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Dickdarmkrebs und Enddarmkrebs

In Deutschland erkranken jährlich ca. 70 000 Menschen an Dickdarm(die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland) – oder Enddarmkrebs. Annähernd die Hälfte der Erkrankten stirbt daran, weil die Krebserkrankung zu spät erkannt wird. Allein durch den Test auf verstecktes Blut im Stuhl kann die Sterblichkeit um ca. 30 % reduziert werden. Durch eine Darmspiegelung und die Entfernung von Darmpolypen(die überwiegende Mehrzahl der Darmkrebskrankheiten entsteht aus Darmpolypen) kann die Darmkrebsentstehung um ca. 90 % gesenkt werden. Menschen mit Darmpolypen haben ein Risiko von 40 – 50 % für das erneute Auftreten eines Polypen. Das Entartungsrisiko hängt von Größe, feingeweblicher Beschaffenheit(Histologie) und dem Grad der intraepithelialen Neoplasie ab. Das höchste Entartungsrisiko besteht bei einer Größe über 10 mm und/oder villöser Histologie und/oder hochgradiger intraepithelialer Neoplasie und beträgt 25 – 43 % innerhalb von 10 Jahren. Leider nehmen derzeit nur ca. 4 – 5 % der Berechtigten die zur Vorsorge durchgeführte Darmspiegelung an.

Dickdarmkrebs = Coloncarzinom Enddarmkrebs = Rektumcarzinom

Bösartige Erkrankungen des Dickdarmes und des Enddarmes sind in Deutschland die zweithöchste Todesursache von Krebserkrankungen und so häufig, dass Vorsorgeuntersuchungen mittels Darmspiegelungen ab dem 55. Lebensjahr alle 5 Jahre in das Vorsorgeprogramm der Krankenkassen aufgenommen wurden. Die Untersuchung bietet eine fast sichere Früherkennung des Darmkrebses, zumal sie durch jährliche Stuhltests auf verstecktes Blut noch ergänzt werden kann. In frühen Stadien ist der Enddarmkrebs des Dickdarmes fast immer heilbar. Bei fortgeschrittenem Krebs mit Lymphknotenmetastasen oder Metastasen in Organen sinken Lebenserwartung und Heilungschancen sehr stark.

Ursachen

Eine ballaststoffarme, fettreiche oder nitrosaminreiche (Geräuchertes, Gepökeltes, Gebratenes) Ernährung fördert das Dickdarmkrebs-Risiko. Verstopfung wird ebenfalls als Mitverursacher vermutet, da dann die Transitzeit des Speisebreis verlängert ist. Genetische Veränderungen spielen eine Rolle, z.B. erkranken 40 % aller Colitis ulcerosa- Kranken an Darmkrebs, bei Morbus Crohn ist das Risiko um das 7-10 fache erhöht.Eine Veranlagung ist vorhanden, da Menschen, die Verwandte haben, die an Darmkrebs erkrankt sind, ein höheres Erkrankungsrisiko aufweisen.

Vorbeugung

Eine gesunde, Pflanzen betonte Ernährung ( siehe auch Kapitel Ernährung ) ist sicher die beste Vorbeugung ( siehe auch Kapitel Ernährung und Krebsentstehung unter der Rubrik Interessantes ). Besteht in der Familie ein erhöhtes Darmkrebsrisiko, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unbedingt zu empfehlen. Man weiß, dass bei Frauen das Enzym COMT durch Folsäure gesenkt wird und dadurch die Erkrankungsrate an Darmkrebs ebenfalls gesenkt wird. Eine an Calcium reiche Ernährung senkt möglicherweise ebenfalls das Darmkrebsrisiko. Zwar hat eine neulich durchgeführte sehr große Studie ergeben, dass eine Einnahme von Kalzium und Vitamin D über 7 Jahre bei Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahre keine Senkung der Darmkrebsrate erbrachte. Dies kann jedoch auch damit zusammenhängen, dass der Zeitraum zur Beurteilung nicht ausreicht, da Darmkrebs sich sehr schleichend über viele Jahre hinweg entwickelt. Eine kalziumreiche Ernährung mit genügend Flüssigkeitsaufnahme kann jedenfalls sicher nicht schaden. Um genügend Calcium zuzuführen, kann man z. B. einfach ein calciumreiches Mineralwasser trinken. Den Folsäurespiegel kann man problemlos messen lassen und, sollte er erniedrigt sein, Folsäure einnehmen.

Beschwerden

Der Dick- und Enddarmkrebs macht im Frühstadium praktisch keine Beschwerden. In weiter fortgeschrittenen Stadien können Stuhlunregelmäßigkeiten auftreten oder Blutbeimischungen im Stuhlgang. Schmerzen treten normalerweise erst in einem späteren, sehr fortgeschrittenen Stadium auf.

Feststellen der Erkrankung

Hinweise auf eine bösartige Darmerkrankung können das Auftreten von Blut im Stuhl, Änderung des Stuhlgangs oder Gewichtsabnahme sein. Ein Stuhltest auf verstecktes Blut kann weitere Hinweise geben. Bei sehr tief liegenden Tumoren können diese im After getastet werden. Eine sichere Diagnose mit feingeweblicher Untersuchung kann durch eine Darmspiegelung (Coloskopie) gestellt werden.
Zur Vorbeugung für die Darmspiegelung muss der Patient am Abend vorher abführen, damit der Darm sauber ist. Er sollte dann auch nur eine leichte Kost zu sich nehmen. Bei geübten Untersuchern ist die Darmspiegelung allenfalls unangenehm. Man kann jedoch die Untersuchung auch in einem Dämmerschlaf durchführen, so dass der Patient nichts spürt. Zwar weist die Untersuchung auch Gefahren auf wie z.B. Darmverletzungen. Diese sind jedoch bei erfahrenen Ärzten sehr gering, auf jeden Fall geringer als die Gefahr einer unerkannten Darmerkrankung.
Eine Krebserkrankung ist in jedem Fall schlimmer als eine Darmspiegelung.
Als ergänzende Untersuchungen beim Auftreten eines Darmtumors sind die Ultraschalluntersuchung des Oberbauches (Sonographie), Computertomographie des Bauches oder Kernspintomographie sowie Blutuntersuchungen mit Tumormarkerbestimmung, insbesondere CEA, sinnvoll.
Inzwischen gibt es bereits neuere Methoden, Darmkrebs in einem wehr frühen Stadium nachzuweisen. Diese sind jedoch noch nicht so ausgereift, dass sie als Routinediagnostik derzeit in Frage kommen. Da eine Tumorzelle in ihrer Erbinformation Veränderungen aufweist, kann man mit Hilfe von DNA – Veränderungen (Mutationen) Tumorzellen bereits durch eine DNA – Stuhldiagnostik nachweisen. Diese Methode ist noch sehr teuer und bringt noch deutlich schlechtere Resultate als die Darmspiegelung, allerdings bessere als der Test auf verstecktes Blut im Stuhl. Ein weiterer Fortschritt ist jedoch zu erwarten.

Behandlung

Im Vordergrund steht immer die Operation mit Entfernung des betroffenen Teilabschnittes des Darmes. Beim Rektumkarzinom im unteren oder mittleren Drittel ist die totale mesorektale Exzision die Therapie der Wahl. Je nach Tumorstadium und Höhenlokalisation des Tumors erfolgt die perioperative Therapie. Die örtliche Ausdehnung wird dabei mit Endosonographie, hochauflösendem Becken – MRT oder Multislice – Becken – CT sowie der starren Rektoskopie ermittelt. Im Stadium I erfolgt keine perioperative Therapie. Beim fortgeschrittenen Rektumkarzinom ist in Stadium II und III die Strahlentherapie sinnvoll, da sie die Lokalrezidivrate deutlich senkt. Die Überlebensprognose wird heute jedoch vor allem durch die Fernmetastasen bestimmt.Sie wird als alleinige Kurzzeittherapie(5×5 Gy) oder als kombinierte Radiochemotherapie über 5 Wochen(45 – 50,4 Gy in 25 – 48 Fraktionen) durchgeführt, wobei bei letzterer die praeoperative Therapie vorzuziehen ist. Die Wahl des Vorgehens ist abhängig vom Ziel. Soll der Tumor verkleinert werden(T4 – Tumoren oder T3-Tumoren mit enger Lagebeziehung zur Resektionslinie), ist die kombinierte Radiochemotherapie mit 5 FU mit oder ohne FS vorzuziehen. Bei Inoperabilität oder einem fortgeschrittenen Tumorstadium muss individuell entschieden werden. Da der Dick- oder Enddarmkrebs im Allgemeinen jedoch langsam wächst, ist in jedem Fall eine Therapie sinnvoll. Es kann entweder eine systemische Chemotherapie erfolgen oder eine intensivierte Radiochemotherapie z. B. mit Oxiplatin. Inzwischen hat sich auch die Therapie mit Capecitabin etabliert, die auch in Tablettenform eingenommen und deshalb zu Hause durchgeführt werden kann und durch die man eine Verbesserung des krankheitsfreien Intervalls und eine Verbesserung der Gesamtüberlebensrate erreichte. Die Tabletten müssen( die Dosis ist abhängig von der Körperoberfläche und vom Therapieschema)morgens und abends zum oder nach dem Essen mit Wasser eingenommen werden. Gleichzeitiges Trinken von Fruchtsaft oder Einnahme von Vitamin B sollte vermieden werden. Die Patienten müssen ärztlich regelmäßig überwacht und kontrolliert werden. So sind z. B. anfangs wöchentliche Blutbildkontrollen notwendig. Über mögliche Nebenwirkungen lesen Sie bei uns unter Medikamente bitte nach.
Ist eine Heilung nicht mehr zu erreichen, besteht das Ziel in einer Lebensverlängerung und einer Verbesserung der Lebensqualität. Auch kann durch die operative Entfernung von Lebermetastasen wieder eine mögliche Heilung entstehen. Die 5 – Jahres – Überlebensrate bei Operation von Lebermetastasen beträgt 25 – 50 %. Aufgrund neuer technischer Möglichkeiten hat sich die Behandlung von Lebermetastasen verbessert. Sowohl in der Diagnostik liegen bessere Möglichkeiten vor als auch in der Therapie. Heute können Patienten mit mehr als 3 Metastasen oder Metastasen über 5 cm geheilt werden. Die Sterblichkeitsrate nach Leberresektion beträgt heute lediglich noch 1 – 2 %. Selbst Patienten nach R1 – Resektion(schnittrandbildender Tumor, das heißt nicht vollständig im Gesunden entfernt) leben in ca. 20 % noch nach 5 Jahren. Rezidive treten nach der Operation von Lebermetastasen in ca. 60 % der Fälle auf, wobei ca. 50 % davon erneut die Leber betreffen. Die Sterblichkeit ist bei einem erneuten Eingriff an der Leber nicht höher als beim Ersteingriff. Die 5 – Jahres – Überlebensrate beträgt dann immerhin noch 38 %. Leider kommt aufgrund der Lage der Metastasen, aufgrund der eingeschränkten Leberfunktion und aufgrund des Allgemeinzustandes eine Operation nur bei ca. 10 – 20 % der an Lebermetastasen Erkrankten in Frage. . Bei bis zu ? der Patienten, die zunächst mit Chemotherapie behandelt wurden, gelingt es, die Organmetastasen so zu verkleinern, dass eine Operation möglich wird. Wäre nach einer Leberteilentfernung die Restleber zu klein(Gefahr der Leberinsuffizienz), kann durch eine Pfortaderembolisation oder eine Unterbindung des Pfortaderastes des Leberlappens, in dem sich der Tumor befindet, ein Verkleinern des betroffenen Leberlappens und eine reaktive Vergrößerung der übrigen Leber bewirkt werden. Die Ergebnisse sind mit denen einer Operation vergleichbar. Man sollte diese Therapie in Erwägung ziehen, wenn das verbleibende Lebervolumen weniger als 30 % des normalen Lebervolumens beträgt und mindestens 2 zusammen hängende Segmente der Leber nicht befallen sind. Besonders eignen sich hierfür die Segmente 2 und 3. Bei einer nicht von Leberzirrhose betroffenen Leber kann damit eine 40 – 60 % ige Vergrößerung des gegenüberliegenden Lappens erreicht werden. Zu diskutieren ist in manchen Fällen auch eine zweizeitige Operation, in der zunächst ein größerer Metastasenanteil entfernt wird und nach Erholung der Restleber eine zweite Operation nach ca. 4 – 6 Wochen erfolgt. Kann eine Metastase nicht vollständig entfernt werden, kann noch die Radiofrequenzablation in Frage kommen, zu der jedoch derzeit noch zu wenig Forschungsergebnisse vorliegen. Generell können Lebermetastasen operiert werden, wenn eine nicht operable Tumorlokalisation außerhalb der Leber ausgeschlossen ist, wenn weniger als 70 % des Lebergewebes befallen ist, wenn weniger als 3 Lebervenen und weniger als 7 Segmente betroffen sind, wenn keine Leberinsuffizienz vorliegt oder eine Child – B- oder C- Zirrhose und wenn keine schweren Begleiterkrankungen vorliegen. Liegen inoperable Metastasen vor, ist deshalb eine systemische Therapie grundsätzlich angezeigt(Überlebensvorteil ca. 6 Monate). Die mittlere Überlebenszeit in dieser Situation liegt mit modernen Kombinationstherapien bei etwa 2 Jahren. Patienten mit zunächst nicht operablen Metastasen, die nach Verkleinerung möglicherweise operiert werden können, sollen die effektivste verfügbare Kombinationstherapie erhalten. Sobald die Operation durchgeführt werden kann, soll diese vorgenommen werden, da die Sterblichkeit mit der Dauer der Chemotherapie steigt.
Ergänzend wird heute nach der Operation die adjuvante Chemotherapie durchgeführt zur Vernichtung eventuell noch vorhandener, mit den üblichen diagnostischen Methoden nicht nachweisbaren Mikrometastasen, d.h. winzigen von Krebs befallenen Zellen. Die Ergebnisse der Therapie sind sehr gut.
Unter Chemotherapie versteht man bei Krebserkrankungen eine Behandlung des gesamten Körpers mit Zytostatika (z.B. 5-Fluoruracil). Dies sind Medikamente, die das Ziel haben, das Wachstum von Tumorzellen zu hemmen, indem Sie die Erbinformation der Zelle schädigen. Sie greifen jedoch auch in den Stoffwechsel gesunder, sich vermehrender Zellen ein (z.B. Knochenmarkszellen, Haarzellen, Keimdrüsenzellen) und rufen durch Schädigung dieser Zellen Nebenwirkungen hervor wie Verlust der Haare, Störung der Blutbildung, Übelkeit und Erbrechen, Mundschleimhautentzündungen usw. Aufgrund dieser Nebenwirkungen ist die Chemotherapie eine Behandlung, vor der viele Patienten Angst haben. Man versucht zwar heute die Nebenwirkungen im Zaum zu halten und die Behandlung, die überwiegend als Infusion in die Vene erfolgt, erträglich zu machen. Dies gelingt jedoch nicht immer. Der Erfolg der Behandlung hängt von der verordneten Substanz ab, von der Robustheit des Körpers und seiner Regenerationsfähigkeit, von der Art des Krebses und der Beeinflussung durch Medikamente sowie vom Stadium. Interessant ist an dieser Stelle das Ergebnis einer Studie, das zeigte, dass mit Zunahme der Nebenwirkung bei Chemotherapie auch die Wirkung der Therapie zunahm. Standard beim fortgeschrittenen Darmkrebs ist die Kombinations – Chemotherapie mit 5 – Fluouracil und Folinsäure, eventuell Oxaliplatin, das in einer Studie einen Gewinn bei akzeptabler Erhöhung der Nebenwirkungen erbrachte. Derzeit wird jedoch diskutiert, ob Folinsäure eventuell nur die Nebenwirkungen verstärkt ohne die Wirkung zu verbessern. Bei metastasierendem Darmkrebs zeigt sich Bevacizumab, ein Angiogenese – Hemmer (ein Medikament, das die Neubildung von Blutgefäßen hemmt, die von einem wachsenden Tumor benötigt werden, um die Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr zu gewährleisten) in Kombination mit einer Standardchemotherapie der alleinigen Standardtherapie überlegen und führt zu einem Anstieg des Gesamtüberlebens von 12 auf 20 Monate. Die Nebenwirkungen scheinen sich hierbei nicht wesentlich zu erhöhen.
Für Patienten mit metastasierendem Darmkarzinom, die unter den zugelassenen Standardtherapien ein Fortschreiten zeigten, bietet der Multikinase – Inhibitor Regorafenib einen signifikanten Überlebensvorteil.

Adjuvante und neoadjuvante Therapie nach den neusten Leitlinien

Aufgrund der anatomischen Besonderheit des Rektums sind Lokalrezidive des Rektums sehr viel häufiger als solche des Kolons. Daher wird beim Kolonkarzinom eine alleinige perioperative(adjuvante) Chemotherapie eingesetzt, während beim Rektumkarzinom bereits vor der Operation(neoadjuvant) mit einer Strahlen(chemo)therapie behandelt wird. Generell ist die 5 – Jahres – Überlebensrate beim vollständig entfernten Kolonkarzinom 44 – 93%. Eine über das Blut entstehende Metastasierung tritt meistens innerhalb der ersten 2 Jahre auf. Eine nach der Operation durchgeführte Therapie hat das Ziel, verstreute Tumorzellen zu entfernen. Die vollständige Entfernung des Tumors mit Bestimmung von mindestens 12 untersuchten Lymphknoten ist die entscheidende Voraussetzung für die Planung einer Therapie nach Operation. Während im Stadium I keine adjuvante Therapie indiziert ist, gilt sie im Stadium III als Standardtherapie(Langzeitüberleben wird um 15-20 % verbessert). Dabei ist die Kombination von 5 FU mit Oxaliplatin zu empfehlen(signifikanter Vorteil als 5FU/Folinsäure alleine). Im Stadium II ist die Durchführung abhängig von Risikofaktoren(T4-Stadium, Tumorperforation oder-einriss, Operation unter Notfallbedingungen, weniger als 12 untersuchte Lymphknoten). Ohne Risikofaktoren kann eine Therapie mit Fluoropyrimidin erwogen werden, mit ist sie zu empfehlen. Jede adjuvante Therapie sollte immer in Anbetracht des Allgemeinzustandes, der Lebenserwartung und der Begleiterkrankungen diskutiert werden. Auch über 7o Jährige profitieren von einer Behandlung mit Fluoropyrimidinen, es treten allenfalls etwas mehr hämatologische Nebenwirkungen auf. Oxaliplatin sollte bei über 7o Jährigen zurückhaltend angewendet werden, da die Sterblichkeit unter dieser Therapie bei Älteren erhöht war. Ein ähnlicher Trend ist für die oralen Fluoropyrimidine nachweisbar.

In 2 großen Studien hat man jetzt naachgewiesen, dass Patienten mit metastasierendem kolorektalem Karzinom von der Therapie mit dem Antikörper Cetuximab profitieren. Im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie(5 – FU und Folinsäure und Irinotecan bzw. Oxaliplatin) war das Ansprechen auf die Therapie bei Kombination mit Cefuximab um das 2,16 fache höher, ebenso ging das Risiko des Fortschreitens der Erkrankung sowie die Sterblichkeitsrate zurück, wenn das KRAS – Wildtyp – Gen vorlag. Allerdings war die Prognose bei den Patienten schlechter, die dem KRAS Wildtyp angehörten, aber ein mutiertes BRAF – Gen hatten und zwar unabhängig davon, ob sie zusätzlich eine Antiköroertherapie erhielten oder nicht.Bokemeyer et al.Addition of cetuximab to chemotherapy as first –line treatment for KRAS wild-Type metastatic colorectal cancer: Pooled analysis oft he Crystal and Opus randomised clinical trials.Eur J Cancer.2012;48(10):1466-75

Darmpolypen als Vorstufen eines Krebses können im Rahmen einer Darmspiegelung mit einer Schlinge problemlos entfernt werden. Dies bewahrt viele Patienten vor einem bösartigen Krebsleiden. Nach einer Polypenentfernung sind lediglich Kontrollen in regelmäßigen Abständen erforderlich.

Nachsorgeempfehlung nach Abtragung von Adenomen(Darmpolypen) gemäß der aktuellen Leitlinie

  • nach Entfernung von 1 oder 2 kleinen tubulären Adenomen unter 10 mm ist eine Kontrollkoloskopie nach 5 Jahren ausreichend.
  • nach Entfernung von 3 oder mehr Adenomen oder Adenomen über 10 mm oder Adenomen mit villöser oder hochgradiger intraepithelialer Neoplasie ist eine Kontrollkoloskopie nach 3 Jahren empfehlenswert.
  • nach Entfernung von 10 und mehr Adenomen sollte wegen des deutlich erhöhten Karzinomrisikos bereits eine Kontrolle nach 1 Jahr erfolgen.
  • Werden sessile oder flache Adenome in mehreren Fraktionen abgetragen, ist die Rezidivrate vor allem bei größeren Adenomen erhöht und eine Kontrolle sollte bereits nach 2 – 6 Monaten erfolgen.
  • serratierte Polypen sind ebenfalls mit einem höheren Entartungsrisiko vergesellschaftet und sollten nach 3 Jahren durch Koloskopie kontrolliert werden.
  • nach Abtragung von einzelnen hyperplastischen Polypen gilt das normale Kontrollintervall von 10 Jahren

Polypabtragung unter Antikoagulation

unter ASS ist eine Polypabtragung ohne wesentlich erhöhtes Blutungsrisiko möglich.
Erfolgt eine Behandlung mit ASS uns Clopidogrel besteht ein deutlich erhöhtes Blutungsrisiko und man sollte, wenn möglich, die Abtragung auf einen Zeitpunkt verlegen, zu dem eine alleinige ASS
Therapie vertretbar erscheint.

Wenn bei der Polypabtragung ein T1 – Karzinom festgestellt wird

Entscheidend für das weitere Vorgehen ist die Wahrscheinlichkeit einer bereits vorliegenden Lymphknotenmetastasierung. T1 – Karzinome weisen eine Rate von 0 – 20 % auf. Besteht eine low risk – Situation(G1 oder G2, keine Lymphgefäßeinbrüche), beträgt die Metastasierungsrate 0 – 4 % und man sollte keine Nachresektion durchführen, wenn der Polyp sicher entfernt wurde. Liegt dagegen eine high risk – Situation vor(G3 oder G4 oder Lymphgefäßeinbruch), sollte auch bei sicherer Abtragung eine offene Operation erfolgen.

Therapie mit Tumorkomplikationen oder raschem Fortschreiten der Erkrankung

Hier ist eine möglichst effektive Kombinationstherapie angezeigt, wenn dies der Zustand zulässt(Chemotherapie – Zweifachkombination mit oder ohne monoklonalen Antikörper). Die Therapie wird fortgeführt bis zum Fortschreiten der Erkrankung, kann jedoch bei deutlichem Ansprechen auch reduziert werden, um die Nebenwirkungen zu minimieren, für eine komplette Unterbrechung gibt es keine eindeutige Übereinstimmung.
Bei Patienten mit multiplen Metastasen ohne tumorbezogene Beschwerden, ohne Möglichkeit einer späteren Operation und ohne Organkomplikationen oder bei schwerer anderer Erkrankung kann auch eine Monotherapie eingesetzt werden, die später zu einer Kombinationstherapie erweitert wird. Dies zeigte sich in Studien vergleichbar mit einer von Anfang an durchgeführten Kombinationstherapie.

Vorbeugung:

Eine japanische Studie belegte, dass die Einnahme von ASS 100 mg nach Entfernung eines kolorektalen Adenoms oder Adenokarzinoms des Dickdarmes das Rezidivrisiko deutlich vermindert. Auch kann ASS vermutlich das Risiko einer Fernmetastasierung vermindern. Diese günstigen Effekte treten erst nach mehrjähriger Einnahme von ASS auf. Dabei profitierten vor allem Nichtraucher oder Ex – Raucher. Raucher profitierten nicht in gleicher Weise. Da im allgemeinen ASS gut verträglich ist, kann dies gefährdeten Patienten empfohlen werden.

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „Dickdarmkrebs und Enddarmkrebs“

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  1. Hallo,

    mein Vater hatte im Januar 2018 einen positiven ifobt test. Es wurde anschließend eine darmspiegelung gemacht bei der einige Polypen entfernt wurde. Diese wurden im Labor als nicht entartet eingestuft. Es wurde ihm damals gesagt er solle nach 3 bis 5 Jahren eine erneute darmspiegelung durchführen lassen. Im November wurde in Rahmen der halbjährlichen vorsorgeuntersuchung erneut ein ifobt gemacht. Dieser war erneut positiv. Der referenzwert des testests liegt bei 17 sein wert war 47. Ist es tatsächlich möglich das sich innerhalb 1 Jahr und 8 Monaten darmkrebs entwickelt hat? Oder ist es wahrscheinlicher das Polypen erneut auftreten?

    Mit freundlichem Gruß und dank

    Liebe F.,

    es ist durchaus möglich, dass Ihr Vater einen neuen Polyp hat. Manchmal kommt es jedoch auch vor, das man einen Polyp übersieht. Und schließlich kann es auch sein, dass Ihr Vater ein Hämorrhoidenproblem hat, nach dem man bei einer Darmspiegelung eher nicht so schaut. Wir empfehlen zunächst eine proktologische Vorstellung. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Ich habe einen Pseudopolipen was heisst das er ist noch inflamatorisch o,2 cm groß und kann man bei einer eingeschränkten Beurteilung trotzdem Krebs erennen den Polypen haben sie ja auch gesehen

    Liebe Frau R.,

    Pseudopolypen sind in der Regel harmlos. Erst ab 1,3 cm Größe sollten Sie entfernt werden, da man dann eine Bösartigkeit nicht sicher ausschließen kann. Bei Ihnen ist deshalb kein Grund zur Besorgnis. Liebe GRüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo habe seit 4wochen Blut und Schleim im und am Stuhl, der Stuhl ist weich nicht geformt,kommt manchmal auch Explosion artig raus.blähungen habe ich nicht sondern nur bevor ich auf Klo muss oder während dessen. Manchmal kommt nur Schleim und Blut raus,dann Mal mit etwas Stuhl,vorher bekomme ich Krämpfe die danach wieder weg sind.

    Leichte Unterleibschmerzen,

    Auf der rechten Seite so ein druckgefühl und stechen,was bis mittig im Rücken ausartet.

    Sonst kein Blut Abgang , nur immer mit Stuhl, manchmal drückt es am Darmausgang, obwohl nichts kommt,oder nur Schleim mit Blut und es brennt dann.beim Stuhlgang sonst keine schmerzen, manchmal muss ich etwas pressen.

    Übelkeit manchmal ja dann wieder nicht , Hungergefühl ist da, esse auch, kein nächtliches schwitzen, müde bin ich etwas muss dazu sagen wache auch morgens früh auf weil ich nicht mehr richtig schlafen kann.manchmal ist lautes blubbern zu hören.kein fieber.etwas abgenommen.

    Nach dem Essen brennt ein wenig mein Magen, werde etwas müde und mein Magen blubbert, .. habe so Angst an Darmkrebs zu leiden.

    War beim Arzt, habe Blut abgenommen bekommen und musste Stuhl im Röhrchen abgeben,Blut ist top ,bis auf den entzündungswert der ist etwas erhött,Stuhl auch in Ordnung.

    Endarm würde abgetastet war auch nichts. Ultraschall auch ohne Befund, Darm nicht verdickt, Darmgeräusche auch in Ordnung. Habe iberogast und perenterol bekommen, trotzdem keine Besserung.

    Jetzt habe ich am 24.04.eine coloskopie und so Angst davor.

    Gestern morgen war der Stuhlgang wieder geformt aber weich und hellbraun mit Schleim und Blut aber nicht mehr soviel, dann 2stunden später müsste ich auch aber da kam dann nur Schleim und Blut, heute weicher normaler Stuhlgang ohne Blut ,aber Übelkeit und richtiges rummoren im Bauch ist zu hören,habe so Angst bin nur noch am weinen,weil es mir keine Ruhe mehr lässt.bin 38 Jahre.

    Liebe Frau O.,

    eher wahrscheinlich mit einem erhöhten Entzündungswert ist eine Darmentzündung. Sie können deshalb vermutlich beruhigt abwarten bis zu Ihrem Termin. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. hallo ich habe seit einiger zeit brennen am after und schmerzen beim stulgang es blutet auch aber ich glaube es kommt nicht vom stulgang sondern am after habe das gefühl es ist eingerissen können das hämoriten sein

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    das ist möglich. Es könnte jedoch auch eine Analfissur dahinter stecken oder eine andere Darmerkrankung. Deshalb bitten wir Sie, zum Arzt zu gehen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Guten Tag,

    Ich bin männlich und 32 Jahre alt,
    Vor ca. 8 Wochen verspürte ich immer kurz vor dem Stuhlgang bzw. kurz vor dem Afterausgang immer ein ziehen auf der von mir aus vermuteten rechten Seite. Dieses Gefühl war aber nur da wenn der Stuhl die Stelle berührte.
    Dann war es wieder besser, allerdings veränderten sich die Symptome stark.Ich bekam Unterleibsschmerzen die Gefühlt hinter der Blase, im linken Dickdarm und im rechten Dickdarm und sogar im Rücken waren.
    Diese aushaltbaren Schmerzen hielten ca. 1-2 Wochen an.
    Seitdem ( jetzt ca. 3 Wochen ) verspüfre ich im linken Dickdarm ein merkwürdigen Druck.Vom Schmerz her total aushaltbar.Ich war bei meinem Hausarzt und der hat Blut und Stuhl untersucht und im Anschluss eine Ultraschall Untersuchung durchgeführt. Alles ohne Befund bzw. alles in bester Ordnung laut Werten.

    Nun sollte ich noch eine Woche warten und wenn es nicht besser ist , direkt zum Gastroentreologen.
    Dies steht nun kurz bevor und ich habe xtreme Angst , dass es darmkrebs ist.Habe keinerlei Vorbelastung durch meine Familie.Ich rauche nicht und trinke nur ganz selten mal Alcohol.Meine Ernährung ist durch die Bank weg total gemischt.Von sehr Gesund über Fastfood ist alles dabei.
    Mein Stuhlgang ist aktuell sehr weich. Es ist schon lange kein festgeformter Stuhl dabei.Durchfall habe ich aber keinen und es ist auch kein ersichtbarer Schleim oder Blut im Stuhl.
    Allerdings habe ich nach dem Stuhlgang ziemliches Brennen am After und ab und an juckt es dann auch.
    Kurz nach dem ersten Stuhlgang ( Immer sehr regelmäßig Morgens nach der ersten nahrungsmittelaufnahme ) , muss ich meistens ca. 1 Stunde später ein 2. mal.
    Dann ist der Stuhl sehr dünn und flockig / Faserig. Aber auch noch kein wässriger Stuhlgang. Nur sehr weich. Als wenn man vor einer Prüfung sehr aufgregt ist.

    Ich mache mir richtig große Sorgen und habe totalö Angst es könne was Lebensbedrohliches sein.Habe alle möglichen Story"s schon gelesen……

    Habt Ihr einen Tipp für mich oder eine Tendenz der Symptome ?

    Lg R.

    Lieber R.,

    wir können Ihre Angst zwar nachvollziehen, es wäre jedoch sehr ungewöhnlich, wenn Sie in Ihrem Alter Darmkrebs hätten. Stuhlveränderungen können ja viele verschiedene Ursachen haben und wir empfehlen Ihnen, zunächst die Untersuchung ruhig abzuwarten. Findet sich dabei nichts, wird der Gastroenterologe mit Ihnen klären, ob eventuell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder ähnliches vorliegt. Sie werden sehen, Ihre Sorge ist vermutlich unbegründet. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  6. Hallo,

    Meine Mutter hat einen positiven ifobt befund. Auf der Überweisung zur darmspiegelung wurde der vermerkt Verdacht auf darmerkrankung abgegeben. Sie selbst äußert keine Symptome oder Beschwerden. Lediglich leidet sie an einem häufigen aufstoßen. Dieses verstärkt sich meiner Meinung nach wenn sie sich ärgert oder in Stresssituationen gerät. Vor etwa 5 Monaten hatte sie starke magenschmerzen konnte dieses jedoch durch 2 tage leichte kost und Tee wieder weg bekommen. Meine Mutter nimmt seit 4 Jahren regelmäßig.an der vorsorge de der stuhltests Teil. Nun ist es das erste mal.positiv.

    Liebe Leserin,

    da Ihre Mutter Magenschmerzen hatte, sollte man eine Magen- und Darmspiegelung durchführen. Erst, wenn man das Ergebnis hat, kann man dazu etwas sagen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Guten Tag,

    Mein Mann 34, hatte aufgrund vom Blut im Stuhl eine Kolonskopie machen lassen.Der Histo befund ergab

    VILLOTUBULÄRES DICKDARMSCHLEIMHAUTADENOM INTRAEPITHELIALE NEOPLASIE LOW Grade , keine INVASION.25cm.

    das steht im Ergebnis.

    Der Chirurg macht aber erst ende Dez. die Polypektomie.

    Ich habe jetzt Angst,dass der Krebs sich ausbreiten könnte..was sollen wir tun??

    lg

    Liebe B.,

    wir verstehen Ihre Sorge. Wahrscheinlich passiert nichts. Dennoch raten wir in solchen Fällen ein versiertes Krankenhaus aufzusuchen, das sofort handelt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  8. Sehr geehrtes biowell-Team!
    Seit dem letzten Posting am 06.09.2015 habe ich 6 Wochen Strahlentherapie (50,4 Gy) und gleichzeitig orale Chemo (Xeloda)hinter mich gebracht.
    Die anschließenden Rektoskopie ergab folgenden Befund:
    Rektoskopie bis 19cm keine RF erkennbar, unauffälliges Schleimhausverhältnis, guter Tonus, kein Prolaps, kein Abszess, keine Fistelöffnung erkennbar, keine Noduli.
    Die darauf folgende MRT ergab folgendes:
    Die bekannte Tumorformation im Bereich der proximalen Rektumhinterwand bei der heutigen Untersuchung bei der gegebenen Distendierung nicht mehr eindeutig abgrenzbar, einer Größenregedienz entsprechend. Ebenfalls eine Diffusionsrestriktion größenredigent.
    Die vermutete kleine Wandüberschreitung an der Rektumhinterwand nach wie vor abgrenzbar.
    Kein Nachweis pathologisch vergrößerter LK.
    Kein Nachweis freier intraabdomineller Flüssigkeit.
    Kann bei diesem Ergebnis nicht von einer Operation abgesehen werden und die Alternative "See and Watch" angewandt werden?
    Danke für Ihr "OHR"
    Mit freundlichen Grüßen
    L

    Liebe L.,

    das können wir Ihnen wirklich nicht raten, denn "wait and see" würde vermutlich in Kürze "zu spät" bedeuten. Sie haben jetzt die Chemothereapie gut hinter sich gebracht und werden auch den Rest schaffen. Es würde uns freuen, dies bald von Ihnen bestätigt zu bekommen. Viel Glück

    Ihr Biowellmed Team

  9. Sehr geehrtes biowell-Team!
    Bin 70 Jahre alt und fühlte mich bis April "altersgemäß" wohl, machte dann eine Vorsorgeuntersuchung mit folgenden Befunden:
    Histologie: Tubuläres Adenom mit niedriggradiger intraephithelialer Neoplasie, Colon ascendens
    Tubuläres Adenom mit niedriggradiger intraephithelialer Neoplasie, Colon sigmoideum
    Adenokarzinom Grad 1, Rektum
    Magnetresonanz: 2,6cm haltende solide wandinfiltrative Raumforderung an der Rectumhinterwand im proximalen Rectumdrittel mit deutlicher endoluminaler Vorwölbung und Hinweis auf beginnendes wandüberschreitendes Wachstum, vermutlich entsprechend Stadium T3.
    Da die mir bekannten Vorfahren mit bisher max. 75 Jahren an Herzinfarkt gestorben sind, frage ich mich (und nunmehr auch Sie), ob sich eine Behandlung obgenannter Diagnose noch "rechnet", oder ob ich von einer Behandlung, die sicher eine Verminderung meiner bisherigen Lebensqualität bedeutet, lieber verzichten sollte. Falls nicht, wie wäre Ihre (natürlich unverbindliche) Empfehlung?
    Danke für Ihre Geduld.
    Mit lieben Grüßen L.

    Liebe L.,

    Sie haben bei einer Therapie des Rektumkarzinoms noch sehr gute Chancen, zumal die Behandlung inzwischen weit entwickelt ist. Wie lange Ihre Lebenserwartung sein wird, lässt sich nicht vorhersagen. Es ist jedoch durchaus möglich, dass Ihre Vorfahren Ihnen die Veranlagung zur Herzkrankheit nicht vererbt haben oder dass Sie viel gesünder gelebt haben und daher von dieser Richtung nichts befürchten müssen. Dennoch wäre natürlich ein Herzcheck ratsam, da man gerade auch bei koronarer Herzkrankheit heute viel mehr Therapiemöglichkeiten hat als früher. Insgesamt sehen wir deshalb keinen Grund, auf die Therapie zu verzichten, zumal dies früher oder später sehr unangenehm für Sie werden würde(Darmverschluss, starke Schmerzen durch Einwachsen des Tumors in Nervenbahnen, lebengefährliche Blutungen, um nur einige Komplikationen zu nennen). Wir wünschen Ihnen deshalb baldige Genesung und würden uns freuen, wieder von Ihnen zu hören. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. Hallo,

    ich bekam heute meinen histologischen Befund meines 3cm großen Adenoms,LST, granular Type, mit pit pattern IIIL.

    Rectum, bei 10 cm ab ano: Anteile eines tubuiloillösen Dickdarmschleimhautadenoms mit bis zu mittelgradigen Epithelsdysplasien (low grade IEN)

    Ist bei so einem Befund keine weitere Therapie (adjuvante Chemo.) notwendig????

    Mit freundlichen Grüßen
    V.

    Liebe V.,

    nein, es hanelt sich nicht um ein Karzinom, sondern nur um eine low grade Dysplasie. Hier sind nach wissenschaftlichen Kriterien nur alle 5 Jahre Kontrollkoloskopien indiziert. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  11. Am 15.04.2015 wurde während der Vorsorgedarmspiegelung ein ca. 40 mm großer, sessiler Polyp entfernt. Pathologischerbefund lautete hochgradiger intraepithellaler Neoplasie. Also hoch bösartiger Befund. Soll in 3 Monaten kontrolliert werden, ob nachgewachsen. Hausärztin meinte, sie würde auf jeden Fall den betroffenen Darmabschnitt entfernen lassen. Wollte jetzt eine Blutuntersuchung mit Tumormarkerbestimmung CEA durchführen lassen. Weiss ich, ob ich nicht bereits Metastasen in Leber oder anderswo habe?!
    Bin total verunsichert und mag gar nicht an eine Operation denken. Falls keine Metastasen festgestellt werden können und nichts im betroffenen Darmabschnitt nachwächst, kann ich ohne Operation auskommen? Im pathologischen Befund heist es ferner, kein Übergang in ein Adenokarzinom. Wie schätzen bzw. sehen Sie meine Erkrankung ein? Danke im Voraus für eine Stellungnahme.

    Liebe(r) Leser(in),

    der Begriff intraepithelial bedeutet, dass die Neoplasie noch nicht invasiv gewachsen ist, sondern auf das Epithel beschränkt war. Allgemein empfiehlt man bei einem solchen Befund eine coloskopische Kontrolle nach 3 Jahren, wobei jedoch dem Endoskopiker immer die Entscheidung bleibt. Wir denken deshalb, dass Ihr coloskopisch tätiger Arzt mit der Kontrolle in 3 Monaten bereits einen hohen Sicherheitspuffer eingebaut hat. Das sollte genügen. Wenn sich bei dieser Coloskopie nichts Besonderes findet, genügt eine ernuete Kontrolle in 3 Jahren. Eine Operation ist mit diesem Befund noch nicht gerechtfertigt, denn man muss immer das Risiko der Operation gegen das Risiko der Coloskopie und Kontrolle abwägen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich bin weiblich, 32 Jahre alt. Ende Juni 2013 wurde bei mir aufgrund häufiger Durchfälle auf meinen Wunsch eine Darmspiegelung durchgeführt.
    Ohne irgendeinem Befund, also alles war in Ordnung.
    Die Durchfälle legten sich dann auch bald……..
    Nun habe ich seit 2 Monaten wieder Probleme mit dem Darm.
    Ich habe ständig einen Druck wenige cm ober dem Bauchnabel quer verlaufend, mit Stichen,Darmgeräuschen, ständigen Winden sowie Aufstossen. Der Bauch ist manchmal auch sehr aufgeblasen, und schmerzhaft. Jedoch erkenne ich keinen Zusammenhang mit der Ernährung.
    Ich esse etwas hastig, ja!
    Der Stuhl ist normal, manchmal aber muss ich 2 x hintereinander relativ schnell zur Toilette, der Stuhl ist dann etwas breiig.Jedoch komme ich aber jeden Tag aufs WC, wenn nicht öfter als 1x pro Tag. Ich habe kein Gewicht verloren, und auch keinen Eisenmangel. Dennoch mache ich mir Sorgen, an Darmkrebs erkrankt zu sein!!!
    Ich sollte noch erwähnen, dass ich mittlerweile in der 9 Woche schwanger bin. Die Symptome waren aber leider vorher auch schon vorhanden! Jetzt möchte ich nochmal eine Darmspiegelung machen lassen, aber ich befürchte, dass ich die Sedierung nicht bekommen werde, oder ?
    Gibt es eine andere Alternativuntersuchung bei Blähungen?
    Kapselaufnahme per Video ?
    Kann sich in nicht ganz 2 Jahren überhaupt ein Darmkrebs entwickeln ???? Die letzte Untersuchung war ja ok….
    Vielen vielen lieben Dank für alles 🙂

    Liebe D.,

    bei Ihren Beschwerden denkt man eher an eine Unverträglichkeit wie z.B. Laktose- oder Fruktoseintoleranz als an Darmkrebs. Wir empfehlen Ihnen, das zuerst abklären zu lassen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  13. hallo ich bin männlich 37 jahre alt

    ich hatte vor 5 jahre feb.2010 eine komplette Darmspiegelung und Magenspiegelung bekommen diese waren ohne Befund keine Polypen usw. ( Reizdarm war Diagnose) es liegt auch kein familiäres Risiko vor Eltern und Verwante kein Darmkrebs hatten.
    nun hatte ich vor einigen Tagen ziehen im po und nächsten tag roten schleim blutig auf dem stuhl im letzten jahr hatte mein Proktologe innere Hämorriden zweiten grades und eine Fissur festgestellt
    meine frage ist jetzt kann ich nach 5 Jahren nach der Darmspiegelung schon Darmkrebs bekommen haben oder liegt es an de Fissur oder Hämorriden
    ich habe im April erst einen Termin bei meinen Proktologen bekommen und diese Angst vor einem Tumor macht mich fertig .

    Lieber E.,

    möglich ist es theoretisch schon, dass in dieser Zeit Krebs entsteht. Aufgrund Ihrer Schilderung ist es jedoch nicht sehr wahrscheinlich. Wenden Sie sich doch an Ihren Hausarzt, er kann Sie zunächst rektal untersuchen, eventuell einen Stuhltest durchführen und Ihnen vielleicht so schon die Angst nehmen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  14. Im April 2012 wurde bei mir bei einer Darmspiegelung Enddarmkrebs festgestellt. Das war zuerst die schlechte Nachricht. Dann die gute Nachricht war, dass er offensichtlich noch nicht gestreut hat, was sich später sogar als falsch herausstellte. Was dann kam war die übliche Leidenszeit. OP, Stoma, 34 Bestrahlungen, Chemo ohne Ende. Stoma Rückverlegung und damit fing eine andere Leidenszeit an, die sich erst Ende 2014 besserte. Was ich damit meine war die total gestörte Dickdarmfunktion. Man hatte überall Probleme wo man auch war oder hin wollte. Der Hausarzt verschrieb Imodium was etwa 1-2 Tage half aber wegen Nebenwirkungen keine Lösung war. Bei der Suche im Internet kam ich auf eine evtl. Unterfunktion der Verdauungsenzyme. Mit dem nat. Medikament "Pangrol 20000" begann eine wirkliche Besserung mit mehr Lebensqualität.
    (Verstehen Sie bitte die Produktbezeichnung nicht als Werbung)

    Lieber Herr H.,

    haben Sie vielen Dank für Ihre Information. Interessant wäre noch, ob man einen Pankreaselastasetest durchgeführt und eine Pankreasinsuffizienz nachgewiesen hat. Ihnen alles Gute!

    Ihr Biowellmed Team

  15. Mir wurde ein sessiles Adenom enfernt ,Befund ergab 'intraepitheliale Neoplasie' nicht gestieltes Adenon 0.8 cm durchmesser. Meine frage ist wann ich zur nächsten kontrolle gehen soll, und wie sollte ich mich ernähren?

    Vielen Dank

    H.B.

    Lieber Herr Berthold,

    üblicherweise wäre eine Kontrolle in 3 Jahren ausreichend. Sie sollten jedoch mit Ihrem Internisten Rücksprache halten, denn er kann Ihr Risiko am besten einschätzen. Bezüglich der Ernärhung raten wir Ihnen, sich fettarm zu ernähren, insbesondere tierische Fette zu meiden, den Ballaststoffanteil deutlich zu erhöhen, reichlich Gemüse und in Maßen Obst zu essen, auf Zucker überwiegend zu verzichten und Normgewicht anzustreben(falls nicht schon erreicht). Sie sollten genug trinken und für einen guten Stuhlgang sorgen, Alkohol und Genussgifte weitestgehend meiden und zum Kochen gute Öle verwenden wie Olivenöl oder Rapsöl und Protein in Form von Seefisch und mageren Milchprodukten zu sich nehmen. Achten Sie auch besonders auf die Güte der Nahrung, vor allem bei Fleisch und Wurst. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  16. mein mann bekam nach der vorsorge die diagnose ein polyhp
    wäre bösartig bekommt jetzt chemo und strahlenteraphie
    jeden tag sie ärzte sagen damit könnten sie ihn verkleinern so dassie
    nicht soviel operieren braucen,ist das nicht zuanstrengend und nützt das
    wirklich was .ich rate allen die untersuchung machen zu lassen ,ich habe sie vor 3jah. gemacht brauchte 6 jahre um meinen mann zuüberzeugen

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    vermutlich ist der 'Polyp' schon so groß, dass man ihn nicht ohne weiteres operieren kann und man will ihn jetzt operabel machen. Fragen Sie die Ärzte genau, was vorliegt. Sie haben ein Recht auf Aufklärung. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  17. Juni 2006
    Bei mir wurde eine Darmspiegelung durchgeführt. Ergebnis: kein Befund.
    Nach der Untersuchung stellte ich leichte Schmerzen in der rechten Leistengegend fest, die in den rechten Hoden abstrahlten. Befund nach einer CT: kleine Perforation der DArmwand – wahrscheinlich auf Höhe des Sigma. Therapie: Stationäre Beobachtun über 5 Tage, Antibiotika, weitere CT's. ERgebnis: Zusammenwachsen des Darms.
    Fragen:
    Liegt ein 'Kunstfehler' vor?
    Ist ein Darm evtl. besonders empfindlich gegen diesen Eingriff?
    Was kann man tun, um zukünfiftig das Risko zu mindern?

    Danke für eine Antwort!
    Frank Jessen

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    eine Darmperforation ist bei einer Darmspiegelung immer möglich und manchmal selbst bei größter Vorsicht des Untersuchers nicht zu vermeiden. Sie kommt jedoch sehr selten vor. Sie müssen natürlich vor einer Coloskopie über diese mögliche Komplikation auafgeklärt werden. Wir können verstehen, dass Sie das ängstigt und dass Sie sich absichern möchten. Wir kennen jedoch hierzu keine Möglichkeit. Es ist und bleibt eine seltene, jedoch mögliche Komplikation der Untersuchung. Auf der anderen Seite muss man natürlich das Risiko sehen, das man hat, wenn man sich nicht untersuchen lässt. Ohne Risiko geht es im Leben eben nicht, auch nicht in der Medizin. Dass es Sie diesmal getrofffen hat, tut uns leid. Glücklicherweise mussten Sie nicht operiert werden und hatten noch Glück im Unglück. Solange es keine andere Untersuchungsmethode gibt, muss man leider damit leben. Nun wissen Sie, dass Ihr Darm gesund ist und haben einige Jahre Ruhe vor weiteren Untersuchungen. Vielleicht gibt es bis dahin eine andere Untersuchungsmöglichkeit. Natürlich ist das Risiko auch abhängig von der Anatomie Ihres Darmes und der Erfahrung des Untersuchers. Jedoch kann selbst der erfahrenste Untersucher einen Darm verletzen. Das muss man wissen und die Entscheidung zur oder gegen eine Untersuchung unter Kenntnis der Komplikationen treffen.

    Ihnen gute Besserung.

    Ihr Biowellmed Team

  18. Guten Tag,

    mein Befund lautet

    pT1 (sm1), L1, V0, G2

    Soweit ich das jetzt verstanden habe, ist das ein high-risk Typ und eine Darmoperation wird dringend oder sogar zwingend empfohlen (so zumindest mein Arzt).

    Welches Risiko besteht, wenn ich die Operation nicht vornehmen lasse??

    Lohnt es sich, ggf. eine Zweitmeinung eines anderen Arztes einzuholen (was bei mir mit Kosten verbunden ist)??

    Vielen Dank für eine Antwort.

    H.

    Lieber H.,

    wir gehen davon aus, dass man bei einer Darmspieglung einen bösartigen Polypen festgestellt hat? Wenn das so ist, bietet Ihnen die operation die bisher einzige Chance zur Heilung. Eine andere Heilmöglichkeit hat man noch nicht. Wenn Sie sich nicht operieren lassen, muss man davon ausgehen, dass der Tumor wächst und sich ausbreitet und Tochtergeschwülste bildet. Eine spätere Operation wird dann vermutlich keine Heilung mehr bringen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  19. Habe vor 18 Tagen eine Myokosektomie im rechten Dickdarm nähe Bauhinsche Klappe bekommen. Abtragung eines Darmpolypen im Kolon Asecendens APC, größe 5 cm.
    Nach dem ersten Befund bei meinem Internisten war die Biopsie negativ.
    Ich warte jetzt nach der Abtragung im KH immer noch auf den histologischen Befund, am Montag sind es bereits 3 Wochen.
    Mein Internist und Hausarzt hatten am Freitag noch keinen Befund vorliegen.
    Kann so ein Befund wirklich so lange warten, soll ich ich positiv oder negativ bewerten.
    Lt. Stationsarzt sollte das Ergebnis bereits nach 2 – 3Tagen vorliegen.
    Vor allem hatten mich der Professor und die Stationsärztin etwas verunsichert, da sie mir dazu geraten hatten dass meine Kinder sich bereits im Alter von 25 Jahr spiegeln lassen sollen und meine ganzen Geschwister sich ebenfalls jetzt spiegeln lassen sollten.

    Für eine baldiga Antwort wäre ich Dankbar, da das Warten langsam unerträglich wird und das Krankenhaus mir auch keine Antwort geben konnte.

    Lieber Leser,

    das ist völlig ungewöhnlich, dass es so lange dauert. Wir würden Ihnen empfehlen, dass Sie sich an den zuständigen Oberarzt oder Chefarzt wenden. Manchmal kommt das Untersuchungsmaterial noch zu einem Zweituntersucher, dass müsste dann jedoch der Stationsarzt wissen. Geben Sie nicht nach, bis Sie das Ergebnis kennen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  20. hallo, bei mir ist ein großer appendixstumpf entfernt worden sowie ein sigmapolyp von 5 mm. das krankenhaus meinte zu mir ich sollte in 2 jahren ende mai 2015 zur kontroll koloskopie kommen.meine frage sztimmt etwas nicht damit und liegt es an meinem alter bin 30 jahre.mir wurde nicht gesagt was der befund ist.

    Lieber Herr D.,

    Sie haben ein Recht auf Einsicht in Ihre Unterlagen. Wir raten Ihnen, davon Gebrauch zu machen und den histologischen Befund anzufordern. Generell können Polypen entarten, deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie der histologische Befund war. Polypen wachsen auch gerne nach. Deshalb hat das Krankenhaus eine Kontrollkoloskopie empfohlen, die Sie auch wahrnehmen sollten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  21. Guten Tag,
    können Sie mir folgenden Befund übrrsetzen und eine Prognose abgeben?

    Rektumkarzinom oberes Drittel, pT3a, N1b (2/14), cM0, G2/3, L1, R0, G2/3
    toto abgetragenes Carcinoma in situ

    Liebe P.,

    es handelt sich um eine Stadieneinteilung des Rektumkrazinoms. pT3a bedeutet, dass das Krazinom in das perirektale Fettgewebe infiltriert. N1b bedeutet, dass sich ein Lymphknotenbefall nachweisen liess. G2/3 besagt, dass es sich um ein mässig bis schlecht differenziertes Karzinom handelt. Metastasen liegen keine vor. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  22. hallo .

    hatte gestern eine Darmspiegelung,mit Entfernung von 10 Polypen.
    6 davon waren ziemlich gross, 1 ist geklammert worden.
    Meine Frage, soll ich mich heute noch schonen ,habe ein leichtes Ziehen auf der rechten Seite, bin ziemlich unsicher.
    Bin heute abend zu einer Party eingeladen ,da wird sicher gut gegessen und natuerlich etwas getrunken. Ich glaube ich muss wohl verzichten oder ist das total uebertrieben. Danke fuer einen Rat.
    Bin weiblich u. 53 Jahre alt

    Liebe Leserin,

    Sie sollten sich sowohl körperlicch als auch bezüglich der leiblichen Genüsse schonen. Das ist keinesfalls übertrieben. Aber man kann bei einer Party ja auch gute Gespräche führen. Es muss nicht immer wild enden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  23. Liebes Expertenteam,
    vielen Dank für die Rückmeldung meiner Fragen – leider sind Sie nicht auf meine zweite Frage eingegangen, wonach im Bauchraum Oberbauch ein vergrößerter Lymphknoten gesehen wurde, angeblich größenkonstant geblieben ist woran erkennt man einen vergrößerten Lymphknoten nach welcher Basis wird da gemessen? Und weshalb kann dieser vergrößert sein? Sind da Krebszellen vorhanden? Das macht mir trotzdem noch Angst und auch den V1 Einbruch – ist das nicht so wenn in der Blutbahn Krebszellen gefunden wurden, könnten diese Metastasen in andere Körperbereiche entstehen lassen? Bitte um genaue Beantwortung Vielen Dank
    Und noch was wann kann ich mich einigermaßen sicher fühlen, dass keine Metastasen entstehen? Meine Diagnose ist September 2009 und OP Januar 2010 -Nochmals vielen Dank!

    Liebe Leserin,

    Lymphknotenvergrößerungen entstehen durch vielerlei Vorgänge im Körper und sind zunächst nicht bedrohlich. Die Größenkonstanz beruhigt eher. Die Angst, die Sie haben, können wir Ihnen jedoch leider nicht nehmen, da wir keine individuelle Prognose stellen können. Das kann kein Mensch. Man kann nur eine statistische Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Metastasen angeben und diese richtet sich nach dem Tumorstadium und verschlechtert sich – wie man aus Studien weiß – nicht durch V1. Wir haben volles Verständnis dafür, dass Sie besorgt sind und diese Sorge wird erfahrungsgemäß immer wieder auftreten, mehr oder weniger stark. Sie sollten diesbezüglich auch das Gespräch mit Ihrem Hausarzt suchen und die psychologischen Hilfen in Anspruch nehmen, die diesbezüglich bei Krebserkrankungen angeboten werden. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft

    Ihr Biowellmed Team

  24. Liebes Biowell Team,

    ich hatte vor einigen Monaten (glaube 2 Jahre) bereits mal geschrieben, habe Rektumca T 3 mit 1 N und jetzt habe ich erst das Diagnosblatt der Klinik gelesen und dort steht neben der bekannten Diagonis V1 und das bedeutet es wurden Krebzellen im Blut gefunden. Ich habe jetzt große Angst dass die Zellen Metastasen bilden könnten. Des weiteren steht da es war ein Lymphknoten im Oberbauch vergrößert festgestellt, der aber Großenkonstant ist Diagnose vor 2 Jahren. Ich habe Op und Chemo und Bestrahlungen hinter mir, aber es wurde mir nichts über die Prognose gesagt, ich habe wenn überhaupt meine Prognose aus den Internetberichten T3 N1 M0 RO und jetzt V1 – Pronose ist sehr unterschiedlich dargestellt. Können Sie mir genau sagen, was V1 für die Prognso bedeutet? Vielen Dank im Voraus

    Liebe Leserin,

    V1 bedeutet, dass mikroskopisch ein Einbruch in die Vene festgestellt wurde. Auf das weitere onkologische Ergebnis hat das keinen negativen Einfluss, d. h. , die Prognose richtet sich weiterhin nach dem TNM – Stadium. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  25. Hallo lieber Team,im moment ist mein Leben ohne sinn vor 4 Wochen hat meine liebe Mamma die Diagnose Rectumcarzinom G2,T3 mit Lebermetastasen sie macht gerade die Chemotherapie und wenn alles gut geht wird sie im Mai an Leber operiert. Ich wuerde gerne den Onkologe fragen ob eine Heilung moeglich ist aber ichj habe solche angst schon wenn ich ihn sehe kriege ich eine blockade.

    Liebe(r) Leser(in),

    verständlicherweise sind Sie schockiert. Dennoch nützt es niemandem, wenn es Ihnen auch schlecht geht, im Gegenteil, Ihrer Mutter nützt es sehr, wenn es Ihnen gut geht. Deshalb hoffen wir, dass Sie sich schnell auf die neue Situation einstellen und das Beste daraus machen können. Wir können Ihnen nur statistische Zahelen nennen. Hier liegt die 5 – Jahres – Überlebensrate Ihrer Mutter bei 20 – 40 %. Wir wünschen Ihnen natürlich von Herzen, dass Ihre Mutter alles gut übersteht und noch lange leben darf. Sie sollten sich jedoch auch auf Ihr eigenes Leben konzentrieren. Alles Liebe

    Ihr Biowellmed Team

  26. Es geht um meinen Mann Tommaso 13 .09 1941 wir sind nun 47 J.verheiratet
    Progedientes ossär und lymphogen metastasierentes UrotelkarzinompT3 pN2 pl1G2/Erstdiagnose 11/2009

    Z.n.transurethraler Biobsie 04/11
    radikale Prostatatektomie 12.2009
    nachweis einer Urothelkarzinom
    Chemo cisplatin 02.2010 2x abgebrochen unverträglichkeit
    18 Gyl
    bei H. Angiola besteht auf grund eines Lokalrezidivs einesUrothelkarzinom mit infiltration eines Rektums ein rezidivierender Subileuszustand.Ein Descendostoma wurde gemacht 19.10 2011

    in der Lunge beidseitig Oberlappen Metastasen

    Knochen Metas in der Wirbelsäule im linken Oberarm in den Lenden in der rechten Schulter

    Mein Mann wird Paliativ betreut hat Pflegestue 2

    es geht ihm wunderbar ,man glaubt das alles nicht
    klar hat er nicht mehr die Kraft wir vorher …konzentration ist auch nicht mehr ganr vorhanden
    Arcoxia 60mlg bekommt er einmal tägl.

    meine Frage wäre …….wo führt das hin …ich glaube nicht daran das es ihm schlechter gehen kann ,er ist so sehr possitiv……die Paliativ Leute kommen einmal die Woche und warten nur darauf das sie Morvine geben können (ich habe schon Palladon 4mg hier ) haben wir beide erstmal abgelehnt

    Es geht ihm gut ,aber was wird kommen keiner sagt ezwas ,ich habe auch Angst das mit ihm etwas passiert un d ich bin ganz alleine mit meinen geliebten Mann und würde ihm nicht helfen können

    Sagen sie mir etwas bitte …nur mir vielen Dank.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Ihr Mann ist schwer krank und die Palliativsituation zeigt, dass man ihm nach ärztlichem Ermessen nicht mehr helfen kann. Was auf Sie zukommt, lässt sich nicht sagen. Es kann sein, dass Ihr Mann starke Schmerzen oder Atemnot oder Blutungen bekommt. Sie sollten sich innerlich darauf einstellen. Wenn es soweit ist, kann der Hausarzt Ihres Mannes Ihnen helfen. Bis dahin sollten Sie die Zeit, die Sie haben so gut wie möglich geniessen. Alles Liebe für Sie

    Ihr Biowellmed Team

  27. Sehr geehrtes Biowell team,
    ich habe seit september 2010 die Diagnose Rektumca. T3 N1 . Es wurde bisher alles standartmäßig durchgeführt. DIe OP erbrachte R0 somit ist der Tumor und der befallene Lymphknoten sicher entfernt worden. In meinem Pat.Bericht steht wie folgt:Stenosierendes RektumCa 8 cm ab ano Therapi8e iefee aneriore Rektumresektion am 12.01.2011 Histologie Das 17 cm.lange Rektumresektat zeig deutlich regressiv verändertes Adenonkarzinom. Das perirektale Fettgewebe wird bis zu 4 mm tief infiltriert. Von den 13 analysierbaren regionären Lymphknoten weist einer Tumorwachstum auf. Die Absetzungsränder sind tumorfrei. TNM Klassifikation; ypT3 yp N1 a(1/13) M0 L0 V1 pRo0 G 2 MERCURI Grad I. Verlauf ungestört tiefe aneriore Rektumresektion bei 3 cm ab ano kam die Descenorektomie zu liegen.Nach weiteren postoperativen Wochen kann die Rückverlegung des Anus präter erfolgen Meine Frage anSie; Wie sind hier die Heilungschancen, kann ich damit rechnen geheilt zu sein? Ich bekomme noch 1 von 3 Zyklen nachsorgechemo FU 5. Angeblich zur Vorsorge dass keine Metastasen entstehen. Wie kann ich gewiss sein, dass keine Metastasen mehr enstehen ? Ich habe ständig Angst davor und das nimmt mi meine Lebensqualität weg. Bitte erklären Sie mir die hier vo rgetragene Diagnose so wie es ein Leihe versteht. Ich suche ständig im Internet nach Erklärungen , diese sind aber jeweils nicht auf meine Diagnose und deren Verlauf anwendbar. Ich wüßte gerne wo ich mich derzeit diagnostisch befinde. Mein behandelnder Prof. betüttelt mich aber nimmt meine Fragen nicht ernst. Gibt mir Antworten auf nicht gestellte Fragen, somit gehe ich davon aus, dass er mir garnicht zuhört Ich hoffe auf Ihre ausführliche Erklärung meiner Fragen.
    Herzlichen Dank im voraus,

    Liebe Leserin,

    die verschiedenen Tumorklassifikationen haben alle das Ziel, den Tumor möglichst genau in seinem Verhalten einzuordnen, um daraus Therapiestandards abzuleiten. T3 bedeutet, dass der Tumor bis in die Serosa oder das perirektale Gewebe reicht, N1 bedeutet, dass 1 – 3 perirektale Lymphknoten befallen sind und die mercury – Einordnung besagt, dass eine vollkommen intakte mesorektale Faszie ohne Einrisse vorhanden ist. Insgesamt kann man daher sicher die Prognose als gut bezeichnen. Leider wird Ihnen jedoch niemand mit Sicherheit sagen können, ob Sie für immer gesund sind. Deshalb bleiben regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen notwendig. Sie können jedoch viel für sich tun, indem Sie sich gesund errnähren, für regelmäßige Bewegung sorgen und versuchen, die Angst loszulassen. Eventuell sollten Sie fachliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn Ihnen das nicht gelingt. Wir wünschen Ihnen alles Gute und würden uns freuen, gelegentlich wieder von Ihnen zu hören. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  28. Ich hatte letzten Jahres in der Nacht starke Schmerzen im Bereich des Enddarmes Was Könnte das sein

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    ohne Untersuchung kann man das nicht sagen. Gehen Sie also bitte zum Arzt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  29. Im Sommer 2008 wurde mir ein grßes Dickdarmkazinom entfernt. dies war meine zweiter dickdarmkrebs ohne Zusammenhang mit dem ersten Krebsbefund. 16 Tage nach der Operation musste mir der gesamte Dickdarm entfern werden. Habe jetzt einen künstlichen Darmausgang. Verbrachte mehrere Tage auff der Intensivstation und erholte mich wegen der Schwere der Operation nur schlecht. Wegen immer wiederkehrender Blasenentzündungen wurde eine Blasenfistel zum Enddarm gelegt. Nach 11 Wochen Krankenhaus wurde ich mit Dauerkatheter entlassen. Der Katheter wurde später vom Urologen gezogen. Entleerung der Blase auf natürlichem Weg und durch die Fistel üben den Enddarm problemlos möglich. Seit einigen Wochen treten aber verstärkt Schmerzen im After auf. Sie sind so heftig geworden, dass ich kaum noch sehen oder liegen kann, nur sitzen ist schmerzfrei möglich. Ärzte rätseln über die Ursachen. Urologen vermute Entzündung der Schleimhaut und denken an ein operatives Verschließen der Filstel, sind sich aber nicht sicher. Welche möglichen Ursachen kann es noch geben? Ist eine Verschließen der Fisten nur mit einem Bauchschnitt möglich?

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    zunächst sollte durch weitere Untersuchungen nach der Ursache der Beschwerden gesucht werden(Entzündungszeichen im Blut? CT?NMR?)Es könnte sich z. B. bei Ihren Schmerzen auch um Nervenschmerzen durch ein Rezidiv oder einen Abszess handeln. Liebe Grüße und baldige Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  30. Darmperforierung nach Darmspiegelung im Oktober 2008
    Hatte danach große Schmerzen. Einen tag vor Weihnachten
    wurde ich dann notoperiert, nachdem ich 4 Tage am Tropf hing
    und permanent mit Antibiotika vollgepumpt wurde.
    Op in Altperlachm verlief gut. Versuche langsam wieder in Tritt zu kommen.
    Die Darmspiegelung wurde von einer Ärztin aus der Innenstadt durchgeführt.
    Frage: gibt es eine Polypengröße, ab dieser nicht mehr im Rahmen einer Darmspiegelung die Entfernung stattfinden sollte?
    Wem ist ähnliches passiert?

    Grüße.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    verständlicherweise sind Sie betroffen über den Verlauf. Machen Sie jedoch nicht Ihre Ärztin verantwortlich, denn dieses Risiko trägt man immer bei einer Darmspiegelung und selbst versierteste Koloskopiker und Spezialisten sind vor diesem Risiko nicht gefeit. Das Risiko ist relativ gering und es darf nicht dazu führen, dass Menschen Angst bekommen vor dem Eingriff oder Ärzte ihn nicht mehr durchführen, weil Sie Konsequenzen von Patienten fürchten müssen, denn die Untersuchung rettet sehr viele Menschenleben. Es gibt kaum etwas Nützliches im Leben, das nicht auch mit Risiken verbunden ist. Versuchen Sie stattdessen, schnell wieder gesund zu werden und alles dafür zu tun. Eine genaue Regel, ab wann man Polypen nicht mehr endoskopisch entfernen soll, gibt es übrigens nicht. Meist ist die Obergerenze 2 – 3 cm. Es kommt jedoch sehr auf Lage und Form des Polypen an. Breitbasige große Polypen wird man eher operativ entfernen. Jedoch hat auch jede Operation wie Sie wissen ein Risiko. Wir wünschen Ihnen jedenfalls von Herzen, dass Sie schnell wieder ganz gesund werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  31. hallo,
    ich habe folgende probleme,

    stuhlgang : breiig, schmierig, klebrig komisch riechend
    blähungen die nicht weichen wollen,
    leichte bauchschmerzen gehe ich aber zur toil. kommt nichts.
    habe hämorrhoiden seit der geburt meines sohnes! aber noch nie solche probleme gehebt. ich bin auch erkältet.

    ich bin 24 jahre alt u denke nun das es darmkrebs ist enddarmkrebs! in meiner familie gab es zwar so eine krankheit nicht, dennoch habe ich angst das ich das haben könnte.
    ich habe auch so art blutfähnchen im stuhl gesehen kommt das durch die hämmorohiden?
    wie warscheinlich ist enddarmkrebs in meinem alter? mache mir solche sorgen habe am 8.4 eine termin im enddarmzentrum! bitte geben sie mir einen rat.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Enddarmkrebs in Ihrem Alter ist eher eine Ausnahme. Das ist auch der Grund, weshalb Coloskopien erst ab 55 Jahren zum Screeening in Deutschland gehören. Nur Menschen mit familiärem Dickdarmkrebsrisiko können deutlich früher erkranken. Sie sollten wirklich nicht an Darmkrebs denken. Es gibt ganz viele andere Gründe, die für Ihre Probleme verantwortlich sein können. Deshalb ist es sehr gut, dass Sie das untersuchen lassen. Haben Sie keine Angst!

    Ihr Biowellmed Team

  32. guten tag, bei mir wurde vor 2 jahren eine darmspiegelung durchgeführt. hierbei wurde ein 30cm großer polyp entdeckt der auch abgeschnitten wurde. ansonsten war alles ok. ausserdem wurden hämoriden entdeckt. nun habe ich hin und wieder blutbeimischungen im stuhl. laut arzt, ist es aber nicht nötig bereits jetzt wieder eine darmspiegelung durchzuführen, da die letzte ja erst 2 jahre zurück liegt. könnte es sein, dass da ein neuer polyp heranwächst? ich hab im internet gelesen, dass es 5-10 jahre dauert bis sowas entartet. was meinen sie?

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    man geht heute davon aus, dass eine erneute Darmspiegelung 3 Jahre nach einer Polypentfernung sinnvoll ist. Sie könnten jetzt auch eine Rektoskopie durchführen lassen, damit man sieht, ob die Hämorrhoiden die Ursache der Blutung sind. Wenn Sie jedoch sehr beunruhigt sind, lassen Sie die Coloskopie bereits nach 2 Jahren machen. Man versucht natürlich, für die Betroffenen eine möglichst große Sicherheit bei möglichst kleinem Risiko zu erreichen, da eine Darmspiegelung immer auch mit einem Verletzungsrisiko verbunden ist. Alles Gute!

    Ihr Biowellmed Team

  33. Im September 06 wurde ich wegen einer Dickdarmentzündung behandelt.
    Bis jetzt hatte ich keine Probleme mehr in diese Richtung.

    Seit mehr als einer Woche habe ich nun Schmerzen im linken Unterbauch – die mal stärker mal schwächer sind. Zusätzlich verschrieb mein Hausarzt mir Salben und Tabletten gegen Hämorrhoiden. MEin Stuhlverhalten ändert sich jetzt von ziemlich hart zu ziemlich weich.

    Ich habe seitdem ziemliche Nackenschmerzen und ständig bau gefärbte Fingernägel!

    Können das Anzeichen für eine Colitis ulcerosa sein oder muss ich gar Schlimmeres befürchten (Enddarmkrebs?)

    Herzlichen Dank!

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Ihr Hausarzt hat sicher einen Grund, weshalb er Sie mit Medikamenten für Hämorrhoiden behandelt. Klären Sie mit ihm bitte, ob Ihre Beschwerden hierdurch bedingt sind oder ob Sie eine weitere Untersuchung wegen der Unterbauchbeschwerden brauchen. Sie müssen nicht sofort an das Schlimmste denken. Es ist ja durchaus möglich, dass Sie wieder eine Darmentzündung haben. Untersuchen sollte man das jedoch. Ihre blauen Fingernägel können verschiedene Ursachen haben. Sie können Zeichen einer Herz- oder Lungenerkrankung sein, können jedoch auch bei sehr schlanken Menschen durch Energiemangel entstehen oder bei Menschen mit niedrigem Blutdruck und Bewegungsarmut. Also auch hier bitte Ihren Arzt informieren. Vielleicht lässt sich alles durch eine Änderung Ihres Lebensstils beseitigen. Das wünschen wir Ihnen.

    Ihr Biowellmed Team

  34. Ich leide zwar nicht an Durchfall und Verstopfung oder sichtbares Blut im Stuhl, aber habe oft Blähungen, Völlegefühl und häufigen Stuhlgang. Nun habe ich Angst dass ich Darmkrebs habe, weil mein Stuhl öfters eine bleistiftförmige Form hat, was ja auch ein Anzeichen von Darmkrebs sein kann. Kann das auch andere Ursachen haben, oder treten diese Symptome zum größten Teil bei Darmkrebs auf?
    Ich lasse zwar demnächst eine Darmspiegelung machen, aber hab inzwischen schon panische Angst vor dem Ergebnis.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    die Beschwerden können durchaus auch andere Ursachen haben. Dennoch ist es sicher gut, wenn Sie eine Darmspiegelung machen. Sollte dabei alles o.k. sein, könnten Sie mal einen Test wegen Lactoseintoleranz machen. 1 Woche milchfreie Ernährung würde dann Ihre Beschwerden bereits deutlich lindern – ein einfacher Test.

    Viel Glück!

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Dickdarmkrebs und Enddarmkrebs

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