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Akanthom

Ein knapp 50 jähriger Patient beobachtete seit einigen Wochen ein kleines hautfarbenes, ca. 3mm großes Gewächs im Bereich der linken Wange, das langsam größer wurde. Es schmerzte nicht. Anfangs dachte er, es handle sich um einen hartnäckigen Pickel. Nachdem das Gewächs aber nicht verschwand, machte er sich doch Sorgen. Wir einigten uns darauf, es so bald wie möglich entfernen zu lassen. Eine Woche der Unsicherheit verging. Glücklicherweise handelte es sich um ein gutartiges Akanthom, das die Merkmale einer schuppigen Verhornung aufwies. Der Patient ist zufrieden, dass das Gewächs gutartig ist und nimmt die knapp 1 cm große Narbe gerne in Kauf. Er hat sich auch vorgenommen, in Zukunft verstärkt an Sonnenschutzmaßnahmen zu denken, weil er weiß, dass Tumoren, auch bösartige, durch Sonnenbestrahlung gehäuft auftreten.

Erfahrungsberichte (0) zum Thema „Akanthom“

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  1. Liebe ForumsbesucherInnen,

    es wäre schön, wenn mir hier jemand einen Rat erteilen könnte, da ich nun schon zum wiederholten Mal wegen einer Hautgeschichte komplett ratlos bin.

    Vor über einem Jahr entzündete sich meine Haut auf der Stirn – direkt unter dem Haaransatz. Als die Entzündung verschwand, bildete sich zunächst eine bräunliche Pigmentierung, die wenig später heller wurde. Allerdings schuppt seither die Haut, ohne zu schmerzen.

    Mein Hausarzt überwies mich zu einer Dermatologin, die ohne Gewebsentnahme auf Anhieb keine Diagnose stellen konnte. Da ich erfahrungsgemäß zu extrem schlechter Wundheilung mit überschießenden und/oder aufklaffenden Narben neige, wollte mir die Ärztin allerdings keine Exzision antun – die auch nur mit größerflächiger Hauttransplantation möglich wäre. Ich selbst bin gerade mal Mitte vierzig, weiblich, berufstätig und wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich mit einer derartigen Form der bleibenden Entstellung – zur Entnahme einer einzigen Biopsie! – psychisch fertig würde. (Leider bin ich aber auch nicht sicher, ob hier Risiko und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen …)

    Die Hautstelle wurde jedenfalls einige Wochen später lediglich oberflächlich kürettiert. Danach war sie weder verschwunden noch war die Diagnose eindeutig: Lichtschaden? Virus-Akanthom? Abermals wurde – wieder mehrere Wochen später – eine Gewebsprobe entnommen: Diesmal handelte es sich um ein ausgestanztes Gewebsstück wenigen Milimetern Durchmesser. Die Wunde wurde mit einem Stich vernäht und ist glücklicherweise nicht allzu gut sichtbar, da sie vom Haaransatz verdeckt wird. Diesmal schien die Diagnose eindeutig: "Flaches Virus-Akanthom, kein Anhalt für Malignität". Meine Erleichterung war natürlich zunächst groß.

    Seit fast vier Wochen nun behandle ich nun allerdings auf Anraten der Dermatologin hin die Hautstelle mit einem Warzenmittel (Clabin plus), ohne dass eine Besserung eingetreten wäre. Was soll ich nun tun? Kann ich die Behandlung Ihrer Meinung nach bedenkenlos weiter fortsetzen? Gibt es Therapiemöglichkeiten mit dem Laser, die nicht zu bleibendem Haarverlust führen? Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung, um die von mir sehr gefürchtete Hauttransplantation im Gesicht zu vermeiden? Die Situation belastet mich sehr …

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    Was raten Sie mir? Sollte ich die Behandlung fortsetzen? Sollte

    Liebe Leserin,

    wir bitten um Verständnis, dass wir hierzu keine Stellung beziehen können, da wir weder Ihre allgemeine Krankengeschichte noch den Lokalbefund kennen. Halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrer Hautärztin. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  2. Guten Tag,
    mit ungefähr 34 Jahren bildeten sich an Unterarmen und Unterschenkeln kleine, wie getrocknete Milchflecken aussehende Kreise. Mittlerweile bin ich 41 Jahre und habe an meinen Unterarmen und Unterschenkeln (mittlerweile auch auf die Oberschenkel ziehende) Flecken im Abstand von ca. 0,5cm. Die Diagnose lautete 'flaches, benignes Akanthom'. Ich fühle mich vor allem im Sommer sehr beeinträchtigt. Außerdem verschorfen jetzt seit ca. 1/2 Jahr die Flecken tiefer. Bis jetzt habe ich noch keine Therapie empfohlen bekommen, ich hatte auch das Gefühl mein Hautarzt wusste so gar nichts damit anzufangen. Meine Mutter leidet unter sehr starker Porokeratose (mibelis?) und es wurden bei einigen entfernten Stellen eine Frühform von Hautkrebs festgestellt. Aber der Hautarzt und der Dermatohistopathologe schlossen eine Porokeratose bei mir aus. Im ersten Befund stellte der Pathologe gar eine 'von außen zugeführte oberflächliche Gewebeeinblutung' fest, was mein Dermatologe aber gleich wiederrief und noch eine Gewebeprobe nachsandte. Haben Sie vielleicht eine Idee? Ich fürchte nämlich, dass ich 2 – 3 Jahren nicht mehr mit kurzen Armen rausgehen kann.
    Vielen Dank

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    in Ihrem Fall wäre es sicher sinnvoll, Experten einer Universitäts – Hautklinik zu Rate zu ziehen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  3. Guten Tag,
    mein Hautarzt ist z. Zt. urlaubsbedingt nicht erreichbar, so dass ich noch keine Möglichkeit der Nachfrage bei ihm hatte.
    Aus der heute bei mir eingegangenen Laborrechnung ergibt sich die Diagnose 'verruciformes Akanthom'.
    Meine einfache Frage: Benigne oder maligne?

    MfG

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    gutartig. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  4. Hallo,

    Jahre sind schon vergangen. Habe jetzt noch 3 verschiedene Stellen ( Unterarm, Dekolleté und Rücken ) wo vor einigen Tagen ein Reaktives akanthom festgestellt wurde. Hautarzt sagte zu mir, nicht bösartig und lassen ?
    Wie kann ich es den behandeln ? Will es unbedingt weg haben 🙁

    Danke für eure Antworten

    Liebe N.,

    man kann Akanthome natürlich auch entfernen. Bitten Sie Ihren Hautarzt darum. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

  5. Ich wurde 2Jahre falsch behandelt auf eine Warze in der linken Hand,die eine groesse von 3mal5cm hatte! Es war sehr schmerzhaft und umsonst. Erst in der Charite wurde durch eine Biopsie erkannt was es wirklich war-einVerruciformes Akanthom. Im November 2011 wurde eine CO2 Laserabtragung vorgenommen. Erfolgreich! Übriggeblieben ist eine Narbe.

    Liebe(r) Leser(in),

    vielen Dank für Ihren interessanten Bericht. Alles Gute für Sie!

    Ihr Biowellmed Team

  6. im jahr li wange spinaliom operiert

    jetzt selbe stelle auffälliges knötchen vom hautarzt entfernt,Hautarzt gibt an verdacht auf basalzell karzinom

    befund ( am ehesten hpv- induziertes akanthom)

    frage … spinaliom= plattenepithelkarzinom

    basalzellkarzinom ist das etwa das gleiche
    und hätte hautarzt vom spinaliom schreiben müssen

    Liebe Besucherin unseres Gesundheitsportals,

    wenn Sie uns ganze Sätze schreiben würden und nicht nur Stichworte, müssten wir nicht raten. So wie wir das verstehen, hat sich wohl histologisch ein Akanthom herausgestellt, also kein Basaliom. Akanthome sind gutartig und haben gar nichts mit Spinaliomen zu tun. Es handelt sich also dann um einen gutartign Zweittumor. Auch Basaliome haben mit Spinaliomen nichts zu tun. Es zeigt nur, dass Ihre Haut wohl am ehesten sonnengeschädigt ist und jetzt verschiedene Tumoren produziert. Sie sollten deshalb größten Wert auf Lichtschutz legen. Liebe Grüße

    Ihr Biowellmed Team

Ihr Bericht zum Thema Akanthom

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