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Anosmie = Geruchsverlust

Unser Geruchssinn ist für unsere Wahrnehmung sehr wichtig und trägt daher stark zur Lebensqualität bei. Dies wird offensichtlich, wenn krankheitsbedingt ein Geruchsverlust (Anosmie) auftritt.

Ursachen

Die Ursachen für einen Verlust des Riechens können in der Nasenschleimhaut liegen, was uns allen vom Schnupfen(sei er nun Virusbedingt oder allergischer Natur) bekannt ist. Dieser vorübergehende Riechverlust kann auch bleibend werden, wenn die Rezeptorzellen der Nasenschleimhaut Schaden erleiden. Auch aggressive Stoffe können diese Zellen schädigen(wie z. B. Medikamente oder Lösungsmittel). Auch Nasenpolypen können zum Geruchsverlust führen. Chronische Erkrankungen können über einen Zinkmangel im Körper ebenfalls zu Geruchsverlust führen. Tritt der Verlust des Riechens einseitig auf, muss man immer auch an(selten auftretende) Tumoren im Bereich der Riechschleimhaut denken. Die Riechimpulse werden von den Zellen über Riechfasern in Richtung Gehirn geleitet. Werden diese Fasern zerstört, was z. B. bei Unfällen mit Schädelbrüchen der Fall sein kann, kommt es auch zum Verlust des Geruchssinns. Wird die zentrale Geruchsbahn im Gehirn zerstört(z. B. durch gutartige oder bösartige Hirntumoren, durch Zelluntergang bei degenerativen Gehirnerkrankungen wie z. B. Demenz), bleibt ebenfalls der Geruchssinn verloren. Selten kommen auch Störungen des Geruchssinnes angeboren vor oder als Begleiterscheinung bei psychiatrischen Krankheitsbildern. Auch ein Kallmansyyndrom sollte man durch einen Endokrinologen ausschließen lassen.

Beschwerden

Die betroffenen Patienten berichten über einen Verlust des Geruchssinns.

Feststellen der Erkrankung

Je nach vermuteter Ursache ergibt sich die Diagnose durch eine allgemeinärztliche oder HNO-ärztliche Untersuchung oder durch ein CT oder NMR des Gehirns. Eventuell muss sich eine neurologisch-psychiatrische Untersuchung anschließen.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Störung. Bei inneren Erkrankungen müssen diese behandelt werden. Ein Virusschnupfen muss mit den üblichen Maßnahmen ausgeheilt werden, bei allergischem Schnupfen sind antiallergische Behandlungen erforderlich. Ist die Ursache ein Hirntumor, muss dieser behandelt werden, wenn möglich. Die Anosmie, die aufgrund eines Virusinfektes auftritt und manchmal bleibend ist, ist derzeit medikamentös noch nicht beeinflussbar. Da hilft nur abwarten. Oft bildet sich die Störung noch nach vielen Jahren zurück, wenn sich die Rezeptorzellen wieder erholen.

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „Anosmie = Geruchsverlust“

Schreiben Sie Ihren eigenen Erfahrungsbericht

  1. Hallo, nach der Corona Infektion Ende 2020 hatte ich ein komplett verstörten Geruchssinn gehabt. Vieles roch ranzig und recht seltsam. Isotonische Getränke schmeckten und rochen säuerlich und komisch sodass ich darauf verzichtet habe.

    Anfang September 2023 begann ich aufgrund einer Schulterverletzung mit der ACP Eigenbluttherapie in meine Schulter. Seit einigen Tagen sind alle Gerüche und der Geschmackssinn wieder komplett in Ordnung! Ich vermute die ACP Therapie dahinter 🙂 Freue mich voll und suche deswegen ob jemand etwas Ähnliches erlebt hat.

    Grüße

    Lieber User,

    das ist sehr interessant, könnte natürlich auch Zufall sein. Wir kennen bisher keinen solchen Fall. Vielleicht meldet sich jedoch jemand hier auf unserem Portal dazu. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Hi, ich habe seit Juli 22 aufgrund von COVID eine Geschmacks- und Gerüchsstörung und hatte einen üblen wiederkehrenden Husten. Durch den Husten ist mir relativ schnell aufgefallen dass ein Zusammenhang mit Histamin besteht. Durch Histaminabbauende Vitamine und Mineralstoffe (die ganze Bandbreite) ist der Husten fast komplett weg und die Störung hat sich schnell und wesentlich verbessert. Ich schmecke wieder fast alles. Auch das Riechen ist minimal besser geworden, allerdings rieche ich mittlerweile Rauch wo keiner ist. Ist das ein „normaler“ Übergang? Wird das öfter beschrieben?

    Mit freundlichem Gruß
    M

    Liebe M.,

    das kann durchaus vorkommen. Meistens beginnt der Geruch langsam wieder zu kommen. Wir können ihn auch trainieren, indem wir überall schnuppern und damit unsere Geruchszellen trainieren. Der veränderte Geruchssinn, Parosmie genannt, ist ebenfalls nicht so selten. Studien zufolge kann es bis zu 6 Monate oder länger dauern, bis der Geruchssinn wieder normal ist. 95 % der Betroffenen riechen dann jedoch wieder normal. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo liebes team,

    ich leide seit April 2022 wegen COVID 19 trotz 3 facher Impfung an einer Geruchs- und Geschmackstörung. Ganz ausgefallen ist es eigentlich nur ein paar Stunden. Seit dem kommen und gehen die Sinne mehr oder weniger. HNO-ÄRZTIN sagt wird schon wieder. Diese on/ off Symptomatik ist ihr aber nicht bekannt. Nase frei, keine Polypen oder sonstige Hindernisse. MRT ist unauffällig. Wenn ich nah an etwas rieche nehme ich immer alles wahr. Ist so eine Symptomatik bei anderen COVID Opfern bekannt und wie ist die Prognose ? Ist sehr belastend und die Angst vor bleibender bzw. schlimmer werdender Störung sehr groß.

    Mit freundlichen Grüßen
    R

    Lieber R.,

    die Symptomatik ist bekannt. Wir kennen einige Betroffene persönlich. Man weiß inzwischen, dass die Nervenzellen nicht durch Covid-Viren geschädigt werden, sondern das eigene Immunsystem die Zellen angreift. Nach der Meinung der Forscher erholen sie sich deswegen auch wieder. Wir verfügen natürlich nicht über einen langen Zeitraum an Erkenntnissen und können uns deshalb nur auf die Wissenschaftler verlassen, die sagen: "Es kommt wieder."
    Die Tatsache, dass es manchmal besser ist, spricht auch dafür. Fördern kann man den Prozess, indem man das Riechen und Schmecken trainiert, so oft man Gelegenheit dazu hat. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  4. Hallo, Ich habe angeborene Anosmie, konnte also noch nie etwas riechen. Am meisten beschäftigt mich die Angst vorm eigenen GEestank. Außerdem würde ich gerne meine Familie riechen können, oder mein essen. Es heißt ja, dass der Geruch da einen starken Einfluss hat. Schon komisch, sich vorzustellen, dass da noch etwas sein sollte, man aber absolut nix merkt…

    LIebe J.,

    wir verstehen Ihren Wunsch, da das Problem jedoch angeboren ist, lässt sich da leider nichts machen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Habe letztes Jahr durch eine 10 wöchige heftige Virusinfektion der Atemwege meinen Geruchssinn verloren. Geschmack war nicht beeinträchtigt wie man das bei einer normalen Erkältung kennt. Hatte dann monatelang Geruchshalluzinationen von Rauch von verbranntem Holz, also eher noch ein angenehmer Geruch. Ansonsten wäre das sehr belastend gewesen. Es war so schon störend genug. Die Halluzination bestand nicht ständig, aber tauchte doch mehr oder weniger täglich auf und war von unterschiedlicher Dauer. Der Geruchssinn kehrte nach und nach sehr langsam zurück und ist jetzt wieder wie zuvor. Damit verschwanden auch die Geruchshalluzinationen.
    Bin immer noch traumatisiert von der heftigen Erkrankung und möchte deshalb um jeden Preis eine Corona-Infektion vermeiden. Hätte ich die Krankheit in diesem Winter erlebt, hätte ich das für Corona gehalten.

    Liebe(r) Leser(in),

    Riechen ist tatsächlich ein sehr elementares Bedürfnis. Wenn das gestört wird, haben wir schon zu kämpfen. Glücklicherweise ist es ja wieder gut geworden. Wir verstehen auch, dass Sie eine Corona-Infektion vermeiden möchten…wer möchte das nicht. Am sichersten ist derzeit wirklich, die Hygiene-Abstands- und Masken-Regeln einzuhalten. Wir drücken die Daumen. Danke für Ihren Bericht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  6. Ich bin 2011 im Sommer 2011 im Garten umgefallen,mein Kreislauf hat versagt.
    Ich hatte eine Platzwunde die mit elf Stichen genäht wurde.
    Seit dem rieche ich nichts mehr.
    Wie soll ich das beweisen für meine Behindertenprozente?

    Liebe M.,

    HNO-Ärzte können den Geruchssinn prüfen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Selbsthilfegruppe Anosmie/Ageusie Dortmund
    Hallo,
    ich bin 44 Jahre und leide seit Juni 2016 unter Anosmie. Vermutlich war ein Unfall die Ursache, da ich beim Chloren meines Pools einen Chlorbehälter aus dem Regal fallen gelassen habe und beim zusammenkehren einen starken Reiz in der Nase verspürte. Einen Tag später bemerkte ich dann den Geruchsverlust und dachte an eine kurze Beeinträchtigung. Als 2 Tage später keine Besserung festzustellen war, habe ich einen HNO-Arzt aufgesucht. Die Behandlung bestand aus cortisonhaltigem Nasenspray, Riechtests und der Einnahme von Zink und Selen. Das Spray wurde ein 2tes mal verschrieben und vor dem dritten Verschreiben fragte ich meinen Arzt nach Nebenwirkungen und die Behandlung wurde ohne weiterem Nasenspray nicht erfolgreich beendet. Es folgten Vorstellungen in den Krankenhäusern in Bochum und Dortmund, ein MRT vom Schädel, aber keine Besserung und gefestigte Diagnose. Da von dem Unfall ausgegangen wurde, habe ich das meiner Unfallversicherung mitgeteilt. Erstes Gutachten im Juli 2017.
    Dann kam der Geschmacksverlust dazu.
    Zweites Gutachten im Juli 2019.
    Als die Ageusie noch dazu kam, machte ich mich auf die Suche nach Gleichgesinnten und einer Selbsthilfegruppe hier bei mir in Dortmund. Überraschend stellte ich fest, das es gar keine Selbsthilfegruppe in Dortmund gibt und der nähere Umkreis auch nichts bietet.
    Dann habe ich im April 2019 Kontakt zur Selbsthilfekontaktstelle-Dortmund aufgenommen und dort wurde mir die Möglichkeit gegeben eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Das habe ich dann auch gemacht, am 10.09.2019 wurde gegründet, das 2te Treffen war am 07.10.2019 und das dritte gestern am 04.11.2019.
    Da unsere Gruppe noch sehr jung ist, suchen wir Gleichgesinnte, Betroffene und Angehörige, die bereit sind, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und regelmäßig an Gruppentreffen teilzunehmen, immer der erste Montag im Monat.
    Aktuell sind wir 9 Leute zwischen ca. 30 und 75 Jahren.
    Über Verstärkung würden wir uns sehr freuen!!!
    Mit freundlichen Grüßen,
    A.

    Lieber Herr A.,

    wir geben Ihre Selbsthilfegruppe gerne weiter. Hat sie einen Namen?Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  8. Guten Abend,
    2016 wurde eine chronische sinusitis ohne Polypen festgestellt. 2017 verlor ich langsam meinen geruchssinn. Mittlerweile kann ich wieder vieles riechen. Aber halt nicht immer.ich habe alles an Medikamente durch aber nichts hilft wirklich. Das komische ist das ich fast alles wieder normal schmecken kann,aber warum nicht auch riechen? Kann man eine chronische sinusitis überhaupt heilen
    Liebe Grüße

    Liebe L.,

    der Geruchssinn wird über das Riechepithel vermittelt. Dieses kann z.B. durch eine Sinusitis geschädigt werden, auch wenn die Sinusitis ausheilt. Der Geschmackssinn hat seinen Sitz in der Zunge. Da Sie vieles wieder riechen können, scheint der Geruchssinn sich wieder zu erholen, was ja positiv ist und Hoffnung gibt, dass er sich vollständig regeneriert. Vielleicht schreiben Sie uns kurz, was Sie alles medikamentös versucht haben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  9. Hallo zusammen,

    Ich habe meinen Geruchssinn vor drei Monaten innerhalb von 15 Minuten nach Einnahme von Ambroxol (Schleimlöser) verloren und einen furchtbaren Missgeschmack bekommen,der mir leider seitdem in jeder Sekunde meines Lebens im Mund ist.Das Riechvermögen scheint sich langsam,unsicher und mit Rückschlägen zu erholen. Wer so etwas bekommt, leidet wie ein Hund und die Ärzte tun fast nichts. Auch Partner oder Freunde kann man nicht ohne Unterlass damit behelligen,man fühlt sich alleingelassen.

    So viele haben hier geschrieben und so viele sind verzweifelt. Ich denke wenn die Ärzte nicht helfen können, wäre eine Selbsthilfegruppe eine Möglichkeit wenigstens mit den seelischen Folgen besser umgehen zu können, Gesprächspartner zu haben und Erfahrungen zu tauschen.

    Können Sie bitte Adressen von Selbsthilfegruppen vermitteln.
    In meinem Fall wäre das der Großraum um Wiesbden? Aber eine Gesamtliste würde auch anderen helfen.

    Liebe Frau Z.,

    wir vermitteln keine Selbsthilfegruppen, kennen auch bisher keine Selbsthilfegruppe für Anosmie. Eine solche ist vermutlich in Lübeck in Planung. Informationen hierzu finden Sie im Internet.
    Wir können natürlich verstehen, wie sehr Sie das Problem quält. Vermutlich ist Ihre Störung des Geruchssinns jedoch vermutlich durch den Infekt bedingt, nicht durch Ambroxol. Eine Anosmie durch Ambroxol – Anwendung ist bisher nicht bekannt, wohl aber können Anosmien durch Infekte hervorgerufen werden. Der richtige Ansprechpartner hierfür ist ein HNO – Arzt. Diesen sollten Sie schon wegen des Missgeschmacks aufsuchen. Manchmal sind hierfür auch Zähne verantwortlich und man sollte auch an den Magen als Ursache denken. Deshalb bitte abklären lassen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. Hallo,
    Ich habe meinen Guruchsinn im Januar ,nach einer Grippeerkrankung,verloren.
    Ich habe Ihren homöopathischen Rat befolgt und nehme jetzt seit Wochen Luffa D 12. Sie schrieben ja,bitte die Hoffnung nicht aufgeben und dranbleiben.Bzw.Luffa D12 bis zur Wiederkehr des Geruchsinnes einnehmen.Meine Frage wäre nun: Soll ich es auch nach jetzt 3—4 Monaten weiter einnehmen?Bisher hat sich keine Besserung eingestellt.
    Valentina Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen,
    S.A.

    Liebe Frau A.,

    wir gehen daavon aus, dass Sie sich vorher fachärztlich untersuchen liessen. Falls nicht, bitte noch nachholen. Erst, wenn alle schulmedizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann man
    diesen Therapieversuch machen. Dann bitte auch regelmäßig "schnuppern". Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  11. Guten Tag,
    mein Lebensgefährte kann nicht mehr riechen, nachdem er im Juli 2018 Heidelbeeren von einem Bauernhof-Pflückfeld gegessen hat. Diese waren mit (angeblich unbedenklichem) Fruchtkalk gespritzt. Erst kam ein metallischer Geschmack im Mund, dann der komplette Riechverlust. Bislang konnte niemand helfen. Kennt hier jmd. einen HNO-Spezialisten auf diesem Gebiet, an den man sich wenden kann?
    Wir sind wirklich verzweifelt, denn mein Lebensgefährte wird schon depressiv. Falls jmd. etwas weiß, bitte antworten. Herzlichen Dank.

    Liebe KJ,

    zuerst sollte die Ursache der Anosie geklärt werden, denn es kann auch mal eine Krankheit dahinter stecken. Am besten wenden Sie sich an die HNO – Abteilung der nächst gelegenen Universitätsklinik. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. Guten Abend liebes Team.Ich leide nun seid fast 2 Jahren an chronische sinusitis. Mit Hyposmie. Ich habe alles an Medikamente durch. Sprich Antibiotika cortison Tropfen und auch Tabletten. Symbioflor Vitamin etc..alles hat nichts gebracht. Vorstellung im Krankenhaus. Sollte operiert werden. Drainage verbessern. Möchte aber keine Op. Haben sie vielleicht einen anderen Tipp. Zudem habe ich ständig Schleim im Rachen. Soledum auch ohne Erfolg. Liebe Grüße

    Liebe E.,

    was genau ist die Ursache Ihrer chronischen Sinusitis? Sind Sie allergisch? Welche Beschwerden haben Sie?Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  13. Vor vier Jahren hatte ich einen Sturz,ich schlug mit dem Hinterkopf auf.
    Seitdem kann ich nichts mehr riechen.Ärztliche Untersuchungen ergaben, daß die Geruchsnerven gerissen sind.
    Ganz schwach kann ich den Geruch von laufenden Schiffsmotoren erkennen.
    Mehr ist nicht.Einen großen Vorteil hat das Ganze:mein Hund hat keinen Mundgeruch mehr.
    Aber trotzdem:kann man das Riechvermögen in meinem Fall wiedererlangen?
    Helfen Riechtraining und spezielle Nahrungsergänzungen?

    Liebe E.,

    bei einer Anosmie, die durch ein Trauma bedingt ist, können wir Ihnen wenig Hoffnung machen. Riechtraining geht immer. Man macht nichts falsch und es kostet nichts. Nahrungsergänzungen kosten viel und bringen nichts. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  14. Ich bin 74 Jahre alt und hatte in den letzten 4 Wochen einen Vertico, der mit Vomex behandelt wurde.
    Im Laufe der Behandlung stellte sich eine Anosmie ein, die zunächst unbemerkt, dann aber als totaler Geruchsverlust wahrgenommen wurde.
    Ob dieser durch das Dimenenhydrinat, zuletzt nur geringe Dosis, oder zufällig gleichzeitig eingetreten ist, bleibt die Frage.
    Meine Befürchtung ist, dass es als Vorbote von Demenz auftritt, da ich auch zunehmend an Kurzzeitgedächtnisverlust leide.
    Leider haben Untersuchungen beim HNO Arzt und Neurologen noch keine speziellen Ergebnisse gebracht. Auch ist mein Drehschwindel noch nicht restlos beseitigt. Eine genaue Diagnose habe ich ebenso wenig erhalten.
    Eine neurologische Untersuchung auf Demenz wäre evtl. auch
    angebracht. Doch befürchte ich dass dies keine Besserung bringt und nur meine Ängste vor Alzheimer schürt.
    Was raten Sie mir zu tun?

    Lieber Herr B.,

    auch wenn durch eine klare Diagnose Ihre Ängste nicht besser werden, ist es doch sinnvoll, darauf zu drängen, weil man nur dannn die richtigen Schritte unternehmen kann. Stellen Sie sich deshalb einem Demenztest beim Neurologen. Dann kann man eventuell noch einiges optimieren. Außerdem sollte man ein MRT des Schädels durchführen, um gefährliche Ursachen von Schwindel und Geruchsverlust nicht zu übersehen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  15. Hallo,
    ich bekam im Juni 2016 die Diaknose Brustkrebs.
    Therapie: Chemotherapie,OP,Bestrahlung
    während der Chemotherapie, im September 2016 verlor ich dann meinen Geruchssinn und damit auch meinen Geschmack. (Also Süß, Sauer, Salz und Bitter funktioniert).
    Die letzte Chemo war am 5.Januar 2017.
    Cortinson-Tabletten die ich wegen eines Tinitus (April 2017)bekommen hatte haben dann auch kurzfristig den Geruch und Geschmack verbessert. Aber nach 10 Tagen war wieder alles weg.
    Seid Januar nehme ich mit einigen Unterbrechungen Cortisonhaltiges Nasenspray. Ein 4 Wöchiger Aufenthalt auf Sylt hat auch nichts gebracht. Im August war ich 7 Tage auf Madeira. Gegen ende des Urlaubs konnte ich dann immer wieder was riechen (aber nix schmecken) es wurde dann auch zu hause weiter besser, aber nach 14 Tagen war von heute auf morgen wieder alles weg. Der HNO sagt es hilft nur Geduld und Riechtraining. Ich bin in der Stirnund Nebenhöhlen total verschleimt. Ein sehr zäher, fester Schleim. Der HNO meinst, das dies die Geruchsnerven "blockiert". Aber auch mehrmals täglich zu Inhalieren (mit Kochsalzlsg) verändert nichts.

    Haben sie Tipps was ich tun kann? Außer nur abwarten?
    Ich arbeite in der Produktentwicklung eines Lebensmittelunternehmen und bin beruflich auf meinen GEruch und Geschmack angewiesen. Noch übernehmen die Kollegen einen großteil meiner Arbeit. Aber ich habe Angst, das es bald nicht mehr tragbar ist und ich meinen Arbeitsplatz verliere.

    Vielen Dank im Vorraus für ihre Unterstützung
    R. R.

    Liebe Frau R.,

    nach Ihrer Beschreibung haben Sie keinen Geschmacksverlust(süß,sauer,salzig,bitter nehmen Sie wahr). Sie leiden unter einem Geruchsverlust. So wie Sie das beschreiben, hängt es mit Ihrer hartnäckigen Verschleimung im HNO – Bereich zusammen. Hier wäre doch ein Antibiotikum zu diskutieren. Sprechen Sie nochmals mit Ihrem HNO oder Sie suchen sich einen Naturheilarzt, der Sie naturheilkundlich bzw. homöopathisch behandelt. Sie sollten nicht länger warten, sonst besteht die Gefahr, dass Ihr Geruch nicht mehr wieder kommt. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  16. Guten Tag liebes Team.
    Mein Hno hat eine hyperplasie an der rechten unteren nasenmuschel diagnostiziert. Plus eine chronische sinusitis. Kann das der Auslöser für meinen geruchsverlusst sein? Behandeln sieht wie folgt aus. Nasenspülung cortison nasenspray symbioflor und coldastop. Seid letztes Jahr Dezember. Und noch immer keine besserung. Haben sie evtl einen Tipp für mich
    Liebe Grüße

    Lieber D.,

    hat der Geruchsverlust nach einem Infekt angefangen? Das könnte eventuell auch die chronische Sinusitis erklären. Wenn nicht, muss man nach der Ursache der Sinusitis suchen, was nicht immer einfach ist. Möglicherweise spielt eine Allergie eine Rolle? Vielleicht kommt ein Naturheilarzt weiter in der Ursachensuche. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  17. Liebes Team,
    Ist es möglich das eine chronische sinusitis mit hyposmie auch länger als fünf Monate dauern kann?
    Mfg

    Liebe T.,

    chronisch bedeutet in der Medizin, dass eine Erkrankung länger als 3 Monate anhält. Chronische Erkrankungen können oft nur symptomatisch, nicht ursächlich behandelt werden. Die Frage stellt sich nach der Ursache der Sinusitis. Auch die Hyposomnie kann anhalten. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  18. Hallo liebes Biowellmed Team,
    Gibt es überhaupt Patienten die nach einem Infekt ihr Riechvermögen wieder erlangt haben? Bis jetzt habe ich weder hier noch im netz positive Berichte gelesen. Bis jetzt hat noch niemand seinen Geruchssinn wieder bekommen…
    Liebe Grüße

    Liebe R.,

    Natürlich gibt es das. Leider nicht immer. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  19. Hallo liebes Biowellmed-Team,

    Ich schreibe Ihnen aus großer Verzweiflung. Ich hab mich letztes Jahr, also 2016 im März an der Nasenscheidewand operieren lassen, war schon die zweite OP innerhalb von sieben Jahren, aber definitiv nötig da immer alles sehr krustig und eine Seite sehr zu war. Wollte wieder mit geschlossenem Mund schlafen und beim Sport besser Luft bekommen. Habe das extra bei Spezialisten machen lassen. Nun ist es so, dass ich seit der OP kaum mehr etwas rieche, auch der Geschmack von Essen und Getränken ist stark beeinträchtigt. Die ganze Welt, samt Menschen und Situationen ist mir fremd geworden, ich heule viel und bin in tiefen Depressionen versunken. Dazu muss ich sagen, ich rieche alles wenn ich die Nase ganz tief rein stecke. An manchen Tagen gibt es Situationen, in denen es weit besser ist. Nur halten die nur kurz an. Ich leide auch schon vor der OP an Ängsten und einer Somatisierungsstörung. Kann denn der Grund rein in der Psyche liegen oder ist das Problem dass seit der OP zu wenig Geruchspartikel an die Riechspalte kommt, also ein mechanisches? Ich weiß leider keinen Rat mehr, und hoffe dass sich für mich hier noch eine Lösung findet, denn so kann ich nicht weiterleben. Dazu kommt, dass ich (leider auch schon am 2. Tag nach der OP) aufgrund der Spannungszustände täglich 1-5 Zigaretten rauche, was ich zwar verurteile aber aktuell nicht ändern kann. Für ein paar Hinweise, was ich denn tun kann wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Vielen Dank daher bereits im Voraus.

    Liebe(r) Leser(in),

    die Operation kann natürlich das Riechepithel geschädigt haben. Da der Geruch jedoch noch da ist, besteht auch Hoffnung, dass sich dies wieder bessert und sich die Riechzellen erholen. Sie sollten das unterstützen, indem Sie viel schnuppern und damit Ihre Zellen trainieren. Bezüglich Ihrer seelsichen Situation sollten Sie dringend Hilfe in Anspruch nehmen. Deshalb legen wir Ihnen sehr ans Herz, mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  20. Sehr geehrte Damen und Herren
    Ich habe seid ca. 4 Monaten eine postvirale Hyposmie. Und seid einigen Tagen fällt mir auf, daß ich manchmal Gerüche riechen kann die ich vor einigen Wochen nicht riechen konnte. Zwar sehr kurz und schwach. Und auch nicht immer. Mir ist auch aufgefallen das ich an manchen Tagen auch aus weiterer Entfernung etwas riechen kann. Aber auch nicht immer und auch nicht alle Gerüche. Kann das eventuell ein Zeichen der Regeneration sein? Wie würde eine Regeneration aussehen? Meine Therapie ist cortison nasenspray. Budesonid

    Liebe J.,

    das kann durchaus sein Zeichen der Regeneration sein. Wie es weiter verläuft, lässt sich leider nicht vorhersagen. Eine Regel gibt es nicht. Wir wünschen Ihnen jedenfalls gute Besserung. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  21. Hallo,
    seit 5 Jahren leide ich jetzt an einer Entzündung in den Nasennebenhöhlen, die durch nichts zu bekämpfen ist. Angefangen hat es mit Dauerschnupfen 2012. Erster Verdacht: der neue Hund! 3 Allergietests durch 2 HNO`s und der Uniklinik (selbst mit Haaren des Hundes) waren negativ. Überhaupt scheine ich gegen nichts allergisch zu sein – nicht einmal Hausstaub.
    Nach OP 2013 (Polypen, Begradigung Nasenscheidewand) hat es sich nur noch verschlimmert und mein Geruchssinn ist seit diesem Jahr komplett weg.
    Letztes Jahr halfen mir noch Nasonex-Spray und Cortison (40 mg 5 Tage), das mir die Uniklinik verschrieben hat – mir jedoch zu einer weiteren OP geraten hat. Cortison habe ich 2015 regelmäßig alle 6 Wochen genommen, das hilft auch nicht mehr. Dieses Jahr habe ich deshalb eine Eigenbluttherapie und Laserakupunktur selber bezahlt – ohne Wirkung. Das ganze Programm von Ceterizin, tägliche Nasenspülungen mit Meersalz, Antibiotika, Pari Sinus habe ich jetzt durch – die Entzündung bleibt bzw. kommt immer wieder oder wird sogar noch schlimmer bis zu Asthma-Anfällen. Tagsüber und im Büro ist alles gut, besonders an der frischen Luft – aber morgens nach dem Aufstehen brauche ich etwa eine Stunde um alles frei zu bekommen. Selbst Urlaube an der Nordsee oder am Mittelmeer (3 Wochen) mit tollstem Wetter haben keinerlei Besserung gezeigt.
    Hat noch jemand eine Idee? Ich bin echt verzweifelt – und meine Ärzte mittlerweile auch.

    Liebe C.,

    wenn Sie sogar Asthma – Anfälle bekommen, spricht doch alles für eine Allergie. Die tests sind ja leider nicht unbedingt zuverlässig. Hat man schon einmal in Zeiten, in denen Sie mindestens 3 Wochen kortisonfrei waren IgE und Diff bestimmt? Diese Werte würden uns interessieren. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  22. Hallo zusammen, bei mir wurde vor drei Jahren Allergie bedingtes Asthma festgestellt seit dem leide ich unter regelmäßigen Geruchsverlust was das ganze Jahr über immer wieder auftritt. Vor 2 Jahren habe ich mir die Polypen entfernen lassen was aber leider nur kurze Zeit für Besserung sorgte. Ich bin ratlos da mir keiner weiterhelfen kann oder will. Ich nehme regelmäßig Allergietabletten ein und ab und zu Cortison haltiges Nasenspray was nicht immer hilft. Manchmal rieche ich für ein paar Minuten etwas aber so schnell ist es auch wieder weg. Was gibt es noch für Behandlungsmethoden? LG D.

    Liebe D.,

    je nachdem, auf was alles Sie allergisch reagieren, könnte man sich eine Desensibilisierung überlegen. Außerdem wäre zu überlegen, regelmäßig ein antiallergisches Nasenspray zu verwenden(3xtgl.), um nicht immer Kortison zu benötigen. Je nach Allergie sollten Sie auch auf Kreuzallergien in der Ernährung achten. Eine relativ neue Möglichkeit ist, das Immunsystem des Darmes positiv zu beeinflussen durch eine Kur mit Innovall Atop. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns gelegentlich wieder berichten. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  23. Ganz lieben Dank für Ihre Antwort. Eine Frage hätte ich noch. Wird sich das Riechvermögen langsam bessern über mehrere Wochen/Monate oder kommt der geruchssinn mit einem Schlag zurück?Und was mir noch einfällt, es gibt Tage an denen auch die Distanz größer ist.
    Ganz liebe Grüße Y.

    Liebe Y.,

    wir gehen davon aus, dass es nach und nach besser wird. Das wünschen wir Ihnen jedenfalls. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  24. Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort. Bis lang weiß niemand den Grund für die chronische rhinosinusitis. Kann das denn so lange dauern? Mittlerweile sind es knapp vier Monate. Manchmal kann ich Düfte wahrnehmen oder aber es kommen manchmal neue Düfte hinzu. Aber die leider nicht lange anhalten. Kann das denn ein Zeichen der Regeneration sein?

    Liebe Y.,

    duurchaus. Das lässt hoffen. Eine Möglichkeit wäre noch, die Schleimhäute aufzubauen un das Immunsystem zu unterstützen, indem Sie einen Darmaufbau durchführen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  25. Guten Tag, ich leide seit ca 3 Monaten an riechminderung hyposmie. Durch eine chronische rhinosinusitis. Nebenhöhlen sind frei nur die Entzündung in der Nase. Wie lange dauert eine chronische Rhinosinusitis und kommt nach abklingen der Entzündung die Sinne zurück? Behandlung läuft mit budesonid nasentropfen und nasenspülungen.
    Liebe Grüße Y.

    Liebe Y.,

    das kann man leider nicht vorhersagen. Was ist denn die Ursache der chronischen Rhinosinusitis? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  26. Hallo,
    Hilft Akkupressur bei Verlust von Geruchsinn?

    Liebe J.,

    die Frage ist zunächst, was die Ursache der Anosmie ist. Je nach Ursache kann man über die Therapie diskutieren. Mit Akkupressur wird es jedoch nicht so große Erfolge geben. Wenn überhaupt, hat man eher eine Chance mit Akupunktur. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  27. Ich habe schon mal gefragt ob hyposmie auch was mit der Psyche zu tun haben kann

    Liebe(r) Leser(in),

    ja, möglich ist das. Man sollte jedoch zunächst alle körperlichen Ursachen ausschließen, bevor man das annimmt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  28. Hallo Leidensgenossen,
    bei mir hat alles damit angefangen, dass ich desöfteren in der Nacht Rauch gerochen habe. Dann habe ich festgestellt, das sich mein Geruchssinn verringert hat. Wenn ich vorher einen Fliederbusch schon von Weitem wahrgenommen habe, musste ich jetzt die Nase ganz dicht heran halten. Ich habe mir nicht allzuviel dabei gedacht…..es gibt ja Schlimmeres! Dann fing es an, dass ich den Duft von Kaffee nicht mehr ertragen konnte. Geschmeckt hat er genauso schrecklich. Dazu kamen Zwiebeln, Paprika, alles mit intensiven ätherischen Ölen oder starken Röstaromen. Das alles wäre noch zu ertragen, aber was gar nicht geht, ist, dass alle meine Ausdünstungen usw. genau diesen ekeligen Duft angenommen haben….ich mich also selber nicht mehr riechen kann. Meine ganze Hoffnung beruht auf einem geplanten Besuch einer Riechsprechstunde in Dresden.

    Liebe(r) Leser(in),

    Vermutlich leiden Sie unter einer Kakosmie. Wir sind auch sehr gespannt, was man heraus findet und würden uns sehr freuen, von Ihnen wieder
    zu hören. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  29. Guten Tag.. Bei mir wurde eine hyposmie festgestellt. Ich rieche stark vermindert. Umwelt Gerüche kann ich überhaupt nicht mehr riechen. Manchmal habe ich kurze riecheindrücke aber nur kurz und schwach. Ist das vielleicht ein Zeichen der Regeneration?

    Lieber L.,

    Hyposmie bedeutet vermindertes Geruchsempfinden, nicht Fehlendes, d.h., Ihr Arzt hat ohnehin schon festgestellt, dass der Geruchssinn nicht ganz verloren ist. Deshalb können es auch nur die "normalen" Schwankungen sein. Man muss den Verlauf wohl länger beobachten. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  30. Guten Tag…. Es fing letztes Jahr im Juli an. Es gab Tage an denen ich morgens und abends nicht riechen konnte. Hno Diagnose sinusitis. Hat sich aber wieder erholt. Jetzt im man wurde ich Krank. Mit einer sinusitis. Mein Geruchssinn ist für einige Tage ausgeblieben. Hat sich dann aber stundenweise erholt. Ct und röntgen Bericht sagt aussehen wie bei einer chronischen sinusitis maxillaris. Aber die Bilder vom ct sagen das die sinusitis abgeheilt ist.seid ca, 2/3 wochen habe ich keinen Geruchssinn mehr. Manchmal nehme ich etwas wahr aber nur geschwächt und kurz. Mometason spray und methylprednisolon haben keine Erfolge erzielt. Seid den drei Wochen habe ich ca, 13 Kilo verloren, ich kann nicht mehr essen. Kein geschmack. Weine nur und habe große Angst das der geruchssinn nicht wieder kommt.ich bin verzweifelt und habe Angst vor der Zukunft. Gibt es Chancen das der geruchssinn zurück kommt. Ich hab große Angst davor. Ich habe viel darüber gelesen und vielen haben eine postvirale anosmie und da kommt der geruchssinn nach Jahren nicht mehr zurück. Das ist sooooooo traurig 😢ich hoffe sie können mir weiterhelfen. Kommt der geruchssinn wieder? Liebe Grüße M.

    Liebe Frau B.,

    das hoffen wir für Sie, man kann es jedoch nicht vorhersagen. Sie sollten sich jedoch bemühen, dennoch zu essen, denn es macht keinen Sinn, wenn Sie immer weiter abnehmen und sich ständig nur Sorgen machen. Davon wird es auch nicht besser. Essen und riechen ist natürlich sehr wichtig. Aber es gibt noch viele sehr schöne andere Dinge im Leben. Denken Sie auch daran. Gute besserung

    Ihr Biowellmed Team

  31. Guten Tag. Erstmal möchte ich mich für die schnelle Antwort bedanken. Ich habe vergessen zu erwähnen wenn ich mal Gerüche wahrnehmen kann dann aber auch sehr abgeschwächt. Und durch schnüffeln an verschiedenen Substanzen kann ich riechen aber nach 6/7 Atemzüge ist es wieder weg und auch abgeschwächt.meinen sie mit Geduld wird das wieder?Sind die globuli nicht bei Schnupfen eingesetzt, aber ich die Erkältung ist vorbei. Vielen Dank für Ihre Mühe. Und lieben Dank. Liebe Grüße

    Liebe Frau B.,

    versprechen können wir natürlich auch nichts, aber die Chancen sind nicht so schlecht, da Sie doch noch riechen. Die homöopathischen Medikamente sind gerade für Anosmie nach Virusinfekt einen Versuch wert. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  32. Ich hatte schon mehrere Sinusitis OP's. Seit der letzten (von insgesamt 5) vor 3 Jahren habe ich absolut keine Geruchswahrnehmung mehr. Kortison bewirkte eine vorübergehende, leichte Besserung. Nach Absetzen aber – wie vorher.
    Der HNO-Arzt macht mir keine Hoffnungen, zumal ich auch schon > 65 bin.
    Das kanns doch nicht sein?

    Lieber Herr E.,

    wenn durch die vielen Operationen die Riechnervenzellen bzw. Riechnervenfasern zerstört sind, kann es leider zu einer bleibenden Anosmie kommen. Zunächst wäre sicher ein Test sinnvoll, um zu sehen, ob noch eine Erholung möglich ist. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  33. Guten Tag….. Ich habe seid ca 2 Wochen eine verstopfte nase was aber nur am Abend und morgens nach dem wach werden da ist verbunden mit geruchsverlusst sowie auch geschmacksverlusst was sich aber nach ca zwei Stunden wieder legt. Der Hausarzt hat mir Antibiotika verschrieben was aber nicht anschlägt. Was könnte es denn sein

    Liebe M.,

    von Infektfolgen bis Allergie, aber auch andere Erkrankungen, die zu Schleimhautschwellungen führen, kommt alles in Frage. Wir raten Ihnen, einen HNO – Arzt aufzusuchen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  34. Hallo,Ich leide seit 3 Wochen unter starker Einschränkung meines Geruchssinn. Ich nehme nur starke Gerüche wahr. Eine Erkältung hatte ich drei Wochen vor der Riechstörung. Danach konnte ich aber normal riechen.
    Ich habe ca. 5 Jahre Nasenspray durchgehend benutzt, es aber sofort abgesetzt aus Angst, dass es daher kommt.
    Kann es sein, dass das Folgen vom Nasenspray Missbrauch sind oder von der Erkältung und kann sich der Geruchssinn wieder erholen? Mit freundlichen Grüßen

    Liebe(r) Leser(in),

    beides ist möglich und auch andere Ursachen kommen in Frage. Deshalb sollten Sie sich bitte schnellstens von einem HNO – Arzt untersuchen lassen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  35. Hallo zusammen,

    Ich leide seit ca drei Monaten unter dem totalen Geruchsverlust nach einer Erkältung. Nach einer Polypenoperation 2011 kann ich wieder frei atmen. Die op war massiv. Mein Gefühl ist, daß die Nebenhöhlen noch nicht komplett ausgeheilt sind, die HNO sagt, alles sei frei.
    Ich war bei einer chinesischen Heilpraktikerin, die mir Vitamin B und Calcium gespritzt hat, meine Füße behandelt und drei Prokainquaddeln gesetzt hat.
    Außerdem nehme ich homöopatische Medikamente (Heel Erkältungstropfen).
    Ich bin verzweifelt und weine viel. Ich arbeite in der Kaffeebranche und es ist fatal, weil ich nichts mehr abschmecken kann.
    Wenn ich mich stark konzentriere nehme ich sehr sehr schwach mal etwas wahr, aber wenn ich nochmals schnuppern möchte, ist es wieder weg. Manchmal denke ich mir, dass ich mir das nur einbilde.
    Wer hat Erfahrung mit der Neuraltherapie? Ich suche einen Heilpraktiker in München.
    Vielen Dank und allen gute Besserung und gute Nerven!

    M.

    Liebe M.,

    Neuraltherapie kann tatsächlich gut helfen. Sie können sich an den Verband für Neuraltherapie wenden und einen Therapeuten in Ihrer Nähe erfragen. Alternativ käme eine gute homöopathische Therapie in Frage. Bleiben Sie gelassen. Sie haben durch Ihren Job die gute Möglichkeit, Ihren Geruchssinn zu trainieren, was für die Heilung günstig ist. Wir denken, Sie haben gute Chancen wieder gesund zu werden. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  36. Guten Tag,
    ich bin 18 Jahre alt und sowohl ich als auch meine ältere Schwester können von Geburt an nicht riechen. Sie ist bereits in Bonn und Dresden untersucht worden und es ist festgestellt worden, dass sie keinen Riechkolben besitzt. Können Sie mir vielleicht weiterhelfen und einen Rat geben, inwiefern man etwas unternehmen könnte und ob dieses Gebiet bereits erforscht worden ist beziehungsweise, ob es möglich ist, dass so etwas vererbt werden kann und welche Ursache das haben könnte.

    Liebe J.,

    angeborene Anosmien können vererbt werden entweder als fehlendes Organ wie bei Ihrer Schwester oder als Teil eines Syndroms(z.B. Kallmann Syndrom). Eine Behandlung gegen das isolierte Fehlen eines Organs ist derzeit noch nicht möglich. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  37. Hallo,mit 15 Jahren hatte ich einen schweren Autounfall und seither rieche ich jetzt seit 45 Jahren nichts mehr.Ich mußte
    lernen damit umzugehen.Als Hausfrau,bereite ich Essen nur nach Rezepten zu.Meine Erfahrungswerte damit sind sehr gut und ich probiere vieles aus,auch was ich nicht aus meiner Kindheit kenne.Von anderen bekomme ich immer viel Lob,wie gut es schmeckt.

    Liebe Leserin,

    wir können Sie nur bewundern wie Sie mit Ihrem Defizit umgehen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  38. nach zwei sehr schmerzhaften Nasen-op wegen Polypen(Rasende Kopfschmerzen danach) verlor sich mein Geruchssinn immer mehr, ich roch kaum noch etwas , die Ärzte sagten das wird schon wieder, nichts wurde , seit Jahren ohne geruch, jtzt als Rentner mit viel Zeit ging ich zum HNO im ukb Berlin.Der Arzt untersucht mich gründlich auch die Ohren und verordnete Decortin 20mg und Mometa HEXAL 50 Nasenspray.Glaubt es oder nicht: nach nur 3 Tagen ICH KANN RIECHEN!!!!!!!!Jeden Tag schnüffle ich an frisch gemahlenen Kaffee, an meinem Rasierwasser, gehe auf den Weihnachtsmarkt und RIECHE jahrlang vergessene Gerüche,auf keinen Fall lasse ich mich nochmal an der Nase operieren, der Doc sagt,das Spray muß ich noch lange nehmen.Ein Stück lebenqualität zurück, das kann nur verstehen,wer ähnliches durchlebt. MfG

    Lieber Leser,

    vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Wir freuen uns für Sie, dass Sie den Weihnachtsduft wieder riechen können. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  39. Liebe Leidensgenossen,
    mein Geruchs/Geschmacksverlust begann vor fünf Jahren mit einigen "Geruchs-Hallizunationen", also mit Gerüchen, die sich schließlich als falsch erwiesen (Was riecht denn hier so angebrannt…) Ein Arzt behauptete: Sie hatten eine Infektion, was aber nicht stimmte. Weitere Untersuchungen fanden nicht statt.
    Vor einem Jahr hatte ich dann einen Schlaganfall. Jetzt ist auch mein Geschmack weg. Nur die Zunge meldet noch süß, sauer, bitter usw. Mein Leben findet seitdem ohne kulinarische Genüsse statt. Aber wie sagte man mir oft genug: Seien sie froh – es hätte schlimmer kommen können….

    Lieber Herr M.,

    der Geschmack ist glücklicherweise noch da, denn dieser ist genau bitte, süß, sauer und salzig. Dennoch ist es eine deutliche Einschränkung des Genusses, wenn der Geruch fehlt. Sie machen das Beste daraus. Unterstützen können Sie Ihre Geruchsnerven, indem Sie immer wieder üben, intensive Gerüche wahrzunehmen wie z.B. Kaffee, Zimt etc. Wir wünschen das Beste für Sie und dass Sie irgendwann wieder etwas riechen können.

    Ihr Biowellmed Team

  40. Guten Tag!
    Ich habe eine Freundin die ihren Geruchssinn vollkommen verloren hat.
    Leider hat sie damit auch die Lust bzw. die Motivation am Kochen verloren.
    Sie muss trotzdem ihre Familie bekochen und traut sich nicht, Dinge auszuprobieren weil sie nicht weiß wie es "richtig" schmeckt.

    Gibt es Kurse oder Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen wie man trotz Geruchsverlust lecker kochen kann bzw. den Geschmackssinn entsprechend anregt?

    Gibt es vielleicht Selbsthilfegruppen im Kreis Heinsberg oder Düsseldorf/Köln?

    Haben vielleicht Betroffene Tipps für mich, wie man ein Leben mit Anosmie "erträglicher/einfacher" macht?
    Würde mich über jede Anregung und Hilfe freuen.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Liebe J.,

    vielleicht kann Ihnen Frau Kaiser weiterhelfen:Selbsthilfe@koskon.de

    Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  41. Ich hatte nach einer schweren Mittelohrentzündung (unbehandelt) vor 9 Jahren meinen Geruchssinn komplett verloren. Die Geschmacksnerven (anderer Nervenstamm) funktionierten noch – also süss, sauer, salzig, bitter und umami – konnten beim Essen wahrgenommen werden. Wenn ich aber an einem Geschäft vorbeigegangen bin, konnte ich nicht riechen, ob es ein Blumenladen, ein Fischgeschäft oder Bäcker ist. Gefährlich wurde es, als ich einen Defekt an der Gasanlage meines Bootes nicht riechen konnte und es zu einer Verpuffung kam.
    Die ganze Palette der Schulmedizin vom Hausarzt über HNO-Arzt bis zur Uni-Klinik Heidelberg brachte kein Ergebnis. In Heidelberg sagte man mir, das sein nun leider so und da könne man nichts ändern.

    Durch Zufall bin ich vor ca. 3 Jahren auf einen Arzt gestossen, der einen Lösungsansatz anbieten konnte. Wichtige Bedingung: Die Geruchsnerven müssen noch vorhanden sein. Wer keine (mehr) hat, wird auch nicht mehr riechen können.
    Der Heilungsansatz: Zur Reaktivierung der Geruchsnerven wird das ganze System durch Injektion von Procain in das Ganglion pterygopalatinum (oder Sphenopalatinum) komplett still gelegt. Danach, so die Theorie, "fährt" das genetische Programm die Systeme wieder hoch und da ist dann von Geburt an auch der Geruchsinn dabei. Klingt ein wenig nach der "Reset-Taste" am Computer, ist aber auch aus anderen komplexen Systemen bekannt: Hat es sich aufgehängt, muss man auf den Ausgangszustand zurück setzen.

    Ergänzend gabes noch eine Eigenbluttherapie sowie 3 Akupunkturnadeln im Ohr.

    Das verrückte war: Nach ca. 1 Woche begann ich langsam wieder zu riechen. Die Freude war groß, doch nach ca. 7 Wochen verschwand das Riechvermögen wieder. Also die gleiche Prozedur noch einmal, es funktionierte wie auf Knopfdruck. Da ich den Gedanken, alle 7 Wochen Spritzen in den Schädel zu bekommen nicht sonderlich attraktiv fand, haben wir diesmal nach 6 Wochen – obwohl ich noch riechen konnte – eine Eigenblutbehandlung und die 3 Ohrnadeln gemacht. Der Geruchssinn blieb erhalten. Dann ca. 1 Jahr lang alle 6 Wochen Eigenblutbehandlung + Ohrakupunktur. Nach dem ersten Jahr haben wir die Intervalle auf 8 Wochen ausgedehnt, heute gehe ich nur noch alle 3 Monate zur Behandlung.
    Ich wäre bereit gewesen, jede Menge Tabletten zu futtern nur um wieder riechen zu können, wenn es denn welche gegeben hätte. Diese Behandlung ohne jegliche Nebenwirkung finde ich da deutlich besser.
    Wichtig: Ich würde das nur von einem Arzt machen lassen, der wirklich Erfahrung in der Neuraltherapie hat. Der Gedanke an Spritzen in die Schläfen ist schon ziemlich derb.

    Ich für meinen Teil bin aber hochzufrieden.

    Menschen aus Südhessen (oder Nordbaden) können ja mal nach einem Arzt Dr. Wö…. in Alsbach an der Bergstrasse umgucken.

    Lieber Leser,

    vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht, der hoffentlich vielen Menschen helfen kann. Liebe Grüße an Sie

    Ihr Biowellmed Team

  42. Liebe Leserinnen und Leser,

    Wir schreiben momentan in der Schule unsere Seminarfacharbeit ("Gerüche und deren Wirkung auf den Menschen") und Ich beschäftige mich hauptsächlich mit der Thematik Anosmie. Wir sind schon seit längerem auf der Suche nach einer betroffenen Person, um verstehen zu können, wie die Lebenssituation einer solchen Person ausschaut/ bzw. ausgeschaut hat (bei erfolgreicher Therapie). Gern würden wir eine Art "Interview" durchführen.

    Über baldige Rückmeldungen freuen wir uns sehr!
    (EMail an: karl.rosenbaum98@gmx.de)

    Liebe Grüße und wir hoffen dass der Artikel veröffentlicht wird.

    Die Seminarfachgruppe

  43. Bin 54 J. Vor knapp 2 Monaten bekam ich eine Erkältung, Schnupfen + Husten. Ca. 8 Tage war der Geruchs- und Geschmackssinn völlig weg, mit Abklingen der Beschwerden und bei freier Nase kamen die Sinne teilweise zurück. Bin schwache Raucherin, rauche nur abends ca. 5-6 Zigaretten, aber die fehlen mir. Alles andere kann ich schmecken und riechen, nur nicht Qualm und Rauch, ich schmecke die Zigarette nicht, der Rauch riecht auch anders. Ich esse 2 Sorten Brot, die eine schmecke ich, die andere überhaupt nicht. Auch habe ich absolut keinen Geschmack im Mund. Nach 4 Wochen hat HNO nichts festgestellt, Acquacort Spray verschrieben. Nach 1 Woche schmeckte ich plötzlich zu 50% die Zigarette, aber es dauerte nur einen Abend. Ich habe auf die wenigen Zigaretten verzichtet, ohne Besserung. Hin und wieder gibt es Schwankungen auch in der Geschmackswahrnehmung von Essen, mal schmecke ich mehr, mal weniger. Habe Angst, dass sich das verschlechtern kann. Hatte nie Allergien, Heuschnupfen etc. gehabt. Gibt es Hilfe?

    Liebe Leserin,

    wenn Ihr HNO – Arzt nicht weiter kommt und sich sicher ist, dass die Anosmie durch einen viralen Infekt hervorgerufen wurde, können Sie einen homöopathischen Behandlungsversuch unternehmen mit
    Nat. mur D 200 Einmalgabe, dann Luffa D6 Glob 3 x 10 und nach einigen Wochen Luffa D12 Glob 1 x 10. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  44. Oktober 2014 nach einem Fahrradunfall,mit Bewustseinverlust, bin ich zum Hausarzt gegangen. Er hat bei mir Hocheblutdrug festgestellt. Ich habe angefangen ACE Hemmer zu nehmen. Nach 2 -Wochen habe ich festgestellt dass ich nicht mehr riechen kann. Im Dezember bin ich wegen Hemothome im Kopf operiert worden. Jetz ist mein Kopf ohne Hemothome aber durch HNO Artzttest habe ich das Verlust von Riechvermögen feststellen lassen. Jetzt habe ich angefangen die Nasenspray(Kortison) und Zink Tabletten zu nehmen. Hat Jemand Erfahrung in der Berieich?
    Mit freundlichen Grüßen

    Liebe(r) D.,

    wenn der Geruchsverlust durch die Gehirnverletzung bedingt ist, was fast zu vermuten ist, wird leider keine Behandlung wirken. Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob das so ist. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  45. Hallo!
    Mein sohn hatte 2014 ein sehr sehr schweres schädelhirnrauma mit schlechten prognosen.
    er hat zum gl7ck keine bleibenden schäden davongetragen.
    ausser: sein geruchs -und geschmackssinn sind weg
    meine frage:gibt es hoffnung auf heilung und was kann er dazu beitragen

    Liebe Leserin,

    wir vermuten eine bleibende Schädigung. Uns ist keine heilende Therapie bekannt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  46. Leide seit 1991 an Anosmie die nach einer Erkältung aufgetreten ist. Am Anfang der Erkrankung bekam ich eine Kortisontherapie. Hat leider nicht geholfen. Habe auch schon an einer Studie in Dresden teilgenommen und gehe regelmäßig alle 2 Jahre zur HNO in die
    Uniklinik nach Homburg. Leider hatte ich bisher noch keinen Erfolg in der Behandlung. Würde auch gerne einer Selbsthilfegruppe beitreten im Raum Rheinland/Pfalz oder Saarland.
    Wer kann mir vielleicht eine Adresse einer Selbsthilfegruppe mitteilen?

  47. Liebes Biowell-Team,

    ich habe vor 8 Jahren meinen Geruchssinn komplett verloren.
    Im Jahr davor hatte ich über längere Zeit eine verstopfte Nase und abends vor dem Einschlafen oft ein Nasenspray (allerdings das schwach dosierte für Säuglinge, das war immer ausreichend) benutzt, damit ich nachts besser Luft bekomme. Ansonsten habe ich nichts getan, sondern auf Besserung gewartet. Irgendwann war der Geruchssinn plötzlich eine Woche weg. Ich hatte das mal, allerdings nur 2 Tage lang, viele Jahre zuvor. Nach dieser Woche ging es mir dann besser, die Nase war frei, der Geruchsinn wieder da. 5 Wochen später verschwand er eines Tages für 2 Tage aus heiterem Himmel, kam zurück und blieb noch einmal für 2 Wochen. Dann wurde er schwächer. Erst habe ich es nicht direkt registriert – bis ich mir beim Arbeiten eine leichte Lösungsmittelvergiftung zugezogen habe, da ich die Substanz "mangels Geruch" unterschätzte. Kurz danach war der Sinn komplett weg. Ich bin dann zum Arzt, in die HNO-Klinik, alle Tests wurden gemacht – ohne Ergebnis.
    Ich habe einiges investiert seitdem – sei es in Akupunktur, diverse homöopathische Behandlungen (auch mit psychosomatischem Ansatz), Entfernung von Amalgam und anschließende Entgiftung. Nichts passiert.
    Vor kurzem habe ich von einem Riechtraining gelesen und gedenke, dies zu beginnen.
    Hat irgendjemand hier schon Erfolge gehabt? Gibt es nach so langer Zeit noch Hoffnung auf Genesung? Ich kann mich immer noch nicht abfinden damit, nichts zu riechen – nicht nur wegen der Lebensqualität, vor allem, weil der Geruchssinn zur Orientierung und Warnung dient.

    Ich wäre sehr dankbar über eine Antwort.
    Mit besten Grüßen, R.F.

    Liebe(r) Leser(in),

    leider haben wir persönlich keine Erfahrungen mit einem Geruchstraining, hoffen jedoch, dass Sie Antworten von unseren Leserinnen und Lesern erhalten. Alles Gute!

    Ihr Biowellmed Team

  48. Bei meinem Mann wurde nach einem Sturz Bruch des Jochbeines, Bruch der Augenhoehle und des Kieferknochens, Schaedel-Hirntrauma und als Zufallsbefund ein Makroadenom diagnostiziert.
    Nach der erfolgreichen OP des Tumors geht es ihm nach drei Monaten wieder gut, allerdings hat er den Geruchssinn eingebuesst.
    Ist das die Folge des Sturzes oder des Tumors bzw. Operation? Und kann man auf Wiedererlangung hoffen?

    Liebe Leserin,

    da der Riechkolben und auch die Bereiche im Gehirn, welche den Geruch nerval versorgen im Frontalhirn liegen und nicht im Bereich der Hypophyse, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Geruchsstörung durch das Schädl-Hirn-Trauma bedingt ist, eine nicht ganz seltene Folge. Leider ist dies häufig irreparabel. Aber hoffen darf man dennoch. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  49. Habe vor 2-3 Wochen , 1 Tag vor unserem Urlaub plötzlich nichts mehr gerochen. Ich aß etwas und scheckte nichts. Es war schrecklich. Ausserdem sass ich an dem Abend frierend in meinem Bett und fühlte mich nicht besonders. Wir sind dann in den Urlaub in Richtung Nordsee gefahren und im Laufe der nächsten 3-4 Tage habe ich ab und zu mal was gerochen, aber nicht viel. Am 4 Tag hatte ich heftige Kopfschmerzen vom Nacken ausgehend und fühlte mich krank / fiebrig. Abends eine Ibuprofen genommen, dann ging es besser.Habe dann täglich 2 Sinupret und Luffa Nasenspray genoen. Im Laufe des Nordsse Urlaubs kam mein Geruchssinn wieder ein bisschen mehr, aber nicht vollständig zurück. Vor 2 Tagen sind wir wieder nachhause gefahren. Hatte nach Ende der Tabletten Sinupret angefangen Thuja occid.C12 2x 5 Globuli zu nehmen. Schon auf der Heimfhrt fing es auf meiner linken Nasenseite immer an zu 'knistern', wenn ich mir die Nase putze ( kam kaum was raus, eher trocken). Jetz bin ich wieder zuhause und seit heute früh rieceh und schmecke ich fast nichts mehr, fast wie am Anfang… war heute bei meiner Hausärztin, die mir Cortisonhaltiges Nasenspray verschrieben hat und meinte, wenn es in 2-3 Tagen nicht besser würde, solle ich das Antibiotiku nehmen. Mich acht das ganz wahnsinnig nichts schecken zu können und ich frage mich nun, was das ist. Kann dies ein Virus sein, oder ist es eine Allergie oder was sonst? Meine Freundin meinte, sie habe dies auch immer mal wieder bei ihrer Allergie und ich solle mir Histamin Globulis holen….bringt das was??

    Liebe Leserin,

    Sie froren gleich zu Beginn der Erkrankung. Das Knistern im Nebenhöhlenbereich könnte auf eine Nebenhöhlenaffektion hinweisen. Wir empfehlen Ihnen, einen HNO – Arzt aufzusuchen. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  50. Ich leide seit geraumer Zeit an Anosmie. Der allmähliche Verlust des Riechvermögens kam sehr schleichend und zeichnete sich dadurch aus, dass ich über mehrere Monate nur noch sehr intensive, süße Gerüche wahrnehmen konnte, sodass ich mich ständig gefragt habe, warum denn alles gleich riecht. Dass irgendwas nicht stimmen kann, habe ich erst richtig bemerkt, als ich im Rahmen eines Spiels Geruchsproben verschiedener Obstsorten richtig zuordnen sollte und nach dem ersten gescheiterten Versuch jede Sorte für mich nach Banane gerochen hatte.
    Ich muss damals um die 11/12 Jahre alt gewesen sein.

    Die mögliche Ursache kann ich aus meiner Biographie nicht eindeutig herleiten, da ich schon gegen Ende der Grundschulzeit über den oben genannten partiellen Geruchsverlust gelitten habe und mich aber auch an ein Ereignis aus Zeiten der weiterführenden Schule erinnern kann, welches ursächlich für den Verlust meines Geruchssinnes gewirkt haben könnte. Beim Schlittschuhfahren mit der Klasse bin ich so stark auf den Hinterkopf gefallen, dass ich über wenige Sekunden einen Atemaussetzer hatte.

    Irgendwann (im Alter von 12/13) bin ich zum HNO gegangen und habe ihm die Situation geschildert. Der Gute hat einen Geruchstest gemacht und geguckt, ob ich Polypen oder dergleichen habe. Er war entsetzt und geschockter als ich, als er mir erklärte, dass dieser Zustand irreversibel sei und womöglich die Folge einer viralen Infektion sein könnte.

    Ab und zu habe ich kleine Geruchserlebnisse, die ich als 'Phantomgerüche' bezeichne. Meistens handelt es sich hierbei um unangenehme Gerüche, die ich nicht einer bestimmten Geruchsquelle zuordnen kann. Manchmal habe ich nette 'Geruchsflashbacks' wenn ich z.B. Saft trinke oder einen Apfel esse und auf einmal den Geschmack in seiner vollen Form inklusive aller Aromen wahrnehme, oft nur für eine Sekunde.

    Damals habe ich mich damit abgefunden, schließlich hatte ich mich schon an die Geruchslosigkeit gewöhnt und bin auch nicht mit großer Erwartung zu dem HNO gegangen.
    Heute bin ich 25 Jahre alt und vermisse immer mehr den Duft von Vanille, Pfefferminze von kleinen Babys, Hautcremes und und und…

    Mir drängt sich in letzter Zeit immer wieder die Frage auf, ob differenzialdiagnostisch nicht weiteres hätte abgeklärt werden müssen und – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt – ob es nicht doch eine Chance gibt meinen Sinn wiederzuerlangen.
    Wäre es sinnvoll noch mal zum Arzt zu gehen und meine Situation anzusprechen?

    Liebe D.,

    das sollten Sie auf jeden Fall. Wir empfehlen einen Neurologen. Dann wird man sehen, ob man einen Grund für die Anosmie findet oder weiter nur vermuten kann. Davon hängt dann auch ab, ob man einen Therapieversuch wagen kann. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  51. Guten Taq ,
    am 01.05.2012 bin ich Opfer eies veruchten Totschlags geworden : Ich hatte einen doppelten Schädelbasisbruch , ein schweres Schädel-Hirn -Trauma , einen Trümmerbruch der einen Schädelhälfte ( Karlottendeckel und Felsenbein rechts ) und Hirnblutungen ! In zwei Notoperationen wurde die blutung gestillt oder abgesaugt ( weis ich nicht so genau ) und Karlottendeckel nebst Felsenbein entfernt weil das Gehirn sehr angeschwollen ist. Die Phantastischen Ärzte an der Uni Lübeck haben diese Knochen wieder zusammen geflickt und eingefrohren ! Nach 8 1/2 wochen im Koma bin ich wieder 'erwacht und war auch das weitere halbe jahr nicht wirklich bei verstand ! In einer Reha Klinik habe ich nach einiger Zeit als ich wieder mehr oder minder auf den Beinen war festgestellt das ich garnichts mehr Rieche . Nach ca. weiteren zwei Monaten war auch der Geschmacksinn völlig weg . Es wurde nicht besser… Ich Höre wesendlich schlechter und habe auf beiden Augen ca . 3 dioptrin dazu bekommen. Was das schlimme an der sache ist das ich als Koch wohl nie wieder arbeiten können. Um dem ganzen noch eine Krone aufzusetzen habe ich auch Epilepsie bekommen und da auch noch die böse art bei der ich immer so 20 bis 30 Minuten krampfe. Ich danke Gott , den Ärzten und dem Pfegepersonal in den verschiedenen Kliniken ! Auch will ich im besonderen allen Blutspendern danken weil ich 4!!! konseven benötigt habe und ohne sie vermutlich Tot wäre! Ich werde mich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen nie mehr Arbeiten zu können und das mit 47 Jahren . Damit das Jammern ein ende hat … 2009 hatte ich meinen ersten Herzinfakt … vieleicht aber auch ein Trost für die , die es nicht so ganz hart getroffen hat ! Im Übrigen habe ich aufgegeben auf besserung zu hoffen , da ist die Freude grösser wenn doch noch Besserung eintritt

    Lieber D.,

    Sie hatten bei allem Unglück doch auch sehr viel Glück. Wenngleich Sie bleibende Schäden zurück behalten haben, hätte es noch viel schlimmer kommen können. Man muss immer versuchen, das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Vielleicht fällt Ihnen ja etwas ein, was Sie ohne Geruchs- und Geschmackssinn in Ihrem Bereich arbeiten könnten. Möglicherweise hilft Ihnen dabei Erfindergeist oder Kreativität. Nach unserer Erfahrung ist eine Aufgabe im Leben eines der wichtigsten Dinge, um gesund zu werden. Wir wünschen Ihnen jedenfalls von Herzen noch weitere Besserung. Alles Liebe

    Ihr Biowellmed Team

  52. Hallo,

    ich kann schon über 15 Jahre nichts mehr riechen und kann mich mit dem Verlust nicht abfinden.
    Damals war ich gerade schwanger. Zuerst hab ich alles ganz intensiev gerochen, das war sehr unangenehm und ich war froh als das vorbei war. Doch dann konnte ich garnichts mehr riechen. Ich habe es garnicht gleich gemerkt, da ich ja so glücklich war ohne Ekel einkaifen gehen zu können.
    Vor einigen Jahren war ich dann beim HNO-Arzt. Anhand eines Riechtests kam er zu dem Ergebins, dass einer der beiden Riechnerven noch etwas 'lebt'. Das daraufhin angeordnete CT brachte auch keinen Befund.
    Die Erklärung war, dass ich während der Schwangerschaft sehr viel Wassereinlagerungen hatte und infolge dessen der Riechnerv abgedrückt wurde und nun 'tot' ist.
    Wenn ich aber hier lese stellt ich mir die Frage, ob das wirklich sein kann?

    Liebe D.,

    erklären können wir uns das nicht ganz, halten es jedoch für möglich, dass aufgrund einer hormonell bedingten Schleimhautschwellung Anosmie auftritt. U.E. könnten Sie einen Versuch mit Procainspritzen wagen bei einem sehr guten Neuraltherapeuten. Sie werden jedoch Geduld brauchen. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  53. Am Montag letzter Woche (19.03.) erkrankte ich spontan an einem heftigen viralen grippalen Infekt mit Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber bis 39,5 Grad). Ich nahm wärend dieser Zeit auch ein Antibiotikum namens 'Cefuroxim 500', zur Vorbeugen gegen eine sich aus dem Infekt evtl. sich entwickelnde bakterielle Lungenentzüdung. Das Fieber war nach ca. 3 – 4 Tagen absolut weg, die Erkältungssymptome nach weiteren 2 – 3 Tagen. Was mich dann noch bis vorgestern quälte, war eine schwere aber suksesiv nachlassende körperliche Abgeschlagenheit (Rekonvaleszens?). Diese ist jetzt jedoch auch vorbei. GEBLIEBEN IST JEDOCH EIN TOTALER GERUCHSVERLUST. Ich kann nichts, absolut nichts mehr riechen. Auch jgeliche Nahrung kann ich nur noch nach süß, sauer, bitter oder salzig unterscheiden. Aromastoffe und damit ein Essensgenuss entziehen sich mir völlig. Es ist schlimm für mich, ich habe so etwas noch nie erlebt.

    Mein HNO-Arzt, den ich nun deshalb aufsuchte, erklärte mir nach eingehender körperlicher Untersuchung von Nase und Rachen, dass er keine organischen Urasachen finden könne, eine solche Anosmie aber keine seltene Folge eines grippalen Infektes wäre und ich einfach nur abwarten könne, ob sich mein Geruchsssinn wieder einstellen würde oder nicht. Das könne in den nächsten Tagen, Wochen oder auch erst Monaten geschehen, vielleicht auch nie mehr wieder. Eine effektive Therapie gebe es leider nicht. Mit diesen Worten und einem Rezept für 'Rhinosan Nasenspray' entließ er mich.

    Fragen: Habe ich eine reele Chance, dass mein Geruchssinn wieder kehrt? Soll ich noch weitere Ärzte konsultieren? Gibt es wirklich keine (auch alternative) Therapie, die Hoffnung versprechen kann (evtl. Neuraltherapie?

    Lieber Leser,

    man kann Homöopathie oder Neuraltherapie versuchen. Wenn die Störung jedoch einige Wochen bleibt, sollte man dennoch eine gründliche Diagnostik durchführen, auch wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass der Infekt die Ursache des Geruchsverlustes ist. Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass es wieder gut wird.

    Ihr Biowellmed Team

  54. hallo!

    ich hatte vor 12 tage eine kleine gynäkologische op. leider ist bei der narkose etwas schief gegangen. obwohl ich im aufklärungsgespräch auf meine schlechte verträgklichkeit von narkosen hingewiesen hab, hab ich während der einleitung der narkose erbrochen und aspiriert. ich wurde intubiert und abgesaugt. am selben tag am abend erbrach ich nochmal. am nächsten tag fiel mir auf, dass ich nichts mehr rieche. die erklärungen waren dürftig. …könne von der anrkose sein…ev auch von erbrechen und intubieren…möglicherweise auch von antibiotikum, das ich nach der op bekommen hab.

    ich war, nachdem sich kaum etwas besserte, ein paar tage später beim hno, der sagte, dass die schleimhäute um dei riechrinde angeschwollen sein und hat mmir einen kortisonspray verschrieben. nun ist die op schon 12 tag her, gebessert hat es sich kaum. ich kann zwar beim essen süß, sauerm salzig und bitter unterscheiden, mehr aber auch nicht. starke düfte nehme ich ganz schwach wahr. ich hab große sorge, dass sich das nicht mehr bessert.
    da ich mit kräutern und äth. ölen arbeite und bisher eien sehr 'feine' nase hatte, wäre die auswirkung für mich wirklich schlimm.

    was kann ich tun?
    wird das wieder?
    welche möglichkeiten habe ich?
    gibt es auch andere fälle meiner art?

    liebe grüße

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    am häufigsten tritt ein Geruschsverlust durch Erkrankungen der Nasennebenhöhlen auf, auch durch Virusinfekte. Uns ist bisher kein Fall bekannt, bei dem es zu Geruchsverlust infolge einer Narkose kam. Wenn die Schleimhaut (z. B. durch die Aspiration) jedoch geschwollen ist, kann das eine Erklärung sein. Dann müsste es nach und nach besser werden. Wir empfehlen eine Kontrolle beim HNO – Arzt, damit dieser sieht, ob bereits eine Abschwellung stattgefunden hat. Die Behandlung ist sehr schwierig. Neben Kortisonspray können auch Kortisoninfusionen versucht werden.. Alternativ kann man Verbesserungen bekommen durch homöopathische Therapie oder Akupunktur in Verbindung mit chinesischen Kräutern. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  55. Hallo, vor ein paar Tagen bin ich wegen meines kreislaufes umgekippt und mit der Stirn gegen eine Türkante geknallt. Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich evtl seitdem nichts mehr rieche. Ich bin noch erkältet und habe es daher die letzten Tage darauf zurückgeführt aber die Nase ist nicht verstopfter als sonst und mir ist es noch nie passiert, dass ich nicht einmal starkes Duftöl wahrnehme. Daher frage ich mich nun, ob es vom 'Sturz' kommen kann und ob man das irgendwie nachprüfen kann woher es kommt und evtl behandeln kann. Gruß, Sabine

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie sollten sich an Ihren Hausarzt wenden, denn eine Ohnmacht mit Sturz gehört ärztlich untersucht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  56. hi leute. ich bin am 16.1.10 aus dem ersten stock (ca.3-4 meter) gefallen und auf dem hinterkopf aufgeschlagen. ich erlitt eine schädelfraktur (10cm langer riss am hinterkopf) und eine hirnblutung im vorderen bereich des kopfes. seit dem unfall ist mein geruchssinn völlig verschwunden, ich habe eine CT und mrt machen lassen. meine nerven sind alle intakt also es ist nichts gerrissen oder beschädigt. die ärtzte sagen wenn nach einem jahr nicht wieder der geruch ds ist dann kann ichs vergessen.:-( am anfang war in der nase NICHTS einfach garnichts, doch jetzt ändert sich das irgendwie. vor ungefähr 2 monaten hat es angefangen irgendwie am nachmittag soeine art muffiger geruch sich in meiner nase breit zu machen schwer zu beschreiben, jetzt sind da noch süßlich, nussig, und irgendwie verdampftes benzin, oder irgendwie eine chemikalie und noch ein paar andere gerüche die ich nicht beschrieben kann. dennoch direkt riechen fehlanzeige egal obs der …haufen meines hundes ist.

    kennt jemand dieses nicht leicht zu beschreibende 'problem' mit den nicht zuzuordnenden gerüchen???

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    man nennt dies Parosmie. Die 'Fehlwahrnehmung' tritt nicht selten nach Schädelverletzungen auf. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  57. Nach einem Schädelbruch (Dezember 2009), bei dem die Geruchs- und Gechmacksnerven vermutlich gequetscht/gezerrt wurden, habe ich keinen Geruchs- und Geschmacksinn mehr. Riechen kann ich absolut nichts, schmecken nur extrem scharf, extrem süß und extrem sauer. Kann jemand etwas dazu sagen? Mir vielleicht Hoffnung machen? Mir spezialisierte Ärtze/Kliniken nennen? 'Mein Neurologe/Psychiater' meint, es gäbe keine Therapie.

    Ich weiß natürlich, dass alles hätte noch viel schlimmer ausgehen können (also bitte mich nicht damit trösten/abspeisen), da ich aber sowieso schon wegen mehrerer chronischen (Autoimmun-) Erkrankungen seit Jahren voll erwerbsunfähig und wegen einer reaktiven Depression in Behandlung bin, ist das einfach noch etwas, das mir die Lust zu Leben nimmt.

    Liebe Leserin,

    wenn die Nerven durch den Unfall geschädigt sind, gibt es keine wirksame Therapie, zumindest momentan noch nicht. Sie sollten das, was noch vorhanden ist, täglich trainieren, indem Sie sich auf den Geschmack konzentrieren. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  58. Hallo liebes Team,

    ich hatte vor ca. 25 Jahren eine Kieferhöhlenoperation rechts. Vorangegangen
    war eine Zahnbehandlung, wobei die Füllung direkt auf den Nerv gelegt wurde. Es folgte eine Wurzelbehandlung. Einige Jahre danach hatte ich Gleichgewichtsstörungen und zum Schluß spuckte ich nur noch Blut. Der Trigeminusnerv war dazu der Höhepunkt. Ich ging wörtlich genommen 'durch die Hölle'. Nachdem der Zahn dann gezogen wurde, erfolgte eine Kieferhöhlenöffnung plus eine Verlegung des Siebbeines. Aus der Kieferhöhle wurde massenhaft Wurzelfüllmasse entfernt. Anschließend hatte ich erst einmal diverse Kieferhöhlenentzündungen. Im Laufe der Jahre und extrem seit 5 Jahren verlor ich nach und nach den Geschmacks- und Geruchssinn. Bei mir hatte anständig ein Zahnarzt gepfuscht. Von den Genen her habe ich eigentlich sehr gute Zähne. Ich bin darüber sehr traurig, weil mir dadurch sehr viel Lebensqualität genommen wurde. Das Kochen macht mir überhaupt keinen Spass mehr, weil ich das Essen sowieso kaum schmecke. Meine Augen schwächeln beim Lesen immer mehr und das Hören ist auch beeinträchtigt. Was kann ich hier nun noch tun und wo kann ich mich mal untersuchen lassen und zwar mit Erfolg auf Besserung. Kann vielleicht der neue Zugang zur Kieferhöhle nach 25 Jahren verstopft sein? Da ich erhebliche gesundheitliche Einbußen dadurch habe, müsste mir doch eigentlich eine Rente zustehen oder?
    Mit freundlichen Grüßen

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie sollten sich nochmals gründlich untersuchen lassen einschließlich NMR, damit man eine klare Diagnose hat. Die Frage mit der Rente müssen Sie mit einem Rechtsanwalt klären. Wir beantworten nur medizinische Fragen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  59. Hallo,
    auch ich bin seit Oktober 2009 'geruchlos'. Ich hatte noch nie wirklich Probleme mit schnupfen, riechen oder dergleichen. Im Urlaub hatte ich dann eine Erkältung mit sehr starkem Schnupfen, der dann irgendwann vorbei war. Erst wollte ich es garnicht glauben als mir meine Frau sagte, dass es -da nach Essen riecht, und da die Fabrik stinkt und… Zu Hause ging ich dann zum Arzt, der Anosmie feststellte genauso zwei HNO Ärzte. Die anschließende Therapie brachte nix nach wie vor rieche ich nix – weder Gestank (das ist gut) noch Parfum, Essen… das ist nicht gut. Schmecken kann ich zwar noch (gut) aber so langsam ist das alles nicht mehr lustig. Selbst der Gang in die Sauna ist ohne Geruch nicht mehr das-was er mal war.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    da Sie untersucht sind und die Schulmedizin Ihnen nicht weiterhelfen kann, können Sie einen Versuch bei einem versierten Homöopathen unternehmen. Die Chancen sind gar nicht so schlecht. Wir wünschen Ihnen Erfolg und würden uns über eine gelegentliche Rückmeldung freuen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  60. Mein Riechverlust besteht seit 4 Jahren mit schleichendem Beginn. Im September 06 wurde bei mir ein im Durchmesser 6 cm großes Olfaktoriusmeningiom festgestellt und am 2.10.06 entfernt. Von der Uni Dresden habe ich gehört, auch von Alpha-Liponsäure u.a. . Ich würde das einfach mal ausprobieren. Der Tumor ist übrigens restlos entfernt, meine Nase wieder 'frei'. O.g. Medikament soll ja auch das Nervenwachstum anregen bzw. beschleunigen. Bis jetzt konnte mir niemand sagen, ob der Olfaktorius neue Nervenzellen bilden kann??

    Liebe Grüße

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,,

    beim fertig ausgebildeten Nervensystem bilden sich genetisch festgelegte Mechanismen, die das weitere Wachstum hemmen. Wird ein Nerv verletzt, versucht er, nachzuwachsen, was ihm jedoch aufgrund dieser Hemmungen nur ungenügend gelingt. Mit verantwortlich für diese Hemmung sind die Myelinscheiden. Es gibt weltweit viele Forschungsprojekte, die an diesem Thema arbeiten und versuchen, die Wachstumshemmung aufzuheben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

    Bri

    P.S.: als Tip hier aus dem Internet. 2x wöchentliche Inhalationen mit Meersalz und 2 Tropfen Kamille oder Rosmarin. Zusätzlich Heilöl zum Massieren täglich auf den Nasenrücken: 10 ml Traubenkernöl, dazu 1 Tropfen Kamille + 2 Tropfen Teebaumöl.
    Ich versuchs zur Zeit.

  61. Seit etwas 6-8 Monaten leide ich unter Geruchsverlust. Zunächst vermutete ich- rein aus einem Gefühl heraus – es könnte von meinem Mittel gegen zu hohen Blutdruck (Beloc Zok) kommen. Der diastolische Druck lag immer bei 90 – 115 (der systolische zumindest im oberen Grenzbereich, um die 140-150). Mit dem Mittel ist es deutlich besser geworden, aber keinesweges so. dass mein Blutdruck nun regelmäßig normal ist. Er schwankt doch immer noch sehr stark, ohne dass ich dafür einen Grund wüsste (z.B. Stress). Ich lese z.B. Zeitung und der Blutdruck ist hoch, ich lese am nächsten Tag Zeitung und der Blutdruuk ist gut. Das gleiche passiert bei ruhigen streßlosem Arbeiten am Schreibtisch oder nach einem leichten Spaziergang mit meinem Hund. Im Handzettel zum Medikament ist dazu unter den möglichen Nebenwirkungen dazu nichts erwähnt. Auch mein Arzt hält eine solche Nebenwirkung für ausgeschlossen. Er schickte mich zunächst zum HNO, der nach einer zusätzlichen CT NNH keinen anatomi- schen Grund für meine Beschwerden feststellen konnte. Die übliche Riech- probe fiel aber negativ aus. Gewürze, Kaffee, Aromen (wie z.B. Vanille) oder Blütendüfte (z.B. Rose, Nelke) konnte ich nicht mehr erkennen. Das Verückte ist aber, dass ich glaube, etwas riechen zu können, wenn ich einen Gegenstand sehe. Aus der Erinnerung weiß man das und bildet sich deshalb auch zunächst ein, man riecht es. Mein HNO empfahl mir den Besuch bei einem Neurologen. Dieser machte wieder Riechtests und auch er bestätigte mir, dass mein Geruchssinn schwer beeinträchtigt ist. Ich erkannte nichts, was er mir unter die Nase hielt (auch nicht z.B. Kaffee, der doch sehr deutlich riecht). Merkwürdigerweise kann ich aber bestimmte Gerüche wie Fisch, Tang, Meeresfrüchte gut wahrnehmen, was mir die Hoffnung lässt, dass noch nicht alles verloren ist.

    Der Neurologe gab mir aber folgende, für mi
    ch zunächst sehr irritierende Information: Er fragte mich, ob ich noch den typischen Geuch von Pizza wahrnemen kann. Ich konnte darauf nicht klar antworten, weil ich natür- lich weiß, wie Pizza riecht und wie es in Pizzerien riecht. Aber dieses Wissen kommt auf jeden Fall auch aus der Erinnerung. Der Hintergrund seiner Frage: Wenn man den typischen Pizzageruch nicht mehr wahrnimmt, dann kann die Ursache, so seine Erfahrung, eine Erkrankung an Alzheimer sein. Ich ging daraufhin sofort abends zum Pizzaessen und muss sagen, dass ich ich die Pizza zwar irgendwie ein wenig roch, aber es war nicht mehr die Geruchswahrnehmung, die ich von früher her kannte.

    Der Neurologe eröffnete mir, dass es durchaus sein kann, dass meine Ge- ruchsinn nicht mehr wieder kommt; ich müsste einfach erst mal abwarten.
    Seiner Meinung nach könnte die Störung daher kommen, weil ich viel durch den Mund atme und damit die Funktion der Nase im Lauf der Jahre (ich bin jetzt 67 Jahre und roch früher einmal 'wie ein Hund') in Mitleidenschaft ge- zogen wurde. Er empfahl mir Nasenspülungen mit Emser Salz, das regel- mäßige Sprühen in die Nase mit Emser Salz und die Pflege der Nasen- schleimhat mit der Creme Bepanthen.

    Als Vorgeschichte eventuell noch wichtig. Ich leide regelmäßig unter Erkäl- tungen, die dann sehr oft auch auf Nasenneben- und Stirnhöhlen schlagen.
    Meistens unternehme ich dann gar nichts, schone mich ein wenig und nach 10 Tagen ist dann alles wieder vorbei. Wenn es heftig wird und ich dann auch unter schlimmen Kopfschmerzen leide (vor allem über den Augen und wenn ich mich bücke, meine ich, mir platzt der Kopf), gehe ich zum Arzt und lasse mir ein Mittel verschreiben. In einem Fall wurde mir vom HNO wegen einer Stirnhöhlenvereiterung auch mehrfach die Verbindung zur Stirnhöhle durchstochen und der Eiter ausgespühlt. Das ist aber mindesten 25 Jahre her. Die vor ca. 4 Wochen vorgenomme NHH-CT zeigte
    aber keinen kritischen Befund.

    Wichtig zu erwähnen ist sicher auch, dass ich unter Apnoe leide, deswegen im Schlaflabor war und eine Atemmaske (Überdruck) verschrieben bekam. Ich gab die Therapie aber nach wenigen Monaten auf, weil ich spätestens nach immer zwei Tagen Benutzung der Maske schlimmste Erkältungser- scheinungen mit Dauernießanfällen bekam und ich, wie bei einer schlimmen Erkältung, tagelang nicht mehr aus den Augen sehen konnte (Brennen, Bindehautentzündung?) Ich konnte dann die ersten Tage nicht mehr unter die Leute gehen. Es dauerte dann immer ca. 2 Wochen, bis diese Beschwerden wieder abgeklungen waren. Dann begann tapfer erneut mit der Maske zu schlafen. Aber immer nach zwei Nächten Benutzung ging das gleiche wieder los. Da blieb auch so, als man mir zusätzlich noch einen Luftbefeuchter an das Gerät anschloss. Nach ca. 6 Monaten gab ich es dann auf. Bilde mir aber ein, dass es jetzt mit der Apnoe und dem Schnarchen nicht mehr so schlimm ist, wie es vorher war.

    Ich rauche nicht und trinke nur regelmäßig mein Gläschen Wein, aber so gut gut wie gar nicht 'harte Sachen'. Leider kann ich jetzt aber die Weine vom Geschmack her (außer herb und lieblich) nicht mehr unterscheiden.

    Mit gab jemand den Rat, es mal über Akkupunktur zu versuchen. Mein Arzt hält dies aber für zwecklos. Er hat nichts gegen A., meint aber, dass das für diesen Zweck nichts bringt.

    Vielleicht kann mir jemand aus eigenen ähnlichen Erfahrungen einen Rat geben.

    R.J. /01.01.2007

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    kritisch finden wir, dass Ihre Schlafapnoe nicht behandelt wird, da sich hieraus sehr viele negative Folgen für Sie ergeben können. Kann Ihre Apnoe auch mit Übergewicht zusammen hängen? Dann sollten Sie zunächst versuchen, Ihr Gewicht zu reduzieren, da dann häufig auch die Schlafapnoe besser wird. Zu Ihrer Anosmie scheint uns sehr wahrscheinlich, dass sie Folge eines ungenügend und nicht rechtzeitig kurierten Atemwegsinfektes ist, was immer wieder vorkommt. Es kann versucht werden, mit örtlicher Kortisonanwendung das Riechvermögen zu verbessern, auch Vitamin A Säure haltige Medikamente können helfen, wenn die Ursache in der Nase selbst liegt. Neuerdings wird auch Alpha-Liponsäure versucht und verspricht Erfolg. An der TU der Universität Dresden gibt es einen Forschungszweig, der sich genau mit diesem Problem beschäftigt. Man kann dort zur Anosmie-Sprechstunde und sich untersuchen und beraten lassen. Hoffentlich haben wir Ihnen einige Anregungen gegeben. Ihren Blutdruck sollten Sie unseres Erachtens mit einer Blutdruck-Langzeit-Messung überprüfen lassen.

    Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  62. Vor 3 Jahren hatte ich eine starke Sinusitis mit totalem Geruchsverlust. Die Untersuchung ergab, dass sämtliche Nebenhöhlen voll waren. Danach OP. Die Schleimhäute wurden entfernt und die Nasenscheidewand begradigt. Nach dem Herausnehmen der Schienen konnte ich für ein paar Stunden wieder alles riechen. Toll!!! Daraufhin war wieder alles zu. Seither, (die OP war von 2 Jah-ren) konnte ich 3x für ein paar Tage wieder etwas alles riechen. Hoffnung kam auf. Danach war aber jeweils wieder alles zu. Nehme täglich Nasonexspray, spüle täglich 2x mit Salzwasser die Nase, danach Nasensalbe. Kann sich das noch erholen, oder muss ich damit leben?

    Lieber U.,

    das können wir Ihnen ohne genaue Kenntnis des Befundes und des Operationsberichtes leider nicht sagen. Zumindest konnten Sie einige Male etwas riechen, was ja hoffen lässt. Haben Sie es schon mit Neuraltherapie versucht? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  63. Ich hatte am 26.4. einen Fahrradunfall (unverschuldet) und habe mir einen Steißbeinbruch und eine Schädelfraktur zugezogen. Nach vier Tagen im Krankenhaus war im CT von der Schädelfraktur so gut wie nichts mehr zu sehen.
    Aber ich kann nicht mehr richtig schmecken, nur noch süß, salzig etc.
    Was ist passiert, wie kann man es therapieren, wird es wieder gut?
    Leider habe ich erst in vier Wochen einen Termin beim Neurologen bekommen. Sollte die Verletzung nicht ganz schnell behandelt werden?
    Mit vielem Dank für Ihre Mühen
    Sch.

    Liebe(r) Leser(in),

    leider ist es durchaus möglich, dass es nach einem Schädel – Hirn – Trauma zu einer bleibenden Anosmie kommt. Hier kann auch eine Therapie nicht viel ausrichten. Es ist jedoch auch möglich, dass eine Hirnschwellung vorliegt und die Anosmie wieder zurück geht. Die Anwendung von Arnica Globuli könnte eventuell nützlich sein. Natürlich sollten Sie so schnell es machbar ist einen Facharzttermin bekommen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  64. Seit 18 Jahre leide ich an chron. Sinusitis und Geruchssinnverlust. Mit Cortisonspritzen und Tabletten wurde dies immer wieder mal kurz verbessert. Ich konnte wieder riechen. Habe neben der Chemie alles probiert was möglich ist. Von Akkupunktur bis Z habe ich keine Therapie ausgelassen. Bis heute hat sich nichts dauerhaft verändert. Die Nerven sind alle noch intakt, brauchen jedoch einen Impuls, dass es so bleibt um riechen zu können. Was kann mir noch helfen???? Ich finde das Leben ist nur zur Hälfte riechtig schön, das Empfinden über die Zunge ist auch nicht alles….

    Liebe C.,

    was ist die Ursache Ihrer chronischen Sinusitis? Hat man schon Allergietests gemacht? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  65. Hallo, ich bin am 22.08.2011 an einem Menigenom operiert worden. Keilnbeinflügelmenigenom WH02.
    Seit dieser OP habe ich keinen
    Geruchssinn und auch keinen Geschmacksinn.
    Das ist sehr beeinträchtigend. Ich habe schon alle möglichen Therapien versucht. Nichts hat geholfen.
    Ich werde jetzt wieder am Kopf operiert. Mein Schädelknochen löst sich auf und ich bekomme ein Implantat eingesetzt, das kommt aus Amerika.
    Können sie mir sagen, ob noch eine Chance besteht, das alles wieder zurückkommt.
    Ich bin 55 Jahre alt
    Grüße
    R.V.

    Liebe Frau V.,

    das wünschen wir Ihnen wirklich. Auch gutartige Hirntumore können Gehirnnerven in Mitleidenschaft ziehen und dann Störungen des Geruchs und Geschmacks mit sich bringen. Eine neurologische Untersuchung kann klären, ob die Nerven nur irritiert sind oder zerstört. Von diesem Ergebnis hängt die Prognose ab. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  66. Hallo,

    seit dem Sommer 2012 leide ich an Geruchsverlust. Nach einer starken Erkältung, die ich immer wieder mal habe, stellte ich fest, dass der Geruchssinn schlechter wurde. In der Annahme das dies mit der Erkältung zu tun hat, habe ich nicht unternommen und keinen Arzt aufgesucht.

    Nach und nach wurde der Geruchssinn immer schlechter, bis er dann völlig verschwunden war. Aktuell rieche ich gar nichts.

    Vor etwa 2 Wochen bin ich dann zum HNO Arzt, nachdem er mir zwei Mittel unter die Nase hielt war für Ihn klar das ich an Anosmie leide. Das erste Mittel habe ich nicht gerochen, das zweite dann aber doch. Ich habe mich zunächst gefreut, dass ich doch noch etwas rieche………

    Der Arzt meinte jedoch ich habe es nicht gerochen sondern über den Treminigus Nerv wahrgenommen, also doch nicht gerochen. Anschließend folgte ein CT um einen Tumor auszuschließen. Das CT war dann auch ohne Befund und der HNO Arzt meinte lapidar, dass mein Riechnerv mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von einem Virus während der o.g. Infektion zerstört worden sei und wenn überhaupt erst nach etwa 2 Jahren zum Teil wieder funktionieren würde, dann aber wahrscheinlich auch nur eingeschränkt.

    Ich empfinde den Verlust als massive Einschränkung der Lebensqualität. Als ehemaliger leidenschaftlicher Wein und Kaffeetrinker empfinde ich diese Dinge nun als langweilig ……. Auch das Parfüm meiner Frau habe ich nur noch schwach in Erinnerung.

    Ich habe von Procain Therapien gelesen, zum Erfolg geführt haben sollen, auch das Training mit ätherischen Basilikum Oelen soll helfen. Ausprobiert habe ich beides noch nicht, habe dies aber vor.

    Gibt es Hoffnung ?

    Viele Grüße H.

    Lieber H.,

    es gibt immer Hoffnung. Die von Ihnen angeregten Therapien kann man versucehn. Alternativ kann auch eine homöopathische Therapie versucht werden: Natrium muriaticum D 200 1 x 5 Glob., anschließend Luffa D6 2×10 Glob. für ca. 6 Wochen, anschließend Luffa D12 1 x 10 Glob. Sollte dies erfolglos sein, kommt China in Betracht-Dosierung wie Luffa. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  67. Ich werde in diesem Jahr 50 Jahre alt.
    Mein größter Wunsch ist es, einmal im Leben etwas riechen zu können.
    Ich hatte mit 3 Jahren eine Polypen-Operation, vielleicht war das die Ursache meiner Anosmie.
    Kann mir jemand helfen!

    Liebe Frau R.,

    nach dieser Zeit stehen die Chancen sicher nicht günstig. Waren Sie schon bei Fachärzten oder an einer Universitätsklinik? Vor der Therapie sollte man immer klären, was die Ursache ist. Wir würden uns freuen, wenn Sie Hilfe finden. Vielleicht meldet sich jemand über unser Portal. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  68. Nachdem ich selber betroffen bin (31 Jahre, männl.), bin ich vorgestern beim HNO-Arzt gewesen. Bei mir war der Auslöser eine sich drei Wochen hinziehende Krankheit (Bronchitis & ein grippaler Infekt). Diese hat meinen Geruchs- und Geschmackssinn während der Krankheit komplett lahmgelegt. 4 Wochen später sind – würde ich sagen gute 95% eingebüßt – wenn ich sehr nah ran gehe, rieche ich schon etwas, allerdings nur schwach. Desweiteren nehme ich Qualm leider noch genau so unangenehm wahr wie vor der Krankheit.

    Ich frage mich, ob der HNO-Arzt mir, statt weitere 4 Wochen Wartezeit aufzuerlegen, doch nicht lieber ein Kortison-Präparat verschreiben hätte sollen, damit nicht noch mehr kaputtgehen kann. Wäre das überhaupt sinnvoll und angebracht oder hat er damit recht, dass ich noch weiter warten soll um dann – 8 Wochen nach Beendigung der Krankheit – nochmal zu überprüfen, ob sich etwas getan hat?

    In der Nase selber hat der Doc nämlich nichts Auffälliges gesehen außer einer _leichten_ Schwellung. Trotzdem habe ich noch immer das Gefühl, leicht nasaliert rüberzukommen, was mir eine Kollegin auch bestätigt hat. Leider droht ja auch die Gefahr, sozusagen, dass der Geruchssinn jetzt weitestgehend hinüber ist. Das wäre sehr, sehr schlecht, denn ich habe früher immer sehr viel über die Nase wahrgenommen. Bin ich jetzt zu spät dran für eine medizinische Behandlung oder ist da noch was zu machen?

    Danke & Grüße,
    T.H.

    Lieber Herr H.,

    die Therapie mit Kortison – Nasensprays bringt nach einem Infekt keinen Vorteil bei Geruchsstörungen. Man muss dann schon mit Kortisontabletten behandeln, die in 60 – 70 % Wirkung zeigen, leider auch Nebenwirkungen aufweisen. Im Rahmen einer Studie kann Alpha – Liponsäure getestet werden, auch hier sind positive Effekte möglich. Alternativ kommt die homöopathische Behandlung in Frage mit Nat. mur. D200 Glob.(5 auf einmal), dann Luffa D6 2 x 1 Tbl. für 2 Monate und hinterher Luffa D12 1 Tbl. tgl. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  69. hallo-leide seid fast 2 jahren unter totalem geruchs-geschmackverlust!
    da ich unter einer hausstauballergie leide habe ich eigentlich immer eine etwas verstopfte nase.darum ist mir auch nicht gleich aufgefallen das mit meinem geschmack-geruch etwas nicht in ordnung ist.
    als mein 14 jähriger sohn aber immer häufiger an meinen kochkünsten(gewürze-salz zuviel-pfeffer zuviel…..)etwas auszusetzen hatte viel mir auf das ich eigentlich wircklich probleme hatte zu schmecken.
    als mir die milch überging und sich alles auf der herdplatte einbrannte-was natürlich extrem riecht-und ich nichts mitbekam da bemerkte ich auch das ich mit dem riechen probleme hatte.
    nach unzähligen arztbesuchen-medikamente-pillen………wurde mir eine op empfohlen.
    die ärzte waren der meinung dadurch das meine nase etwas verängt wäre kommt keine luft durch und der staub würde den geruchsinn abdrücken.
    also lies ich mich auf eine op ein da das leben ohne diese sinne echt nicht so angenehm waren.
    nach 7tagen krankenhaus und 7tagen zuhause wurde festgestellt das jetzt alles in ordnung sei!
    die sinne werden sich dann schon wieder einstellen-hieß es von seiten der ärzte.geduldig wartete ich ein weiteres jahr und es tat sich immer noch nichts.nach weiteren erkundigungen wurde mir gesagt das das ganze bei mir seelisch sei(scheidung)und ich einfach geduld haben sollte.
    Tja habe denn glauben an eine heilung bereits aufgegeben und mein leben umorganisiert.
    es gibt aber immer noch schrecklichere krankheiten und so glaube ich an ein wunder das ja ab und an mal passieren kann?!……

    Liebe Leserin,

    haben Sie vielen Dank für Ihren Bericht. Stellung können wir leider keine nehmen, da Sie uns nicht geschrieben haben, was alles an Untersuchungen durchgeführt wurde. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  70. ich hatte vor ca. 2 Monaten eine leichte Erkältung. Am nervigsten war die verstopfte Nase. Mein prakt. Arzt stelle eine Entzündung des Innenohres fest und verschrieb mir Clari Nase. Das Medikament wirkte sofort gegen die Schnupfennase, aber nach ein paar Tagen Anwendung, merkte ich, dass ich nichts mehr riechen konnte. Bis heute nicht. Ich habe nach Nebenwirkunden des Medikamtes Clari Nase gesucht,zaber nichts gefunden was einen Geruchsverlust hervorrufen kann. Ich bin schon sehr verzweifelt, zumal man immer öfter hört und liest, dass der Geruchsinn für immer verloren sein kann…

    Liebe Leserin,

    das Medikament wirkt bei allergischem Schnupfen und hat eine abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut. Der Geruchsverlust kann durch die Erkältung bedingt sein. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  71. Bin vor 1 Monat infolge einer Ohnmacht voll auf den Hinterkopf gefallen. Seither ist mein Geruchsinn verschwunden. Das CT zeigt nichts ungewöhnliches. Habe nun Nasenspray und Tabletten verschrieben bekommen. Nach all den Eintragungen ist aber meine Hoffnung, bald wieder riechen zu können, stark gesunken. Muss ich mich wirklich damit abfinden?

    Liebe(r) Leser(in),

    der Geruchsverlust nach Schädelprellung deutet auf eine Verletzung des Riechzentrums hin. Wenn das CT unmittelbar nach der Verletzung durchgeführt wurde, muss es eventuell nochmals wiederholt werden, da frische Verletzungen eventuell nicht erkannt werden können bzw. sollte man noch ein NMR des Gehirns anfertigen. Es besteht der dringende Verdacht, dass durch den Aufprall das Riechzentrum des Gehirns verletzt wurde. Bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder einen Neurologen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  72. vorgeschichte.
    Im Januar 2011 Zahnentfernung mit zunähen des Zahnfleisch, Medikation Antibiotika
    Kaffee läuft aus Nase.Kieferchirugie Op angesetzt März
    10 Tage Spülung in Praxis. Arbeitgeber große Freude
    Zuviel violett Pulver aber egal rein in Nase.Wasser spritzt aus Auge und Nase.Läuft auch in U-Bahn
    Nächste Tag nichts kann richen und schmecken gut als Kochausbilder.
    Dann Op.Markurmar vorher korekt abgesetzt.Nachts Nachblutung
    morgens wie Preisboxer.Medikation Antibiotika 14 Tage hause.
    Gesicht bis auf blaues Auge wieder ok. Kaffee läuft aus Nase
    nichts kann richen Geschmack auf Zunge wie Käfer lutschen bitter.
    Prostatainfektion Medikation Antib.
    Mai Op. ambulant weniger Problem Medikation Antib.
    Schwellung weg Geruch weg Geschmack verändert metallisch bitter.
    Neue Harnwegsinfektion Medikation Antib.
    Kaffee läuft aus Nase.
    Einweisung in Kieferchirugie nach Potsdam Op Juni
    Mit richtig Vollnarkose gut gelaufen keine Antib.
    Noch immer nicht abgeheilt muß 3 Mon.auf Brücke warten kaue nur rechts.
    Alle Gerüche die in Nase ankommen herrscht Geruch von Marienkäfer der pinkelt hervor,egal wo ich Nase hinstecke.
    Alle Lebensmittel haben undefinierbaren Nachgeschmack kreidig
    streng.Lebensfreude stark dezimiert.Keine Küchengerüche außer vorherrschender beschriebenen widerlichen Duft.
    Dies habe ich versch.Ärzten auch mitgeteilt, Medikation abwarten.
    Geruch von Körper riecht auch anders unter Achsel besonders
    und Wäsche riicht fremd und Bett auch.
    Wer hat ähnliche Erfahrung nervt tierisch das Problem
    Gruß.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    es ist nicht normal, dass Ihnen Kaffee aus der Nase läuft. Sie sollten auf eine Abklärung (zunächst HNO – Klinik) bestehen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  73. ergänzend zu meinem Bericht vom 24.06.2011.
    Bei der Ooeration wurde mit Polypen entfernt, die Nasenwand gerichtet und die Schleimhäute abgetragen. Als Ursache hat mir jetzt meine HNO-Ärztin mitgeteil, dass es genetisch bedingt sei. Da hätte ich ja auch schon vorher Beschwerden haben müssen. Das kam aber ganz plötzlich von heute auf morgen. Wir sind in eine neue Wohnung gezogen und dort wurde PVC-Belag verlegt. Da die Leisten aber nicht richtig verlkebt wurden standen diese von der Wand ab und der Kleber wurde in den Raum abgegeben. Ich weiß natärlich nicht ob das die Ursache ist aber mit dem Umzug in diese Wohnung fing das Maleur an. Vorher hatte ich ganz selten mal Schnupfen und konnte ganz toll durch die Nase atmen.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie schreiben, dass Sie unter Geschmakcs- und Geruchsverlust leiden. Der Geschmacksverlust kann kaum mit den Polypen zusammenhängen, der Geruchsverlust schon. Sie sollten zunächst prüfen lassen, ob wieder neue Polapen nachgewachsen sind. Das Antibiotikum könnte eine Abschwellung der entzündeten Schleimhaut bewirkt und daher kurzfristig geholfen haben. Falls Sie wirklich unter Geschmacksverlust leiden(salzig, bitter, sauer, süß), einen Neurologen aufsuchen.

  74. Hallo,

    ich leide seit mehreren Jahren unter Geschmack- und Geruchsverlust.
    Habe mich vor ca. 3 Jahren operieren lassen. Der Erfolg war mittelmäßig. Nach einem viertel Jahr war der alte Zustand wieder da. Im herbst vorigen Jahres hatte ich eine Operation an der Speiseröhre und wurde 5 Wochen mit Antibiotikum behandelt. Danach konnte ich wieder richen und schmecken als die Wirkung der Medikamente nachließ war alles wieder beim Alten. Ich habe dann meine HNO- Ärztin aufgesucht. Die hat mir gleich wieder eine Einweisung fürs Krankenhaus verpasst ohne irgendwelche Medikamente zu verschreiben oder nach anderen Therapiemaßnahmen zu versuchen. Ich hatte ihr auch gesagt, dass es keinen großen Sinn nacht nochmal eine Operation durchzuführen. Was kann ich versuchen um diesen Zustand zu mildern oder zu beheben. Heute wird man leider dazu gezwungen sich selbst zu kümmern. Die Ärzte (natürlich nicht alle) wählen immer den bequemsten und billigsten Weg
    Neulich hat etwas neben mir (Plastikdose) geschmort, ich habe es erst bemerkt als diese in Flammen aufging und das war nicht das erste Mal.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    leider geht aus Ihrem Bericht nicht hervor, weshalb Sie operiert wurden und was man als Ursache des Geruchsverlustes vermutet. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  75. Hallo zusammen,
    ich hatte vor 21 Tagen eine OP der Nasennebenhöhle und der Nasenscheidenwand (Septum ?). Die ,,Sache'' war nach 14 Tagen eigendlich ausgeheilt und ich wollte Montags wieder zur Arbeit, als ich Freitags Abend dachte ich bekomme einen Schnupfen. Samstags hat es mich dann voll umgehauen, ich bekam eine Nebenhöhlenentzündung mit Kopfschmerzen die mich 4 Tage lang fast um den Verstand brachten. Durch Einnahme von Antipiotika geht die Entzündung jetzt wieder zurück. Mein Problem seit heute Mittag ist, dass ich mit erschrecken festgestellt habe, dass ich nichts mehr rieche. Ich weis jetzt nicht mehr, wann ich zu meiner Frau gesagt habe – wann hast du gekocht, hab gar nichts gerochen – ich bin am überlegen ob das vor oder nach bzw. während meinem Rückfall (erneute Entzündung) war. Habe mir nach der Bemerkung keine Gedanken mehr darüber gemacht.
    Heute wollte ich mit meiner Tochter Rasierwasser kaufen und nahm einige Proben auf den Arm um mich beraten zu lassen, meine Tochter hat entschieden und ich wollte selbst schnuppern und da kam der Schock.
    Hat jemand Erfahrung damit (OP mit Geruchsverlust)??

    Gruss und gute Besserung an alle Leidensgenossen

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    es besteht die Möglichkeit, dass Ihr Geruchsverlust durch die Infektion hervorgerufen wurde, durch das Antibiotikum oder aber Folge der Operation ist. Sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  76. Fehlender Geruchssinn ist unter anderem auch ein Symtom beim Kallmann Syndrom.
    Ob dieses vorliegt, würde ich von einem Endokrinologen abklären lassen.

    Liebe(r) Leser(in),

    vielen Dank für Ihren wertvollen Hinweis. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  77. hallo ich bin Mütter einer 12 jährigen Tochter, die seit ihrer geburt nichts richen kann.War mit ihr schon bei so vielen Ärzten .leider hat uns bis jetzt keiner helfen können einige Ärzte glaubten uns nicht einmal, weil sie noch nie was davon gehört hatten andere sagten das , das an ihrer Allergie (Milben) liegt . Hoffe auf heilung

    Liebe Leserin,

    Ihre Tochter sollte zunächst von einem versierten Kinderneurologen und von einem HNO – Arzt untersucht werden. Ist dies bereits geschehen? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  78. Hallo,
    ich bin Ende November 2010 bei Eisglätte auf einer Steintreppe ausgerutscht und auf den Hinterkopf aufgeschlagen. Außer einer kurzen Benommenheit (nicht bewußtlos) und anschließend etwa 1 Tag Kopfschmerzen hatte ich keine Verletzungen. Jedoch mein Geuchssinn war weg und somit auch mein Geschmack. Das hat sich auch nach 3 Monaten noch nicht geändert. Ein Schädel – CT und ein MRT zeigten keinen Befund.
    Ich scmecke nur Süßes und extrem Saures, riechen tue ich nach wie vor nichts. Der Neurologe sagt, da gibt es keine Therapie – vielleicht bessert sich die Situation mit der Zeit ?!
    Kann man mit Akupunktur eine Verbesserung erreichen ?

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    dazu haben wir keine Daten. Man kann es ja versuchen. Allerdings empfehlen wir Ihnen, zunächst noch eine Siebbeinfraktur ausschließen zu lassen(danach muss man direkt scuhen – Spezialaufnahmen) und ein chronisches Subdruralhämatom(eventuell ist eine Wiederholung des Schädel CT notwendig). Bleibt die Störung des Geruchssinnes bestehen, können Sie eine Schwerbehinderung beantragen(wird mit ca. 10 % bewertet). Ein Versuch mit Homöopathie kann ebenfalls ins Auge gefasst werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  79. Hallo,

    ich konnte etwa 15 Jahre lang (nicht übertrieben!) so gut wie nichts riechen (Ursache vermutlich eine Nebenhöhlenentzündung) und hatte mich damit bereits abgefunden als vor ca. 2 Wochen der Geruchssinn urplötzlich wieder da war. Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen… seitdem laufe ich ständig mit einem Grinsen im Gesicht herum; die Lebensqualität ist eine ganz andere als vorher! Ich wollte seit langem mit dem Rauchen aufhören – mit der Hoffnung, dass dadurch das Riechen wieder besser funktioniert – hatte es aber nie geschafft… seit einer Woche habe ich nun keine Kippe mehr angerührt, da ich den Gestank nicht ertrage 😉
    Ich habe nie eine Therapie o.ä. gemacht, der Geruchssinn kam einfach so zurück… nach so langer Zeit! Vielleicht gibt das dem ein oder anderen hier etwas Zuversicht…

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,

    vielen Dank für Ihren wunderbaren Erfolgsbericht. Wir freuen uns mit Ihnen. Geniessen Sie das neue Lebensgefühl. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  80. Hi,
    ich habe auch schleichend meinen Geruchs-und Geschmackssinn verloren. Werde der Hausarzt noch der HNO Arzt konnte mir helfen. Erst eine Hömopatin hat Nahrungsunverträglichkeiten festgestellt, keine Zölliakie . Seit dem ich kein Weizenmehl und Produkte, in denen Weizenmehl enthalten ist, kein Schweinefleich und deren Produkte, kein Hühnerfleisch, kein Kaninchenfleisch udn keine Kuhmilch und deren Produkte zu mehr nehme, habe ich mein Riech- und Schmeckvermögen wiederbekommen.
    Es hat allerdings einige Monate gedauert und ich habe es konsequent durchgeführt.
    Mittlerweile weiss ich, wenn ich ein Stück Kuchen mit Weizenmehl esse, rieche ich 2 Tage danach für einen Tag nichts, geht dann aber wieder vorbei.
    Ich esse Dinkelbrot, kann Butter und Sahne essen, Rindfleisch, Ziegenkäse und könnte auch Sojaprodukte zu mir nehmen. Da ich aber auch Schilddrüsenmedikamente nehme, darf ich keine Sojaprodukte zu mir nehmen, sie würden die Wirkung des Medikamentes verändern. Und natürlich Obst und Gemüse und andere Getreidesorten.
    Vielleicht wäre so ein Test hilfreich. Kann auch an anderen Nahrungsmitteln liegen.

    Liebe(r) Leser(in),

    vielen Dank für Ihren interessanten Bericht. Ihnen weiterhin alles Gute!

    Ihr Biowellmed Team

  81. Hallo,

    ich leide ebenfalls unter Geruchsverlsut und kann daher nichts schmecken bzw. nehme teilweise einen üblen Geruch war, wenn ich bspw, an frschen Zitrusfrüchten rieche (den Duft von Zitrusfrüchten mochte ich eigentlich sehr!). Auch Wurst oder Fleisch riecht- wenn man dies als riechen bezeichnen kann-sehr ekelhaft. Ich leide sehr darunter, obwohl ich den Geruchsverlsut erst seit einer Woche habe. Ich bin völlig resigniert und verliere allmählich die Hoffnung, dass der Geruchsinn jemals wiederkehrt.

    Angefangen hat dies mit einer schweren Erkältung. Vorab litt ich unter einem Abszess am Zahn, der mittels Drainage, antibiotischer Infusion im Krankenhaus und schließlich einer Zahnwurzelbehandlung zurückging. Danach war ich sowohl körperlich als auch psychisch sehr geschwächt. Mein Körper ist nicht an Anitbiotika gewöhnt und meine Abwehrkräfte lagen nach diesen ganzen Stapazen bei Null. So fing dann die Erkältung an.

    Ich darf derzeit auch kein Antibiotikum nehmen, da meine Leberwerte erhöht sind. (vermutlich durch die starke antibiotische Medikation zur Linderung des Abszesses) .Ich trinke sehr viel Tee (fast vier Liter am Tag), nehme reichlich Vitamin C zu mir, benutze ein Nasenspray mit Corstison, und nehme zusätzlich ein bis zwei Kapseln mit Vitamin B-Komplex und inhaliere vier mal täglich Soledum Balsam.

    Gestern früh am morgen machte ich wieder einen Geruchstest. Ich presste eine Orange und roch an ihr. Wie bereits erwähnt, nehme ich entweder gar keinen Geruch war oder einen üblen Geruch (den ich jetzt nicht so genau beschreiben kann). Der Duft der Orange drang wiklich nur minimal durch die Nase. Ich freute mich sehr darüber, aber im Laufe des Tages erwiesen sich weitere Riechtests, die ich druchführte als erfolgslos.

    Ich habe große Angst, meinen Geruchssinn für immer zu verlieren. Ich lese in verschiedenen Internetforen Erfahrungsberichte, die mich viel mehr beunruhigen. Ich bin sehr niedergeschlagen, fühle mich gefangen in meinem Körper, meide soziale Kontakte und steigere mich in sämtliche Dinge/Krankheiten. Zudem leide ch unter Gewichtsverlust…das Essen ist für mich nur noch eine Qual. Dabei war ich so ein Genießer und habe unheimlich gerne gekocht!!

    Gibt es überhaupt noch eine Chance? ist eine homöopathische Behandlung vielversprechend?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Beste Grüße!

    Liebe(r) Leser(in),

    gerade in Ihrem Fall ist eine homöopathische Behandlung auf jeden Fall sinnvoll. Panik sollten Sie nicht bekommen, denn nach einer solchen schweren Erkrankung ist das nicht aussergewöhnlich. Der Gewichtsverlust sollte jedoch nochmals vom Hausarzt hinsichtlich der Frage weiterer Untersuchungen(auch wegen der schweren Entzündung im Körper und der Immunschwäche) überprüft werden. Versuchen Sie, sich nicht auf Ihren Geruch zu konzentrieren, sondern auf das schnelle Gesundwerden. Deshalb sollten Sie auch auf eine gesunde und ausreichende Ernährung achten. Reagieren ist besser als sorgen. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  82. Vor etwa 6 Wochen bekam ich eine schlimme Sommergrippe. Es fing wie bei einer ganz normalen Grippe an: Gliederschmerzen, Kratzen im Hals ,Fieber,Abgeschlagenheit,deshalb dachte ich daß es auch nach einer Zeit wieder alles vorbei sein würde. Dazu kam noch eine heftige Migräne ,die ich dann mit jeweils 1 Dosis Imigran Injekt versuchte zu lindern. Alles wurde viel schlimmer und ich brach richtig zusammen. Mein Mann brachte mich dann zum Arzt der mir die akute Sommergrippe diagnostizierte. Er verordnete mir eine Stoßtherapie mit Prednisolon und Azithromycin für 10 Tage. Es entwickelte sich dann ein enormer Husten und Schnupfen,doch nach etwa 4 Wochen wurde es besser. Was bis heute geblieben ist : die absolute Geruchslosigkeit und der Geschmack der sich auf die 4 Grundgeschmäcker beschränkt : süß,salzig, sauer, bitter. Öfter mach ich einen Geruchstest mit harten Dingen wie Essig Nagellackentferner oder Zwiebeln, nichts kommt durch. Inzwischen hab ich einen Neurologen deswegen aufgesucht, der hat mich aber ohne große Anhörung an den HNO verwiesen. Eine Röntgenaufnahme zeigte ihm wohl einen Rest Kieferhöhlenentzündung aber ohne jeglichen Eiter. Zur Zeit nehme ich nun auf dessen Anordnung die 2. Runde Antibiotika ( Clindamycin ) und ein Nasenspray. In 3 Tagen wenn dies zu Ende ist soll, ich mit Zinkorotat anfangen. Irgendwie komm ich mir vor wie ein Versuchskaninchen, weil auch nichts wirklich passiert .Am Wochenende hatten wir ein Lagerfeuer im Garten ,von dem Qualm drang nicht das geringste in meinen Geruchssinn.
    Es ist eine enorme Minderung der Lebensqualität entstanden,wer kann mir noch Tips oder Ratschläge geben???

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie können noch einen Versuch mit einem homöopathischen Medikament machen, ansonsten abwarten. Häufig geht es nach einer Weile wieder aufwärts. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  83. Hallo,
    auch ich leide an einem teilweisen Verlust des Geruchssinnes nach einer starken Erkältung im November 2008, die vom Hausarzt mit einem Antibiotikum behandelt wurde, nachdem sich zehn Tage lang von alleine keine Besserung eingestellt hatte. Ich nehme noch manche Gerüche wie früher wahr, nur schwächer. Andere Dinge dagegen riechen völlig anders als früher.
    Kaffee , Autoabgase, Zwiebelgewächse wie Lauch, Schnittlauch,usw. riechen regelrecht unangenehm. Ich habe von einer Freundin gehört, dass diese Veränderungen auch durch Antibiotika ausgelöst werden können und medikamentös behandelbar sind. Kann das sein, oder sollte man es doch erst mal mit Homöopathie versuchen?

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    wichtig ist zunächst, dass Sie sich fachärztlich untersuchen lassen(HNO + eventuell CT Schädel), um organische Schäden auszuschließen. Eine Anosmie oder Kakosmie(veränderter, unangenehmer Geruch) kann selten einmal durch Antibiotika ausgelöst werden. Ein homöopathischer Therapieversuch (mit Asa fötida D6 3 x 1 Tbl. im Munde zergehen lassen) kann einstweilen nach Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  84. Habe vor vier Monaten Dank einer physischen Auseinandersetzung auch meinen Geruchssinn verloren. Bis jetzt war ich noch nicht beim Artzt da ich dachte dass es sich vielleicht nach einer gewissen Zeit von alleine wiederkehren könnte. jedoch war das bis jett noch nicht der Fall. So wie ich hier lese gibt es keine vielversprechenden Behandlungsmethoden, sondern man muss sich eher damit abfinden dass man halt eine ungewisse Zeit ohne Geruchssinn leben muss. Habe schon überlegt ob ich nicht meine Arbeit ändere wo mir dies zu Gute kommen würde. (Müllabfuhr, Kanalisationsreinigung usw.) 🙂 Gibt es überhaupt eine Möglichkeit dies auf eine Art zu heilen. Ich werde jetzt dann irgendwann zum HNO Artzt gehen und mir die Nase untersuchen lassen.Mit freundlichen Grüssen aus der goldenen Stadt

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    meinen Sie wirklich eine körperliche Auseinandersetzung(Schlägerei?), dann sollten Sie schnellstens zum Arzt gehen. Manchmal wird physisch jedoch auch mit psychisch(seelische Ursache) verwechselt. Dann stehen die Chancen sicher nicht so schlecht. Sie dürfen sich gerne nochmal melden. Einen HNO – Arzt sollten Sie auf jeden fall aufsuchen. Liebe Grüße nach Prag

    Ihr Biowellmed Team

  85. mein partner wurde überfallen, hatte ein schädel hirn trauma mit hirnblutung und knochenabsplitterung.
    3 wochen war er nicht ansprechbar litt unter gedächtnisverlust und sprachstörung.
    nach der o p wurde das wieder besser, aber seither leidet er an geruchs-und geschmacksverlust.
    wo kann ich hilfe finden, denn es macht ihm schwer zu schaffen, was ich gut verstehen kann, und es birgt ja auch gewisse gefahren im alltäglichen leben.
    wer kann uns helfen????

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    da ein Trauma mit Hirnblutung stattgefunden hat, kann es durchaus sein, dass Strukturen im Gehirn einen so schweren Schaden erlitten haben und eine Regeneration nicht mehr möglich ist. Dennoch sollte man natürlich die Hoffnung nicht aufgeben. Bei allem Verlust jedoch freuen Sie sich über die zurück erhaltenen Fähigkeiten. Das ist absolut nicht selbstverständlich und ein großes Glück. Vielleicht können Sie mit dem Problem besser umgehen, wenn Sie daran denken. Liebe Grüße und alles Gute für Ihren Partner

    Ihr Biowellmed Team

  86. Hallo liebe Leidesgenossen,

    leider habe ich genau seit 28.1.2009 meinen Geruch-und Geschmacksinn nicht wiedererlangt. Nach einer Erkältung (die eigentlich nicht soooooo schlimm war) sowie auch Streß auf der Arbeit waren bei mir wohl die Ursache für meinen Geruch- und Geschmacksverlust. Ich bin sehr unglücklich, traurig und wütend darüber. Habe nach 4 Wochen eine Cortisontherapie mit Decortin und Vitamin B12 und Clobuli B6 und Syntaris Nasenspray ausprobiert-doch leider bis heute keinen Erfolg erzielt. Auch eine Akupunktur war ohne Erfolg. Man riecht keinen Kuchen der im Backofen ist, man riecht kein leckeres Essen das auf dem Herd steht. Kein Geruch zu haben ist schlimm-NEIN füchterlich aber der Geschmackverlust ist eine verlorene Lebensqualität die keiner nachvollziehen kann, der nicht Betroffen ist!!!
    Wenn ich jemand wüßte oder ein Therapie die mir aus diesem Loch raushelfen würde dem wäre ich so dankbar.!!!
    Habe von einer Nasenreflexzonentherapie gehört, doch leider noch niemand gefunden der mir auch hier weiter helfen könnte. Zwei HNO Ärzte habe ich schon befragt und konfrontiert, doch die haben noch nie davon gehört und sagten GEDULD!!! Mein Neurologe versprach mir dass ich ab September wieder meinen vollen Geruchssinn hätte- doch auch diese Aussage war nicht realistisch!!!

    Was kann man noch tun- wirklich nur Monate Jahre warte und hoffen!! Die Hoffnung stirb zuletzt.!!!

    Hat jemand schon seine Erfahrungen in Mainz gemacht????

    Bei Euch fühl ich mich verstanden!!

    Liebe Grüße aus Darmstadt und danke für jeden TIP und HINWEIS!!!!

    BIANKA

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    hat man Sie denn schon gründlich untersucht(MRT z. B.), um andere Ursachen für dieses problem auszuschließen?

    Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  87. Hallo,

    bin im November 2008 wg. chronisher pansinusitis operiert worden. gleichzeitig auch die nasenscheidenwand korrigiert und die nasenmuscheln verkleinert. die op ist gut verlaufen und laut den ärzten ein voller erfolgt gewesen. hatte nach ca. 2 monaten das gefühl, dass irgendwas nicht passt. probleme beim atmen und gelber schnupfen der sich löste. der hno sagte nur, dass die op doch toll verlaufen sei und er nichts sieht. ich können ja sinupert nehmen. es wurde jedoch nicht besser. ein hno besuch stand erneut an und ich bekamm antiboitka. es wurde jedoch nicht deutlich besser. mitlerweile hat mein geruchssinn stark nachgelassen. ein erneuter hno-besuch stand an. nach untersuchen der nase-nasennebenhölen wurde mir mitgeteilt, dass sich neue polypen gebildet haben. nur gab es cortisonhaltiges nasenspray und citerizin. ohne erfolg. nun steht ein neuer op termin an (keine 12 moante nach der ersten) die hno ärzte meinen es könnte an meinen allergien liegen. die op entfernt zwar die polypen, aber die ursache des starken, schnellen wachstums ist schulmedizinisch nicht lösbar. bin nun in homöopathische behandlung, dort gab man mir die hoffnung dass man mir weiterhelfen kann. die ursache liegt nicht in den allergie sonder wo anders. jedoch müssen die polypen per op entfernt werde, da schon sehr massiv vorhanden.
    kann ich nach der op wieder riechen?

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    das können wir Ihnen nicht definitiv beantworten. Wenn bei der Operation das Riechepithel der Nase nicht verletzt wurde, sollten Sie eigentlich wieder riechen können. Das wünscht jedenfalls

    Ihr Biowellmed Team

  88. Hallo!
    Ich leide seit einigen Monaten an geruchsverlust. Habe auch schon einen CT machen lassen, da war nichts zu sehen.
    Ich habe von einer Therapie gehört und zwar eine Sauerstoff Therapie. Kann mir einer erklären was das ist und wie es abläuft? Ich weiß nur das mann diese selber Zahlen muss.
    Vielen dank schon mal für die Info

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    es gibt verschiedene Arten der Sauerstofftherapie. Man kann Sauerstoff über eine Maske einatmen oder man reichert vorher entnommenes Blut mit Sauerstoff oder Ozon an und führt es dem Körper wieder zu. Die Wirkung der Behandlungen ist wissenschaftlich nicht gesichert. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  89. Im Januar 09 bekam ich auf Grund einer heftigen Pilzinfektion in der
    Leiste die cortisonhaltige Salbe Travocort verschrieben, die auch die
    Infektion innerhalb von zwei Wochen ausheilen ließ. Allerdings
    habe ich seit dieser Zeit ein sehr eingeschränkten Geruchs-als
    auch Geschmacksinn. Mein Arzt meint das die Wirkung von Kortison
    bei der oralen Einnahme zu Geruchs-und Geschmacksverlusten
    führen kann,bei einer auf der Haut angewendeten Salbenbehandlung
    jedoch nicht.Hat jemand Erfahrung mit Kortisonanwendungen in
    bezug zu Geruchsbeeinträchtigungen ?? Ich nehme Gerüche nur
    schwach wahr und sie sind dann auch verfälscht bei Kaffeemehl
    richt es nicht aromatisch sondern nach den Brennprodukten.Beim
    Geschmack ist nur süß,sauer zu unterscheiden.Ich warte noch ab
    und hoffe auf eine Besserung.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    wir geben Ihrem Arzt Recht. Die Salbe kann nicht verantwortlich für den Geruchs- und Geschmacksverlust bzw. die verfälschte Wahrnehmung sein. Deshalb empfehlen wir Ihnen dringend, sich beim HNO – Arzt untersuchen zu lassen, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  90. mein freund kann schon lang nichts mehr richen will aber nicht zum artzt gehen

    Liebe Leserin,

    das sollte er doch tun. Bitten Sie ihn darum, denn Riechverlust kann verschiedene Gründe haben. Es kann auch einmal eine schwere Krankheit dahinter stecken. Das zumindest muss man wissen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  91. vor 1 1/2 jahren bin ich mit dem rad verunglückt. diverse verletzungen, insbesondere im nasen- und stirnbereich, schwere gehirnerschütterung,bewusstlosigkeit. nach operation und längerer medikamentöser behandlung hat der behandelde facharzt einen erfahrungsgemäß dauernden verlust von geruchs- und geschmackssin festgestellt. die gegnerische versicherung bietet 5000 € schmerzensgeld an. mir erscheint das unangemessen bei diesem frustrierenden verlust an lebensqualität. gibt es erfahrungen über versicherungsleisungen in solchen fällen?

    Liebe(r) Leser(in),

    wir beantworten in unserem Portal keine rechtlichen, sondern nur medizinische Fragen. Sie können sich jedoch z. B. wenden an:www.deutsche-anwaltshotline.de
    Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  92. Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit ca. 6 Jahren habe ich meinen Geruchssinn verloren.

    Ich zog damals in eine Wohnung mit meiner damaligen Freundin und jetzigen Frau.
    Nach ca. 2 – 3 Wochen bekam ich Schnupfen(ich bin starker Allergiker) und nahm daraufhin Schnupfenspray. Dieses habe ich über einen sehr langen Zeitraum zum Abschwellen der Nasenschleimhaut benutzt.

    Im Jahre 2005 habe ich mich einer Nasenpolypenoperation unterzogen(Komplettausräumung).
    Meine Hoffnungen jemals wieder bis zum Ende meines Lebens(ich war 34) zu riechen hatte ich begraben.
    Als wir Ende 2006 in unser neu gebautes Haus einzogen, kam nach gut 3 Wochen der Geruchssinn wieder zurück und verschwand nach einem Monat wieder.
    Im Sommer 2007 bekam ich das erste Mal Cortison gespritzt und der Geruchssinn war für knapp einen Monat komplett wieder hergestellt.

    Danach bekam ich Kurz vor Weihnachten 2007 bekam ich erneut ein anderes Cortisonpräparat welches jedoch nicht anschlug.

    Danach fing ich mit Akupunktur-Sitzungen an. Mitte März bis Anfang April konnte ich dann wieder 2 wochen riechen.

    Vor 3 1/2 Wochen bekam ich wieder eine Cortison-Spritze, welche wieder super anschlug.

    Ab heute ist der Geruchssinn fast komplett wieder weg.

    Welche Möglichkeiten bestehen dauerhaft meinen Geruchssinn zu behalten?
    Liegt es möglicherweise daran das ich abends 5 – 7 Zigaretten rauche?

    Leider weiß ich nicht mehr aus noch ein.

    Himmelhoch jauchzend wenn der Geruchssinn da ist bis zu Tode betrübt wenn er wieder weg ist.
    Die Situation ist schrecklich.

    Viele Grüße
    M. S.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    Sie sollten nochmals mit Ihrem HNO – Arzt sprechen, was er als Ursache Ihrer Anosmie sieht. Generell könnte ein Cortison – Nasenspray für eine längere Anwendung sinnvoll sein. Intramuskuläre Kortisongaben haben u.E. auf Dauer zu große Nebenwirkungen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  93. Im Anschluss an einen massiven grippalen Infekt im Juli 2006 war mein Geruchsempfinden fast völlig verloren gegangen. Damit war auch das Geschmacksempfinden empfindlich gestört. Nach Abklingen des Infektes begab ich mich sofort zur HNO-Abteilung des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern. Dort wurde ich wie folgt behandelt:

    – Infusionen mit Solodecortin H; im Anschluss Decortin H 10 mg,

    – Vitamin B 12, 10 müg,

    – ambulant beim HNO-Arzt Nasenspray Syntaris gemischt mit Ellatun.

    Die Einnahme des Vitaminpräparates und die Verwendung des Sprays erfolgten über einen Zeitraum von einem Jahr. Bis Ende 2007 hat sich eine relative Besserung (subjektiv 30 bis 40%des Geruchsvermögens in der Wahrnehmung schwankend wiedererlangt) eingestellt.

    Derzeit führe ich eine Aroma-Therapie mit

    – Inhalation 2 x wöchentlich mit Meersalz und 2 Tropfen Kamille-Öl.

    – Tägl. Einmassieren des Nasenrückens mit Heilöl (10 ml Traubenkernöl mit 1 Tropfen Kamille- und 2 Tropfen Teebaumöl) durch.

    von dieser Therapie habe ich bislang einen positiven Eindruck.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    vielen Dank für Ihren Erfaharungsbericht für dieses schwierig zu behandelnde Problem. Viele Betroffene werden dankbar dafür sein. Alles Gute für Sie!

    Ihr Biowellmed Team

  94. Hallo zusammen,

    auch ich litt ( leide immer noch wenn ich keine Tropfen nehme ) unter
    einer Riechstörung. Es begann wie bei vielen schleichend und erst gar nicht wahrgenommen dann aber über einen Zeitraum von 5 Monaten war der Geruchssinn völlig verschwunden. Der HNO-Arzt wollte daraufhin eine erneute Begradigung der Nasenscheidewand vornehmen mit dem Hinweis das wird dann wieder besser. Dieses habe ich abgelehnt und einen weiteren HNO Arzt aufgesucht der mich dann an die uniklinik überwiesen hat. Dort wurden dann verschiedene Riechtests und Untersuchungen vorgenommen, mit dem Ergebnis das es wahrscheinlich eine chronische Entzündung der Nebenhöhlen sei die die Störung hervorruft. Daraufhin bekam ich Nasentropfen aus der Apotheke mit dem Wirkstoff Budesonid die ich dann auch regelmäßig nahm. Nach 3-5 Tagen stellte sich das Riechvermögen zu ca. 60% wieder ein und ist seitdem kontinuierlich da. Nachdem die Tropfen aufgebraucht waren verschrieb der behandelnde HNO statt den Tropfen ein Spray mit gleichem Wirkstoff. Dieses Spray wirkte jedoch nicht annähernd so gut wie die Tropfen. Nachdem ich den HNO Arzt davon überzeugt habe das die Tropfen besser sind verschreibt er diese wieder und es ist besser.
    Vielleicht helfen die Angaben ja einem.

    Liebe(r) Leser(in),

    wir danken Ihnen sehr für diesen Bericht und hoffen, dass er vielen Menschen nützt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  95. Ich unterzog mich am 11.06.2008 einer umfangreichen OP im Nasenbereich, da meine Nase ständig verstopft war und eine Besserung immer nur von kurzer Dauer war. Der Grund dafür waren Polypen, eine vergrößerte Nasenmuschel sowie eine verkrümmte Nasenscheidewand.

    Die OP bestand also aus der Entfernung der Polypen, der Verkleinerung der Nasenmuschel beidseitig sowie die Begradigung der Nasenscheidewand. Vor der OP wurde ein Allergie- sowie ein Riechtest vorgenommen. Allergien wurden keine festgestellt, riechen konnte ich sämtliche Duftstoffe problemlos.

    Einen Tag nach der OP wurden die Tamponaden entfernt und die übliche Nachbehandlung mit Nasendusche und Wund-/Heilsalbe durchgeführt. Riechen konnte ich seitdem gar nichts mehr, was wohl aber auf Grund der Schwellungen so kurz nach einer OP normal ist. Auf meine Frage, wann mit einer Funktion des Riechvermögens zu rechnen sei, sagte man mir, dass nach Entfernung der beiden Silikonstützplatten der Nasescheidewand der Geruchssinn wieder anfange würde, zu funktionieren. Am 18.06.2008, also gestern, wurden diese Platten entfernt. Obwohl ich wieder einwandfrei durch die Nase atmen kann, ist der Geruchssinn noch komplett ausser Funktion.

    Da ich morgen, am 20.06.2008 wieder zur Nachsorge muß, werde ich nachfragen, welcher Zeitraum als normal gelten kann, bis sich alles wieder normalisiert hat. Allerdings mache ich mir schon Sorgen, da ich dieses Ausmaß des Riechverlustes nicht kenne und es jetzt schon, nach relativ kurzer Zeit, als Einschränkung der Lebensqualität empfinde.

    Einen schönen Tag noch.

  96. Ihre Patientenberichte sind interessant zu lesen. Ich leide selber an totalem Geruchsverlust seit 1993, bereits zweimal wurden mir die Nasenpolypen entfernt (1993 und 2003). Mein HNO – Arzt diagnostiziert: hoffnungslos, nie wieder werde ich etwas riechen können! Da häufig zu lesen ist,dass u.a. die Riechnerven nachwachsen können, habe ich wieder ein wenig Hoffnung geschöpft.Hier nun meine Frage : ist an der Neuraltherapie, die örtliche Betäubung mit Procain, für mich ein Hoffnungsschimmer festzumachen? Ich bitte um zahlreiche Antworten. Danke im Voraus!

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    bei dieser langen Anosmie können wir Ihnen wenig Hoffnung machen. Vielleicht hat jedoch einer unserer Leserinnen oder Leser andere Erfahrungen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  97. Es ist sehr interessant, diese Seiten zu lesen. Auch ich bin leider von diesem Mangel betroffen, habe fehlenden Geruchs- und Geschmackssinn nach einer schweren Grippe im Dezember 2007. Habe dann eine Grippeimpfung bekommen, und danach nochmals eine Grippe. Cortisonhaltige Medikamente, Zink, andere abschwellende Medizin haben leider bis heute nicht geholfen. Es wurde sogar eine Computertomografie gemacht. Ich esse nur aus der Erinnerung heraus, weiß von früher, wie alles schmeckt, aber außer süß, sauer und scharf bleibt nichts. Sämtliche Duftaromen usw. habe ich zu riechen versucht. Ich bin ganz traurig, weil wirklich ein Stück Lebensqualität verloren geht! Ich hoffe auf Besserung, nehme zur Zeit homöopathische Kügelchen und warte jeden Tag auf die Wirkung! Vielleicht kann mir jemand noch einen Rat geben, ich würde mich sehr freuen!

  98. Seit einem Sturz, Schädelbruch, 1999 leide ich an Anosmie.
    Das Leben ist anders geworden, kann nichts mehr geniessen, trauere dem Vergangenem nach. Das Wasser im Munde kann ich nicht mehr spüren und alle Blumen und Düfte, die ich immer noch im Kopf habe,kann ich nicht mehr hervorholen. Erst jetzt weiß ich, wie wichtig der Geruchsinn ist.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    der Geruchssinn ist wirklich wichtig. Unsere Augen sind wichtig, unsere Ohren, unser Gerhirn, unsere Hände u.s.w.Jedes einzelne Organ in unserem Körper ist wichtig. Es ist verständlich, dass wir uns schwer mit einem Verlust abfinden. Sie dürfen uns jedoch glauben, dass ein Blinder gerne mit Ihnen tauschen würde und eine Frau im Rollstuhl mit Ihnen tauschen würde und ein Mensch, der sich selbst wegen Demenz nicht mehr versorgen kann mit Ihnen tauschcen würde. Was wir Ihnen gerne sagen möchten ist dies: Beenden Sie Ihre Trauer. Freuen Sie sich an all dem, was Sie haben. Genießen Sie die wunderschönen Farben der Blumen und hören Sie die Vögel zwitschern und lachende Kinder im Frühling. Man kann sogar lernen, Gerüche zu erinnern, wenn man daran arbeitet, dann kann man sich die Gerüche wieder vorstellen. Wenn Sie dafür Zeit und Geld investieren möchten, geben wir Ihnen gerne einen Tipp. Was wir Ihnen wünschen ist, dass Sie vorwärts schauen und nicht zurück und sich wieder am Leben freuen. Danke für Ihren Bericht und alles Liebe für Sie!

    Ihr Biowellmed Team

  99. Ich leide seit Jahrzehnten unter einer mehr oder weniger auffälligen, chronischen Sinusitis. Wurde vor ca 30 Jahren einseitig operiert, wobei mir der Operateur, wie sich zwischenzeitlich herausgestellt, ohne mich zu informieren eine Fensterung und teilweise Entfernung der Nasenmuschel durchgeführt hat.
    Mein Geruchssinn war in all den Jahren unterschiedlich, natürlich bei akuten Infektionen besonders gestört.

    Nun ist er seit einigen Wochen nach einer akuten Infektion ganz weg.

    Ich habe versucht:
    1. tägliche Spülung mit Sole
    2. Dampfinhalation mit ätherischen Ölen (Thymian, Nelken, Zimt, Chinaöl)
    3. Rotlicht
    4. Gelomyrtolforte.

    Dabei ist mir aufgefallen, dass ich im Gegensatz zu früheren Anwendungen mit Gelomyrtol nicht mehr das Gefühl habe, das Gelomyrtol sozusagen von innen zu riechen, das über die Blutbahn ja bis zur Nase gelangt.

    Ich überlege mir, einen HNO aufzusuchen, der möglicherweise überprüfen kann, ob meine Riechspalte mit Polypen verlegt ist.
    Andererseits habe ich aufgrund der Erfahrung mit Gelomyrtol den Verdacht, dass vielleicht eine neuronale Störung vorliegt.

    Danke an alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    Geruchsverlust ist nach einer Erkältung nicht so selten. Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, möglichst bald einen HNO – Arzt aufzusuchen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  100. Im Jahr 1990 wurde bei mir ein großes Akustikusneurinom (Gehirntumor) operativ entfernt. Seit dieser Zeit (Operation) habe ich ein totalen Geruchs- und Geschmacksverlust, bin rechts taub dadurch daß der Gehörnerv durchschnitten wurde und sehe nur noch 3 %, also bin auch noch ziemlich blind. Weitere Behinderungen wurden mir noch zugefügt durch diese Operation wie Facialislähmung (Gesichtslähmung) und dgl. mehr. So vegetiere ich jetzt schon 17 Jahre!
    Ich habe alles erdenklich mögliche schon unternommen, alles war zwecklos, nur das Sprechen habe ich wieder gelernt, denn dies funktionierte nach der Operation auch nicht mehr. Ich habe über 3 Jahre lang gekämpft, Tag und Nacht, weil mir zuerst vom Professor der Neurologie gesagt wurde daß nach 3 Jahren fast alles wieder so wäre wie vor der OP. Dann nach 3 Jahren bekam ich die Auskunft, daß jetzt mit keiner Besserung mehr zu rechnen sei.
    Auf meine – nach meinem Ermessen berechtigte Äußerung, daß ich angelogen wurde – erhielt ich die Auskunft, wenn ich Ihnen gesagt hätte es ist fast aussichtslos hätten Sie nicht so gekämpft.

    Liebe(r) Besucher(in) unseres Gesundheitsportals,

    wir können Ihre Verbitterung sehr gut verstehen. Sie schreiben jedoch 2 interessante Dinge: – es war ein großes Akustikusneurinom. Wäre die Operation glimpflicher abgelaufen, wenn man rechtzeitiger operiert hätte?-wurde mir durch die Operation zugefügt. Was wäre, wenn Sie sich nicht operieren lassen hätten? Wer hat Ihnen den Tumor zugefügt? Operateure können nur ihr Bestes geben. Sie wollen Ihnen ganz bestimmt nicht schaden. Man kann niemanden für eine Krankheit verantwortlich machen, man kann nur versuchen Ärzte zu finden, die kämpfen, um die Erkrankung in Schach zu halten oder zu beseitigen. Auch die ärztliche Kunst hat leider ihre Grenzen. Wir können Ihnen nur wünschen, dass Sie mit all den Fähigkeiten, die Sie sicher noch haben, das Leben noch lieben können. Alles Gute für Sie!

    Ihr Biowellmed Team

  101. Guten Tag!

    Seit Februar 2004 als ich das Rauchen aufgeben hatte, habe ich Probleme mit meiner Nase. Alles fing harmos an, mit leicht verstopfter Nase.Beim Bücken und seitlicher Lage lief mir recht viel Wasser aus der Nase ( wie Tränenflüssigkeit) .Im Frühjar 2005 hatte ich kurz hintereinander 2 heftge Erkältungen, die letzte zog sich sehr lange hin.Mit der letzten Erkältung im Frühjahr 05 bekam ich keine Luft mehr, und mein Geruchs und Geschmackssinn waren weg.Ich bekam Antibiotika , aber der Geruch und Geschmacksinn blieben weg.Nach mehreren Hausarzt und HNO besuchen, zig Allergietests die allesamt negativ ausfielen, Hausmittelchen,Enzyme und Vitamine ,Rotlicht, Spülungen,Dampfbäder, Homöopathie, Akupunktur,Nasenschleimhaut-laserung, etc. und was weis ich nicht , was es alles für gute Ratschläge und Untersuchungen gab- hilft mir bislang nur Cortison um die Schleimhäute für ein paar Stunden abzuschwellen, damit ich wieder etwas schmecken und riechen kann.

    Derzeit sieht es so aus, das ich kein Sekret in der Nase habe.Meine Nase ist einfach nur geschwollen.Vorallem nach dem Aufstehen dauert es bis zu einer Stunde, bis ich wieder etwas reiche, und Abends ist meine Nase recht schnell wieder zu .Meine Schleimhäute kribbeln und toben wie bei einem Heuschnupfen.Ich muss oft niessen, und danach ist trotz Cortison meine Nase wieder dicht und ich habe für Stunden kein Geschmack und Geruch mehr.
    Nichts aber auch rein gar nicht hilft.

    Das MRT und Röntgen ergaben , das an der Stelle des Siebbeins die Schwellungen sitzten, rechts vorallem sehr stark. Meine Nasenscheidewand muss durch ein Bruch der Nase schief geworden sein.

    Ich bin nun, nach 3 Jahren einer endlosen Zeit an Arztbesuchen und steigenden Medikamentenkosten an einem Punkt an dem ich nicht mehr weiter weis,und vorallem auch nicht mehr kann, weil ich einfach wieder Luft bekommen möchte und vorallem wieder auf dauer Riechen und Schmecken möchte und zwar ohne Cortison.

    Oft frage ich mich, ob eine Operation überhaupt etwas bringen würde, nachdem die Laserung rein gar kein Erfolg brachte, dafür umsomehr schmerzhaft war.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie leiden offensichtlich an einer Nasenschleimhautschwellung, die nicht allergischer Natur ist(wurde das IGE im Blut schon mal bestimmt?). Es ist uns nicht erlaubt, Ihnen einen Rat zu geben. Generell ist es jedoch eher von Erfolg gekrönt, wenn man eine Methode etws länger versucht(eventuell war der homöopathische Versuch zu kurz oder der Homöopath nicht versiert genug?) Außerdem braucht es natürlich immer Geduld, sich von Kortison zu entwöhnen. Wenn die Diagnose nicht eindeutig feststeht, wäre eventuell auch eine Vorstellung an einer HNO – ärztlichen Uniklinik sinnvoll. Manchmal muss man auch eine Gewebeprobe entnehmen, um weiter zu kommen. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  102. Wochenlang litt ich unter Geruchs- und Geschmacksverlust. Meine Nase war ständig zu oder lief und ich vermutete eine Allergie als Auslöser. Im CT zeigte sich eine deutliche Anschwellung der Schleimhäute der Nasennebenhöhlen, Stirnhöhle und Kieferhöhlen. Später stellte sich heraus das ein Enzymmangel (Histaminintoleranz) schuld an meinen Beschwerden war. Solange ich eine Diät einhalte und Lebensmittel wie z.B. Hefe, Essig, Tomaten und Zitrusfrüchte meide bin ich beschwerdefrei.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    das ist ein sehr interessanter Hinweis. Danke für Ihren Bericht. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  103. Hallo Biowell-Team,
    habt Ihr schon einmal von Erfahrungen gehört, wenn der Geruchs- und Geschmackssinn nach Gehirnbluten und einer nochmaligen Gehirn-OP (weitere Aneurysmen im Hinterkopf) verloren gegangen ist? Die letzte OP war im Mai 07.
    Der Gesundheitszustand nach den beiden OPŽs ist sehr zufrieden stellend, nur kein Geruch und Geschmack mehr. Das ist zwar bei der Schwere der ganzen Sache das kleinste Übel, aber eben doch eine ganz schöne Einschränkung der Lebensqualität.

    Die Ärzte sagen, wenn nach einem Jahr nichts wiederkommt, dann warŽs das.

    Hat jemand mit so einem Fall Erfahrungen? Vielen Dank.

    Beste Grüße aus Sachsen

  104. Hallo, ich leide seit ca 1997 unter totalem Verlust des Geruchssinns. Es kommen drei Möglichkeiten als Ursache in Betracht. Zum einen könnte es mit einem Kieferchirugischen Eingriff zu tun haben ( Entfernung und damit schneiden und meißeln der Vorderzähne im Oberkiefer), zum anderen hatte ich in diesem Zeitraum einen länger anhaltenden Schnupfen ( ca. 3 Wochen mit richtig laufender Nase) und diesen habe ich wohl die ganze Zeit mit Otriven behandelt. Ich habe später erfahren, dass Otriven keinesfalls über einen längeren Zeitraum angewendet werden soll. Und die letzte Möglichkeit soll laut Doktor im Bereich des Rauchens liegen. Nun habe ich schon gehört, dass wenn man aufhört mit rauchen sich der Geruchssinn verbessert aber bitte doch wohl nicht wiederkommt.
    Leider bin ich auf Grund des fehlenden Geruchssinn nicht mehr in der Lage verschiedene Tätigkeiten im Berufsleben auszuführen geschweige den, dass ich mich im Privatleben sehr sicher fühle. Betroffene können dies sicherlich nachvollziehen. Was mich nun eigentlich intressiert ist, ob es möglich ist den Geruchssinn je wieder zu erlangen bzw. ob der fehlende Geruchssinn nicht auch schon eine gewisse Invaliditätsstufe darstellt. Ehrlich geagt schummle ich mich in meinem derzeitigen Berufsleben durch ohne das mein Arbeitgeber etwas davon weiß. Ich würde mich freuen, wenn sich mal jemand äußern könnte dem es ähnlich geht.

  105. Hallo,

    ich leide seit ziemlich genau 1 Jahr an Anosmie. Nach einer starken Erkältung im November 2006 verlor ich meinen Geruchsinn. Anfangs habe ich mir nicht allzu große Sorgen gemacht, jedoch als ich merkte, das nach Abklingen der Erkältung keine Verbesserung auftrat, suchte ich einen HNO-Arzt auf. Dieser konnte nichts Organisches feststellen und machte mir aber keine zu großen Hoffnungen, daß ich meinen Geruchssinn wieder bekommen würde. Wenn überhaupt könnte sich das schon 1/2 bis ein 3/4 Jahr hinziehen. Veränderungen haben sich allerdings eingestgellt, jedoch leider nicht zum Vorteil. Ich rieche einige Dinge, jedoch nicht mehr so wie ich sie kenne. Vieles kann ich nicht mehr essen, weil ich mich davor ekele! Ganz schlimm ist es bei frischen Kräutern und Gemüse (der Geruch von Sellerie z.B. ist fürchterlich für mich, viele bekannte Gerüche sind jetzt fremd für mich). Ich esse eigentlich leidenschaftlich gerne gut und leide sehr darunter, dass ich alles nicht mehr so genießen kann. Ich kochte auch sehr gerne aufwendig für Freunde, jetzt ist das leider alles nicht mehr so möglich, ich brauche immer jemand der mir abschmeckt. Manchmal wie z. B. auch jetzt gerade ist das wahnsinnig schlimm für mich und ich leide enorm darunter. Andererseits ziehe ich mich dann wieder hoch indem ich mir denke es gibt noch viel schlimmeres. Ich überlege jetzt evtl. eine Heilparktikerin bzw. Heilpraktiker aufzusuchen. Habt ihr da irgendwelche Erfahrungen? Ich gebe die Hoffnung nicht auf, meinen Geruchssinn wieder zu bekommen, irgendwie ist alles so selbstverständlich, man merkt erst wie wichtig es ist, wenn es fehlt.

    Liebe Grüße

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    da Sie Gerüche verändert wahrnehmen, empfehlen wir Ihnen eine neurologische Untersuchung. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  106. Sehr geehrte Damen und herren,ich leide unter chronischen allergischen Schnupfen.
    Ich habe einen erhöhten ig E wert.Sämtliche allergietestst waren ohne erfolg.
    Nur nickel und Cobalt waren früher mal festgestellt worden. das sind nach meinen Wissen aber Hautreaktonen die bei kontakt auftreten.
    durch eine hochgradige skoliose,die vrsteift wurde kann ich schlecht durch die Nase atmen.Sie ist meistens auch zu.
    ich hatte auch Kürzlich einen gynäkologische op und muss nun hormone nehmen.
    desweiteren Ace hemmer gegen leicht erhöhten Blutdruck.
    kann das den Schnupfen verstärken.
    meistens riche ich nichts.
    ich habe schon viel versucht auch Eigenblut oder Akkupunktur.
    es hilft nichts wirklich.
    manchmal bin ich echt verzweifelt,aber es findet niemand raus.
    was kann ich tun.
    bitte geben sie mir einne rat.Vielen Dank

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    wie Sie schreiben ist Ihr Schnupfen chronisch und allergischer Natur. Dafür würde auch der hohe IGE – Wert sprechen. Allergietests sind leider problematisch und nicht absolut zuverlässig. ir würden Ihnen zunächst – nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt – raten, ein Antiallergikum über einen längeren Zeitraum einzunehmen. Dann können Sie feststellen, ob das Nasenproblem wirklich allergischer Natur ist. Wenn ja, sollten Sie sich nochmals an die Ursachenforschung machen, z. B. mit einem ausführlichen Nahrungsmittelallergietest. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  107. 2005 wurde ich in der UniKlinik Leipzig wegen chronischer Sinusitis operiert.
    Es wurden Polypen im Bereich Nasenneben-Kiefer- und Stirnhöhle entfernt, dabei wurde die Nasenscheidewand zerstört. 2006 wurde mir ein Implantat eingesetzt. Ich habe nach diesen Operationen eine totale Anosmie. Ich nehme täglich Nasonex sowia ein Asthmaspray da sich auf Grund der chronischen Nasennebenhöhlenerkrankungen eine Asthmaerkrankung etabliert hat.
    Ich Frage hier einen kompetenten Arzt ob eine Behandlung der Anosmie auch noch im Alter von 70 Jahren noch möglich ist.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    das Riechepithel liegt im Bereich der oberen Nasenmuschel und der gegenüber liegenden Nasenscheidewand. Wenn diese Bereiche durch eine Operation zerstört sind, lässt sisch der Geruchsverlust leider nicht mehr beseitigen. Fragen Sie den Operateur, ob bei Ihnen auch der entscheidende Bereich der oberen Nasenmuschel beschädigt wurde. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Anosmie = Geruchsverlust

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