteht ja auch die Möglichkeit etwas hochzuladen.

    Kopf hoch D.

    Liebe D.,

    leider dürfen wir aus Datenschutzgründen die email nicht veröffentlichen. Sie haben uns jedoch mit Ihren Angaben weiter geholfen. Dafür vielen Dank

    Ihr Biowellmed Team

  44. Ich muss hier mal was los werden, jemand der von einem Schamanen auf den Philippinen geheilt wurde, hat 'niemals' eine Trigenimusneuralgie gehabt.
    Oder soll sich durch beschwörung, der Nerv von dem Blutgefäß getrennt haben?
    Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist, wenn man seinen stress runterfährt…wird man weniger probleme haben

    Liebe Frau S.,

    wir bedanken uns für Ihre Meinung. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  45. Im April 2005 bekam ich im linken Oberkiefer, beginnend am Backenzahn, heftige schmerzen. Ein langanhaltender Druck. Mein erster Ansprechpartner wurde somit mein Zahnarzt. Nach einer Röntgenuntersuchung stand fest, dass alle Zähne im linken Oberkieferbereich in Ordnung waren. Nun weiteten sich die Schmerzen auch auf den Unterkiefer aus, im Bereich des dortigen Backenzahnes am kräftigsten. Der nächste Ansprechpartner war der H-N-O Arzt. Dieser vermutete ein Problem mit den Nasennebenhöhlen, welchen diesen unangenehmen Druck hervorgerufen habe könne. Mit Schmerztabletten 3xIBU 800 am Tag wurde ich entlassen. Mein Zustand hielt an und ich hatte die Vermutung, dass es vielleicht vom Rücken kommen könnte und ging zur Orthopädin. Sie gab mir ebenfalls zu verstehen, dass alles was in ihrem Bereich zu Therapieren wäre, in Ordnung war. Bevor sie mich aber aus der Praxis gehen ließ, sagte sie mir, ich solle doch mal einen guten Neurologen aufsuchen, vielleicht wäre es ein Hinweis auf eine Triegeminusneuralgie. Ich zögerte nicht und begab mich in die Charite Mitte. Das Team von Prof.Dr.med. Einhäupl schickte mich durch div. Untersuchungen(MRT,Reflexe prüfen,Sensbilitätsprüfungen…). Ja, ich habe leider wirklich eine Triegeminusneuralgie aber zum Glück die 'natürliche Variante' und nicht die entzündliche. Bei mir berühren sich irgendwo auf dem Weg zum Gesicht Vene und Nerv, durch die Nervenreizung entstehen dann diese Schmerzen. Ich nehme seit diesem Tage Tregretal retard 200mg und kann ein relativ schmerzfreies Leben führen. Die Nebenwirkungen schränken die Lebensqualität jedoch ein. Ich darf z.B. keine Kinder bekommen, die schwerste Nebenwirkung für mich. Anfang März 2008, habe ich es, in Form der Akkupunktur, versucht zu ändern. Um von den Medikamenten vielleicht wegzukommen o. geheilt zu sein. Bei mir ging der Versuch total nach hinten los. Stechender Schmerz in allen drei abgehenden Ästen, ruckartig,impulsartig. Der Schmerz schlich sich über mehrere Tage nach der 1.Behandlung an.Der Höhepunkt waren die schlimmsten Schmerzen meines Lebends. Jetzt noch versuchen die Ärzte mich so mit Medikamenten einzustellen, dass wieder Schlaf und essen möglich ist. In der Höchstphase hatte ich 5-8Min. Schmerzfreiheit,bis der nächste Schub ankam. Die ganze linke Gesichtshälfte ist äußerst sensibel.Nun habe ich für die schnelle Hilfe das o.g. Medikament als Saft bekommen. Es hat zur Zeit einen größeren Wert für mich als Diamanten. Hat jemand mit der Akkupunktur bessere Erfahrungen gemacht?

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    wir kennen Patienten, die ihre Schmerzen mit Akupunktur deutlich gelindert bekamen oder über Jahre schmerzfrei waren. Allerdings empfiehlt es sich bei einer so schweren Trigeminusneuralgie zunächst an der gesunden Seite mit der Akupunktur zu beginnen und einen Experten zu suchen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  46. Hallo,

    meine Mom hat sich 7 Jahre mit Trigeminusneuralgie rumgeschlagen.
    Das heißt:7 Jahre Schmerzmittel,zum Teil nichtwissende Ärzte,Aufenthalte in Schmerztherapiezentren.
    Geholfen hat letztendlich die Recherche im Internet und ein regionaler Beitrag im TV, der uns bestärkte nach Greifswald in die dortige UNI zu fahren, um uns dort(nach telefonischer Absprache) mit Prof.Dr.Schröder zu unterhalten.
    Nach einem MRT an unserem Wohnort(trotz Herzschrittmacher,mus nur ein kardiologe anwesend sein)welches wir dann nach Greifswald sendeten,und einer Prognose von 80%iger Heilung, entschloss sich meine Mom die OP nach Janetta dort machen zu lassen.
    Fazit: 1,5 Jahre danach istimmer noch alles Schick, keine Medis mehr, kein Delirium und kein Leiden.
    Die Klinik und das Personal war der Hammer, freundlich und aufgeschlossen zur Krankheit und man hatte den Eindruck das man dort noch Mensch ist und keine Nummer.
    Der Professor – wenn der Begriff Götter in Weiß…..dann Pr.Dr.Schröder nicht nur weil ich geheilt bin, sondern weil er dieses Charma besitzt wo Du sofort weißt – hier bin ich richtig und hier bekomme ich Hilfe – Ausstrahlung eben.
    Liebe Leserin,

    haben Sie vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag. Es wäre sehr nett, wenn Sie uns noch etwas genauer die Methode schildern könnten und was genau bei Ihrer Mutter die Ursache der Trigeminusneuralgie war. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  47. Was auch immer es war,es war die Hölle.
    Mir hat Alex Orbito ,ein Heiler von den Philipinen, geholfen.
    Ansonsten gab es KEINE Hilfe ,dafür mangelndes Verständnis für
    mein Problem ,das nicht erkannt wurde.
    Auch das Wissen der Ärzte scheint begrenzt zu sein.
    Seit 2005 bin ich schmerzfrei,nehme jedoch bei der geringsten
    Rückmeldung sofort Verbascum D3 davon 10 Kügelchen
    Ich danke ALEX ORBITO

    Liebe(r) Leser(in),

    vielen Dank für Ihren Bericht und weiterhin alles Gute!

    Ihr Biowellmed Team

  48. Hallöchen!!

    Ich wende mich an Sie da, ich denke das Sie kompetente Antworten wissen!!
    Bei meiner Mutter fing die Krankheit mit mittleren Kopfschmerzen an. DA es nach 10 Tagen nicht besser wurde hat sie: Hausarzt, Zahnarzt, HNO, Augenarzt, Orthopäde, Krankengymnast, Neurologe, CT und MRT durch…Keine richtige Diagnose war zu greifen, da insbesondere bei den Röntgen bildern nichts zu sehen war. Nun sprechen aber alle Symtome für eine TN, auf die sie auch nun mit Gabapentin behandelt wird. Ab morgen wird sie 1800mg nehmen, obwohl die Schmerzen nicht deutlich besser werden. Wie ich aus dem Net erfahren habe gibt es 2 Varianten der TN. Bitte können sie mich über den Unterschied aufklären, und wo man die genauste vor allem womit man die genauste Diagnose feststellen kann?? Ich habe mich schlau gemacht, und gelesen, das an der Uni-Klinik in Köln wohl einige Fachleute auf dem Gebiet TN arbeiten…Soll ich mit Ihr dort einmal hinfahren um genaueres zu erfahren?? Ich bitte dringend um Ihre Hilfe….Eine Alternative wären gute Neurologen in Aachen oder aber das Klinikum Aachen…Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob diese meine Mutter nicht nur wieder mit Schmerztabs zupumpen…GLG.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie schreiben von Kopfschmerzen. Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich jedoch um Gesichtsschmerzen. In ca. 80 % der Fälle kann im NMR eine Beeinträchtigung des Nerven durch ein arteriosklerotisches Gefäß nachgewiesen werden, jedoch nicht immer. bei der idiopathischen Form der Trigeminusneuralgie drückt ein arteriosklerotisches Gefäß auaf den 5. Gesichtsnerv(Nervus trigeminus) und führt zu anfallsweise auftretenden, häufig durch kleinste Bewegungen oder Zug ausgelöste Schmerzen. Bei der symptomatischen Trigeminusneuralgie liegt eine andere Krankheit zugrunde(z. B. Hirntumor, Multiple Sklerose). Bei dieser Form ist der Patient in den Intervallen meist nicht beschwerdefrei. Die Trigeminusneuralgie ist eine Ausschlußdiagnose, d.h., man muss andere Krankheiten ausschließen und orientiert sich bei der Diaganose am typischen Schmerzcharakter. Wenn Sie unsicher sind oder eine ungenügende Wirksamkeit der Medikamente erzielt wird, ist es sicher richtig, sich an ein Spezialzentrum zu richten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  49. Hallo, liebes biowellmed-Team,

    mein Mann leidet seit November 2007 unter der TN und ist seit Januar krankgeschrieben, da ein Weiterarbeiten unmöglich wurde. Seit Mittwoch letzter Woche ist er nun endlich in einer Schmerzklinik und wir hoffen inständig, daß ihm dort geholfen werden kann.
    Von Januar – März waren die Schmerzattacken so stark, daß Suizid-Gefahr bestand. Inzwischen ist er auf Höchstdosis Lyrica eingestellt und bekommt Scandicain-Infusionen. In der Schmerzklinik wird nun ab nächster Woche die Lyrica-Dosis schleichend abgesetzt werden. Wie es dann wird, weiß niemand.
    Gibt es Fälle, wonach TN-Patienten nicht wieder arbeitsfähig werden? Mein Mann möchte auf jeden Fall in seinen Beruf zurück! Er ist 56 Jahre alt. Es wäre gut zu wissen, daß man mit dieser Krankheit weiterarbeiten kann.

    Liebe Grüße

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    es gibt immer Fälle, in denen jemand wegen einer Erkrankung nicht weiter arbeiten kann. Und es gibt immer wieder Fälle, in denen Menschen trotz schwersten Erkrankungen weiter arbeiten. Das liegt in der Natur des Menschen und in den verschiedenen Charaktern der Menschen. Unserer Meinung nach ist sehr vieles möglich, wenn man das möchte und an seiner Genesung arbeitet. Momentan ist Ihr Mann ja in kompetenten Händen und wir wünschen ihm von Herzen, dass es ihm bald besser geht. Gerade bei der Trigeminusneuralgie kann man auch sehr viel mit Entspannung und Akupunktur erreichen. Vielleicht sollte Ihr Mann sich so etwas zusätzlich überlegen. Generell ist es natürlich wichtig, zu wissen, ob die Trigeminusneuralgie eine organische Ursache hat. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Mann jedenfalls das Beste!

    Ihr Biowellmed Team

  50. Mein Neurologe hat auch eine Trigeminusneuralgie bei mir festgestellt.
    Meine Schmerzen sind aber nicht Blitzartig,sondern lang, tagelang.
    Ist die Diagnose falsch warum dann die Schmerzen?

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,

    es kann ein Dauer – Hintergrundschmerz vorhanden sein, auf den sich die einschießenden Schmerzen aufpropfen. Die anfallsfreien Intervalle können immer länger werden. Deeshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie eine Trigeminusneuralgie haben. Hat man bei Ihnen bereits Aufnahmen gemacht(z. B. NMR)? Jeder Patient mit Trigeminusneuralgie sollte einmal von einem Radiologen untersucht worden sein. Es dient der Sicherheit. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  51. hallo,
    erstmal ich entschuldige falls sie mich nicht richtig verstehen,mein Deutsch ist nicht so ganz gut,
    bei mir hat alles seit oktober 2006 angefangen,ich hatte erstmal so ein druck auf den linken kieferhöhle ich bin zu hno arzt und habe tabletten bekomen,es hat nicht geholfen,es wurde immer schlimmer,paar tage später wurde mir richtig schlecht und schwindelig und bekamm ich noch ein tinitus dazu manchmal habe ich so ein druck auf denn ganzen kopf und ein druck auf den ohren,mein hno ärztin schickte mich zu CT ,die schmerzen die ich hatte waren alles links,so CT diagnose nase schief und ene kleine züste.sie dachte weil meine nase schief ist und es geht um die richtung linke seite,sagte sie das ich zu op muss,die nase gerade machen und vieleicht die züste entfernen lassen.Ich bin zu op und habe meine nase operiert und eine probe wurde genommen von züste,und es war alles ok,ich sollte paar wochen warten aber trozdem die schmerzen waren da,die schmerzen sind so brennend,stichend, kribelnd manchmal fühlt sich mein gesicht so wie beteubend also nur die linke seite, ich habe auch paar haut veränderungen festgestellt und mein gesicht sieht so angeschwollen aus,so dann bin zu haus arzt gegangen und sie schickte mich zu MRT ,die diagnose war alles ok,die ärzte wussten nicht mehr weiter.
    Da habe ich dann im internett gegoogelt und habe gesehen das viele leute darunter leiden und es soll ein triegeminusneuralgie sein,dann bin ich zu eine neurologin gegangen und habe meine schmerzen erzählt und sie sagte ja das ist ein gesich nerv also triegeminusneuralgie,zu zeit bin ich noch im behandlung, ich nehme jeden tag 450mg Lyrica die scmerzen sind weniger geworden also nicht mehr so intensiv aber die sind noch da,jetzt bin ich wieder verzweifelt und denke das ich nie wieder gesund werde,kann sein das da was anderes ist?
    bitte hilft mir!!!

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,

    wir können ohne Untersuchung wirklich keine Diagnose stellen. Sie sollten jedoch bei Ihren Beschwerden die Zähne untersuchen lassen, das Kiefergelenk und eventuell die Halswirbelsäule und auch das Blut, um eventuelle entzündliche Veränderungen auszuschließen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Trigeminusneuralgie

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