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Magen – Darm – Blutung = gastrointestinale Blutung

Kurz und bündig

Die Neuerkrankung an Magen – Darm – Blutungen hat sich in den letzten Jahren reduziert und liegt derzeit bei etwa 47 pro 100000 Menschen. 90 % aller Blutungen stammen aus dem oberen Bereich (Magen und Zwölffingerdarm), ca. 9 % aus dem Dickdarm und nur ca. 1 % aus dem Dünndarm.

Ursachen

Die häufigsten Ursachen sind Magen – Darm – Geschwüre, Speiseröhrenentzündungen, Mallory Weiss Rhagaden (Schleimhautrisse in Speiseröhre oder Magen, die durch eine plötzliche Druckerhöhung z. B. beim Erbrechen, beim Husten oder bei Alkoholikern gehäuft auftreten), Tumore, Krampfadern (die nach Hepatitiserkrankungen oder Alkoholmissbrauch mit nachfolgender Leberzirrhose gehäuft entstehen können), Divertikel im Dickdarm (siehe unter Divertikelkrankheit), Darmentzündungen( z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa – siehe dort), Polypen und Krebserkrankungen, bei jungen Menschen selten ein Meckel Divertikel (Dünndarmdivertikel, das bei der Organentstehung als Rest der Verbindung von Nabel und Darm übrig geblieben ist), Gefäßveränderungen (Angiodyplasien), infektiöse Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Analfissuren (Schleimhautrisse im Analbereich), Strahlenproktitis( Enddarmentzündung nach einer Strahlenbehandlung),nach Teilentfernung des Magens (Anastomosenulkus), selten nach der Operation eines Aortenaneurysmas durch eine aortointestinale Fistel . Schleimhautschädigende Medikamente wie z. B. Rheumamittel ( NSAR) oder Acetylsalizylsäure erhöhen das Risiko einer Blutung ebenso wie eine Blutverdünnung mit Phenprocoumon oder die Einnahme von Kortisonpräparaten. Hatte ein Patient bereits einmal eine Blutung, besteht für ihn ein 5 fach höheres Risiko für weitere Blutungen.

Vorbeugung

Man sollte es sich zur Gewohnheit machen, seinen Stuhl zu betrachten. Immer wieder hört man das Argument, dass dies bei modernen WCs nicht möglich ist. Abhilfe sind einige Blätter Klopapier, die man vor dem Stuhlgang ins Klobecken wirft und die den Stuhlgang auffangen, so dass man ihn in sehen kann. Nimmt man Medikamente ein, die das Risiko erhöhen, sollte man den Magen mit Magenschutzmitteln wie Protonenpumpenhemmern oder H2 – Rezeptorantagonisten hemmen.

Feststellen der Erkrankung

Meistens berichten die Patienten über Erbrechen von hellrotem oder kaffeesatzartigem Blut, über eine Schwarzfärbung des Stuhles (Teerstuhl) oder Abgang von hellrotem Blut aus dem After (Hämatoachezie). Aus dem Aussehen des Blutes auf die Höhe und Art der Blutung zu schließen, ist nicht möglich, da z. B. in seltenen Fällen eine Blutung aus einer Speiseröhrenkranpfader bei rascher Passage zum Auftreten von hellrotem Blut im Stuhl führen kann. Die Magen – Darm – Blutung kann jedoch auch auftreten, ohne dass Blut gesehen wird. Man spricht dann von okkulter Blutung. Häufig kann das Blut dann mit Hilfe eines Stuhltestes auf okkultes Blut nachgewiesen werden. Eine Untersuchung des Afters und Enddarms ist ebenso notwendig wie meistens eine Magenspiegelung, da im oberen Magen Darm Bereich die häufigste Blutungsursache liegt. Wird Blut bei der Untersuchung des Stuhltests auf okkultes Blut nachgewiesen, kann eine weitere Diagnostik eventuell ambulant erfolgen. Wichtig ist das Blutbild, das eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut nachweisen kann. Hievon muss das weitere Vorgehen abhängig gemacht werden. Lässt sich in Speiseröhre und Magen keine Blutungsquelle nachweisen, muss eine Darmspiegelung durchgeführt werden, findet man auch dort keine Blutungsquelle, muss man an eine Blutung im Dünndarm denken und hat heute die Möglichkeit mait der Kapselendoskopie oder mit der Doppelballonenteroskopie auch diesen Bereich zu untersuchen. Wie weit man mit der Diagnostik geht, hängt auch immer vom Zustand des Patienten und von der Notwendigkeit des Nachweises ab. S kann durchaus auch möglich werden, eine Untersuchung zu wiederholen, da z. B. eine Blutungsquelle im Darm eventuell von einer Stuhlverschmutzung überdeckt sein kann.

Behandlung

Kurz und bündig:

Die Neuerkrankung an Magen – Darm – Blutungen hat sich in den letzten Jahren reduziert und liegt derzeit bei etwa 47 pro 100000 Menschen. 90 % aller Blutungen stammen aus dem oberen Bereich (Magen und Zwölffingerdarm), ca. 9 % aus dem Dickdarm und nur ca. 1 % aus dem Dünndarm.

Ursachen:

Die häufigsten Ursachen sind Magen – Darm – Geschwüre, Speiseröhrenentzündungen, Mallory Weiss Rhagaden (Schleimhautrisse in Speiseröhre oder Magen, die durch eine plötzliche Druckerhöhung z. B. beim Erbrechen, beim Husten oder bei Alkoholikern gehäuft auftreten), Tumore, Krampfadern (die nach Hepatitiserkrankungen oder Alkoholmissbrauch mit nachfolgender Leberzirrhose gehäuft entstehen können), Divertikel im Dickdarm (siehe unter Divertikelkrankheit), Darmentzündungen( z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa – siehe dort), Polypen und Krebserkrankungen, bei jungen Menschen selten ein Meckel Divertikel (Dünndarmdivertikel, das bei der Organentstehung als Rest der Verbindung von Nabel und Darm übrig geblieben ist), Gefäßveränderungen (Angiodyplasien), infektiöse Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Analfissuren (Schleimhautrisse im Analbereich), Strahlenproktitis( Enddarmentzündung nach einer Strahlenbehandlung),nach Teilentfernung des Magens (Anastomosenulkus), selten nach der Operation eines Aortenaneurysmas durch eine aortointestinale Fistel . Schleimhautschädigende Medikamente wie z. B. Rheumamittel ( NSAR) oder Acetylsalizylsäure erhöhen das Risiko einer Blutung ebenso wie eine Blutverdünnung mit Phenprocoumon oder die Einnahme von Kortisonpräparaten. Hatte ein Patient bereits einmal eine Blutung, besteht für ihn ein 5 fach höheres Risiko für weitere Blutungen.

Vorbeugung:

Man sollte es sich zur Gewohnheit machen, seinen Stuhl zu betrachten. Immer wieder hört man das Argument, dass dies bei modernen WCs nicht möglich ist. Abhilfe sind einige Blätter Klopapier, die man vor dem Stuhlgang ins Klobecken wirft und die den Stuhlgang auffangen, so dass man ihn in sehen kann. Nimmt man Medikamente ein, die das Risiko erhöhen, sollte man den Magen mit Magenschutzmitteln wie Protonenpumpenhemmern oder H2 – Rezeptorantagonisten hemmen.

Feststellen der Erkrankung:

Meistens berichten die Patienten über Erbrechen von hellrotem oder kaffeesatzartigem Blut, über eine Schwarzfärbung des Stuhles (Teerstuhl) oder Abgang von hellrotem Blut aus dem After (Hämatoachezie). Aus dem Aussehen des Blutes auf die Höhe und Art der Blutung zu schließen, ist nicht möglich, da z. B. in seltenen Fällen eine Blutung aus einer Speiseröhrenkranpfader bei rascher Passage zum Auftreten von hellrotem Blut im Stuhl führen kann. Die Magen – Darm – Blutung kann jedoch auch auftreten, ohne dass Blut gesehen wird. Man spricht dann von okkulter Blutung. Häufig kann das Blut dann mit Hilfe eines Stuhltestes auf okkultes Blut nachgewiesen werden. Eine Untersuchung des Afters und Enddarms ist ebenso notwendig wie meistens eine Magenspiegelung, da im oberen Magen Darm Bereich die häufigste Blutungsursache liegt. Wird Blut bei der Untersuchung des Stuhltests auf okkultes Blut nachgewiesen, kann eine weitere Diagnostik eventuell ambulant erfolgen. Wichtig ist das Blutbild, das eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut nachweisen kann. Hievon muss das weitere Vorgehen abhängig gemacht werden. Lässt sich in Speiseröhre und Magen keine Blutungsquelle nachweisen, muss eine Darmspiegelung durchgeführt werden, findet man auch dort keine Blutungsquelle, muss man an eine Blutung im Dünndarm denken und hat heute die Möglichkeit mait der Kapselendoskopie oder mit der Doppelballonenteroskopie auch diesen Bereich zu untersuchen. Wie weit man mit der Diagnostik geht, hängt auch immer vom Zustand des Patienten und von der Notwendigkeit des Nachweises ab. S kann durchaus auch möglich werden, eine Untersuchung zu wiederholen, da z. B. eine Blutungsquelle im Darm eventuell von einer Stuhlverschmutzung überdeckt sein kann.

Behandlung:

Bei der akuten Magen – Darm – Blutung ist eine Krankenhausbehandlung unumgänglich. Die Blutung kann so bedrohlich sein, dass notfallmedizinische Maßnahmen notwendig werden. Jedoch auch bei stabiler Kreislaufsituation ist eine rasche Abklärung ( bei einer oberen Magen Darm Blutung innerhalb von 2, bei einer unteren Magen Darm Blutung innerhalb von 24 Stunden notwendig). Bei einer oberen Magen – Darm – Blutung kommen Verklebungen des blutenden Bereichs mit Fibrinkleber, Hämoclips etc. in Betracht. Die Suche nach Helicobacter pylori ist immer notwendig, da bei positivem Befund eine Behandlung erfolgen sollte. Die Einnahme eines Protonenpumpenhemmers ist anschließend ebenfalls notwendig. Bei Patienten mit Blutungen aus Speiseröhrenkrampfadern bei Leberzirrhose kann eine Drucksenkung in der Pfortader durch Terlipressin notwendig werden, wobei sich dann eine endoskopische Behandlung anschließen muss, bei der die blutende Krampfader mit einem Gummiband oder mit einem Kleber verschlossen wird. Anschließend wird ein Antibiotikum (Gyrasehemmer oder Cephalosporin der 3. Generation) gegeben, um eine Infektion zu vermieden und die Rate an erneuten Blutungen zu senken. Bei allen anderen Ursachen einer Blutung muss die Grundkrankheit behandelt werden.

Erfahrungsberichte (16) zum Thema „Magen – Darm – Blutung = gastrointestinale Blutung“

Schreiben Sie Ihren eigenen Erfahrungsbericht

  1. Hallo,

    ich habe festgestellt dass ich seit circa 6 Monate ab und mal Blut im Darmbereich habe. Es ist aber nicht immer sonder wie gesagt ab und zu. Meistens in Verbindung mit Magengeschwür. Ich weiss nicht genau was ich machen soll, eher gesagt ich habe ein bisschen Angst. Welches Artz soll man in so ein Fall besuchen? Wegen mein Arbeit kann ich mir keiner Krankenhausaufenthalt erlauben.
    Ich habe sonnst kein andere Symptome. Ich trinke keine 'harte Getränke' sonder nur Bier (circa 2 Liter pro Tag), kann es damit zu tun haben?

    Vielleicht haben Sie ein Tipp für mich.

    Gruß.

    P.S. : Ich bin 40 Jahre alt.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    woher wissen Sie, dass Sie ein Magen-Geschwür haben und die Blutung damit zusammen hängt? Wenn das nachgewiesen ist, muss das dringend behandelt werden, da man an Magengeschwüren auch verbluten kann. Der richtige Ansprechpartner für Sie ist ein Gastroenterologe. Täglich 2 Liter Bier sind Ihrer Gesundheit sicher nicht zuträglich. Auch der angegegriffene Magen mag keinen Alkohol. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Im Rahmen der Vorsorge wurden heute bei mir bei einer Ileo-Koloskopie Polypen entfernt. Eine Wundfläche wurde dabei zur Blutungsprophylaxe mit einem Hämoclip versorgt.
    Da ich davon ausgehe, dass der Hämoclip im Darm verbleibt, meine Frage, ob durch den Hämoclip jetzt grundsätzlich eine Verletzungsgefahr oder eine andere zu beachtende Einschränkung besteht. Mit freundlichen Grüßen

    Liebe Leserin,

    die Risiken durch Hämoclips sind deutlich niedriger, die Rezidivblutungsgefahr ist geringer als bei den alten Blutstillungsmaßnahmen. Sie brauchen keine Angst zu haben und nichts zu beachten, es sei denn, es treten Probleme auf. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Hallo,

    vor 6 Wochen wurde eine Sigmateilresektion durchgeführt. Es gab mit Einsetz des Stuhlgangs Blutungen. Besser es kam zuerst relativ viel altes Blut. Seit dem ist jeden Tag Blut beim Stuhlgang sichtbar. Teilweise dunkel, teilweise hellere Auflagerungen auf dem Stuhl.
    Der Arzt im Krankenhaus sagte 6 Wochen nach OP dürfte das noch sein, aber nicht länger. Mach mir aber schon Gedanken.
    Was wäre eine mögliche Ursache für die anhaltenden Blutungen? Wie würde eine Behandlung aussehen? Erneute OP?
    Möchte die Woche nochmal im Krankenhaus anrufen und nachfragen. Es wäre aber toll, wenn man selber wüsste, auf was man achten sollte. Also was sollte an Untersuchungen wenn erfolgen? etc.

    Danke

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    es kann durchaus einmal länger zu leichten Blutabgängen kommen. Man sollte immer Blutkontrollen durchführen, um die Schwere der Blutung festzustellen. Hören die Blutungen nicht auf, muss man zunächst endoskopisch(Spiegelung) nachsehen und falls man eine blutende Stelle sieht diese z. B. mit einem Clip versorgen. Nur selten ist eine erneute Operation nötig. Manchmal kann es jedoch notwendig werden, Blut über eine Transfusion zuzuführen, wenn die Blutung zu stark ist. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  4. Ich habe einen immunologischen darmkrebstest aus der Apotheke auf okkultes Blut gemacht, der positiv ausfiel. Ich habe jetzt furchtbbare Angst, daß ich Darmkrebs habe. Ich hatte bis 1 Tag vor dem Test leicht Durchfall, aber nicht so schlimm, nicht wässrig. Kann das Blut auch daher stammen? Wie sicher sind diese Tests?

    Liebe(r) Leser(in),

    die Tests sind sehr sicher hinsichtlich einer Blutungsquelle im Magen – Darm – Trakt, sagen jedoch überhaupt nichts über die Ursache aus. Deshalb sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt wenden und nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Alles Liebe

    Ihr Biowellmed Team

  5. meine schwiegermutter hat darmblutungen und bauchschmerzen was kann das sein sie hatte davor wohl mehrere wochen stuhlgangprobleme

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    dafür gibt es viele Ursachen. Man sollte Ihre Schwiegermutter dringend untersuchen. Das kann sehr gefährlich werden. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  6. Ich habe mich heute Früh zu Tode erschrocken. Ich hatte Blut im Stuhl, das gesamte Klopapier war voll damit und es tropfte nach, dann kamen noch so schleimige Gebilde in knallrot nach (evtl. schon leicht geronnenes Blut?)

    Bei mir wurde vor etwa einem Jahr eine Koloskopie wegen anhaltender Durchfälle durchgeführt. Ergebnis: Wenige etwas entzündete Stellen, Verdacht auf Reizdarmsyndrom, was aber nie weiter untersucht wurde. Ich bekam Psychopharmaka und alle meine Bitten (bei verschiedenen Ärzten!!!) auf Ausschluss von Lebensmittelunverträglichkeiten wurden ABGELEHNT.

    Kassenpatient halt….

    Eine Antrum-Gastritis ist bei mir bekannt, ich nehme wegen ihr seit über einem Jahr Omeprazol 20 mg jeden Morgen.
    Wegen des Darms bekam ich dreimal täglich Duspatal 200 mg, was nichts veränderte, ausser dass mein Blutdruck in die Höhe schoss und es mir schlecht ging. Also setzte ich es ab. Blutdruck wieder ok und es geht mir besser ohne Duspatal.

    Und heute Früh dann das! Der Schock. Das Blut ist frisch und hellrot, dennoch habe ich natürlich Angst. Bin auch gleich heute noch zum Arzt und er meinte da können nur Hämorrhoiden sein. Ich habe aber Angst, dass es evtl. doch was anderes ist und ich habe Angst zu verbluten. (Entschuldigung, wenn das albern klingen sollte)
    Auf viel Nachdruck meinerseits habe ich dann doch eine Überweisung zum Proktologen erhalten. Der Termin ist am Montag.
    Ich habe Angst vor dem Wochenende. Sitze jetzt auf der Arbeit und habe nur noch Angst, kann mich nciht konzentrieren und habe mein Telefon immer griffbereit, falls mir schwindelig wird.

    Reagiere ich zu hysterisch? (ich fürchte ja *schäm*). Aber nicht dass das doch kein Reizdarm ist, sondern evtl. was anderes. Ich trau mich gar nicht etwas zu essen. Ich trinke viel stilles Wasser und mache mir Kräutertees.

    Ach ich bin ganz durcheinander. Danke für's Zuhören. *heul*

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Ihr Arzt hat vermutlich recht und Sie können ruhig sein. Sollte die Blutung schlimmer werden, können Sie jederzeit einen Notdienstarzt oder ein Krankenhaus aufsuchen, also keine Panik. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  7. Ich hätte eine Frage:
    Hatte eine genaue Untersuchung im Krankenhaus und es wurde Proktitis diagnostiziert. Ich muss mit Einläufen behandeln, doch da ich von jeher schon eine ganz empfindliche Hazt-Schleimhaut habe, möchte ich fragen ob ich auch noch zu einem Dermatologen gehen kann. Ist ein Dermatologe auch zuständig für Proktitis.
    Hat jemand Erfahrung mit dieser Erkrankung?

    Ich würde mich freuen, eine Antwort zu erhalten.

    Viele Grüsse

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    es gibt verschiedene Arten von Proktitis. Da sollten Sie nochmals genau nachfragen, ob es sich lediglich um eine unspezifische Proktitis handelt. Der Hautarzt ist nicht direkt Ansprechpartner für Proktitis, sondern eher der Gastroenterologe oder Proktologe. Der Hautarzt kümmert sich darum nur, wenn sie mit einer Haut – oder Geschlechtskrankheit einhergeht. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  8. Ich hätte eine Frage:
    Hatte eine genaue Untersuchung im Krankenhaus und es wurde Proktitis diagnostiziert. Ich muss mit Einläufen behandeln, doch da ich von jeher schon eine ganz empfindliche Hazt-Schleimhaut habe, möchte ich fragen ob ich auch noch zu einem Dermatologen gehen kann. Ist ein Dermatologe auch zuständig für Proktitis.
    Hat jemand Erfahrung mit dieser Erkrankung?

    Ich würde mich freuen, eine Antwort zu erhalten.

    Viele Grüsse

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    es gibt verschiedene Arten von Proktitis. Da sollten Sie nochmals genau nachfragen, ob es sich lediglich um eine unspezifische Proktitis handelt. Der Hautarzt ist nicht direkt Ansprechpartner für Proktitis, sondern eher der Gastroenterologe oder Proktologe. Der Hautarzt kümmert sich darum nur, wenn sie mit einer Haut – oder Geschlechtskrankheit einhergeht. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  9. Hallo, musste vor vor 2 Tagen mehrfach stuhlgang machen und ich habe fester drücken müssen. Ich weiss dass ich Hämorrhoiden habe ( innen).
    Habe auch oft imgesammten Magen,-Darmtrakt Luft was Schmerzen verursacht. Gestern hatte ich wieder veil Luft im Darm mit Schmerzen, bin dann zur Toilette und habe luft abgelassen, anschliessend war die Toilette voll mit hell rotem But ( sah nach viel blut aus ) und sah aus als wenn ein Blutstückchen in der Toilette liegt ( wie bei der Menstruation).
    Könnte das Krebs sein?
    MfG

    Liebe(r) Leser(in),

    man muss nicht immer gleich etwas Schlimmes vermuten. Es können auch nur Ihre Hämorrhoiden sein. Bei Ihren Beschwerden wäre jedoch eine Darmspiegelung anzuraten. Wegen der vielen Luft sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Vielleicht haben Sie eine Laktoseintoleranz oder eine andere Unverträglichkeit? Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  10. ich hatte 2003-2004 anorexie und bulemie. seitdem habe ich ständige Magenprobleme….obwohl ich normal esse etc…
    habe auch paralell muskelschmerzen bekommen…können die sachen zusammenhängen

    Liebe(r) Leser(in),

    das ist möglich. Sie sollten sich jedoch untersuchen lassen, damit man weiß, was Sie haben. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  11. habe seit längerer zeit schon blutungen aber keinen bock und keine zeit für arzt (angst)vor untersuchungen ,wenn diagnose krebs kommt

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    glücklicherweise hat man nicht immer gleich Krebs. man kann jedoch an Blutungen dennoch sterben. Es ist Ihr Leben. Wir würden Ihnen jedenfalls einen Arztbesuch empfehlen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  12. nach der Rückverlegung meines Stomas im April 08 habe ich noch
    große Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang. Mal ist er zu flüssig und
    ich ertrinke im Schmutz trotz großer Vorlagen, dann ist er so hart
    dass ich nachhelfen muß.
    Es ist auch immer Blut an den Reinigungsmitteln, Papier, Waschlappen
    und auch an allen Vorlagen.
    Welcher Arzt ist zuständig für eine nochmalige Kontrolle. Die OP war
    in Gießen in der Uniklinik — das ist aber ein sooo weiter Weg.
    Ist der Urologe auch richtig?
    Danke für eine Antwort… es eilt!

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    Sie schreiben leider nichts über Ihre Grunderkrankung. Wenn Sie jedoch ein Stoma und Stuhlprobleme haben, wenden Sie sich bitte an einen Gastroenterologen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  13. Seit einer Operation ( Hüftgelenk) vor 7Jahren vor der ich Voltaren bekommen habe leide ich in unterschiedlichen Abständen an Teerstuhl. Es wurden schon alle möglichen Untersuchungen gemacht ( darunter 2x Kapselendeskopie ). Vermutet wird eine Blutungsstelle im oberen Bereich des Dünndarmes. Ich habe in dieser Zeit ca. 75 Blutkonseven bekommen. Vorgeschlagen wird noch eine Doppelballonendoskopie. Ich habe auch eine Grundkrankheit: Morbus Gaucher.Weis wer wie die Erfolgsquote bei dieser Untersuchung ist oder gibt es sonst einen Rat.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    wir gehen davon auas, dass Sie keine Medikamente mehr einnehmen, die mit einer erhöhten Blutungsgefahr einhergehen. Die Doppelballonendoskopie erlaubt es, den Dünndarm über längere Strecken zu untersuchen und eventuell gleichzeitig Blutstillung vorzunehmen. Gute Besserung wünscht

    Ihr Biowellmed Team

  14. Hallo

    meine mutter hat heute 10.7.07 bemerkt, dass sie bei normaler bewegung vom after blut austritt. das hat sie zum ersten mal bewerkt und festellen können, das geschieht unbewusst und ohne jegliche schmerzen. Aber normal ist es nicht, das man von after leichte blutungen hat !!

    können Sie mir bitte sagen, von wo und wieso tritt diese blutung auf und ob das ein alarmzeichen ist??

    könnte man dies durch tableten oder gibt es welche therapien oder ist es etwas harmloses und das als nicht schlimm zu betrachten.

    danke im voraus für Ihre antwort

    gruss.

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    wie Sie aus all unseren Antworten zu diesem Thema entnehmen können müssen wir immer wieder antworten, dass eine Blutung aus dem After immer ein Alarmzeichen ist und eine umgehende ärztliche Untersuchung verlangt. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  15. Seit 30 jahren an Morbus Bechterew mit periphere Betiligung erkrankt.
    Seit der Zeit Einnahme von diversen NSAR. Jetzt nun die Diagnose NSAR colitis – d. h. kein NSAR mehr im Leben und auch kein Cortison.

    Welche andere Alternativen gibt es hier noch. Nicht nur für die Schmerz-linderung, sondern auch aktiv in die Entzündung einzugreifen.

    Gibt es wirksame höm. Mittel?

    TCM?

    Naturheilverfahren?

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    man kann mit den von Ihnen angesprochenen Verfahren bestimmt eine Linderung erreichen. Sie sollten sich hierzu an ein kompetentes Zentrum wenden, da es hier zu weit führen würde, einzelne Therapien durchzusprechen. Cortison ist normalerweise nicht kontraindiziet, es ist sogar ein bewährtes Medikament zur Behandlung der Colitis. Auch MTX kann versucht werden. Sprechen Sie nochmals ausführlich mit Ihrem Arzt oder einem Rheumatologen darüber. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  16. Bei mir wurde im Frühjahr 2005 ein Prostata-Karzinom festgestellt. Ich erhielt die entsprechenden Testosteronhemmer und im Sommer 2005 (letzte Behandlung im August) eine Strahlenbehandlung im Universitätsspital Basel (insgesamt 37 Bestrahlungen). Die bisherigen Kontrollen ergaben eine Absenkung der PSA-Werte auf etwa 0,2. Nachdem die ersten Blutspuren im Stuhl im Herbst 2005 auftraten wurde eine Darmspiegelung in der Gastro-Enterologie in Basel vorgenommen. Nach Bericht des Arztes wurde eine Strahlen-Proktitis festgestellt und ein Polyp entfernt und die Aussage getroffen, dass keine ernsthafte Erkrankung des Darmes vorliegt.
    Vonseiten eines Internisten wurde eine Behandlung mit Colifoam und Entero-Teknosal verschrieben. Die blutigen Ausscheidungen hielten sich subjektiv in Grenzen. Seit einiger Zeit haben sie sich jedoch verstärkt und die Anwendungen von Colifoam und Entero-Teknosal bringen keine
    entscheidende Reduktion der Blutungen.
    Die Fragen sind: 1. Muss man sich mit diesen Erscheinungen abfinden?
    2. Gibt es eventuell, zumindest lindernde Behandlungsmethoden? 3. In
    welchen Abständen, wenn überhaupt sind erneute Darm- oder/und Magenspiegelungen zu empfehlen? 4. Welche Fachrichtung ist besonders kompetent für die Beurteilung dieser Probleme? 5. Ich hatte zusätzlich, im Sommer dieses Jahres einen neurogolischen Befund (Sprachstörungen) und werde gegen Hypertonie medikamentös behandelt. Ich bin 77 Jahre alt.

    Lieber Besucher unseres Gesundheitsportals,

    leider werden durch die Bestrahlung(die notwenig war, Ihr Leben zu retten) die kleinen Blutgefäße im Enddarmbereich dauerhaft geschädigt. Eine mögliche Therapie besteht in der Sauerstoffüberdruckbehandlung. Sie können sich hierüber an entsprechenden Zentren informieren. Eine erneute Darmspiegelung wird man üblicherweise wegen des Polyps in 3 Jahren empfehlen, wenn nicht andere Gründe für eine frühere Kontrolle sprechen. Wer zuständig ist für das Problem Strahlenproktitis ist nicht so einfach zu beantworten, da mehrere Spezialisten in die Behandlung integriert sein können wie onkologische Internisten, Proktologen oder Dermatologen. Wir würden den Facharzt empfehlen, der sich auch auf dieses Gebiet spezialisiert hat. Alles Gute!

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Magen – Darm – Blutung = gastrointestinale Blutung

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